Aktuelle Berichte
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Aktuelle Berichte

An dieser Stelle finden Sie die neuesten Informationen rund um das SGH. Viel Spass beim Schauen und Lesen!

Tierische Willkommenswünsche zum ersten Schultag

Für 124 Sextaner begann am Donnerstag ihre Zeit am SGH.

Wie in den vergangenen Jahren galt die ganze Aufmerksamkeit am zweiten Tag des Schuljahres den neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern: Gemeinsam mit ihren Eltern wurden sie von der Schulleitung und Unterstufenkoordinator Herr Braun im PZ begrüßt. Mittels einer tierischen Geschichte drückte er aus, welche Eigenschaften die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Jahren gut gebrauchen können: Ausdauer beim Lernen, das Akzeptieren und Wertschätzen der anderen sowie das nötige Selbstbewusstsein auch einmal Nein sagen zu können. Und wie die Tiere in der Geschichte, so erhielt auch Herr Braun hierfür reichlich Applaus.

Nach einem musikalischen Intermezzo der Conbrio-Klasse und weiteren Grußworten der Schülervertreterin und zwei Schülern aus der sechsten Klasse ging es im Anschluss in die neuen Klassen und zum ersten gemeinsamen Mittagessen. Und so endete der erste Tag am SGH hoffentlich mit einem vollen Bauch und nicht mit einem flauen Gefühl im Magen.

Für alle Aufgaben am SGH und Eure Zeit an der Schule wünschen wir Euch alles Gute und viel Erfolg!

Brüssel – EUropa erleben

Von der Fahrt des Projektkurses European and Global Studies nach Brüssel berichtet Anna-Marie Pütz.

Vor ungefähr zwei Jahren erfuhren wir, dass wir der neue und erste EGS-Differenzierungskurs sein werden. Im ersten Jahr lernten wir nicht nur viel über die Geschichte und Entstehung der Europäischen Union, sondern auch über regionale Disparitäten und die Grenzen Europas. Das erste Halbjahr der neunten Klasse zeigte uns die Globalen Probleme heutzutage und in unserem letzten Halbjahr diskutierten wir über den Nahostkonflikt. Frau Bohlmann und Herr Prinz gestalteten den Unterricht nicht nur sehr abwechslungsreich, sondern organisierten auch immer wieder Aktionen wie die Teilnahme an Wettbewerben oder ein Gespräch mit einem Abgeordneten des Europäischen Parlaments und zum Abschluss eine Fahrt nach Brüssel in Form eines dreitätigen Seminars.

Montag, 02.07.2018

Nach einer vierstündigen Fahrt und einer kleinen Mittagspause besuchten wir zum ersten Mal das Parlamentarium. Dort nahmen wir an einem Planspiel teil, welches uns zu Abgeordneten des Parlaments machte. Als Abgeordnete stimmten wir über Vorschläge ab, nahmen an Pressegesprächen teil und telefonierten im Parteibüro. Schnell lernten wir, wie anstrengend der Alltag eines Abgeordneten des Parlaments ist.

Dienstag, 03.07.2018

Unser zweiter Seminartag begann im Ausschuss der Regionen mit einem Informationstermin über die regionale Repräsentation in der EU. Darauf folgte ein Gesprächstermin mit dem Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel, sowie ein kleiner Rundgang. Herr Sina zeigte uns das Studio und beantwortete uns danach unsere Fragen über das Leben als Journalist. Der dritte Termin an diesem Tag war der Besuch des Hauses der Europäischen Geschichte, welches ein sehr modernes Museum ist. Mit der Hilfe von Tablets erkundeten wir die sechs Etagen und lernten viel über die beiden Weltkriege, unterschiedliche Entwicklungen der europäischen Länder und die Zukunft der EU.

Mittwoch, 04.07.2018

Am letzten und dritten Tag besuchten wir das multimediale Dokumentationszentrum des europäischen Parlaments. Danach wurde uns bei einem Informationstermin das Europäische Parlament gezeigt und erläutert. Wieder hatten wir die Möglichkeit Fragen zustellen und zu diskutieren. Unser letzter Termin war ein Gespräch mit einem Mitarbeiter aus dem Abgeordnetenbüro von Birgit Sippel. Herr Papageorgiou, welcher sich auf Migrationsfragen in der EU spezialisiert hat, erzählte uns von seinem Alltag im Büro eines Europaabgeordneten und beantwortete unsere Fragen. Mit einer Abschlussbesprechung beendeten wir das Seminar und machten uns wieder auf den Weg zurück nach Hennef.

Anna-Marie Pütz, 9a

Einbahnstraße Radikalisierung?

Das Theaterstück "Dschihad One Way" brachte den Sowi-Kursen der Q1 das Thema Radikalisierung Jugendlicher nahe.

„Wir sehen uns im Paradies“: Ein deutscher Jugendlicher entflieht der heimischen Provinz und wandert in das syrische Kampfgebiet aus. Eltern, Lehrer und Freunde sind genauso ratlos wie kommunale Beamte und Sozialarbeiter. Dabei verfolgt jeder seinen eigenen Erklärungsansatz, um dem Unvorstellbaren ein Gesicht zu geben, Zusammenhänge sichtbar zu machen und einfache Erklärungsmuster zu hinterfragen.

Das von Bernd Plöger entwickelte, in Kooperation mit dem Jungen Theater Hof aufgeführte und u.a. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Theaterstück „Dschihad One Way“ versucht dabei den Weg eines jungen Konvertiten nachzuzeichnen, der sich zunächst radikalisiert und schließlich als Dschihad-Kämpfer in den „Heiligen Krieg“ zieht. Aber genau diese Darstellung regt zu weitaus mehr Fragen an: Warum radikalisieren sich Jugendliche, die doch eigentlich einem guten Elternhaus entstammen? Warum schließen sich diese Jugendlichen ausgerechnet dem sogenannten „Islamischen Staat“ an? Hätten die Angehörigen diese Entwicklung erkennen müssen? Wer hätte was tun können, um die Radikalisierung zu vermeiden? Fragen, auf die es wahrlich keine einfachen Antworten gibt.

Für die Schülerinnen und Schüler der Stufe Q1 schien der Ansatz des Theaterstücks, vor allem mithilfe von Monologen zu arbeiten, anfangs schwer nachvollziehbar und auch das Thema „Dschihad“ schien nur auf geringes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern zu stoßen. Doch die schauspielerische Leistung von Hanno Dinger ermöglichte es ihnen dann doch recht schnell, dem Geschehen zu folgen. Vor allem die dem Theaterstück folgende Aussprache zeigte die Brisanz des Themas und machte die Unsicherheit im alltäglichen Umgang mit (religiöser) Radikalisierung deutlich.

Die Frage, ob eine (religiöse) Radikalisierung wirklich vermieden werden kann, konnte nicht abschließend geklärt werden. Und doch regte das Stück zum Nachdenken an und rückte damit das Thema der Radikalisierung stärker in den Fokus.

Paris 2018

Luisa Bäumer und Torge Kruse berichten.

Hallo, wir sind Schüler und Schülerinnen der zehnten Klasse und haben vom 30.06. bis zum 3.07. das große Vergnügen gehabt, mit Frau Wehage und Nabyiar Paris zu bereisen.

Nach wenig organisatorischem Stress waren wir praktisch bereits im Bus auf dem Weg in die Stadt der Liebe. Nach ungefähr sieben Stunden Nachtfahrt kamen wir gegen 05:30 Uhr am Hotel an und machten uns direkt auf den Weg in die Stadt. Um einen Überblick über die Stadt zu erlangen, fuhren wir mit der günstigen Metro zu dem Institut du Monde Arabe, dessen Dachterasse, laut Frau Wehage, als „Geheimtipp“ gilt. Denn von dort aus hatten wir einen überragenden Ausblick auf die Kathedrale Notre Dame, welche wir im Anschluss auch besuchten.

Nach weiterem Spazieren entlang der Seine bei bestem Wetter, nahmen wir gemeinsam an einer Bootsfahrt auf der Seine teil. Danach machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel und nach einem köstlichen Essen bei einem Italiener um die Ecke, war der erste lange Tag bereits vorbei.

Nach verdientem Ausschlafen und einem petit-déjeuner, begann der zweite Tag mit einer zweistündige Streetart-Führung durch Belleville, die sich wirklich als sehr „belle“ erwiesen hat. Den restlichen Tag konnten wir in kleinen Gruppen unseren eigenen Interessen nachgehen. Mit der Aufgabe unseren Lehrern zwei Bilder mit uns vor Sehenswürdigkeiten zu schicken, war sichergestellt, dass die Kultur nicht zu kurz kommt. Besichtigt wurden also der Louvre, die Champs-Elysées einige andere Monumente und nicht zuletzt der Tour Eiffel.

Am letzten Tag stand schon früh eine Besichtigung der Schlosses Versailles auf dem Programmplan. Nach zweistündigem Warten und einer Wassserdusche zwischendurch, gelangten wir auf das Schlossgelände und hatten bis 12:30 Uhr Zeit, überwältigende Eindrücke von dem teuersten Schloss der Welt zu sammeln.

Auf der Rückfahrt ist uns erst richtig klar geworden was wir die letzten drei Tage für großartige Dinge erlebt haben. Wir alle fanden die Fahrt klasse und noch besser waren die Lehrerinnen. Also vielen Dank an alle Beteiligten und diejenigen, die und diese schöne Fahrt ermöglicht haben.

Luisa Bäumer und Torge Kruse

Ab jetzt: Wellen schlagen!

Auf der Abiturfeier verbschiedet sich die Schule vom Jahrgang 2018.

Gemäß seinem Abi-Motto "Tsunami" hat der Jahrgang 2018 nach eigener Aussage die letzten "zwölf Jahre Welle gemacht". Wenn das als Understatement gemeint ist, dann heisst es ab nun: Rein ins kalte Wasser und Wellen schlagen.

Dass diesem Jahrgang die Zukunft offen steht, hat er gezeigt. Nicht nur im Zuge der Abiturprüfungen, sondern auch in anderen Bereichen. Gleich sechs Kandidaten mit einem Notenschnitt von 1,0 legen allerdings beredt Zeugnis davon ab, dass die 2018er-Abiturientia eine recht leistungsstarke Truppe ist.

Doch Noten sind nicht alles; Welle machen kann jeder. Den ganzheitlichen Mensch wollen wir bilden, und zu diesem gehören noch ganz andere Qualitäten und Qualifikationen. Ihr seid gewappnet für das kalte Wasser.

Alles Gute und viel Erfolg der Abiturientia 2018!