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Trainingskurse und Workshops

In dieser für die Jahrgänge 5 bis 7 wöchentlich stattfindenden Stunde besuchen die Schülerinnen und Schüler nach ihren ganz individuellen Bedarfen und Bedürfnissen Trainingskurse oder Workshops.

Pro Halbjahr finden diese Kurse in drei Zeit-Modulen von ca. 6 Wochen statt. In jedem dieser Module werden also für jeden Jahrgang pro Hauptfach 2 Trainingskurse und insgesamt etwa 5 Workshops angeboten. Somit erhält jeder Schüler die Möglichkeit, in sehr viel kleineren Lerngruppen als im normalen Unterricht pro Schulhalbjahr drei ganz verschiedene Trainingskurse bzw. Workshops zu besuchen. Pro Modul hat er eine Auswahl aus insgesamt etwa 12 bis 14 Kursangeboten – im ganzen Schulhalbjahr also aus etwa 40 verschiedenen Angeboten.

Zum Ende jedes Schulhalbjahres geben die Hauptfachlehrer der 5., 6. und 7. Klassen ihre (gewichteten) Förderempfehlungen bzgl. vorgegebener Schwerpunkte ab (z. B. in Deutsch: bzgl. Rechtschreibung, Grammatik/Satzglieder und Textgestaltung/Schreibplanung oder in Mathematik: Potenzen/ Rechengesetze, Flächen- und Rauminhalte, Einführung Brüche). Dies hat zum Ziel, im darauf folgenden Schulhalbjahr jeden Schüler entsprechend seines Bedarfs in max. drei Kursen je genau einen dieser Schwerpunkte trainieren zu lassen.

Diese Kurse werden von Hauptfachlehrern durchgeführt. Die Zuweisung der Schüler zu den Kursen erfolgt grundsätzlich nicht nach Fächern, sondern nach der Höhe des Förderbedarfs einzelner Schwerpunkte. Haben die Schwerpunkte aus zwei Fächern gleiche Werte (z.B. aus Deutsch und Mathematik), wird darauf geachtet, möglichst beide Fächer (in den drei Modulen des Halbjahres) zu bedienen. Der Schüler könnte also im ersten Modul den Schwerpunkt Rechtschreibung, im 2. Modul jedoch Flächen- und Rauminhalte und im 3. Modul den Schwerpunkt Einführung Brüche trainieren.

Zu Orientierung und Hilfestellung erhält jeder Schüler zu Beginn jedes Schulhalbjahres einen genauen Trainingsplan, der Auskunft über die Zuweisung zu den Trainingskursen und weitere Hinweise enthält, um gezielt und schwerpunktbezogen an Leistungsschwächen in den schriftlichen Fächern arbeiten zu können. Somit hilft der Trainingsplan auch bei der gezielten Auswahl von Aufgaben in den Freiarbeitsstunden und beim selbständigen Arbeiten zu Hause.

Wurde der Schüler in einem bestimmten Modul keinem Trainingskurs zugewiesen, hat er die Möglichkeit, einen Workshop zu über den Unterrichtsstoff hinausführenden interessanten Themen und Projekten zu wählen (z.B. Eine Naturkatastrophe in der Antike – Pompeji und der Vesuv, Niederländisch für Anfänger oder Das Entstehen von dreidimensionalen Bildern). Er kann aber auch auf freiwilliger Basis noch einen freien Platz in einem Trainingskurs der Hauptfächer belegen. Der vollständig ausgefüllte Plan wird von den Eltern unterschrieben und in den Schulplaner übertragen.

Zum Abschluss jedes Moduls wird vom Trainingskurs- bzw. Workshop-Leiter im Schulplaner ein Zertifikat (bzgl. des Arbeits- und Sozialverhaltens, bei den Workshops auch über die erbrachten Leistungen) ausgestellt.