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Aktuelle Berichte

An dieser Stelle finden Sie die neuesten Informationen rund um das SGH. Viel Spass beim Schauen und Lesen!

Die jüngste Zeit des SGH aus erster Hand

Für Lukas und Mert ist das Abi noch nicht lange her. Ihr Interview seht ihr hier.

Mert und Lukas haben 2018 und 2019 am SGH ihr Abi gemacht. Sie haben die Veränderungen der 2000er am SGH unmittelbar erfahren und sind daher kompetente Zeitzeugen für das, was sich in der jüngeren Zeit am SGH entwickelt hat.

Dass die beiden ihrer alten Schule nicht fürs erste überdrüssig sind, lassen sie uns im Interview wissen. Genau wie die ein oder andere Anekdote...

Zwei Perspektiven auf 50 Jahre SGH

Ehemaliger Schüler und jetziger Vorsitzender des Fördervereins Christian Schwindt im Interview.

Christian Schwindt vereint zwei Perspektiven auf das Jubiläum unserer Schule: Als ehemaliger Schüler kennt er unser Gymnasium aus den Anfangstagen. Nun engagiert er sich als Vorsitzender der Fördervereins für das Wohl der Schule. Als Mitglied der Schulkonferenz ist der Jurist zudem an wichtigen Entscheidungen an unserer Schule beteiligt.

Hier seht ihr ihn im Interview im Rahmen unseres Jubiläumsjahres.

Der Vergangenheit eine Zukunft geben

Ein Bericht zum Zweitzeugen-Workshop der Geschichtswerkstatt am SGH, 3. Dezember 2020, von Matilda Tscherpel, Jg. 8.

„Um jemandem in Not zu helfen, muss man keine Titel, keine Diplome haben. Man muss nur das Herz an der richtigen Stelle haben.“ Dieses Zitat stammt von Siegmund Pluznik, einem Überlebenden des Holocausts. Er bezog sich auf eine Klofrau, mit der er nie ein Wort wechselte und die ihm dennoch auf seiner Flucht aus Polen das Leben gerettet hat. Solche Geschichten gibt es viele, doch die meisten liegen mittlerweile gemeinsam mit ihren Protagonisten unter der Erde. Auch Siegmund Pluznik starb 2015 im Alter von 90 Jahren, doch seine Geschichte wurde nicht vergessen.

Wir schreiben den 3. Dezember 2020. Im Städtischen Gymnasium Hennef machen sich 12 Achtklässler*innen auf den Weg zu Raum 2.26 für einen Workshop des Vereins „Zweitzeugen e.V.“. Dort finden sie einen Stuhlkreis, ihre Lehrerin Julia Bohlmann und Sarah Hüttenberend, Gründerin und Vorsitzende des Zweitzeugen-Vereins, vor.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem kurzen Wissens-Check zum Thema Nationalsozialismus sollen die Schüler*innen ihren normalen Tagesablauf an die Tafel schreiben. Während die Jugendlichen noch innerlich nach der Verbindung zwischen ihrem Alltag und dem Nationalsozialismus suchen, startet Sarah Hüttenberend eine Power-Point mit einer Auswahl von Gesetzen, die während der NS-Zeit gegen Juden erlassen wurden. Es klickt in den Köpfen der Jugendlichen, als sie mit großen Augen sehen, wie ein Punkt nach dem anderen von ihrem Tagesablauf gestrichen wird. Sportverein, Musikunterricht, Schule all das war für dreizehnjährige Jugendliche im Nationalsozialismus nicht mehr möglich, sofern sie aus einer jüdischen Familie stammten.  Nach diesem Einstieg und der Erkenntnis, dass es Juden damals so ähnlich ging wie den Schüler*innen als ihr Alltag Stück für Stück von der Tafel verschwindet, mit dem wichtigen Unterschied, dass heute alles Theorie ist, damals jedoch bittere Realität, beginnt die eigentliche Ausbildung zum Zweitzeugen.

Natürlich brauchen alle Zweitzeug*innen eine*n Zeitzeug*in deren Geschichte man weitererzählt. Beim Zeitzeugen des Projektkurses handelt es sich um Siegmund Pluznik, geboren 1924 in der polnischen Stadt Bezin. Siegmund war 14, ein Jahr älter als die Schüler*innen, als die Deutschen in Bezin einmarschierten und sein Leben von Grund auf veränderten. Seine Familie musste in ein Ghetto ziehen, er durfte nicht mehr zur Schule gehen und das Essen wurde knapp. Nach einiger Zeit andauernder Unterdrückung und willkürlicher Misshandlungen durch die deutschen Besatzer beschloss Siegmund mit einigen Freunden, sich den Partisanen anzuschließen, ein Wagnis, das er knapp überlebte, viele Andere aber mit dem Leben bezahlten. Schon diese Geschichte von Verrat und unmenschlicher Grausamkeit,  hinterließ die staunenden Achtklässler in einer Art Schock-Zustand. Für Siegmund und einige seiner Freunde aber war es nur der Auftakt zu einer lebensgefährlichen Flucht durch Osteuropa. Ereignisse, die man heute in der Handlung eines Action-Films erwarten würde, spielten sich damals in der Realität ab. Einige davon involvierten die schon erwähnte Klofrau und eine Rasierklinge in Wien, andere eine fiktive Auslandsreise der Tennis Jugend Nationalmannschaft des Deutschen Reiches. Am Ende gelingt Siegmund Pluznik die Flucht nach Istanbul. Anders als die meisten seiner Familienmitglieder überlebt er den Nationalsozialismus – und wird zum Zeitzeugen. In gut zwei Stunden erzählt Sarah Hüttenberend die Geschichte des neuen Lieblings-Seniors der Jugendlichen und beantwortet alle Fragen, die den emotional-berührten Schüler*innen unter den Nägeln brennen.

Auch noch nach der Schule und in den nächsten Tagen unterhalten sich die frisch-ausgebildeten Zweitzeug*innen über die berührende Geschichte, was ihnen von anderen Schüler*innen jedoch nur schräge Blicke einbringt. „Warum würde man sich freiwillig über ein Unterrichtsthema unterhalten? Die NS-Zeit wird doch eh schon zu viel unterrichtet.“ Sarah Hüttenberend hat darauf eine einfache Antwort: „Es wird nicht zu viel unterrichtet, es wird falsch unterrichtet.“ Gegen dieses „falsche Unterrichten“ kämpft „Zweitzeugen e.V.“ seit seiner Gründung im Jahr 2014 an. Über 5.000 Schüler*innen in ganz Deutschland sind mittlerweile Zweitzeug*innen und plötzlich unfassbar interessiert an dem „langweiligen“ Thema im Geschichtsunterricht. Noch nie ist Sarah Hüttenberend auf eine Gruppe gestoßen, die sich nach dem Workshop nicht für die NS-Zeit interessiert hat. Also wo liegt der Unterschied? Im „normalen“ Geschichtsunterricht dreht sich alles um viel zu große Zahlen, viel zu weit zurückliegende Daten und Personen mit viel zu altmodischen Klamotten. In einem Zweitzeugen-Workshop hingegen beschäftigt man sich mit der Geschichte einer Person, man kann sich mit der Person identifizieren, wird schon fast automatisch zum größten Fan des Zeitzeugen und vor allem berührt eine solche Geschichte, man vergisst sie nicht mehr. Siegmunds Geschichte regt jedoch auch zu etwas anderem außer Gesprächen an, und zwar zum Handeln und vor allem zum Helfen. Eine einfache Klofrau hat Siegmunds Leben gerettet und er hat sich auch nach all diesen Jahren immer noch an sie erinnert, dies zeigt: Man muss kein großer, wichtiger Politiker sein, es reicht schon, wenn man im richtigen Moment ein paar Menschen in Not eine Rasierklinge bereit legt.

Matilda Tscherpel, Jg. 8

Die Geschichtswerkstatt bedankt sich bei Sarah Hüttenberend und den Zweitzeugen e.V. für diesen Workshop sowie beim Förderverein und der Antisemitismusbeauftragten des Landes NRW für die finanzielle Unterstützung.

SLZ, ÜMi und Hund: Interview mit Vilenka Brandt

Seit zehn Jahren leitet Frau Brandt das Selbstlernzetrum und die Übermittagsbetreuung.

Sie leitet das Selbstlernzetrum II - früher die Oberstufenbibliothek - und die Übermittagsbetreuung: Frau Brandt hat einen ganz besonderen Blick auf die Schule und ihre Menschen.

Sie kennt die Großen und die Kleinen, sie unterstützt die Arbeit der Lehrerschaft, kooperiert viel mit engagierten Eltern und ist immer in Begleitung der Pudeldame Emmy. Beide seht ihr hier im Interview. Vielen Dank, Frau Brandt!

Ein besonderes Verhältnis zu 50 Jahren SGH: Herr und Frau Göllner im Interview

Das Gespräch mit dem Hausmeisterehepaar markiert den Start der Interviewreihe im Jubiläumsjahr.

Im Zuge unseres Jubiläumsjahres (in Corona-Zeiten) präsentieren wir von nun an Interviews mit Personen, die die Schulgeschichte lebendig werden lassen.

Den Start machen Blanka und Peter Göllner, die auf besondere Weise mit der Schule verbunden sind. Dass Herr Göllner unser Hausmeister ist, wisst ihr selbstverständlich. Aber da ist noch mehr! Was genau - das wird nicht verraten. Ein Grund mehr, sich das Interview mit den beiden anzuschauen!

Auch die weiteren Interviewpartner versprechen anekdotenreiche Einblicke in die Geschichte des SGH. Wer selber zu erzählen hat, ist ganz herzlich eingeladen, uns ebenfalls für ein Interview zu besuchen!

In der Produktion der Interviews engagiert sich vor allem die Filmcrew um Philipp Küpper, der vor allem hinter der Kamera agiert, unter anderem mit  und Tom Werry, der die Interviews führt. Ihr erstes Werk in dieser Reihe seht ihr hier:

 

Sankt Martin unter Corona-Bedingungen

Weckmann-Aktion der SV läuft!

Trotz der vielen Hygieneauflagen und Corona-bedingten Einschränkungen hat die Schülervertretung (SV) des SGH keine Mühen und Anstrengungen gescheut, auch in diesem Jahr superleckere Weckmänner anbieten zu können.

In einem genial ausgeklügelten (und selbstverständlich Corona-sicherem!) System wurden die Weckmänner vor dem Gebäude verkauft. Dafür war es nötig, zunächst einen Bon zu erwerben. Mit diesem ging es dann zur Hefe-Kerlchen-Ausgabe, die ca. 5 Meter entfernt lag.

Schülerschaft und Lehrkörper waren gleichermaßen erfreut, dass endlich auch mal wieder etwas anderes als lediglich Unterricht am SGH stattfinden konnte.

Offene Schule im Netz: Willkommen am SGH!

Hier könnt ihr Viertklässler euch über das SGH informieren.

Schön, dass ihr diese Seite besucht, um euch über das Städtische Gymnasium Hennef zu informieren!

Zwar finden wir es sehr schade, dass ihr uns dieses Jahr nicht selber an einem Tag der offenen Schule besuchen könnt, um euch so einen Eindruck vom bunten Leben an unserer Schule zu machen. Doch wir freuen uns umso mehr, dass wir euch trotzdem unsere Schule, die Menschen hier sowie die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Angebote zeigen können.

Schaut euch die Videos an, die die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern erstellt haben.

50 Jahre SGH - Der Film vom Auftakt

Die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr musste im kleinsten Kreis stattfinden. Seid trotzdem dabei!

Auftakt ins Jubeljahr

In kleiner Runde nimmt das Jubiläumsjahr seinen Anfang.

Es hätte eine große Sause sein sollen, unser Auftakt in das Feierjahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Schule. Doch nun galt es, alle Merkmale einer geselligen Veranstaltung zu vermeiden. Dennoch sind wir feierlich und würdevoll in kleiner Runde in das Jubeljahr gestartet.

In der Pausenhalle wurde der aus elf großen Tafeln bestehende Zeitrahl enthüllt und symbolisch mit ersten Artefakten aus fünfzig Jahren Schulgeschichte bestückt. Viele weitere Bilder, Anekdoten, Erlebnisse etc. werden im Laufe des Jubeljahres folgen und die fünf Dekaden "pralles Schulleben dokumentieren", wie Andreas Nelson in seiner Ansprache für das Kollegium erklärte.

Dass sich in fünfzig Jahren SGH viel ereignet und viel verändert hat, konnte Bürgermeister Klaus Pipke aus eigener Anschauung bestätigen - ist er doch selbst Produkt der Schule und konnte daher bereits die eine oder andere Anekdote beitragen.

Auch wenn der Auftakt in nur kleinem Kreise stattfinden konnte, so sind doch alle Aktiven, Ehemaligen - egal von welcher Seite des Pultes - sowie auch sonst alle der Schule verbundenen Menschen aufgerufen, unseren Zeitstrahl mit Beiträgen zu füllen und so die Schulgeschichte lebendig werden zu lassen.

Und wer weiß: Vielleicht können wir den Abschluss des Jubeljahres doch noch mit einer großen Sause begehen!