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Einblicke in den Islam in der größten Moschee Deutschlands!

Anlass des Besuchs war ein zentrales Unterrichtsziel: die im Unterricht behandelten religionstheologischen Modelle in Bezug zu den anderen Weltreligionen zu setzen. Das Gymnasium Hennef legt großen Wert darauf, interreligiösen Dialog aktiv zu fördern sowie Weltoffenheit und religiöse Toleranz zu stärken.

Zu Beginn erhielten die SchülerInnen eine Führung durch die Vorbereitungsräume, in denen die rituelle Waschung (Wudu) vor dem Gebet durchgeführt wird. Dabei wurde anschaulich erklärt, welche Bedeutung Reinheit im Islam hat und wie sich Gläubige auf das Gebet vorbereiten.

Anschließend betrat die Gruppe den beeindruckenden Gebetsraum der Moschee. Besonders faszinierend waren die kunstvollen Kalligraphien an den Wänden, die unter anderem die Namen vieler Propheten darstellen. Auch die lichtdurchflutete Architektur und die harmonische Gestaltung des Innenraums hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck.

Geführt wurde die Gruppe von einer jungen Muslima, die die SchülerInnen kompetent durch die Moschee begleitete. Das gemeinsame Gespräch fand im Gebetsraum auf dem Innenraumteppich statt – die Gruppe saß im Kreis, die Frauen mit Kopfbedeckung (Kopftuch) und alle ohne Schuhe, ganz entsprechend der religiösen Praxis vor Ort. Offen und geduldig beantwortete die Begleiterin zahlreiche interessierte Fragen rund um den islamischen Glauben, religiöse Rituale und das Leben von Muslimen in Deutschland.

Gegen Mittag traten die Kurse schließlich die Rückfahrt zum Gymnasium Hennef an. Die Exkursion bot allen Beteiligten wertvolle Einblicke und leistete einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis der Religionen.