Aktuelle Berichte
Mitteilungen & Ankündigungen

Aktuelle Berichte

An dieser Stelle finden Sie die neuesten Informationen rund um das SGH. Viel Spass beim Schauen und Lesen!

Saisonabschluss der U13

Fußballschulmannschaft geht ohne Niederlage aus dem Wettbewerb.  

Unsere Meistermannschaft startete in der Bezirkshauptrunde gegen das EvB-Gymnasium Wipperfürth als Meister GL an und gewann recht sicher mit 4:2. 
Das entscheidende Spiel war dann das gegen den Meister GL, das Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg, das schlussendlich mit 3 : 3 endete und das unglückliche Ausscheiden bedeutete. 
Nichtsdestoweniger war es ein tolles Spiel gegen einen doch sehr starken Gegner, der bald mit 2:0 führte. Unser Torwart Lukas (5e) machte sein Spiel der Saison und die Abwehr mit Matis (5b), Lennard (6d) und Jan (6d) warf sich allem entgegen. Nach einem Durchbruch aus dem Mittelfeld durch den sehr starken Freddy (6a) in den Strafraum gab es Elfmeter für uns, den Lennard zum 1:2 verwandelte. In der zweiten Halbzeit musste Freddy leider durch das Foul verletzt draußen bleiben, aber Julian 5b machte das Spiel seines Lebens im Mittelfeld. Es gelang unserer Offensive mit einem unvorstellbaren Einsatz für die Mannschaft – Justus (7c) als Antreiber und Paul (6a) als ein Muster an Torgefahr- tatsächlich, das Spiel durch zwei Tore von Paul zum 3:2 zu drehen. Leider war danach der Druck der Gegner doch zu groß und es fiel das 3 : 3. Auch Lennox (5c), der taktischen Überlegungen zum Opfer fiel, aber in den früheren Runden absolut geglänzt hat und zweiter Torwart Arik (6a) könnten uns nicht mehr zum Sieg verhelfen.

Unserer U 13 als Kreismeister gilt aber höchster Dank und Auszeichnung für diese tolle Saison. Sie haben unsere Schule allerbestens repräsentiert!!! (P. Gotta)

Besuch der DITIB-Zentralmoschee

Am 30. April 2026 unternahmen 33 SchülerInnen aus zwei EF-Kursen Katholische Religion des Gymnasiums Hennef eine Exkursion zur DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld.

Anlass des Besuchs war ein zentrales Unterrichtsziel: die im Unterricht behandelten religionstheologischen Modelle in Bezug zu den anderen Weltreligionen zu setzen. Das Gymnasium Hennef legt großen Wert darauf, interreligiösen Dialog aktiv zu fördern sowie Weltoffenheit und religiöse Toleranz zu stärken.

Zu Beginn erhielten die SchülerInnen eine Führung durch die Vorbereitungsräume, in denen die rituelle Waschung (Wudu) vor dem Gebet durchgeführt wird. Dabei wurde anschaulich erklärt, welche Bedeutung Reinheit im Islam hat und wie sich Gläubige auf das Gebet vorbereiten.

Anschließend betrat die Gruppe den beeindruckenden Gebetsraum der Moschee. Besonders faszinierend waren die kunstvollen Kalligraphien an den Wänden, die unter anderem die Namen vieler Propheten darstellen. Auch die lichtdurchflutete Architektur und die harmonische Gestaltung des Innenraums hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck.

Geführt wurde die Gruppe von einer jungen Muslima, die die SchülerInnen kompetent durch die Moschee begleitete. Das gemeinsame Gespräch fand im Gebetsraum auf dem Innenraumteppich statt – die Gruppe saß im Kreis, die Frauen mit Kopfbedeckung (Kopftuch) und alle ohne Schuhe, ganz entsprechend der religiösen Praxis vor Ort. Offen und geduldig beantwortete die Begleiterin zahlreiche interessierte Fragen rund um den islamischen Glauben, religiöse Rituale und das Leben von Muslimen in Deutschland.

Gegen Mittag traten die Kurse schließlich die Rückfahrt zum Gymnasium Hennef an. Die Exkursion bot allen Beteiligten wertvolle Einblicke und leistete einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis der Religionen.

Zukunft gestalten - Pilotprojekt FREI DAY am SGH

Die Klasse 7b arbeitet im Pilotprojekt an eigenen Zukunftsprojekten. Ergebnisse werden beim SGH-Festival präsentiert.

Eigene Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und echte Veränderungen anstoßen – diese Chance hat die Klasse 7b in diesem Schuljahr im Pilotprojekt FREI DAY.

Seit Herbst 2025 arbeiten die Schüler*innen jede Woche vier Stunden in kleinen Teams an selbstgewählten Projekten. Im Mittelpunkt stehen dabei wichtige Zukunftskompetenzen wie kreatives Problemlösen, Projektplanung, Teamarbeit, Kommunikation und selbstständiges Arbeiten. Ziel ist es, die eigene Umgebung und die Welt ein Stück besser zu machen – orientiert an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen (https://17ziele.de/).

Nach einer kurzen Einführung in Projektarbeit und Nachhaltigkeit ging es schnell in die Praxis: Die Gruppen wählten Themen, die ihnen persönlich wichtig sind, und setzten ihre Ideen eigenständig um. So entstehen vielfältige Projekte im sozialen und ökologischen Bereich – für Bedürftige, junge und alte Menschen, für die Natur und Biodiversität.

So erarbeitet eine Gruppe in Kooperation mit der Altenhilfe ein Handbuch zur Handynutzung und zur Nutzung digitaler Tools für ältere Menschen, um ihnen die Teilhabe am digitalen Leben zu ermöglichen. Eine weitere Gruppe erstellt ein „Freunde“-Buch von und mit Menschen in einem Altenheim. Dazu zeichnen sie in Gesprächen deren Geschichten auf. Zwei Gruppen kooperieren mit dem Umweltamt und legen zum Schutz von Insekten und der Biodiversität Grünflächen mit Insektenhotels an. Eine andere Gruppe arbeitet mit einer Apotheke, über die sie selbst zusammengestellte „Abenteuer-für-zu-Hause“-Boxen an kranke Kinder verteilt. Freuen dürfen wir uns auch über neue Sitzmöglichkeiten auf dem Schulcampus und einen Sponsorenlauf, durch den am Ende des Schuljahres Geld für ein Tierheim gesammelt werden soll. Weitere Gruppen möchten Obdachlosen helfen, entwickeln Spiele für Kinder in einem Kindergarten oder arbeiten an einem Aufklärungsprojekt zu Mental Health. Präsentiert werden die Ergebnisse auch beim SGH-Festival.

Besonders wertvoll ist dabei die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Ämtern der Stadt, sozialen Einrichtungen oder Expert*innen aus dem Umfeld der Schule. Auch ein Elternteil mit Erfahrung im Projektmanagement unterstützte die Gruppen mit hilfreichem Know-how.

Auch die Schüler*innen sind von dem FREI DAY begeistert. "Anders, aber cool", so kommentiert Stian dieses Format. Besonders motivierend finden viele die Freiheit, selbst zu bestimmen, was sie erarbeiten – ein Aspekt, den Mia hervorhebt: „Ich mag den FREI DAY, da wir so viel frei entscheiden und auch selbst Projekte planen und umsetzen können.“

Im Laufe der Arbeit wurde deutlich: Gute Projekte brauchen Zeit – und vor allem klare Absprachen, Kooperation, Durchhaltevermögen und Mut, eigene Ideen umzusetzen. Die Ergebnisse werden unter anderem beim SGH-Festival vor den Sommerferien präsentiert.

Zum Lernformat FREI DAY:
Am FREI DAY (https://frei-day.org/) entwickeln Schüler*innen vier Stunden pro Woche eigenständig Lösungen für aktuelle gesellschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen, die sich an den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen orientieren. Sie recherchieren, planen und setzen ihre Projektideen praktisch um. Im Fokus stehen Handlungsorientierung, Kreativität, Verantwortung, Problemlösungskompetenzen und Kooperationsfähigkeiten. Lehrkräfte begleiten den Prozess unterstützend – die Verantwortung für das Projekt liegt bei den Teams selbst.

SGH-Theater bringt mit „CIRCLE“ intensiven Stoff auf die Bühne

Das SGH-Theater zeigte mit „CIRCLE“ eine packende Inszenierung über moralische Grenzsituationen und begeisterte das Publikum an zwei Abenden.

Was ist ein Menschenleben wert – und wer darf darüber entscheiden? Mit diesen existenziellen Fragen setzte sich das SGH-Theater in seiner aktuellen Produktion „CIRCLE“ auseinander und präsentierte am 25. und 26. März 2026 eine mutige Inszenierung im Städtischen Gymnasium Hennef. Insgesamt rund 250 Gäste besuchten die beiden Abende und zeigten sich tief beeindruckt von der Leistung der jungen Schauspieler*innen.

30 Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 6 bis Q1 standen für die Produktion auf der Bühne. Das Ensemble setzte sich aus Teilnehmenden des Literaturkurses, der Theater-AG sowie des Projektkurses „Vorhang auf“ zusammen und wurde zusätzlich durch engagierte Statist*innen ergänzt.

Frei nach dem Film „CIRCLE“ von Aaron Hann und Mario Miscione erzählt das Stück von einer Gruppe Menschen, die sich in einer ausweglosen Situation wiederfinden: Gefangen in einem Kreis und gezwungen, über Leben und Tod zu entscheiden. Dabei geraten moralische Überzeugungen ins Wanken, Grenzen verschwimmen, und der Kampf ums Überleben stellt grundlegende Fragen nach Menschlichkeit, Verantwortung und Gemeinschaft. Die Inszenierung verbindet Elemente der Filmvorlage mit eigenen Ideen der Jugendlichen und schafft so eine moderne und eigenständige Interpretation für die Bühne.

„CIRCLE“ erwies sich als ein Theaterabend, der unter die Haut geht – intensiv, aktuell und vor allem diskussionswürdig. Dem jungen Ensemble gelang eine beeindruckend dichte und emotionale Darbietung: Mit großer Ausdruckskraft brachten die Jugendlichen Gefühle wie Angst, Panik und Wut auf die Bühne und zogen das Publikum über 65 Minuten hinweg in ihren Bann.

Dank der finanziellen Förderung durch das NRW-Landesprogramm „Kultur und Schule“ sowie eines Zuschusses des SGH-Fördervereins konnte in diesem Jahr erneut die freiberufliche Theaterpädagogin Anna Seidel für das Projekt gewonnen werden. Ensembleleitung, Textadaption und Regie lagen in ihren Händen. Unterstützt wurde sie dabei von Margret Buchmüller, Lehrkraft für Deutsch, Philosophie und Literatur.

Beide waren nach den Vorstellungen sehr stolz: „Innerhalb von 7 Monaten ist die Gruppe zu einem kreativen Ensemble zusammengewachsen und haben es gemeinsam geschafft, das Publikum zu begeistern und wurden dafür mit viel Applaus belohnt. Diese besondere Erfahrung wird sicherlich noch eine Weile nachwirken.“

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat sich bewährt und soll im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden. Das Team Buchmüller/Seidel plant bereits die nächste Produktion – das Publikum darf gespannt sein, womit das SGH-Theater 2027 überraschen wird.

Frankreich-Austausch: Der Besuch unserer französischen Gäste

Eine Woche verbrachten die Achtklässler in der Region.

In dieser Woche durften wir im Rahmen unseres Frankreich-Austauschs die französischen Gäste der achten Klassen an unserer Schule begrüßen. Insgesamt 70 Jugendliche erlebten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm, das von Beginn an von guter Stimmung und großer Offenheit geprägt war – viele fanden schnell zueinander.

Zum Kennenlernen starteten wir mit Spielen rund um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Klischees sowie ersten Einblicken in den Unterricht. In den folgenden Tagen standen zahlreiche gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm: ein Besuch im Trampolinpark, ein Ausflug nach Köln mit Dombesichtigung, Stadtrundgang und Besuch des Stadtmuseums sowie ein Tag in Bonn mit dem Haus der Geschichte, einer Stadtrallye durch die historische Altstadt und einem gemeinsamen Eis.

Ein besonderes Highlight war die Wanderung im Siebengebirge: Vom Drachenfels aus genossen wir die beeindruckende Aussicht, fuhren mit der historischen Zahnradbahn und erkundeten das idyllische Nachtigallental sowie den frühlingshaften Wald.

Den gelungenen Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Fest am Freitagabend mit Familien, Eltern, Geschwistern, der Schulleitung und dem Bürgermeister der Stadt Hennef. Das Wochenende verbringen die Gäste nun in den Familien, wo sie individuelle Programme und weitere schöne Aktivitäten erwarten.

Wir blicken auf eine rundum gelungene Austauschwoche zurück – nicht zuletzt dank des großartigen Wetters, der herzlichen Begegnungen und vieler neuer Freundschaften.

Besuch bei Freunden

Der Q1-Kurs Katholische Religion besuchte das Buddhistische Zentrum Waldbröl (EIAB).

Am 19.02.26 besuchten 20 SchülerInnen des Q1-Kurses Katholische Religion das Europäische Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) in Waldbröl. Ziel des Besuchs war es, den interreligiösen Dialog zu vertiefen und insbesondere die Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Buddhismus besser zu verstehen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch eine buddhistische Nonne, Schwester Song Nghiem, erhielten die SchülerInnen eine Einführung in die Grundgedanken des Buddhismus und die Lebensweise der Ordensgemeinschaft. Besonders beeindruckt zeigten sich die TeilnehmerInnen von der ruhigen Atmosphäre des Zentrums und der achtsamen Haltung, mit der die Mitglieder des Ordens ihren Alltag gestalten.

In anschließenden Gesprächen wurde deutlich, dass beide Religionen in zentralen Werten übereinstimmen – etwa in der Bedeutung von Mitgefühl, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Auch wenn die Vorstellungen von Gott und Transzendenz unterschiedlich sind, fanden die SchülerInnen zahlreiche Parallelen in der ethischen Grundhaltung. So wurde der Gedanke spürbar, dass Liebe, Frieden und Rücksicht aufeinander Grundpfeiler menschlichen Zusammenlebens sind – über religiöse Grenzen hinweg.

Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an einer kurzen Meditationssequenz, bei der die Schülerinnen selbst erfahren konnten, wie Stille und innere Sammlung zu einem Gefühl von Frieden führen können. Viele nahmen daraus Impulse für ihren eigenen Glauben und Alltag mit.

Am Ende des Tages stand für alle fest: Interreligiöse Begegnungen öffnen den Blick für das Gemeinsame und stärken den Respekt vor dem Anderen. Der Besuch im EIAB war für die SchülerInnen eine wertvolle Erfahrung – nicht nur für das Fach Religion, sondern auch für ihr persönliches Denken und Fühlen.

SGH op jeck

Eindrücke von den Sitzungen an Weiberfastnacht 2026.

Ja, das SGH gibt es auch in verrückt, also "op jeck". Traditionsgemäß an Weiberfastnacht mit den Sitzungen im PZ. So auch im Jahr 2026. Wobei dieses Mal etwas anders war: Üblicherweise richtet die Q2 als ABi-Jahrgang die Sitzungen aus; doch einen Abi-Jahrgang 2026 gibt es ja nicht. So ist die Q1 in die Bresche gesprungen und hat den Mitschülerinnen und -schülern der anderen Jahrgängen ein jeckes Fest bereitet. Vielen Dank dafür!

Verschafft euch einen Eindruck mit den Bildern von der zweiten Sitzung.

Denksport mit Nebenwirkungen (Erfolg!)

Zwei Teams des SGH erfolgreich bei „macht mathe“.

Zwei Schülerteams der Mathematik-LK’s der Q1 des SGH haben beim Wettbewerb Alympiade bzw. B-Tag sehr erfolgreich abgeschnitten und Anfang Februar an einem Auswahl- bzw. Trainingswochenende in Soest teilgenommen.

Das Team Artur Weißenburger, Ina Leisen, Cornelia Winkelhake und Jiaqi Chen nahmen im November am Wettbewerb „B-Tag“ teil, bei dem sie die Auswirkungen von Startaufstellungen beim Spiel „Bocksprünge“ unter Zuhilfenahme von Fibonacci-Folgen untersuchten. Ihre Arbeit landete NRW-weit unter den besten vier von 30 teilnehmenden Teams, so dass die Schüler*innen zu einem Workshop in Soest eingeladen wurden, bei dem Sie unter Anleitung von Dozenten der Universität Wuppertal Teilgebiete der Knotentheorie unter die Lupe nahmen.

Das Team Lea Schmidt, Iryna Pobelian, Rebecca Enns und Deliah Axer wählte in der Vorrunde im November die Aufgabe des Wettbewerbs „Alympiade“ aus und beschäftigte sich mit der Analyse und Optimierung von Fahrplänen elektrischer Busse
unter Betrachtung verschiedener Kriterien. Auch dieses Team hat seine Aufgabe sehr erfolgreich gemeistert und sich damit für das Landesfinale der Alympiade qualifiziert, zu dem die besten acht Team aus NRW (von über 120 teilnehmenden Teams) eingeladen werden. Am Wochenende in Soest beschäftigten sie sich mit dem Nagel-Schreckenberg-Modell des Verkehrsflusses und untersuchten die Auswirkungen von Tempolimits auf den Verkehrsfluss und die CO2-Emissionen.

Die Wettbewerbe „Alympiade“ und „B-Tag“ entstanden vor vielen Jahren in den Niederlanden und sind im Gegensatz zu anderen Mathematikwettbewerben Teamwettbewerbe. Bei der Alympiade müssen die teilnehmenden Teams aus 3 bis 4 Oberstufenschülern in der Vorrunde innerhalb von 7 Stunden ein anwendungs-orientiertes mathematisches Problem bearbeiten und ihre Lösung in geeigneter Form darstellen. Beim „B-Tag“ sind die Aufgaben eher innermathematischer Art und die Teams forschen an vorgegebenen und eigenen Fragestellungen. Die Wettbewerbe werden am SGH seit vielen Jahren erfolgreich von den Mathematiklehrerinnen Senta Haas und Nina Burgard durchgeführt, die auch Landesbeauftragte für „macht mathe“ bzw. Mitglied der Aufgabenkommission NRW sind.

Und auch wenn das Wochenende für die Schüler*innen sehr anstrengend war, nehmen sie viele spannende Einblicke in neue Aspekte der Mathematik mit nach Hause. Leider konnte sich das Team der Alympiade nicht für das internationale Finale qualifizieren, aber für die Schüler*innen steht jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder bei den Wettbewerben dabei

Berufsorientierung zum Anfassen am SGH

Die 10er präsentierten ihre Erfahrungen aus dem Praktikum.

Mit einem neuen Format fand eine besondere Veranstaltung zur Berufs- und Studienorientierung am SGH statt: Nach ihrem zweiwöchigen Praktikum präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ihre Erfahrungen dem neunten Jahrgang.

Am Vormittag erstellten die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler anschauliche Plakate zu verschiedenen Berufsgruppen wie Medizin, Banken, Fitness, Handwerk oder Pädagogik. Darauf hielten sie Einblicke in den Praktikumsalltag, notwendige Voraussetzungen, persönliche Erfahrungen sowie individuelle Empfehlungen fest. Es entstanden dabei kreativ gestaltete, bunte Produkte – teilweise ergänzt durch Bilder oder weiterführende QR-Codes.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit, sich frei zwischen den einzelnen Präsentationstischen zu bewegen. Sie sollten sich gezielt fünf Praktikumsberichte ausführlicher vorstellen lassen, Fragen stellen und so erste Ideen sowie mögliche Kontakte für ihr eigenes zweiwöchiges Praktikum im kommenden Jahr sammeln.

Die Veranstaltung stieß bei beiden Jahrgängen auf großes Interesse und machte den Beteiligten sichtlich Spaß. Gleichzeitig bot sie eine wertvolle, praxisnahe Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Aufgrund der positiven Resonanz soll dieses Konzept auch in den kommenden Jahren fester Bestandteil der schulischen Berufsorientierung bleiben.

Sapere Audistan: Es ist ein Staat!

Mit Hymne, Flagge und prominenten Gästen begann offiziell das Schulprojekt „Schule als Staat“.

Bei frostigen Temperaturen, aber im goldenen Licht der aufgehenden Sonne vollzog sich der Gründungsakt des Schulstaates Sapere Audistan. Die gesamte Schule war im Stadion des FC Hennef versammelt, um dem feierlichen Akt beizuwohnen. Mit der Gründungszeremonie startete das Projekt „Schule als Staat“ in seine praktische Phase, in der nun der Höhepunkt des Experiments vorbereitet wird: An den drei Projekttagen im Juli wird Sapere Audistan an die Stelle des SGH treten. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie pädagogisches Personal werden dann zu Bürgerinnen und Bürgern eines eigenen Staates mit eigenen Institutionen.

Der Festakt umfasste neben der Intonation der Staatshymne und der Enthüllung der Staatsflagge Sapere Audistans auch die Eröffnungsrede des Schülersprecherteams Lea Schmidt und Leonhard Bolle sowie den ersten Staatsbesuch: Bürgermeister Mario Dahm würdigte das Experiment gelebter Demokratie. Letizia und Jolyn aus der Klasse 5b legten dar, was Demokratie für sie bedeutet, und die Organisationskomitees gaben Einblicke in ihre Aufgaben.

Die Veranstaltung war eine beeindruckende Organisationsleistung der engagierten Schülerinnen und Schüler der SV. Auch das Technikteam hat wieder einmal Großartiges auf die Beine gestellt und der Kälte getrotzt – im Gegensatz zum linken Lautsprecher, dem es offenbar zu frostig war.

Freuen wir uns auf gelingende Projekttage und einen fruchtvollen – wenn auch arbeitsreichen – Weg dorthin!

Die Vorfreude wächst

Weihnachtliche Andacht vor den Ferien – Besinnung, Musik und Gemeinschaft.

Am Freitag, dem 19. Dezember 2025, fand im PZ die alljährliche Weihnachtsandacht statt, die mit einer Gesangseinlage der fünften Klassen begann. Sabine Montag und Annekathrin Bieling begrüßten alle Anwesenden herzlich.
Es folgte ein gemeinsames Lied „Alle Jahre wieder“, bei dem alle mitsangen. Eine Lesung mit dem Kehrvers „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht brauchen wir“ nahm die Bedeutung von Licht in der Advents- und Weihnachtszeit auf.
In einem Anspiel zum Thema Geschenke wurde deutlich, dass Frieden viel wertvoller ist als materielle Dinge und dass die Zeit mit Familie und Freunden besonders wichtig ist. Ein Videoimpuls zeigte, wie Weihnachten zunehmend modernisiert wird, der eigentliche Sinn von Weihnachten jedoch in der Feier der Geburt Jesu bleibt.
Danach sang der Chor gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. Im Mittelpunkt stand die Botschaft von Hoffnung und Frieden, symbolisiert durch das Kind in der Krippe. Fürbitten zu Krieg, Einsamkeit, Nächstenliebe, Respekt und Aufmerksamkeit für das Gute wurden vorgelesen.
Gemeinsam wurde das „Vater unser“ gebetet, gefolgt von einem Segensgebet.
Den krönenden Abschluss bildete das Chorlied „Mary Did You Know?“ bzw. die entsprechende Alternative je nach Version.

Der Gottesdienst war ein gelungener Abschluss der letzten Schultage vor den Ferien und stimmte optimal auf das bevorstehenede Fest ein.
Allen Beteiligten. besonders Frau Montag und Frau Bieling, ein herzliches Dankeschön!

Chiara Baum 

Musikalischer Adventsabend im voll besetzten PZ

Ein stimmungsvoller musikalischer Abend kurz vor den Weihnachtsferien.

Zum traditionellen Adventskonzert hatten die Musikgruppen des SGH am vorletzten Abend vor den Weihnachtsferien in das voll besetzte PZ eingeladen. Das Publikum erlebte einen weit gefächerten, bunten musikalischen Strauß – von besinnlichen, weihnachtlichen Klängen bis hin zu fetziger, mitreißender Musik.

Eröffnet wurde der Abend von der 5d con brio-Klasse unter der Leitung von Niklas Obergfell mit den Stücken Merily, Oh When the Saints und Feliz Navidad. Anschließend begeisterte der 5er-Chor unter der Leitung von Michael Seidel mit Zumba Zumba, Old Man’s Hat und Mary Had a Baby, einfühlsam begleitet von Michaele Kloppenburg am Flügel.

Vor der Pause dirigierte Niklas Obergfell das Orchester, das mit Forrest Gump, Nothing Else Matters sowie einem stimmungsvollen Michael-Jackson-Medley überzeugte.

Nach der Pause setzte die 6d con brio-Klasse unter der Leitung von Annegrete Nonnemann das Programm mit Oh du Fröhliche, einem weiteren Arrangement von Feliz Navidad, Last Christmas und Counting Stars fort. Danach gaben Chor und Musical-Band unter dem Dirigat von Michael Seidel mit einem deftigen Sauflied, dem Duett Daisy and Jay, Casino mondiale und Snowman einen lebendigen Einblick in ihre Probenarbeit für die geplante Musical-Aufführung im kommenden Sommer.

Charmant und kurzweilig führten Tom Precker und Jonathan Weinz moderierend durch den Abend und überbrückten launig die Umbaupausen. Für die passende Ausleuchtung und eine gelungene tontechnische Umsetzung sorgte das engagierte Technik-Team.

Mit Rudolph, Jingle Bells und I Feel Good, präsentiert von der Big Band unter der Leitung von Annegrete Nonnemann, klang ein abwechslungsreicher und rundum gelungener Konzertabend aus.

Michael Decker

Nachhaltiger Weihnachtsmarkt auf dem Schulcampus

Drei Schulen, viele Ideen und ein gutes Ziel: Gemeinsam wurde für das KiJu Hennef gesammelt.

Am 17. Dezember verwandelte sich der Schulcampus an der Fritz-Jacobi-Straße in einen lebendigen, nachhaltigen Weihnachtsmarkt. Gemeinsam hatten die Grundschule Gartenstraße, die Gesamtschule Hennef-West und das Städtische Gymnasium Hennef zahlreiche Stände auf die Beine gestellt. Es gab Waffeln, Crêpes, Plätzchen, Kinderpunsch, faire Schokolade, Selbstgebasteltes und viele Mitmach-Aktionen – alles mit Blick auf Nachhaltigkeit und möglichst wenig Müll. Ein echtes Highlight war der lebendige "Glücksspielautomat" der Grundschülerinnen und -schüler! Begleitet von weihnachtlicher Musik herrschte eine fröhliche, entspannte Stimmung. Besonders schön: Der gesamte Erlös der Aktion kommt dem KiJu Hennef zugute.

Mit Büchern auf dem Siegertreppchen

Spannende Geschichten, starke Stimmen und verdiente Sieger beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen.

Auch in diesem Jahr bereicherte der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen die Vorweihnachtszeit der Schülerinnen und Schüler in der Erprobungsstufe. Im festlich geschmückten PZ verfolgten die Jury (bestehend aus Frau Cuno-Janßen, Frau Dautzenberg, Frau Schaack und Frau Brandt) sowie die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufen gespannt die Beiträge der Vorleserinnen und Vorleser.

Aus allen sechsten Klassen traten jeweils zwei Kinder an: Für die Klasse 6a lasen Luisa und Nele, für die 6b Maximilian und Janne, für die 6c Erik und Samuel, für die 6d Niko und Mira sowie für die 6e Johanna und Lukas. Das Publikum durfte sich über eine abwechslungsreiche Auswahl an spannenden, fantastischen und abenteuerlichen Texten freuen, die mit viel Ausdruck und Lesesicherheit vorgetragen wurden.

Die Jury hatte es nicht leicht, aus den vielen gelungenen Beiträgen eine Entscheidung zu treffen. Am Ende konnte sich Maximilian aus der Klasse 6b den ersten Platz sichern. Er überzeugte mit einem Auszug aus Animox 5: Der Flug des Adlers von Aimée Carter.

Die beiden zweiten Plätze gingen an Luisa und Nele aus der Klasse 6a. Luisa begeisterte mit einer Lesung aus New Dragon City von Mari Mancus, während Nele einen spannenden Ausschnitt aus Harry Potter und der Feuerkelch vortrug.

Alle Teilnehmenden zeigten großes Talent und Mut beim Vorlesen vor Publikum. Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich und bedanken uns bei allen Vorleserinnen und Vorlesern swoie bei Frau Cuno-Janßen als Organisatorin für diesen gelungenen Wettbewerb!

Hänsel und Gretel zu Gast am SGH

Fünft- und Sechstklässler begegnen dem Genre Oper.

Auch in diesem Jahr gastierte die Junge Oper am SGH, um den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen das Genre des gesungenen Kammerspiels auf anschauliche und lebendige Weise nahezubringen.

Auf dem Programm stand diesmal Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Die aus dem Grimmschen Märchen bekannte Geschichte erzählt die inhumane, brutal-kapitalistische Ausbeutung der beiden Kinder durch die Hexe. Mit großer Ausdruckskraft gelang es dem dreiköpfigen Ensemble, die Handlung musikalisch und szenisch eindrucksvoll darzustellen und die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer abzuholen.

Besonders begeistert zeigte sich das Publikum von der interaktiven Gestaltung der Aufführung: Freiwillige Mitwirkende aus dem Publikum wurden aktiv in das Geschehen eingebunden – darunter auch Frau Thiel.

Im Anschluss an die Aufführung fand eine Fragerunde statt, in der die Sängerinnen und Sänger geduldig und offen Auskunft über ihre Arbeit, die Oper selbst und das Leben auf der Bühne gaben. Die Schülerinnen und Schüler nutzten diese Gelegenheit rege und zeigten großes Interesse - wie immer bei dieser Gelgenheit vor allem an den persönlichen Vorlieben der Darsteller (Hobbies, Fußball, Musik etc.).

Insgesamt war der Besuch der Jungen Oper erneut ein bereicherndes kulturelles Erlebnis, das Musiktheater auf verständliche und begeisternde Weise erlebbar machte.

U13 - Kreismeister

Finalsieg des Gymnasiums Hennef gegen die Gesamtschule Rheinbach mit 6:1.

Am vergangenen Dienstag, 02.12.25, hat das U13-Team des Gymnasiums Hennef eindrucksvoll den Kreismeistertitel des Rhein-Sieg-Kreises errungen. Im spannenden Finale trafen wir auf die Gesamtschule Rheinbach, die sich tapfer präsentierte, doch am Ende stand ein deutlicher 6:1-Sieg für das Gymnasium Hennef fest.

Das Spiel war von Einsatzbereitschaft, Teamgeist und einer überragenden Mannschaftsleistung geprägt. Bereits früh konnte unsere Mannschaft in Führung gehen und ließ im weiteren Verlauf des Spiels keine Zweifel am Ausgang des Matches aufkommen. Mit konsequenter Abwehrarbeit, klugen Ballstafetten im Mittelfeld und zielsicherem Abschluss im Angriff zeigten die Spielerinnen und Spieler ihr Können und ihren unermüdlichen Einsatz.

Besonderer Dank gilt unseren Spielerinnen und Spielern, die mit ihrer individuellen Stärke zum Erfolg beigetragen haben:

  • Paul: Dein Einsatz und deine Tore – starke Leistung!
  • Lennard: Dein fehlerloses Abwehrverhalten und deine Zuverlässigkeit
  • Jan: Deine gesunde Härte und dein Positionsspiel
  • Freddy: Deine Motivation und Unbeirrbarkeit
  • Lennox: Deine Ruhe und Übersicht
  • Matis: Deine fortlaufende Leistungssteigerung
  • Lukas: Dein Ehrgeiz und deine Beweglichkeit
  • Arik: Deine Torwartqualität – eine echte Torwartnatur
  • Julian: Deine unerschütterliche Begeisterung
  • Justus: Deine tolle Spielsteuerung – inklusive Traumtor

Ihr seid ein tolles Team und habt gezeigt, wie stark Teamwork und individualisierte Stärken zusammenspielen können. Euer Erfolg ist auch eine Würdigung der harten Arbeit, die ihr im Training investiert habt.

Besonders hervorzuheben ist der Erfolg auch von der Seite des Trainers:

  • Patrick Gotta: Dank dir standen Trainingsbereitschaft, disziplinierte Vorbereitung und eine stetige Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Du hast die U13-Mannschaft über einen längeren Zeitraum hinweg liebevoll betreut, in einer wöchentlichen Freitagnachmittags-AG trainiert und so eine stabile Grundlage geschaffen. Deine klare Anleitung, dein ruhiges Auftreten auf dem Feld und dein Gespür für individuelle Stärken haben das Team zu Höchstleistungen geführt. Deine Geduld, dein Engagement und dein Glaube an jedes einzelne Teammitglied haben maßgeblich zum verdienten Kreismeistertitel beigetragen.

Herzlichen Glückwunsch zum U13-Kreismeistertitel – ihr alle habt das Gymnasium Hennef sehr stolz gemacht!
Wir sind gespannt auf die nächsten Herausforderungen und freuen uns auf weitere Erfolge mit euch.

Cannabis - quo vadis?

Sucht-Peers Ausbildung für 27 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10

Am 17. und 18. November fanden sich 27 engagierte SchülerInnen der Klassen 9 und 10 zu einer Sucht-Peers Ausbildung in den Seminarräumen der evangelischen Christus-Gemeinde Hennef zusammen. Die Veranstaltung erstreckte sich jeweils von 9 bis 17 Uhr und bot ein vielseitiges Programm, das sowohl Wissen als auch Praxisnähe vermittelte.

Tag 1: Kennenlernen, Thema Genuss, Substanzkunde und mehr

  • Kennenlernen: Die Teilnehmenden stellten sich vor, knüpften Kontakte und bauten eine wertschätzende Lernatmosphäre auf.
  • Thema Genuss: Grundlegende Reflexion darüber, wie Sinneseindrücke, Rituale und Gewohnheiten Genuss beeinflussen und wo potenzielle Abstufungen zu problematischem Konsum beginnen können.
  • Substanzkunde: Vermittlung faktenbasierter Informationen zu Substanzen, deren Wirkung und Risiken.
  • Eigene Erfahrung: Raum für persönliche Erfahrungen, um Sichtweisen zu teilen und Vorurteile abzubauen.
  • Suchtentstehung: Einführung in Faktoren, die zu Suchterkrankungen beitragen können, einschließlich biologischer, psychologischer und sozialer Aspekte.
  • Gefühle: Auseinandersetzung mit Emotionen als Träger von Verhaltensmustern und Bewältigungsstrategien.
  • Abschluss: Reflexion des Tages, Feedback und Austausch über Lerninhalte.

Tag 2: Vertiefung, Praxis und Peer-Kompetenzen

  • Vertiefung: Vertiefende Beschäftigung mit den Themen des ersten Tages und Anwendung auf konkrete Situationen.
  • Rauschbrillen: Illusionäre Sinneseindrücke durch Simulationen, um die Auswirkungen von Alkoholkonsum und anderen Substanzen auf Wahrnehmung und Risikobewusstsein zu erleben.
  • Safer use-Regeln: Vermittlung von sicheren Nutzungs- und Präventionsstrategien.
  • Mauer gegen Sucht: Aufbau von persönlichen Schutzfaktoren und Strategien zur Resilienzstärkung.
  • Grundlagen der Moderation: Einführung in Moderationstechniken, damit Peers später verantwortungsvoll Gruppen leiten können.
  • Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen: Praktische Bearbeitung unterschiedlicher Fragestellungen in Kleingruppen.
  • Vorstellung der Gruppenarbeiten: Präsentation der Ergebnisse und Austausch von Feedback.
  • Tipps für die Peers: Konkrete Hinweise, wie Peers positiv unterstützen, frühzeitig Hinweise geben und angemessen reagieren.
  • Abschluss: Zusammenfassung, Feedbackrunde und Ausblick auf mögliche Folgeveranstaltungen.

Resümee Die Ausbildung hat gezeigt, dass engagierte SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Thema Suchterkrankungen präventiv zu bearbeiten. Die Teilnehmenden erhielten fundiertes Wissen, erprobten Moderations- und Präsentationstechniken und entwickelten konkrete Ansätze, wie sie peers-typisch vulnerablen Gruppen helfen können.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf zukünftige Projekte und Kooperationen im schulischen Präventionsbereich.

 

Griechenlandfahrt 2025 – Auf den Spuren der alten Griechen

Auf den Spuren der alten Griechen

Um uns die Busfahrt bis Ancona in Italien zu verkürzen, haben wir während der Fahrt Lieder von Abba und Queen gesungen und manche haben auch einfach geschlafen. Die schönste Raststätte, die uns in Erinnerung blieb, war die am Gotthard-Pass. In Ancona ging es dann mit Sack und Pack auf die Fähre, die uns bis Patras nach Griechenland brachte. Auf der Schifffahrt haben wir viel Karten gespielt, uns alle einen entspannten Abend gemacht und mit der Gruppe gebondet.

Frederike und Rebecca

Offene Türen, offene Augen

Am Tag der offenen Schule entedecken Viertklässler das SGH in Aktion.

Der Samstag beginnt ungewohnt früh – doch diesmal nicht wegen Unterricht, sondern wegen des Tags der offenen Tür am SGH. Schon am Morgen herrscht geschäftiges Treiben im Schulhaus, denn zahlreiche Viertklässlerinnen und Viertklässler sind mit ihren Familien gekommen, um einen ersten Eindruck von unserer Schule zu gewinnen und selbst aktiv zu werden.

Bereits am Abend zuvor hatten die Eltern eine ausführliche Informationsveranstaltung besucht. Nun waren ihre Kinder an der Reihe: Nach einer gemeinsamen Begrüßung im PZ machten sich mehrere Gruppen zu Rundgängen durch das Gebäude auf. Für Eltern und Kinder gab es separate Führungen, sodass sich alle in ihrem eigenen Tempo umsehen konnten. In der Pausenhalle präsentierten sich die AGs mit kleinen Aktionen und Mitmachangeboten, und auch in vielen Fachräumen wurde eifrig ausprobiert, bestaunt und gefragt.

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Das von den Eltern der fünften Klassen organisierte Kuchenbuffet in der Mensa war erneut ein Highlight und zog zahlreiche Gäste an.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Tag zu einem lebendigen und einladenden Einblick in unseren vielseitigen Schulalltag gemacht haben!

Geschichte vor Ort

Die 10. Klassen besuchten unter anderem die ehemalige Kölner Gestapo-Zentrale und heutige Gedenkstätte.

Am Dienstag, den 04.11.2025 unternahm die Jahrgangsstufe 10 eine Exkursion ins EL-DE-Haus (NS-Dokumentationszentrum) mit anschließender Stadtrallye durch das Zentrum von Köln. Im Mittelpunkt des Ausflugs stand das jüdische Leben in Köln. Zuerst besuchten wir das EL-DE-Haus, die ehemalige Gestapo-Zentrale. Es gab eine Führung mit Guide, bei der wir erfuhren, was die Gestapo war und was ihre Aufgaben waren. Ein eindrucksvoller Moment, der wahrscheinlich allen in Erinnerung bleiben wird, ist der Besuch in den ehemaligen Gefängniszellen, in denen man unzählige Inschriften von damaligen Insassen sehen und lesen konnte.

Anschließend ging es zurück in die Kölner Innenstadt, wo es mit einer Rallye zum jüdischen Leben in Köln weiterging. Wir teilten uns in Gruppen auf und machten uns samt Handy-App auf den Weg. Die Rallye erzählt die Geschichte jüdischen Lebens in Köln; so erfuhren wir zum Beispiel, dass Juden für über drei Jahrhunderte aus Köln verbannt wurden oder dass diese für die Pest verantwortlich gemacht wurden.

Alles in allem war der Ausflug sehr gelungen und so ging es gegen 13:30 zurück auf den Weg nach Hennef. 

Lea Kosa, 10c

Sieger der Herzen

U15-Vizemeister des Rhein-Sieg-Kreises

Am Donnerstag, dem 06. November 2025, fand das Kreisfinale der Schulen für die U15-jährigen hier in Hennef vor unserer Haustür statt und wir waren dabei.
Der Weg zum "Finale dahoam" war steinig und wir mussten uns gegen viele Schulen aus unserem Kreisgebiet durchsetzen.
Entsprechend motiviert war unsere Elf, an diesem wunderschönen Herbsttag gegen die Europaschule Bornheim zu spielen.
Leider ging das Spiel - trotz eines großen Kampfes und Einsatzes unserer Mannschaft, besonders von Kapitan und Abwehrchef Sven Esser - mit 4:9 verloren. 
Die Tore für das SGH schossen Aluis, Anton, Levi und Luis; das Spiel wurde von Kimon Pahmeier souverän als Schiedsrichter geleitet.

Jungs - das SGH ist stolz auf Euch!!

Wir trauern um Werner Lucas

In Erinnerung bleibt ein engagierter und weitblickender Pädagoge, der das SGH stark geprägt hat.

Werner Lucas gehörte zu jener Generation von Lehrkräften, die das SGH aufgebaut und nachhaltig geprägt haben. Sein Beitrag zur Entwicklung der Schule lässt sich kaum hoch genug einschätzen – er ist bis heute sichtbar. So geht etwa das Selbstlernzentrum II auf seine Initiative zurück: Er baute es – zunächst als Oberstufenbibliothek – auf und leitete es über viele Jahre mit großem Engagement.

Das selbstständige Lernen war ihm ein besonderes Anliegen. Mit Überzeugung setzte er sich für moderne, fortschrittliche Formen des Lehrens und Lernens ein – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009. Das Vertrauen, das er seinen Schülerinnen und Schülern entgegenbrachte, ihr Lernen eigenverantwortlich zu gestalten, zeugte von seiner tiefen Überzeugung in deren Potenzial und Vernunft. Gerade als Deutsch- und Geschichtslehrer lag ihm die Förderung junger Menschen besonders am Herzen.

In seinem Bestreben, die Schule zu einem lebendigen Ort des Lernens zu machen, war er sicherlich nicht immer bequem. Seine Ansichten vertrat er mit Beharrlichkeit und Konsequenz – stets der Sache verpflichtet: dem Lernen der Schülerinnen und Schüler am SGH. Dieser Geist prägte auch das erste verschriftliche Schulprogramm, das sich die Schule unter seiner Leitung des – damals noch Schulprogrammgruppe genannten – Lenkungsgremiums gab.

Auch in anderer Hinsicht hat Werner Lucas bleibende Spuren hinterlassen. Diese Webseite etwa ist ein Produkt seines Engagements. Mit seinem Interesse an neuen Technologien trug er maßgeblich dazu bei, das SGH die ersten Schritte in das digitale Zeitalter machen zu lassen.

Er war aufgeschlossen und interessiert, sachlich im Urteil und zugleich wohlwollend und voller Unterstützung, wo er Engagement und Einsatz sah. Das SGH wird Werner Lucas als engagierten, klugen und vorausschauenden Pädagogen in dankbarer Erinnerung behalten.

Eltern öffnen Türen in die Berufswelt

Parents-Day am SGH

Am heutigen Parents-Day stand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 ein ganz besonderer Unterrichtstag auf dem Programm: Eltern unserer Schule gaben spannende und praxisnahe Einblicke in ihre Berufe – und verwandelten die Klassenräume in kleine Labore, Polizeistationen und IT-Werkstätten.

In vielfältigen Vorträgen und Mitmachangeboten konnten die Jugendlichen die Arbeit der Kriminalpolizei kennenlernen, sich über die Tätigkeitsfelder eines Informatikers oder einer Sozialarbeiterin informieren und sogar selbst aktiv werden: In einem medizinischen Workshop führten sie Untersuchungen durch, testeten Geräte und gewannen so einen realistischeren Eindruck vom Berufsalltag in der Medizin. Besonders faszinierend war auch der Moment, als kleine Laufroboter ihre Runden durch die Klassenräume drehten und technische Neugierde weckten.

Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend die beruflichen Wege der Eltern unserer Schülerinnen und Schüler sind. Mit großem Engagement, anschaulichen Beispielen und persönlichen Geschichten gaben sie ihr Wissen weiter und machten Lust darauf, die eigene Zukunft mit Neugier und Offenheit zu gestalten.

Der Parents-Day ist ein zentraler Bestandteil der Berufsorientierung am SGH und trägt dazu bei, jungen Menschen wertvolle Einblicke und Inspiration für ihre spätere Laufbahn zu bieten.

Wenn auch Sie sich in den kommenden Jahren im Rahmen des Parents-Day engagieren möchten, wenden Sie sich gerne an unsere Studien und Berufskoordinatoren Niklas Obergfell und Frank Lauenburg.

Herzlich willkommen

Am Donnerstag, den 28. September 2025, wurden die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler feierlich am Städtischen Gymnasium willkommen geheißen.

Der Tag begann um 10.15 Uhr mit einem festlichen Einschulungsgottesdienst in der Kirche St. Simon und Judas, an dem das Klassenlehrerteam teilnahm. Anschließend fand um 11.20 Uhr die feierliche Aufnahmeveranstaltung im Pädagogischen Zentrum (PZ) statt. Dort richteten die Schulleitung, Frau Glaser und Herr Heiseke, der Erprobungsstufenkoordinator, Herr Braun, die KlassenlehrerInnen und die Paten herzliche Willkommensworte an die 143 neuen Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss daran, gegen 11.50 Uhr, lernten die Eltern im PZ einander kennen, während die neuen Fünftklässler erstmals in ihrem Klassenverband zusammenkamen. Neben ersten Kennenlernspielen erhielten die Kinder auch wichtige Informationen für den kommenden Schultag sowie die Schuleingangsmappe „SGH – fit für die 5“.

Gegen 13.00 Uhr trafen sich die Eltern und Kinder wieder im PZ, um den ereignisreichen Einschulungstag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Damit wurde ein gelungener Start in die Gymnasialzeit gesetzt, bei dem die Freude und Aufregung der neuen Schülerinnen und Schüler deutlich spürbar war.