... pour la vie, pour les grands et les petits

15 Toulouser wurden am Abend des 10. Mai von ihren deutschen Gastgebern an der Bushaltestelle der Schule erwartet. Alle freuten sich über den Rückbesuch der Franzosen; vor allem unsere Gäste, die eine lange Fahrt hinter sich hatten. Ungeachtet der anstrengenden Anreise mussten [durften! Anm. d. Red.] sie aber auch schon am nächsten Tag das erste Mal eine deutsche Schule von innen sehen. Da wurden sie von der Schulleitung herzlich begrüßt und es gab eine kleine Führung durch unser Gymnasium. Am Donnerstag, den 12. Mai, besuchten die Franzosen ohne die deutschen Austauschpartner die Oper in Bonn. Anschließend gab es eine Stadtführung.

Die Wochenenden verbrachten die Franzosen bei ihren Gastfamilien. Montag besichtigten sie dann den Kölner Dom, und danach ging es zur Philharmonie in Köln. Mit einer Rallye stellten die deutschen Austauschpartner den Franzosen am Mittwoch ihre Stadt, die Stadt Hennef, vor.

Donnerstag nach der Schule wurde es süß: Franzosen und Deutsche begaben sich in den Hariboladen in Bonn. Dort haben die Franzosen nicht nur den deutschen Spruch “Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ gelernt, sondern auch die Deutschen den französischen Slogan: „Haribo c´est pour la vie, pour les grands et les petits“.

Am Montag fand die Toulouse-AG dann mit den Ehrengästen statt. Im Phantasialand erlebten wir einen schönen Aufenthalt mit Black Mamba, Colorado, Mystery Castle und ähnlich aufregenden Attraktionen.

Donnerstag unternahmen wir schließlich denn letzten Ausflug mit unseren Franzosen. In vier Schlauchbooten meisterten wir den Rhein in Richtung Mondorf. Leider war vielen von uns sehr kalt, weil das Wetter nicht ganz so warm war. Trotzdem war es ein sehr gelungener, wenn auch nasser Abschiedsausflug.

Am Freitag, den 27. Mai, fuhren die Franzosen dann wieder in Richtung Süden. Zum Abschied flossen auch ein paar Tränen. Es war eine sehr schöne Zeit mit den Franzosen in der wir viel gelernt haben und eine Menge Spaß hatten. Ich hoffe den Franzosen ging es hier in Deutschland ähnlich gut wie uns in Frankreich.

Priska Hrácek, 8e