Aktuelle Berichte
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Aktuelle Berichte

An dieser Stelle finden Sie die neuesten Informationen rund um das SGH. Viel Spass beim Schauen und Lesen!

... holt mich hier raus!

Die Abiturienten schmeißen die Karnevalsparty 2020.

Unter dem Motto "Ich bin ein Abiturient. Holt mich hier raus!" schmiss die Q2 die Karnevalsfeier 2020 am SGH. Ein abwechlungsreiches Programm von hoher Qualität sorgte für durchweg gute Stimmung im PZ und war so die gelungene Einstimmung auf Fastelovend.

Nach Karneval darf die Q2 dann weiter an ihrem Abschied arbeiten: Raus kommen sie nur von selbst!

An die Arbeit im "schmutzigen" Labor

Am 14. Februar 2020 wurde das Schülerlabor offiziell eingeweiht.

Mit der feierlichen Einweihung des Schülerlabors im Untergeschoss des Neubaus der Gesamtschule Hennef-West gelangte am 14. Februar 2020 auch offiziell ein Vorhaben zum Abschluss, das Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule und des Städtischen Gymnasiums Hennef neue Möglichkeiten aktiven und spannenden Lernens im Bereich der Naturwissenschaften ermöglicht.

Unter dem Beisein der beiden Schulleitungen, dem Bürgermeister, Lehrkräften sowie Eltern- und Schülervertretern wurde das rote Band am Herzstück des Loabors, dem Labortisch, zerschnitten.

Zunächst machte die Schulverwaltungsassistentin das SGH, Daniela Geyer, klar, dass der Weg zum voll eingerichteten Labor kein leichter war: Zunächst war für das Untergeschoss des Neubaus, der nun die Mensa und Unterrichtsräume der Gesamtschule Hennef West sowie das Selbstlernzentrum beider Schulen beherbergt, keine Nutzung geplant. Doch in den Schulen entstand die Idee, die Räumlichkeiten für die Bildungsarbeit nutzbar zu machen. Also wurden 2014 ein biologisch-chemisches („schmutziges“) und ein „sauberes“ Labor (MINT Raum) in den Neubau eingeplant. In der endgültigen Umsetzung kamen dann noch zwei Technikräume für die Gesamtschule und ein Maschinenraum dazu.

Die Stadt Hennef errichtete den Neubau mit voll ausgebautem Untergeschoss und stattete sämtliche Räumlichkeiten mit Mobiliar aus. Nur die Ausstattung für das „schmutzige“ Schülerlabor lag nun in der Hand des SGH. Dank des tatkräftigen Einsatzes von Daniela Geyer konnten die finanziellen Mittel aufgebracht und die Hürden zu einer erfolgreichen Umsetzung des um die 23.000 Euro teuren Vorhabens gemeistert werden. Unverzichtbar dabei war der Beitrag des Fördervereins des SGH, der sich einmal mehr um die hervorragenden Lernbedingungen am SGH verdient gemacht hat.

Diktatur und Demokratie

Tabea Wiegand berichtet über die Studienfahrt nach Weimar, Leipzig und Berlin.

Früh morgens um 7:30 Uhr machten sich die geschichtsinteressierten Schüler*innen der Q2 auf den Weg nach Weimar. Nach mehr als fünf Stunden Fahrt machte der Bus seinen ersten Stopp in der Gedenkstätte Buchenwald, dem ehemaligen Konzentrationslager.

Die Stimmung bei der Ankunft war relativ normal, denn wer Buchenwald bereits besucht hat, weiß, dass wenig des tatsächlichen Lagers übrig ist und somit die äußeren Eindrücke einen erstmal nicht in eine andere, schlimmere Zeit werfen.

Vor der Führung des Konzentrationslagers wurde uns ein Film gezeigt, der uns auf den folgenden Rundgang vorbereiten sollte, doch wirklich vorbereitet konnte man nicht sein. Buchenwald kann man als Ruine beschreiben, doch die übrig gebliebenen Barracken, Gefängnisse im Gefängnis oder das Krematorium geben einen kleinen, jedoch erschreckenden Einblick in die damalige NS-Zeit.

Buchenwald kann man nicht kurz zusammenfassen, den die Geschichten und die damit verbundenen Gefühle kann man nur durch einen Besuch erleben. Daher ging nach der dreistündigen Führung jeder mit gemischten Gefühlen in den Bus, um zum Hostel zu fahren.

Ab dann hatten wir Zeit, Weimar selber zu erkunden, doch die Erlebnisse des Vormittags prägten die Gesprächsthemen des Abends.

Tabea Wiegand, Q2

The Green Knight zu Besuch am SGH

Theater in englischer Sprache für unsere Jüngsten

 

Theater in englischer Sprache für unsere Jüngsten

Abermals präsentierte sich das White Horse Theatre mit einem grandiosen Stück unseren Schülerinnen und Schülern der Erprobungsstufe. Das an die Artussage angelehnte Stück The Green Knight überzeugte das junge Publikum auf ganzer Linie und stellte abermals unter Beweis, dass man auch mit noch geringen Englischkenntnissen tatsächlich alles verstehen kann.

Mitunter wurde das Publikum sogar zum Teil des Schauspiels: So durften einzelne Schüler und Schülerinnen zur Unterstützung der Schauspieler mit auf die Bühne kommen.

Nicht zuletzt freuten sich unsere jungen Zuschauer auch darüber, im Anschluss an die Aufführung Fragen an die vier Schauspieler aus London und Neuseeland stellen zu dürfen.

„SGH for Future“ geht in die nächste Runde

Mittel- und Oberstufenkurse debattieren mit Lokalpolitik und Zivilgesellschaft über Klimaschutz

Was ist „SGH for Future“?

Im November 2019 startete an unserer Schule die Reihe „SGH for Future“. Das Konzept umfasst eine monatliche Doppelstunde und eine größere Veranstaltung einmal im Halbjahr zum Klimawandel und Klimaschutz. Alle Klassen und Kurse sind während der monatlichen Doppelstunden angehalten, theoretische Aspekte und v.a. Handlungsalternativen und Lösungsvorschläge zu diskutieren und zur Umsetzung zu motivieren. Im November und Dezember waren "Energie" und "Konsum" die jeweiligen Schwerpunktthemen.

Mit diesem Konzept reagieren wir als Schule im Rahmen der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auf die aktuelle Debatte und Dringlichkeit der Klimakrise. Ins Leben gerufen wurde "SGH for Future“ von einem Arbeitskreis, dem neben zwei Lehrkräften bisher 11 Schüler*innen aus der Mittel- und Oberstufe angehören.

Am 16.01.2020 fand im Pädagogischen Zentrum die erste größere Veranstaltung der Reihe statt. Vertreter*innen der Jugendorganisationen lokaler Parteien und einer NGO diskutierten über Klimaschutzmaßnahmen. Als Moderatorinnen führten Mathilda Armster (7d) und Tabea Wiegand (Q2) durch die Debatte und stellten den Gästen kritische Fragen zu globalen Herausforderungen der Klimakrise und alltagsrelevanten Aspekten wie unserer Ernährungsweise und Mobilität. Den Moderationsjob machten sie „exzellent, souverän, gut vorbereitet und immer das Heft in der Hand“, schrieb die Rhein-Sieg-Rundschau nach der Veranstaltung.

Nach kurzen Video-Einspielern zu den verschiedenen Schwerpunkten standen Max Heller von der Jungen Union, Mario Dahm von der SPD, Johannes Noppeney von der Grünen Jugend, Felix Keune von den Jungen Liberalen sowie Susanne Triesch von Greenpeace Köln Rede und Antwort.

Über die Bedeutung des Klimawandels und das Ziel, eine unkontrollierbare Erderwärmung aufzuhalten, waren sich alle Gesprächsteilnehmer*innen einig. Die Frage nach dem richtigen Weg sorgte allerdings für reichlich Gesprächsstoff. So fanden es alle wichtig, die Bürger*innen bei der Bewältigung der nötigen Maßnahmen mitzunehmen, jedoch warnte Keune (Junge Liberale) vor Verzichtsforderungen und staatlichen Alleingängen. Noppeney (Grüne Jugend) hingegen betonte die Verantwortung der reicheren Industriestaaten.

 

Wie sieht nachhaltige Mobilität aus?

Das Publikum wurde bei dem Thema Mobilität in Hennef besonders hellhörig. Ein Video mit Aussagen einiger Schüler*innen zur Frage, wie sie zur Schule kommen, zeigte viele Probleme auf: Die Busse führen viel zu selten, für einige sei der Schulweg mit dem Fahrrad zu gefährlich, auch der morgendliche Auto-Stau wurde beklagt. Triesch (Greenpeace Köln) kritisierte, dass in den letzten Jahrzehnten nur das Auto im Fokus gestanden habe und andere Verkehrsteilnehmer*innen das Nachsehen hätten. In Deutschland verunglückte jeden Tag ein*e Fahrradfahrer*in tödlich. Daher forderte sie den Ausbau von Fahrradwegen und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Dies griff Dahm (SPD) auf und schlug ein 365-Euro Ticket für den Nahverkehr vor. Eine Schülerin aus dem Publikum beschwerte sich, dass die Busse morgens völlig überfüllt seien, was viele davon abschrecke, diese zu nutzen. Heller (Junge Union) bestätigte, dass Verbesserungen dringend nötig seien. Es sei jedoch bereits viel Geld in den Radverkehr investiert worden.

 

Grillen Teil unserer Kultur?

Auch das Thema Ernährung sorgte für eine hitzige Debatte. Triesch (Greenpeace Köln) wies auf die Pestizid-Belastung, die oftmals schlechten Haltungsbedingungen der konventionellen Viehhaltung, den zu hohen Fleischkonsum und die damit einhergehenden Soja-Importe und Regenwaldrodungen hin. Aus dem Publikum kam die Kritik, das Essen in der Mensa sei verhältnismäßig teuer und Biofleisch würde eine weitere Verteuerung bedeuten. Was könne die Politik da tun? Noppeney (Grüne Jugend) forderte eine Subventionierung für ökologische Landwirtschaft und Bioprodukte. Laut Dahm (SPD) wollten viele Landwirt*innen anders wirtschaften, seien aber Systemzwängen unterworfen. Daher seien mehr Vorgaben seitens der Politik nötig. Eine Schülerin stellte die Grundsatzfrage, ob man Tiere überhaupt töten dürfe. Laut Keune (Junge Liberale) sei die Fleischernährung und Grillen Teil unserer Kultur, Standards beim Halten und Schlachten von Tieren müssten aber eingehalten werden.

 

Veränderungen gestalten

Zum Schluss betonten alle Gesprächsteilnehmer*innen die Wichtigkeit des Klimaschutzes und forderten die Jugendlichen auf, sich politisch einzubringen und sich in Parteien oder Vereinen zu engagieren. Nur so sei ein Wandel möglich.

Musik auf Instrumenten aus Müll – ein Besuch aus Paraguay und Argentinien

große Begeisterung für Müll in unserem PZ

Ein musikalisches Erlebnis besonderer Art durften unsere Schülerinnen und Schüler am 14. Januar im PZ erleben: Hier präsentierte sich das lateinamerikanische Müllorchester – Müll, weil alle Instrumente aus Müll zusammengezimmert wurden.

Neben der tollen musikalischen Umsetzung auf diesen speziellen Instrumenten durften auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule das ein oder andere Instrument ausprobieren und mit den Musikern gemeinsam musizieren - denn „Musik verbindet die Menschen. Egal, ob sie dieselbe Sprachen sprechen“, so der Leiter des Orchesters.

Der ehemalige Schüler Jonas Derksen hatte mit der Organisation Weltwärts einige Zeit in Lateinamerika verbracht und unterstützte dort das Projekt, bei dem Kinder aus Müll Musikinstrumente bauten und lernten, auf diesen zu spielen. Jetzt bot sich die Gelegenheit, ein kleines Konzert bei uns an der Schule zu geben.

Alle Besucher waren hellauf begeistert. Weitere Informationen zum Projekt findet sich auf www.weltwaerts.de sowie auch der Dokumentarfilm Landfillharmonic sehr zu empfehlen ist.

Kontinuität und Aufbruch

Trixi Glaser ist neue Schulleiterin des SGH.

Nun ist alles unter Dach und Fach: Das SGH bricht auf in eine neue Ära - die Ära Trixi Glaser. Am 14. Januar 2020 erhielt Frau Glaser in feierlichem Rahmen die Ernennungsurkunde aus den Händen des zuständigen Dezernenten der Bezirksregierung Köln, Dr. Achim Beyer.

Im Beisein vieler Schülerinnen und Schüler, des Kollegiums, Elternvertretern, Vertretern unserer Nachbarschulen, dem Vorsitz des Fördervereins sowie dem Beigeordneten der Stadt Hennef, Martin Herkt, wurde so sichtbar gemacht, was bereits seit Dezember letzten Jahres tatsächlich der Fall ist: Frau Glaser leitet von nun an unsere Schule.

In diesem Aufbruch steckt natürlich auch eine Menge Kontinuität: Frau Glaser kennt unsere Schule bereits seit 30 Jahren. Damals absolvierte sie hier ihr Referendariat, um nach dem Umweg über ein Bonner Gymnasium 2002 ans SGH zurückzukehren. Als Latein- und Mathe-Lehrerin oder auch als Leiterin der Oberstufe haben Generationen von Hennefer Schülerinnen und Schülern ihre Bekanntschaft machen dürfen.

Fortan wird sie das SGH in noch stärkerem Maße prägen, als das bislang bereits der Fall war. Dass sie dies mit ruhiger Hand tun wird, stand für alle Redner - darunter auch die frühere Schulleiterin Brigit Welbrink (vormals Beemers) - außer Frage.

Zwei Monate in Frankreich: Unsere Erfahrungen

Hannah und Lena aus der EF haben am Programm Brigitte Sauzay teilgenommen. Nach ihrer Rückkehr nach Hennef berichten sie hier von ihren Erlebnissen.

Hi, mein Name ist Hannah und ich bin 16 Jahre alt. Ich bin in der EF und ich habe im letzten Herbst zwei Monate bei meiner französischen Austauschschülerin Anaëlle, welche mich bereits letzten Sommer besucht hatte, und ihrer Familie verbracht. Die Region, in der ich war, hieß Centre-Val de Loire. Das ist eine Region südwestlich von Paris.

 Zu Beginn meines Aufenthaltes hatten wir noch Herbstferien. Das hieß wir hatten viel Zeit etwas zu unternehmen. Zu meinen persönlichen Highlights würde ich unseren 1-wöchigen Aufenthalt in Limoges bei Anaëlles Großeltern, Paris, Orléans, die verschiedenen Loire Schlösser, die wir besucht haben, und die gemeinsamen Abende mit Anaëlles Freundinnen zählen.

 

 

Hoch hinaus!

Die Flyers 2019 mit tollen Ergebnissen.

Der Lohn für eine intensive Vorbereitung und die spannenden Momente der Prüfungen wartete nun auf die Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 7. Die 22 Siebtklässler hatten an den Prüfungen der Cambridge Young Learners für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren teilgenommen, am SGH besser bekannt als der Flyers-Test, benannt nach der höchsten von drei Stufen, in denen die Prüfung für Englischlernende in diesem Alter auf der ganzen Welt abgelegt werden kann.

Unsere Flyers durften zeigen, was sie in den Bereichen Hörverstehen sowie Lesen und Schreiben können. Der Höhepunkt der Flyers-Prüfung war aber sicherlich das Gespräch mit den Prüfern. Die Prüfungen wurden am SGH von Vertretern der Universität Cambridge abgenommen. Dabei haben unsere Kandidaten allesamt super abgeschnitten. Die Unterlagen wurden nach Cambridge gesandt und dort von Mitgliedern des Prüfungssyndikats der Universität Cambridge bewertet.

Am 9.12.2019 wurden in feierlichem Rahmen vor den versammelten siebten Klassen die Zertifikate verliehen. Musikalische Beiträge lieferten zwei Combos aus dem Projektkurs von Herrn Seidel. Special guest war Malena Voss aus der Q2, die von ihrem Austauschjahr an der US Ost-Küste berichtete und mit ihrer Schilderung sicherlich großes Interesse für einen Auslandsaufenthalt geweckt hat. Wer weiß - vielleicht hat Malenas Teilnahme am Flyers-Test vor sechs Jahren den Grundstein für den erfolgreichen Ausflug in die weite Welt gelegt.

Unsere Flyers 2019 sind auf jeden Fall doppelt motiviert, beim Englischlernen am Ball zu bleiben.

Mit Schwung in die Festtage

Wieder einmal viel Spaß hatten die jungen Gäste auf der Nikolausparty 2019.

Wieder einmal viel Spaß hatten die jungen Gäste auf der traditionellen Nikolausparty der SV im PZ. Die Fünft- und Sechstklässler wissen, wie man Party macht. Aber aufgrund der guten Vorbereitung durch die SV konnte ja auch nichts schiefgehen!

Verschafft euch selbst einen Eindruck über die Bildergalerie!

Weihnachtskisten für die Hennefer Tafel

Viele Klassen haben im Advent haltbare Lebensmittel für bedürftige Hennefer gesammelt.

Seit fast 10 Jahren unterstützt das SGH die Aktion Weihnachtskiste der Hennefer Tafel. Während bedürftige Hennefer Bürger*innen das ganze Jahr über zweimal pro Woche weitestgehend frische und nicht mehr lange haltbare Lebensmittel bei der Tafel erhalten können, so gibt es jeweils kurz vor Weihnachten etwas Besonderes: Haltbare Lebensmittel wie Konserven, Kaffee, Nudeln, Marmelade usw.

Viele Klassen haben jeweils eine Kiste gefüllt. Kurz vor Ferienbeginn kam Herr Reetz mit dem Transporter der Tafel zum Abholen der Kisten.

Danke an die Schüler*innen der Q2 fürs Mithelfen und Mitdenken. Herzlichen Dank an alle Spender*innen!  

Der Vorlesewettbewerb 2019

Schülerinnen und Schüler aus Klasse 6 stellten ihr Lesetalent unter Beweis.

In vorweihnachtlicher Ambiente präsentierten sich die besten Leserinnen und Leser der 6. Klassen der Schülerschaft der Erprobungsstufe im Rahmen des diesjährigen Lesewettbewerbs im PZ. 

Für die Klasse 6a traten Bennet Morell und Franziska Schmitz an. Aus der 6b hörten wir Maya Thiebes und Falah Ali gebannt zu. Im Anschluss stellten sich Lentje Stöwhase und Mika Trüben der Jury. Auch die 6d ging mit den beiden tollen Kandidatinnen Miriam Böker und Kimberly Thomsen ins Rennen. Abschließend hörten wir noch Mia Berse und Nora  Bormann aus der 6e.

Kurz vor Beginn der 6. Stunde stand dann auch endlich der Gewinner fest: Mika Tübben aus der Klasse 6c war mit seinem Text aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban sowie dem fremden Text in Runde zwei, am überzeugensten. Über Platz zwei dürfen sich gleich zwei Kandidatinnen freuen: Mia Berse und Miriam Böker. Den drei Gewinnern winkte für ihre Leistungen ein Gutschein der Buchhandlung am Markt in Hennef. Für Mika steht ein weiterer Wettbewerb gegen Mitleser*innen aus dem Rhein-Sieg-Kreis an. Wird er es in die nächste Runden schaffen und am Ende in Berlin den deutschlandweiten Sieg mit nach Hennef holen? Wir drücken die Daumen und bleiben dran!

Die Volleyball-Damen sind Kreismeisterinnen!

Die Jahrgänge 2003 und jünger konnten beim Turnier in Rheinbach überzeugen.

Am 19.11.2019 machte sich unsere Volleyballschulmannschaft der Jahrgänge 2003 und jünger auf den Weg nach Rheinbach, um an den Kreismeisterschaften teilzunehmen.

Nach einer langen Anreise mit Bus und Bahn kamen wir nach ca. zwei Stunden in Rheinbach an. Um 13 Uhr ging es mit dem Aufwärmen los. Insgesamt hatten wir zwei Spiele. Als erstes traten wir gegen die Europaschule Bornheim an und gewannen 2:0 in Sätzen. Als nächstes spielten wir gegen das Erzbischöfliches St. Joseph Gymnasium Rheinbach und gewannen ebenfalls mit 2:0 in Sätzen. Damit ist unsere Schule Kreismeister geworden und hat sich somit für die Bezirksmeisterschaften in Bonn qualifiziert!

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Francesca Baader, Bissan El-Ankah, Jana Fast, Annalena Krebil, Isabel Musselmann, Lucy Werry, Hannah Zimmermann, Mia Zimmermann.

Trotz der langen An- und Abreise hat es sich gelohnt. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon auf die nächste Runde. Wir danken unserem Trainer und Begleiter Herr Dr. Daniel Schultheiss dafür, dass er diese weite Reise mit uns angetreten ist und uns während dem Spiel unterstützt hat.

Jana Fast und Annalena Krebil

Wir sind bunt

Das SGH erhält das offizielle Projektschild „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“

Mit einem Armband in leuchtenden Regenbogenfarben wurden alle Besucher der Auftaktveranstaltung „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ am vergangenen Freitag im PZ des SGH begrüßt. 100% Mensch – damit möchte die Schulgemeinschaft des SGH zeigen, dass wir tolerant sind und die Menschen akzeptieren wie sie sind – ganz gleich wen sie lieben und mögen.

Rund 300 Schüler*innen und Schüler aller Jahrgangsstufen nahmen teil an der feierlichen Auftaktveranstaltung und wurden Zeuge dieses Versprechens, welches wir uns geben wollen und welches mit dem Schild, das nun am Haupteingang hängt, besiegelt wurde.

Tolle Reden und tolle Musik, sowie eine kreative Mitmachaktion für alle Anwesenden untermauerten dieses Versprechen, dass wir uns als Schulgemeinschaft einsetzen gegen Homophobie und gegen die Tabuisierung der Themen Homosexualität und Transsexualität im Schulbereich und in der Gesellschaft.

Das Video zum "Tag der offenen Schule"

Der Clip der Filmcrew hier zum Angucken.

Der Clip der Filmcrew über den "Tag der offenen Schule" hier zum Angucken:

Offene Türen für Grundschüler*innen

Das SGH präsentiert sich den Viertklässlern am Tag der offenen Schule.

Wie schon in den letzten Jahren wurde auch in diesem Jahr das Angebot, in Unterricht und Schulleben am Städtischen Gymnasium Hennef hineinzuschnuppern, rege genutzt.

So konnten interessierte Grundschüler und deren Eltern nach einer kurzweiligen und doch informativen Auftaktveranstaltung im Pädagogischen Zentrum der Schule an ca. 30-minütigen Schnupperstündchen in den verschiedensten Fächern teilnehmen.

Im Anschluss bot sich die Möglichkeit mit unterrichtenden Lehrpersonen an den verschiedenen Info-Ständen ins Gespräch zu kommen, bei den Naturwissenschaften an spannenden Versuchen mitzutüfteln oder sich z.B. das Con Brio-Profil, also das  Musikprofil der Schule, etwas genauer anzusehen.

Schülerinnen und Schüler der Schule präsentierten AGs, boten Kinderbetreuung an oder führten die Gäste durch das Gebäude. Für eine kleine Pause zwischen all den vielfältigen Eindrücken und Angeboten lud die Elternschaft gegen einen geringen Betrag zu einem Stück Kuchen und Kaffee in die Mensa ein.

Alles in allem offenbar eine tolle Veranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerschaft und Besucher.

Weitere Einblicke liefert die kleine Auswahl an Fotos in der Galerie.

Wortgefechte

Unsere Schülerinnen und Schüler beim 7. Hennefer Poetry Slam

Beim bereits 7. Hennefer Poetry Slam haben am Donnerstagabend vergangener Woche unsere Schülerinnen und Schüler so richtig abgesahnt und gleich den ersten UND zweiten Platz erreicht!

Annika Käufer, Clara Glosch, Leif Oppermann und Lennert Ludwig hatten sich als absolute Newcomer in den Tagen davor im Rahmen eines Workshops erstmalig mit dem Format Poetry Slam auseinandergesetzt und erste Texte verfasst. 

Zu Beginn der Veranstaltung waren alle auch entsprechend aufgeregt. Völlig zu Unrecht, denn – einmal auf der Bühne – lieferten alle auf ganz unterschiedliche Weise bewegende, lustige und vor allem zum Nachdenken anregende Texte sehr souverän ab und zogen den bis auf den letzten Platz gefüllten Raum völlig in ihren Bann.

Wohlverdiente Siegerin des Abends und somit Gewinnerin des Hennefer Griffels wurde Clara Glosch aus der Q2, die mit ihrem Text darüber, was man als junger Mensch in der heutigen Welt „so alles muss“, auf allen Ebenen überzeugte. 

Auf dem zweiten Platz landete Leif Oppermann, der nicht weniger originell und authentisch seine Umwelt und Mitmenschen sowie die damit einhergehenden Fragen gelungen auf den Punkt brachte.

Wir sind davon überzeugt, dass hier große Karrieren ihren Anfang nahmen!

Zum Tode Herrn Karl-Jürgen Jesgars

Ein Nachruf auf den Gründungsschulleiter des SGH.

Die Schulgemeinschaft des Städtischen Gymnasiums Hennef trauert um ihren Schulleiter der ersten Stunde

Karl-Jürgen Jesgars

Oberstudiendirektor a.D.

 * 2.7.1930      † 26.10.2019

Herr Jesgars hat als erster Schulleiter unseres Gymnasiums von den Anfängen im Jahre 1970 gemeinsam mit dem Schulträger unsere Schule aufgebaut und bis zum Sommer 1994 geleitet. Von kleinen Anfängen mit 61 Schülerinnen und Schülern in den Räumen der alten Volksschule in der Steinstraße wuchs die Schule bereits bis zur Vollendung des 2. Bauabschnitts unseres heutigen Haupttrakts des Schulgebäudes im Schuljahr 1976/77 auf 1060 Schülerinnen und Schüler an.Unter Herrn Jesgars Federführung wurde die Schule zu einem großen modernen Gymnasium mit einem breit aufgestellten Fächerangebot. Dabei lagen ihm der naturwissenschaftliche und der musische Bereich am Herzen, ganz besonders aber auch das Theaterspiel.

Er wird uns als eine starke Persönlichkeit in Erinnerung bleiben, die Schülerinnen und Schüler und das Kollegium sehr geprägt hat. Das Wohl der Schule und des Kollegiums waren ihm immer ein Anliegen. Wir werden Herrn Jesgars ein ehrendes Angedenken bewahren.

Im Herzen der EU

Der Kurs "European and Global Studies" und der Französisch-LK der Q2 in Brüssel.

Wie ist die EU entstanden? Welche Personen spielten dabei eine wichtige Rolle? Und vor allem: Wie arbeitet die EU und ihre Organe und wie sieht die Arbeit eines gewählten Mitglieds des Europäischen Parlaments aus?

Antworten auf diese Fragen und Einblicke in die Arbeit der EU und ihrer gewählten Vertreter gewannen der EGS-Kurs und der Französisch-LK der Q2 beim Besuch des Europa-Viertels von Brüssel. In den letzten beiden Jahren vor diesem Studientag hatten sich die Schüler*Innen des EGS-Kurses intensiv mit europäischen und globalen Fragen aus historischer und geographischer Perspektive beschäftigt. Die Reise nach Brüssel konnte diese Einblicke weiter vertiefen.

Am Morgen konnte im Parlamentarium die Geschichte der europäischen Integration sowie die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen und Chancen der EU interaktiv und multimedial  erfahren werden. Die Mittagspause bot dann Raum und Zeit, um die von Frau Merkel favorisierte lokale Frittenbude anzusteuern und auf diesem Wege interkulturell und sensorisch die Landeskultur (doppelt frittierte Pommes) zu erkunden.

Frisch gestärkt und nur ein wenig durchnässt traf die Gruppe am Nachmittag in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens auf den Europaabgeordneten des Rhein-Sieg-Kreises, Axel Voss, der vielen aus der Debatte um das digitale Urheberrecht und Uploadfilter bekannt ist. Hierbei gab es Gelegenheit, einen Einblick in seine Arbeit als EU-Abgeordneter zu gewinnen und einige Dinge konkret nachzufragen. Nach interessanter Diskussion lud Herr Voss am Ende die Gruppe ein, sich für Demokratie und ein gemeinsames Europa stark zu machen und zu engagieren.

Als letzte Station des Tages öffneten sich für die Gruppe die Türen des Europäischen Parlaments und es konnte dann in die konkrete Arbeit und die Abläufe im Plenarsaal hineingeschnuppert werden.

Als Fazit dieses Studientages stand am Ende der ausgesprochen positive Eindruck der Gruppe, das zuvor Erlernte in der Praxis zu sehen und neue und differenziertere Eindrücke über die Arbeit der EU und ihrer Abgeordneten und Organe gewonnen zu haben. Ein großes Dankeschön gilt hier den Organisatoren der Fahrt sowie Herrn Axel Voss für die Einblicke in seine Arbeit und die bereichernde Diskussion an diesem Tag.

Netzwerk für die Innovatoren von morgen

Das SGH ist Partner im ZdI Rhein-Sieg.

Zukunft durch Innovation - kurz: ZdI - ist der Name eines Netzwerks von Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Schule, das sich die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses zur Aufgabe macht. Dem zdi-Netzwerk:MINT im Rhein-Sieg-Kreis ist nun auch die Gemeinde Hennef beigetreten - und damit auch das SGH.

Am 10. Oktober 2019 nahm Interims-Schulleiter Jens Heiseke die Urkunde entgegen. Bei der Verleihung stellte Schuldezernent Thomas Wagner die Bedeutung des Netzwerkes ehraus: "Die Vernetzungen der verschiedenen Bildungspartner untereinander haben großes Potenzial. Dadurch können Kinder und Jugendliche praktische Erfahrungen im MINT-Bereich machen. Dies macht die Lebenswelt erfahrbar, weckt Interesse an den MINT-Themen und kann so einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten.“

Die Schülerinnen und Schüler des SGH dürfen hoffen, vom Netzwerk ZdI zu profitieren und zu den Innovatoren von morgen zu zählen.

Projekttag 2019

Der Film vom Projekttag 2019 und Impressionen vom SGH-Festival 2019.

Der Film vom Projekttag 2019 und unten die Galerie zum SGH-Festival. Vielen Dank an die Filmcrew und Frau Glöckner für ihren Einsatz!

Für eine MINT-Zukunft gewappnet - Auszeichnung durch die Schulministerin

SGH erneut als "MINT-freundliche Schule" geehrt.

Am 30. Oktober 2019 erhielten Interims-Schulleiter Jens Heiseke sowie Dr. Daniel Schultheiss als Koordinator für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich am SGH das Zertifikat als "MINT-freundliche Schule" aus den Händen der NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer. Die Auszeichnung ist das Ergebnis dreier weiterer Jahre erfolgreicher Profilbildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das SGH - seit 2013 "MINT-freundliche Schule" - konnte also erneut sehr gute Arbeit in diesem für Schule und Gesellschaft so bedeutsamen Bereich nachweisen.

Die MINT-freundlichen Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Auszeichnung weist also nach, dass das SGH als eine der digitalen Zukunft zugewandte Schule es nicht bei Absichtserklärungen belässt, sondern den Schülerinnen und Schülern durch ein umfangreiches Profil in den MINT-Fächern ein echtes Angebot macht.

Die Ministerin für Schule und Bildung in NRW, Yvonne Gebauer, lobte bei der Verleihung des Zertifikats das Engagement im Bereich der MINT-Bildung und sagte: „Ein anregender MINT-Unterricht auf der Höhe der Zeit kann aus Schülerinnen und Schüler von Heute Nachwuchs-Forscher oder auch Lehrkräfte für MINT-Fächer von Morgen machen.“ Einer MINT-freundlichen Schule gelingt es, „durch gute Konzepte ihre Schülerinnen und Schüler für die spannenden MINT-Fächer zu begeistern“, so die Ministerin.

Mit der erneuten Vergabe des Prädikats "MINT-freundliche Schule" haben sowohl die Schülerinnen und Schüler am SGH, als auch die Lehrkräfte die Gewissheit, für eine MINT-Zukunft gewappnet zu sein.

Mehr zum MINT-Bereich am SGH hier.

Weitere Information zur MINT-Initiative hier.

Unie dans la diversité

Erlebte deutsch-französische Freundschaft im europäischen Kontext. Studienfahrt des Französisch-Leistungskurses nach Belgien und Frankreich.

Da die deutsch-französische Zusammenarbeit mit Blick auf Europa eines der zentralen Themen der gymnasialen Oberstufe in NRW ist, lag es nahe, auf der Studienfahrt in das Herz Europas und nach Frankreich zu fahren. Und wo lässt sich deutsch-französische Zusammenarbeit konkreter erfahren als in Hennefs Partnerstadt? Also auf nach Le Pecq! Begleitet von Frau Glaser und Herrn Fuß brachen fünf Frankophile des SGH mit dem Thalys in Richtung Westen auf. Von ihren Erlebnissen berichten sie hier:

Römertag 2019

Die Fachschaft Latein stellt das Eingangsprofil “Latein plus” vor.

Wie Römerinnen und Römer im Alten Rom gelebt haben, konnten die Gäste des siebten Römertags am SGH am eigenen Leibe erfahren. Die Kinder aus den vierten Klassen der Hennefer Grundschulen konnten durch verschiedene Angebote und Mitmachaktionen zu den Bereichen lateinische Sprache und römische Geschichte auf vielfältige Weise einen Eindruck vom Lateinunterricht am SGH erhalten, während die Eltern durch das Gespräch mit Fachlehrer*innen, SGH-Eltern und Lateinschüler*innen offene Fragen ansprechen oder sich bei Kaffee und Kuchen das bunte Treiben anschauen konnten.

Auf großes Interesse stießen die Mitmach-Aktionen von Kai-Ingo Weule alias Legionär Marcus Rufinius, der die Kinder Helme und Schilde tragen ließ, einen umjubelten Gladiatoren-Schaukampf veranstaltete und als Höhepunkt ein römisches Tieropfer durchführte, bei dem in diesem Jahr – ganz aktuell – Weissagungen zum Schutz der Umwelt getroffen wurden.

Römisches Gefühl erlebten v.a. die Mädchen an der Friesierstation, wo sie zwar nicht von eigenen Frisier-Sklavinnen, aber von freundlichen Schülerinnen aus dem Jahrgang 9 kunstgerecht frisiert und geschminkt wurden. Schreiben mit dem Schilfrohr und Spielen mit Kastanien ließen ebenfalls die römische Alltagswelt erfahren. Auf der Suche nach der Bedeutung bekannter römischer Sprichwörter zogen die Kinder durch den gesamten Raum, wo sie an den Wänden hilfreiche Vokabeltipps finden konnten. Fortuna war den drei glücklichen Gewinnern wohl hold, als ihre Lösungen aus dem Topf gezogen wurden.

Der Römertag ist eine Veranstaltung der Fachschaft Latein und richtet sich an die Hennefer Viertklässler*innen, die sich für das Eingangsprofil "Latein plus" (Latein als zweite Fremdsprache ab Klasse 5) interessieren. Der Erhalt weiterer Informationen zum Eingangsprofil "Latein plus" sowie eine Teilnahme an Schnupperstunden ist am 9. November 2019, dem Tag der offenen Schule am SGH, möglich.

Sichtwechsel

Die Spanischkurse der Q1 beteiligten sich am Aktionstag der Organisation terre des hommes.

Mit großem Engagement haben die Schülerinnen* und Schüler der Spanischkurse der Q1 des Städtischen Gymnasiums Hennef (SGH) am Mittwoch, den 25.09.2019, an der von der niederländischen Hilfsorganisation terre des hommes ins Leben gerufenen Aktion „Straßenkind für einen Tag“ teilgenommen. Einen Tag lang verrichteten sie für Straßenkinder typische Arbeiten, um auf die fatalen Verhältnisse der Straßenkinder weltweit aufmerksam zu machen und sich für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen einzusetzen.

So verkauften sie z.B. eifrig selbstgebackene Kekse und Muffins, musizierten vor dem HIT-Markt und verteilten Flyer und Infomaterial für die häufig sehr interessierten und hilfsbereiten Hennefer Bürger. „Am Ende des Tages war es zwar anstrengend“, sagt Schülerin Birte. „Allerdings“, so sagt sie weiter, „waren die meisten wirklich interessiert und doch zu einer Spende zu motivieren“. Die am Ende des Tages gesammelten Spenden belaufen sich auf stolze 912 Euro, worauf die Schülerinnen und Schüler wirklich mächtig stolz sein können! Ihr Einsatz hat sich also sehr gelohnt! Das Geld wird über die mit dem Spendensiegel DZI ausgezeichnete Hilfsorganisation weltweit an Kinderhilfsprojekte verteilt. So lässt sich z.B. schon mit ca. 1 Euro eine warme Mahlzeit bezahlen und mit 8 Euro kann einen Monat lang Schulbildung bezahlt werden. Weitere Informationen zu Projekten und Spendenkonten finden Sie auch unter www.tdh.de.

Anja Schwager

Herzlich Willkommen am SGH!

Wir freuen uns über unseren "Nachwuchs" in den fünften Klassen.

Einen Tag nach den „Großen“ begann für die neuen Fünftklässler das erste Schuljahr am SGH.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich zunächst alle Sextaner samt Eltern im PZ, wo sie Schulleiter Jens Heiseke und Unterstufenleiter Daniel Braun Willkommen hießen. Seitens der Schülerschaft begrüßten Torge Kruse und zwei gestandene Sechstklässler die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft. Sie erinnerten sich an ihre ersten Tage an der neuen großen Schule und ermunterten die Neuankömmlinge, Hilfe und Unterstützung bei den größeren Mitschülern zu suchen. Für den musikalischen Auftakt sorgte die ConBrio-Klasse 6d.

Im Anschluss ging es dann endlich los. Begleitet von ihren Klassenleitungsteams trafen sich die fünf Klassen und konnten sich und ihre neue Umgebung etwas beschnuppern. Dort stellten sich auch die jeweiligen Paten der Klassen vor. Für die wartenden Eltern gab es in alter Tradition ein Buffet im PZ, wo sich die Gelegenheit zum ersten Austausch und Kennenlernen bot.Für eine kleine Erinnerung sorgte wie in den letzten Jahren der Fördervereinund die Schulpflegschaft, die allen Neulingen einen Schlüsselanhänger mit SGH-Logo spendierten.
 
Liebe Fünftklässler: Wir hoffen, dass Ihr Euch gerne an Euren zweiten „ersten Schultag" zurückerinnert und noch viele weitere schöne Tage an unserer Schule hinzukommen: Herzlich Willkommen und alles Gute für Eure Zeit am SGH!

Neue Experimentiertische für das Schülerlabor

Jan Felix aus der Q1 (2018/19) berichtet über die Möglichkeiten, die das neue Inventar bietet.

Im Rahmen des Q1 Projektkurses „Experimentieren in den Naturwissenschaften“ stellten zehn Schüler unter der Leitung von Herrn König verschiedene Versuche mithilfe von computergestützten Messverfahren an. Neben dem Kalkgehalt von Eierschalen und der Leitfähigkeit von Schmelzen wurde so auch die Radioaktivität von osteuropäischen Pfifferlingen sowie viele weitere Sachverhalte untersucht.

Diese Experimente hatten dabei einen größeren Umfang als die üblichen Versuche, die im Rahmen der naturwissenschaftlichen Fächer durchgeführt werden, da sie nicht nur eigenständig von den Zweiergruppen organisiert und geplant, sondern auch mehrfach durchgeführt, protokolliert und auf Fehlerquellen untersucht werden mussten. Auf diese Weise sammelten die Schüler Erfahrung beim Experimentieren in den Naturwissenschaften, gewannen Einblicke in die untersuchten Sachverhalte und übten sich gleichzeitig im naturwissenschaftlichen Arbeiten, wie es auch an Hochschulen gefordert ist.

Nachdem die Kursteilnehmer in den Zweiergruppen über mehrere Wochen hinweg zwei derartige Experimente durchgeführten hatten, fertigten sie als gemeinsames Abschlussprojekt zwei fahrbare Experimentiertische an, wobei ein Tisch für das Fach Physik und ein Tisch für chemische Themen vorgesehen ist. Noch in naher Zukunft sollen die Tische in die Schülerlabore verlagert werden, welche sich im Keller des neuen Gebäudetrakts befinden. So soll Schülern ermöglicht werden, dass sie eigenständig in ihren Freistunden oder während des Unterrichts an Projekten wie Jugend forscht oder ihrer Facharbeit arbeiten können, ohne dabei auf die computergestützten Messverfahren verzichten zu müssen.

Hierfür sind unter den Tischplatten, auf welchen die Versuche letztendlich durchgeführt werden können, je ein Regal mit mehreren Schubladen eingerichtet worden. In diesen Schubladen finden sich neben zahlreichen Versuchsvorschriften, welche zum Teil von den Kursteilnehmern selbst entworfen und durchgeführt wurden, auch die zum jeweiligen Fach passenden Messgeräte. Praktischerweise handelt es sich bei dem Großteil dieser Messgeräte um Aufsätze, welche zusammen mit dem Hauptsensor einen einfachen Aufbau und eine unkomplizierte Verwendung ermöglichen. Ist dieser an einen der beigelegten Laptops angeschlossen und das zugehörige Programm geöffnet, so lassen sich die Aufsätze ohne Probleme austauschen oder auch gleichzeitig verwenden. Besonders hilfreich ist dies im Hinblick auf Experimente, die Sachverhalte in Abhängigkeit von mehreren Messgrößen untersuchen, da ein komplexer und unübersichtlicher Aufbau auf diese Weise wegfällt. Zusätzlich wurde an jeweils einer Seiten pro Tisch eine Steckdosenleiste befestigt, sodass sich das Arbeiten auch in Bezug auf die Versorgung durch Strom möglichst einfach und unabhängig gestalten lässt.

Jan Felix, Q1 (2018/19)

Generationendialog am SGH: Wir sind Europa!

Schüler und Senioren im Austausch über EUropa

Am 2. Juni 2019 trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Grundkurs Geschichte in der EF und die Kurslehrerin Frau Bohlmann mit drei Senioren im SGH, um sich über Europa auszutauschen. Die Idee für diese Veranstaltung kommt von dem Projekt „Wir sind Europa“ (https://wirsindeuropa.blog) der Stiftung Zukunft Berlin, bei welchem Frau Bohlmann seit Anfang des Jahres mitarbeitet. Die Senioren wohnen in der Seniorenresidenz Curanum in Hennef, und in Verbindung mit dem jährlichen Sozialpraktikum, welches Schüler der 9. Klasse belegen, bauten das Curanum und das SGH über die Jahre eine Kooperation auf. Daher pflegt das SGH guten Kontakt zu Rita Jany, der Leiterin des Betreuungsdienstes des Curanums. Auch diese nahm an dem besagten Dienstag an unserem Schüler-Senioren-Dialog teil.

Dieser startete mit einer Definition von Europa. Jeder im Kreis sollte den Satz „Europa ist für mich…“ vervollständigen. Hierbei stellten wir fest, dass wir alle ein ziemlich einheitliches Bild von der EU haben. „Zusammenhalt, Freiheit und Sicherheit“ waren die häufigst genannten Attribute.

Danach begaben wir uns in vier Kleingruppen. In jeder Gruppe ein Senior bzw. Frau Jany. In diesen Gruppen bekamen wir unterschiedliche Szenarien, welche wir diskutieren sollten. Die Gruppe mit Frau Jany behandelte die EU im Jahr 2050, falls sie nicht mehr existiert. Und stellte sich den Fragen, welche Auswirkung dies auf die Europäer und die Welt hätte. Eine andere Gruppe, mit einem Senior, namens Herr Kausch, beschäftigte sich mit der EU im Jahr 2050, wenn sie noch existiert und diskutierten Auswirkungen sowie Vor- und Nachteile. Die letzten zwei Gruppen mit Herrn Schwarz und Frau Jaitonyi beschäftigten sich mit der Gegenwart und damit, wie Europa und die Welt jetzt wären, wenn die EU nie so zustande gekommen wäre.

Es gab interessante Ergebnisse. Wir stellten fest, dass die Attribute Freiheit, Zusammenhalt und Sicherheit eindeutig auf die EU zutreffen, beispielsweise die Freiheit, ohne Grenzkontrollen und Zoll in ein anderes Land zu reisen, oder der Zusammenhalt der EU als eine der Weltmächte und die somit gebotene Sicherheit vor Krieg.

Wir stellten fest, dass ohne die EU unser alltägliches Leben sehr beeinträchtigt wäre und Sie zum Beispiel nicht so friedlich diesen Bericht lesen könnten. Die EU ist nämlich für vieles verantwortlich, was wir gar nicht auf erstem Blick sehen. Sie sorgt für Wohlstand in unserem Land, schafft Arbeitsplätze und lässt die Kriminalität sinken. Alles in Allem haben wir festgestellt, dass ohne die EU sehr vieles anders wäre.

Danach beschäftigten wir uns damit, was wir machen würden, wenn wir die Entscheidungen in der EU treffen könnten. Viele waren der Meinung, dass man mehr für die Umwelt tun sollte. Ein Schüler hatte die Idee Steuern auf alle Waren, die z.B. Plastik beinhalten, zu setzen. Wir diskutierten viel über diesen Vorschlag und Herr Kausch beendete unsere Runde mit einem schönen Satz: „Wir sind alle verantwortlich“. Natürlich könnten wir vielleicht irgendwann Steuern auf Plastikprodukte setzen. Aber zuerst sollten wir uns an die eigene Nase packen und darauf achten, weniger Plastikprodukte zu kaufen und weniger Müll in unsere Umwelt zu schmeißen.

Somit endete ein gelungener Vormittag am SGH mit der Erkenntnis: Wir sind Europa!

Maria Jäger, Q1 (19/20)

Hennefer Schülerpreis 2019

Lena Franke und Leonie Thunhorst werden geehrt.

Auch in diesem Jahr hat die Stadt Hennef wieder die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der weiterführenden Schulen geehrt, die sich durch herausragende Leistungen oder besonderes Engagement ausgezeichnet haben. Dies fand in Form einer kleinen Feierstunde am 4. Juli in der Meys Fabrik statt. In Anwesenheit von Vertretern der Stadt, Familienmitgliedern, Schulleitungen und Lehrern sowie von Mitschülerinnen und Mitschülern nahm unser Bürgermeister Klaus Pipke die Ehrungen jeweils in Form einer kleinen Laudatio und der Verleihung einer Urkunde vor. 

In 2019 wurden für das SGH Lena Franke geehrt, die mit unglaublichen 892 vom 900 möglichen Punkten in der Abiturwertung ihr Abitur als Jahrgangsbeste mit 1,0 bestanden hat. Leonie Thunhorst erhielt den Preis für besonderes Engagement für die Belange der Schule, mit der ihre langjährige Arbeit in der SV und in den Gremien der Schule honoriert wurde.

Die Schulgemeinschaft gratuliert den beiden von Herzen und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute!