Aktuelle Berichte
Mitteilungen & Ankündigungen

Aktuelle Berichte

An dieser Stelle finden Sie die neuesten Informationen rund um das SGH. Viel Spass beim Schauen und Lesen!

Nach enttäuschender WM: SGH-Kicker zeigen wieder ihr Können

Jährliches Turnier der Hennefer Schulen ausgerichtet vom SV Allner-Bödingen auf dem Platz in Lauthausen.

Nach vier Siegen haben wir in der fünften Auflage den zweiten Platz erreicht.
Wir haben unsere Jugend gefördert und sind im Grunde mit der Kreismeisterschaftsmannschaft angetreten, deren Spieler ein bis zwei Jahrgänge jünger waren als die der Meiersheide. Nach einem etwas unglücklichen Spielverlauf haben wir 1:3 verloren. Es war ein hochklassiges Spiel zweier starker Mannschaften.
Im zweiten Spiel gegen die Gesamtschule West lagen wir durch ein umstrittenes "Wembley-Tor" schnell zurück und kassierten noch das 0:2, bevor wir das Spiel völlig in die Hand bekamen und am Ende 9:3 gewannen.
Nächstes Jahr werden wir mit unseren Jahrgängen 14 und 15 wieder eine starke Position haben und versuchen, den Titel zurückzuholen.
Auch wenn wir dieses Mal nicht gewonnen haben - gut gemacht, Jungs! 

Wir freuen uns auf die neue Saison! 
(Patrick Gotta)

Fußballturnier in Allner-Bödingen

Fußball-AG der Mädchen sammelt wertvolle Erfahrungen beim Schulturnier.

Mit viel Einsatz, großer Spielfreude und jeder Menge Teamgeist nahm die Mädchenmannschaft unserer Fußball-AG am 5. Fußballturnier der weiterführenden Schulen in Allner-Bödingen teil. Die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 vertraten das Städtische Gymnasium Hennef und traten gegen die Gesamtschule Meiersheide sowie die Gesamtschule Hennef West an.

Dabei wartete auf unsere Mannschaft eine besondere Herausforderung: Die Gegnerinnen waren teilweise Schülerinnen der 10. Klassen und somit den SGH-Spielerinnen körperlich und spielerisch überlegen. Auch wenn die Ergebnisse mit 0:11 und 1:6 deutlich ausfielen, ließ sich das Team davon nicht entmutigen. Vielmehr stand für die Mädchen das Sammeln wertvoller Spielerfahrungen im Vordergrund – eine wichtige Grundlage für die kommenden Schulkreismeisterschaften.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Teilnehmerinnen der Fußball-AG keinem Fußballverein angehören. Sie kommen aus reiner Freude am Fußball zusammen, möchten Neues lernen und sich gemeinsam sportlich weiterentwickeln. Dass dabei bereits viel Potenzial in der Gruppe steckt, zeigt die rasante Entwicklung der AG: Noch vor wenigen Wochen trainierten lediglich vier Schülerinnen regelmäßig, inzwischen nehmen bis zu elf Mädchen an den Trainingseinheiten teil – und das Interesse wächst weiter.

Mit jedem Training entwickeln sich die Spielerinnen nicht nur fußballerisch, sondern wachsen auch als Mannschaft immer enger zusammen. Genau dieser Zusammenhalt war auch beim Turnier deutlich zu spüren und macht Mut für die Zukunft.

Ein herzlicher Dank gilt Antonio Heinz, der die Fußball-AG mit großem Engagement aufgebaut und trainiert hat sowie seinen ReferendarskollegInnen Julia Claes und Sebastian Lülsdorf, die das Team gemeinsam betreuten und die Mädchen tatkräftig unterstützten.

Nach den Sommerferien soll die erfolgreiche Aufbauarbeit fortgesetzt werden. Mit der großen Motivation und Begeisterung der Spielerinnen darf man gespannt sein, wie sich das junge Team in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird. Wir drücken schon jetzt die Daumen für die nächsten Schulkreismeisterschaften!

Hennefer Schülerpreis für besonderes soziales Engagement

Am 15. Juli 2026 wurden Leonard Bolle und Lea Schmidt in der Meys Fabrik mit dem Hennefer Schülerpreis für besonderes soziales Engagement ausgezeichnet.

Beide besuchen die Jahrgangsstufe Q1, engagieren sich als Schülersprecher und übernahmen eine zentrale Rolle bei der Planung und Durchführung unseres Schulprojekts „Schule als Staat – Sapere Audistan“.

Die dreitägigen Projekttage stellten die Schulgemeinschaft vor eine große organisatorische Herausforderung. Damit der eigens gegründete Staat funktionieren konnte, mussten zahlreiche Abläufe vorbereitet, koordiniert und während der Veranstaltung immer wieder angepasst werden. Leonard und Lea waren dabei an nahezu allen Stellen im Einsatz: in der Organisation, in der Verwaltung, bei technischen Fragen und bei der praktischen Umsetzung vor Ort.

Mit großem Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und Einsatzbereitschaft sorgten sie dafür, dass viele Probleme schnell und unkompliziert gelöst werden konnten. Wo Unterstützung benötigt wurde, waren sie zur Stelle – oft weit über das hinaus, was normalerweise von Schülerinnen und Schülern erwartet werden kann. Ohne ihren Einsatz wären die Projekttage nicht so reibungslos und erfolgreich verlaufen.

Als Projektleitende behielten Leonard und Lea auch in arbeitsintensiven Situationen den Überblick und waren wichtige Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie alle weiteren Beteiligten. Ihr Engagement trug entscheidend dazu bei, dass „Schule als Staat“ für die gesamte Schulgemeinschaft zu einem besonderen Erlebnis wurde.

Die Verleihung des Hennefer Schülerpreises würdigt diesen außergewöhnlichen Einsatz in besonderer Weise. Wir gratulieren Leonard und Lea herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und danken ihnen für ihr großes Engagement für unsere Schule.

Chapeau

DELF-Zertifikate erfolgreich bestanden.

Große Freude in der Fachschaft Französisch: Insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben in diesem Jahr die international anerkannten DELF-Prüfungen erfolgreich bestanden.

18 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 erwarben das DELF-Zertifikat auf dem Niveau B1. Sie stellten dabei ihre Französischkenntnisse in den vier Kompetenzbereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und mündlicher Ausdruck unter Beweis.

Darüber hinaus bestanden vier Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 8, 9 und EF die Prüfungen auf den Niveaustufen A1, A2 und B2.

Die DELF-Zertifikate (Diplôme d'Études en Langue Française) werden vom französischen Bildungsministerium vergeben und sind weltweit anerkannt. Sie bescheinigen dauerhaft die erworbenen Sprachkenntnisse und eröffnen vielfältige Perspektiven – das Zertifikat auf dem Niveau B2 erfüllt beispielsweise die sprachlichen Voraussetzungen für ein Studium an vielen französischen Hochschulen.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem großartigen Erfolg und wünschen ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg mit der französischen Sprache!

SGH Festival 2026

Musik, Begegnung und beste Stimmung bei strahlendem Sonnenschein.

Am Freitag, den 10. Juli 2026, verwandelte sich das Gelände des Städtischen Gymnasiums Hennef erneut in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Schulgemeinschaft.

Bereits am Nachmittag kamen zahlreiche neue Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Jahrgangsstufe 5 mit ihren Familien zum Kennenlernfest zusammen. Gleichzeitig nutzten viele ehemalige Absolventinnen und Absolventen der Abiturjahrgänge 1996, 2006 und 2016 die Gelegenheit zum Wiedersehen und Austausch.

Ab 17 Uhr stand dann die Musik im Mittelpunkt. Ein abwechslungsreiches Programm mit den Con-Brio-Klassen, dem Orchester, der Big Band, dem 5er-Chor, den Paradigms, Carbonated Water, Jallens sowie BrezzzGazz sorgte bis in den Abend hinein für beste Unterhaltung. Die Auftritte zeigten eindrucksvoll das musikalische Können und das große Engagement der Schülerinnen und Schüler.

Auch abseits der Bühne war viel geboten: Bei einem vielfältigen Angebot an Food & Drinks sowie Beiträgen aus den Bereichen Kunst & Kultur herrschte auf dem gesamten Schulgelände eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Das sonnige Wetter lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, sodass das Festival wieder hervorragend besucht war.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, den engagierten Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, dem Organisationsteam, den Helferinnen und Helfern sowie den Förderern und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.

Das SGH-Festival 2026 hat einmal mehr gezeigt, was unsere Schulgemeinschaft auszeichnet: Engagement, Kreativität, musikalisches Talent und Freude am gemeinsamen Miteinander. Wir freuen uns schon auf das nächste Festival!

Drei Tage pralles Leben in Sapere Audistan

Das Projekt "Schule als Staat" war eine tolle Erfahrung für alle.

Vom 6. bis zum 8. Juli verwandelte sich das SGH in einen eigenen Staat. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende wurden zu Bürgerinnen und Bürgern von Sapere Audistan – einem Staat mit eigener Wirtschaft, eigener Verwaltung und natürlich den klassischen staatlichen Institutionen: Legislative, Exekutive und Judikative.

Schon lange vor dem eigentlichen Projekt hatte das Organisationsteam der SV unter der Leitung des Schülersprecherteams Lea Schmidt und Leonard Bolle enorm viel Arbeit investiert, um Sapere Audistan für drei Tage Wirklichkeit werden zu lassen. Eine Verfassung wurde ausgearbeitet, eine Hymne komponiert und ein Wirtschaftssystem entwickelt, das sich schnell zum Herzstück des Projekts entwickelte.

Die Bürgerinnen und Bürger von Sapere Audistan waren nämlich vor allem eines: wirtschaftlich aktiv – entweder als Besitzerinnen und Besitzer oder als Angestellte in mehr als 100 Betrieben. Bezahlt wurde mit dem „Gymni“, der offiziellen Währung des Staates. Der gesamte Wirtschaftskreislauf lief über ein digitales System, das Artur Weißenburger von der SV eigens für das Projekt programmiert hatte.

Doch nicht nur wirtschaftlich war einiges los. Auch im Parlament entwickelte sich eine lebhafte politische Kultur. Zweimal täglich kamen die Abgeordneten zusammen. Parlament und Regierung diskutierten darüber, wie sich das Leben und Arbeiten in Sapere Audistan weiter verbessern ließ.

Über alle wichtigen Entwicklungen berichtete die Presse – und zwar ganz entgegen dem allgemeinen Trend überwiegend in gedruckter Form. Besonders gut verkauften sich Klatsch und Tratsch aus Sapere Audistan. Aber auch die Berichte über Polizei und Justiz stießen auf großes Interesse. Schließlich wurden beide Institutionen während der Projekttage reichlich in Anspruch genommen.

Insgesamt war das Projekt „Schule als Staat“ ein äußerst gelungenes Experiment. Es hat uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen – ganz gleich, an welcher Stelle. Besonders beeindruckend war, wie engagiert sich die große Mehrheit der Schulgemeinschaft auf die Simulation einließ und Sapere Audistan mit Leben füllte.

Auch Bürgermeister Mario Dahm zeigte sich von dem Projekt beeindruckt. In seiner Anwesenheit wurde das Organisationsteam der SV für seinen außergewöhnlichen Einsatz geehrt.

Sapere Audistan hat eindrucksvoll gezeigt, was entstehen kann, wenn eine ganze Schulgemeinschaft gemeinsam anpackt, Verantwortung übernimmt und aus einer Idee für drei Tage echte Wirklichkeit werden lässt.

Gemeinsam helfen

Sapere Audistans Caritas organisiert Lebensmittelspenden für die Hennefer Tafel.

„Geht es dir gut?“ – mit dieser Frage wandte sich die Caritas im Rahmen von „Sapere Audistan“, unserem dreitägigen Schulstaat, an die Bürgerinnen und Bürger. Als Wohltätigkeitsorganisation machte sie darauf aufmerksam, dass ein sorgenfreier Alltag nicht für alle selbstverständlich ist, und rief zu Lebensmittelspenden zugunsten der Hennefer Tafel auf.

Zahlreiche Spenderinnen und Spender beteiligten sich mit großem Engagement an der Aktion. Gesammelt wurden vor allem haltbare und originalverpackte Lebensmittel, darunter Nudeln, Reis, Gemüsekonserven, Fertiggerichte sowie Fleisch- und Fischkonserven.

Bereits am Mittwoch konnte die Sammlung an die Hennefer Tafel übergeben werden. Die gespendeten Lebensmittel kommen Menschen zugute, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Die Aktion setzt damit ein sichtbares Zeichen für Solidarität, Mitmenschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung. In Sapere Audistan, aber natürlich auch weit darüber hinaus.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich mit einer Spende beteiligt und zum Erfolg der Sammlung beigetragen haben. Jeder Beitrag hilft und zeigt: Gemeinsam können wir viel bewegen.

SGH erhält das Berufswahlsiegel NRW

Die Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität der Beruflichen Orientierung an unserer Schule.

Das Städtische Gymnasium Hennef (SGH) wurde am 26. Juni 2026 offiziell mit dem Berufswahlsiegel NRW ausgezeichnet. Die Zertifizierung bestätigt, dass die Schule ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise auf den Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf vorbereitet und dabei über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht.

Der Auszeichnung ging ein mehrstufiges Prüfverfahren voraus. Zunächst reichte das SGH eine umfassende Dokumentation seines Konzepts zur Beruflichen Orientierung ein. Anschließend überprüfte eine unabhängige Fachjury die praktische Umsetzung bei einem eintägigen Audit vor Ort. Dabei führte sie Gespräche mit Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern.

Für die Schülerschaft und ihre Eltern bietet das Berufswahlsiegel eine verlässliche Orientierung. Ab der Mittelstufe durchlaufen die Jugendlichen ein systematisch aufgebautes Programm, das theoretische Unterrichtsinhalte mit praktischen Erfahrungen verbindet. Dazu gehören unter anderem Betriebspraktika, Bewerbungstrainings und individuelle Berufsberatungen.

Auf diese Weise erhalten die Schülerinnen und Schüler eine fundierte Unterstützung bei der Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium. Eltern profitieren zugleich von transparenten und qualitätsgeprüften Prozessen, die ihre Kinder bei der beruflichen und persönlichen Zukunftsplanung begleiten.

Verantwortlich für die strategische Leitung und die organisatorische Umsetzung der Beruflichen Orientierung am SGH sind Schulleiterin Beatrix Glaser sowie die Koordinatoren Frank Lauenburg und Niklas Obergfell.

A Night Under the Stars – Ein unvergesslicher Abschlussball der Jahrgangsstufe 10

Mit dem festlichen Motto „A Night Under the Stars“ feierte die Jahrgangsstufe 10 am Mittwoch, den 1. Juli 2026, einen stimmungsvollen Abschlussball im Pädagogischen Zentrum unserer Schule.

Dieses Gefühl überkam einen unweigerlich, als man die tollen Kleider und Kostüme der SchülerInnen sah, welche sie so schick und elegant aussehen ließen, dass man einige fast nicht mehr wiedererkannte.

Von 18.30 Uhr bis 23.00 Uhr kamen nahezu alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs zusammen, um das Ende ihrer gemeinsamen Zeit in der Sekundarstufe I gebührend zu feiern.

Schon beim Betreten des festlich geschmückten Saals wurde deutlich, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde. Elegant gekleidet und voller Vorfreude genossen die Jugendlichen die festliche Atmosphäre, führten zahlreiche Gespräche, tanzten miteinander und blickten gemeinsam auf sechs ereignisreiche Schuljahre zurück. Für viele war es der erste Ball in festlicher Abendgarderobe – ein Erlebnis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ein besonderer Publikumsmagnet war die liebevoll gestaltete Fotobox, die den ganzen Abend über rege genutzt wurde. Ob mit Freundinnen und Freunden, der gesamten Klasse oder gemeinsam mit Lehrkräften – unzählige lustige und emotionale Erinnerungsfotos entstanden und hielten die besondere Stimmung dieses Abends fest.

Neben der festlichen Atmosphäre kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Dank eines reichhaltigen Buffets konnten sich alle Gäste den ganzen Abend über stärken. Für die passende musikalische Begleitung sorgte ein DJ, der vielen Schülerinnen und Schülern bereits bekannt war. Mit seinem Gespür für die richtige Musikauswahl schuf er eine ausgelassene Stimmung und füllte die Tanzfläche bis zum Ende des Abends.

Bereits in den Tagen zuvor hatte eine Mottwoche, angelehnt an die Tradition der Abiturientinnen und Abiturienten, für gute Laune in der Jahrgangsstufe gesorgt. Zusätzlich wurde eine Umfrage mit den beliebten Kategorien wie „Sportskanone“, „Beautyqueen“, „Zuspätkommer“ und vielen weiteren durchgeführt. Die Ergebnisse wurden beim Abschlussball präsentiert und sorgten für zahlreiche Lacher und viel Applaus.

Der Abschlussball markierte zugleich das Ende einer wichtigen Etappe: Mit dem Abschluss der Sekundarstufe I geht eine prägende Zeit voller gemeinsamer Erlebnisse, Freundschaften und persönlicher Entwicklung zu Ende. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorne – auf die kommenden drei Jahre in der gymnasialen Oberstufe. Viele Schülerinnen und Schüler waren sich an diesem Abend einig: Auf den Abiball in drei Jahren darf man sich jetzt schon freuen.

Ein besonderer Dank gilt Frau Nabiyar, die mit außergewöhnlichem Engagement, viel Herzblut und großem organisatorischem Einsatz diesen festlichen Abend ermöglicht hat. Bereits zum dritten Mal organisierte sie einen Abschlussball für die Jahrgangsstufe 10 und schuf damit einen würdigen und unvergesslichen Abschluss der Mittelstufenzeit.

„A Night Under the Stars“ war damit weit mehr als nur ein Ball – es war ein Abend voller Freude, Gemeinschaft und Erinnerungen, die die Schülerinnen und Schüler noch lange begleiten werden.

Besuch bei den Steyler Missionaren – Religion zum Erleben

Am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, besuchten 17 Schülerinnen und Schüler des Q1-Kurses Katholische Religion die Steyler Missionare in Sankt Augustin.

Dieses Motto der Steyler Missionare machte den Q1-Kurs Katholische Religion neugierig auf die missionarischen und sozialen Tätigkeiten dieses weltlichen Ordens, der nicht weit von Hennef, in Sankt Augustin, seinen Hauptsitz hat.

Von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr erhielten sie spannende Einblicke in die weltweite Arbeit des Ordens und setzten sich intensiv mit zentralen Themen des Religionsunterrichts auseinander.

Der Kontakt zu den Steyler Missionaren kam durch eine Schülerin des Kurses zustande, die dort im kommenden Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren wird. Gemeinsam mit dem Koordinator des Programms MaZ (Missionar auf Zeit) organisierte sie den Besuch und ermöglichte so diese besondere Exkursion.

Die Exkursion ließ sich hervorragend mit den Inhalten des Curriculums für das Fach Katholische Religion in der gymnasialen Oberstufe verbinden. Außerschulische Lernorte bereichern den Unterricht auf besondere Weise, da sie theoretische Inhalte anschaulich erfahrbar machen und eine willkommene Abwechslung zum Unterricht im Klassenraum bieten.

Der Besuch war in zwei thematische Einheiten gegliedert. In der ersten Einheit, die bis zur Frühstückspause gegen 11 Uhr dauerte, erfuhren die Schülerinnen und Schüler zunächst viel über die weltweite Arbeit der Steyler Missionare. Anschließend beschäftigten sie sich in Gruppenarbeiten mit den Themen Wasserknappheit, Unterernährung und Bildungsnotstand in verschiedenen Regionen der Welt. Die abwechslungsreichen Aufgaben vermittelten nicht nur Fakten, sondern ermöglichten es den Teilnehmenden auch, sich empathisch in die Lebenssituationen der betroffenen Menschen hineinzuversetzen. So entstanden viele nachdenkliche Gespräche über globale Verantwortung und Solidarität.

Nach der Pause begann die zweite Einheit mit einem unterhaltsamen Konzentrationsspiel, das für eine lockere Atmosphäre sorgte. Anschließend standen die Themen Orden, Mission und Freiwilliges Soziales Jahr im Mittelpunkt. Besonders eindrucksvoll informierte Pater Xavier über das Programm „Jahr der Solidarität“, das vom Bereich MaZ – Mitleben auf Zeit angeboten wird. Das Programm ermöglicht jungen Menschen, sich sozial und interkulturell zu engagieren und wird durch begleitende Seminare unterstützt. Pater Xavier empfahl dieses Angebot ausdrücklich auch den Schülerinnen und Schülern unserer Schule und warb mit zwei anschaulichen Plakaten dafür, dass sich weitere angehende Abiturientinnen und Abiturienten für ein solches Jahr des Engagements entscheiden.

Zum Abschluss stellte Herr Bokel noch die vom Orden herausgegebene Zeitschrift „Leben jetzt“ vor und gab einen Einblick in deren Themen und Zielsetzung.

Mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und einem vertieften Verständnis für die weltweite Arbeit der Steyler Missionare traten die Schülerinnen und Schüler schließlich den Heimweg nach Hennef an. Die Exkursion zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Religionsunterricht sein kann und wie wichtig Begegnungen mit Menschen sind, die sich weltweit für Gerechtigkeit, Solidarität und ein friedliches Miteinander einsetzen.

Abschlusskonzert der Con-Brio-Klassen

Mit einem stimmungsvollen Konzert präsentierten die Con-Brio-Klassen 5d und 6d am Donnerstagabend im gut besuchten Pädagogischen Zentrum die Ergebnisse ihrer musikalischen Arbeit – die 5d nach ihrem ersten, die 6d zum Abschluss ihres zweiten Con-Brio-Jahres.

Zahlreiche Eltern, Familienangehörige sowie Lehrkräfte waren der Einladung zum Con-Brio-Konzert gefolgt und sorgten für eine wunderbare Atmosphäre.

Den Auftakt gestaltete die neue Con-Brio-Klasse 5d. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit großer Sicherheit die vier Musikstücke, die sie in ihrer bisherigen Zeit am SGH bereits einstudiert hatten. Gleich zu Beginn erklang der Klassiker „When the Saints Go Marching In“ – ein Stück, das bei den sommerlichen Temperaturen bei manchem Zuhörer fast schon die Sehnsucht nach kühleren Tagen weckte.

Im Anschluss zeigte die Con-Brio-Klasse 6d eindrucksvoll, wie vielfältig ihr Repertoire in den vergangenen zwei Jahren geworden ist. Neben bekannten Klassikern standen auch moderne Titel von Billie Eilish und Coldplay auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten mit musikalischem Können, Spielfreude und einem abwechslungsreichen Programm.

Ein besonderes Highlight war die Moderation des Konzerts: Die einzelnen Stücke wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst angekündigt. Dabei gaben sie interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Werke und stellten die jeweiligen Interpretinnen und Interpreten vor. In einer kurzen Pause berichteten sie zudem mit viel Humor von ihrer dreitägigen Probenfahrt und teilten einige unterhaltsame Anekdoten mit dem Publikum.

Den emotionalen Höhepunkt bildete der Abschluss des Konzerts. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich herzlich bei ihren Musiklehrkräften Frau Nonnemann und Herrn Obergfell, die die beiden Con-Brio-Klassen in den vergangenen Jahren mit großem Engagement begleitet und dieses gelungene Konzert ermöglicht haben.

Das lang anhaltende Applaus zeigte eindrucksvoll, wie sehr die musikalischen Leistungen und das Engagement aller Beteiligten das Publikum begeistert haben. Das Abschlusskonzert war ein gelungener Beweis dafür, wie Musik Menschen verbindet und welche beeindruckenden Ergebnisse durch gemeinsames Musizieren entstehen können.

Zum Abschluss bedankten sich die Schülerinnen und Schüler bei ihren Musiklehrkräften Frau Nonnemann und Herrn Obergfell für die gemeinsame Zeit und ihr großes Engagement.

Glanz, Glamour und große Gefühle

„Der große Gatsby“ als Musical-Spektakel am SGH.

Nach langer Zeit hieß es am SGH endlich wieder: Vorhang auf für ein Musical! Und was die Truppe um Herrn Seidel auf die Bühne gebracht hat, war weit mehr als nur eine Aufführung – es war ein echtes Spektakel.

In vier mitreißenden Vorstellungen ließ der Musicalkurs mit „Der große Gatsby“ nach der Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald die Goldenen Zwanziger lebendig werden. Das Publikum tauchte ein in ein New York voller rauschender Partys, schillernder Börsenexzesse, großer Leidenschaften und gefährlicher Lügen – aber auch voller Hoffnung und bitterer Enttäuschungen.

Die Darstellerinnen und Darsteller überzeugten nicht nur mit engagiertem und glaubwürdigem Schauspiel, sondern beeindruckten ebenso gesanglich. Souverän begleitet wurden sie von der hervorragend aufspielenden Band und dem Chor, die der Inszenierung zusätzliche musikalische Kraft verliehen.

Auch hinter den Kulissen wurde Großartiges geleistet: Das Technik-Team sorgte mit stimmigem Licht und präzisem Ton dafür, dass jede Szene ihre Wirkung entfalten konnte. So entstand eine rundum gelungene Inszenierung, die das Publikum mitriss und zeigte, wie viel Kreativität, Können und Teamgeist am SGH steckt.

Hut ab vor der Leistung des gesamten Teams und aller weiteren UnterstützerInnen dieses großartigen Musical-Projects! Mehr zum Stück und zu den Beteiligten findet ihr hier.

Stadtradeln 2026

Beim diesjährigen Stadtradeln erreichte das SGH den zweiten Platz.

Auch in diesem Jahr hat das SGH erfolgreich beim Wettbewerb „Stadtradeln“ abgeschnitten: Vom 29.05. bis 19.06.26 teil, fuhren die Schüler*innen und Kolleg*innen – zum Teil im Team mit familiärer Unterstützung – insgesamt 7053 km Rad und sparten so 3470,5 kg CO2 ein!

So konnten wir Platz 3 in der Kommune Hennef belegen!

Im Rahmen des “Klassenradelns” innerhalb unserer Schule belegte die 7c mit 2509,8 km den ersten, die 5a mit 2033,3 km den zweiten und die Kolleg*innen mit 1.124,4 km den dritten Platz – herzlichen Glückwunsch!
Außer einer Urkunde können sich die Klassen auch über tolle Preise als Radfahrzubehör, Schokolade und - für den ersten Platz - über einen zusätzlichen Wandertag freuen. Die besten Einzelradler*innen (alle 7c) erhalten Gutscheine fürs Bistro sowie ein Radfahrzubehör.

Allen Teilnehmer*innen danke fürs Mitradeln und eine schöne Sommerzeit!

Melanie Wagener; AK Mobilität

Trainingslager der Klassen 5-7

Ende Mai fuhren 26 Fußballkinder der Klassen 5 bis 7 zum jährlichen Trainingslager mit Übernachtung nach Windeck-Rosbach.

Wir haben erfolgreich trainiert, viel Spaß in der Jugendherberge gehabt und uns für die nächste Saison vorbereitet. Es gab auch ein Testspiel gegen eine ein Jahr ältere Mannschaft der SpVgg Hurst-Rosbach, bei dem wir neue Spieler sichten konnten. Dieses Spiel lief über 4x15 Minuten und ging zwar 1:2 verloren, hat uns aber einige Erkenntnisse eingebracht.
Vielen Dank an den dortigen Verein und den Förderverein, der uns diese Veranstaltung regelmäßig mit einer großzügigen Zuwendung ermöglicht.
(Patrick Gotta)

Fit-Tag 2026: Gemeinsam aktiv für Gesundheit und Wohlbefinden

Vielfältige Aktionen rund um Bewegung, gesunde Ernährung und mentale Gesundheit in den Pausen am 18. Juni 2026.

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, stand das Städtische Gymnasium Hennef ganz im Zeichen von Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden. Im Rahmen des Fit-Tags konnten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte während der halbstündigen Frühstückspause und der 60-minütigen Mittagspause zahlreiche Angebote wahrnehmen, die von verschiedenen Arbeitsgruppen und Kolleginnen und Kollegen vorbereitet worden waren.

Im Mittelpunkt des Aktionstages standen die Themen Bewegung, gesunde Ernährung und Mental Health. Bereits in der Frühstückspause sorgte frisches Obst im Lehrerzimmer für einen gesunden Start in den Tag. Während der Mittagspause bot die Mensa zusätzlich verschiedene gesunde Essensangebote an.

Im Foyer informierten mehrere Stände über wichtige Aspekte eines gesunden Schulalltags. Neben einem Infostand zum Thema Ernährung präsentierten sich die Medienpaten, das Beratungsteam sowie die Umweltgruppe und standen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Auch die Bewegung kam nicht zu kurz: Bei einer Yoga-Einheit konnten die Teilnehmenden Körper und Geist in Einklang bringen. Die „Bewegte Pause“ lud dazu ein, aktiv zu werden und neue Bewegungsformen auszuprobieren. Wer lieber in Ruhe entspannen wollte, fand in der „Achtsamen Pause“ einen Ort zum Abschalten und Durchatmen.

Besonders motivierend war die „Walking Challenge“, bei der Bewegung spielerisch in den Schulalltag integriert wurde. Darüber hinaus wurden Ideen vorgestellt, wie kurze Bewegungseinheiten künftig noch stärker in den Unterricht eingebunden werden können.

Der Fit-Tag zeigte eindrucksvoll, dass Gesundheit weit mehr umfasst als Sport allein. Bewegung, ausgewogene Ernährung, Achtsamkeit und ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit tragen gemeinsam zu einem erfolgreichen Schulalltag bei. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen machten deutlich, dass die Angebote von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen wurden und einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden aller Beteiligten leisten.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, Arbeitsgruppen und Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Fit-Tags beigetragen haben!

Saisonabschluss der U13

Fußballschulmannschaft geht ohne Niederlage aus dem Wettbewerb.  

Unsere Meistermannschaft startete in der Bezirkshauptrunde gegen das EvB-Gymnasium Wipperfürth als Meister GL an und gewann recht sicher mit 4:2. 
Das entscheidende Spiel war dann das gegen den Meister GL, das Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg, das schlussendlich mit 3 : 3 endete und das unglückliche Ausscheiden bedeutete. 
Nichtsdestoweniger war es ein tolles Spiel gegen einen doch sehr starken Gegner, der bald mit 2:0 führte. Unser Torwart Lukas (5e) machte sein Spiel der Saison und die Abwehr mit Matis (5b), Lennard (6d) und Jan (6d) warf sich allem entgegen. Nach einem Durchbruch aus dem Mittelfeld durch den sehr starken Freddy (6a) in den Strafraum gab es Elfmeter für uns, den Lennard zum 1:2 verwandelte. In der zweiten Halbzeit musste Freddy leider durch das Foul verletzt draußen bleiben, aber Julian 5b machte das Spiel seines Lebens im Mittelfeld. Es gelang unserer Offensive mit einem unvorstellbaren Einsatz für die Mannschaft – Justus (7c) als Antreiber und Paul (6a) als ein Muster an Torgefahr- tatsächlich, das Spiel durch zwei Tore von Paul zum 3:2 zu drehen. Leider war danach der Druck der Gegner doch zu groß und es fiel das 3 : 3. Auch Lennox (5c), der taktischen Überlegungen zum Opfer fiel, aber in den früheren Runden absolut geglänzt hat und zweiter Torwart Arik (6a) könnten uns nicht mehr zum Sieg verhelfen.

Unserer U 13 als Kreismeister gilt aber höchster Dank und Auszeichnung für diese tolle Saison. Sie haben unsere Schule allerbestens repräsentiert!!! (P. Gotta)

Besuch der DITIB-Zentralmoschee

Am 30. April 2026 unternahmen 33 SchülerInnen aus zwei EF-Kursen Katholische Religion des Gymnasiums Hennef eine Exkursion zur DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld.

Anlass des Besuchs war ein zentrales Unterrichtsziel: die im Unterricht behandelten religionstheologischen Modelle in Bezug zu den anderen Weltreligionen zu setzen. Das Gymnasium Hennef legt großen Wert darauf, interreligiösen Dialog aktiv zu fördern sowie Weltoffenheit und religiöse Toleranz zu stärken.

Zu Beginn erhielten die SchülerInnen eine Führung durch die Vorbereitungsräume, in denen die rituelle Waschung (Wudu) vor dem Gebet durchgeführt wird. Dabei wurde anschaulich erklärt, welche Bedeutung Reinheit im Islam hat und wie sich Gläubige auf das Gebet vorbereiten.

Anschließend betrat die Gruppe den beeindruckenden Gebetsraum der Moschee. Besonders faszinierend waren die kunstvollen Kalligraphien an den Wänden, die unter anderem die Namen vieler Propheten darstellen. Auch die lichtdurchflutete Architektur und die harmonische Gestaltung des Innenraums hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck.

Geführt wurde die Gruppe von einer jungen Muslima, die die SchülerInnen kompetent durch die Moschee begleitete. Das gemeinsame Gespräch fand im Gebetsraum auf dem Innenraumteppich statt – die Gruppe saß im Kreis, die Frauen mit Kopfbedeckung (Kopftuch) und alle ohne Schuhe, ganz entsprechend der religiösen Praxis vor Ort. Offen und geduldig beantwortete die Begleiterin zahlreiche interessierte Fragen rund um den islamischen Glauben, religiöse Rituale und das Leben von Muslimen in Deutschland.

Gegen Mittag traten die Kurse schließlich die Rückfahrt zum Gymnasium Hennef an. Die Exkursion bot allen Beteiligten wertvolle Einblicke und leistete einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis der Religionen.

Zukunft gestalten - Pilotprojekt FREI DAY am SGH

Die Klasse 7b arbeitet im Pilotprojekt an eigenen Zukunftsprojekten. Ergebnisse werden beim SGH-Festival präsentiert.

Eigene Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und echte Veränderungen anstoßen – diese Chance hat die Klasse 7b in diesem Schuljahr im Pilotprojekt FREI DAY.

Seit Herbst 2025 arbeiten die Schüler*innen jede Woche vier Stunden in kleinen Teams an selbstgewählten Projekten. Im Mittelpunkt stehen dabei wichtige Zukunftskompetenzen wie kreatives Problemlösen, Projektplanung, Teamarbeit, Kommunikation und selbstständiges Arbeiten. Ziel ist es, die eigene Umgebung und die Welt ein Stück besser zu machen – orientiert an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen (https://17ziele.de/).

Nach einer kurzen Einführung in Projektarbeit und Nachhaltigkeit ging es schnell in die Praxis: Die Gruppen wählten Themen, die ihnen persönlich wichtig sind, und setzten ihre Ideen eigenständig um. So entstehen vielfältige Projekte im sozialen und ökologischen Bereich – für Bedürftige, junge und alte Menschen, für die Natur und Biodiversität.

So erarbeitet eine Gruppe in Kooperation mit der Altenhilfe ein Handbuch zur Handynutzung und zur Nutzung digitaler Tools für ältere Menschen, um ihnen die Teilhabe am digitalen Leben zu ermöglichen. Eine weitere Gruppe erstellt ein „Freunde“-Buch von und mit Menschen in einem Altenheim. Dazu zeichnen sie in Gesprächen deren Geschichten auf. Zwei Gruppen kooperieren mit dem Umweltamt und legen zum Schutz von Insekten und der Biodiversität Grünflächen mit Insektenhotels an. Eine andere Gruppe arbeitet mit einer Apotheke, über die sie selbst zusammengestellte „Abenteuer-für-zu-Hause“-Boxen an kranke Kinder verteilt. Freuen dürfen wir uns auch über neue Sitzmöglichkeiten auf dem Schulcampus und einen Sponsorenlauf, durch den am Ende des Schuljahres Geld für ein Tierheim gesammelt werden soll. Weitere Gruppen möchten Obdachlosen helfen, entwickeln Spiele für Kinder in einem Kindergarten oder arbeiten an einem Aufklärungsprojekt zu Mental Health. Präsentiert werden die Ergebnisse auch beim SGH-Festival.

Besonders wertvoll ist dabei die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Ämtern der Stadt, sozialen Einrichtungen oder Expert*innen aus dem Umfeld der Schule. Auch ein Elternteil mit Erfahrung im Projektmanagement unterstützte die Gruppen mit hilfreichem Know-how.

Auch die Schüler*innen sind von dem FREI DAY begeistert. "Anders, aber cool", so kommentiert Stian dieses Format. Besonders motivierend finden viele die Freiheit, selbst zu bestimmen, was sie erarbeiten – ein Aspekt, den Mia hervorhebt: „Ich mag den FREI DAY, da wir so viel frei entscheiden und auch selbst Projekte planen und umsetzen können.“

Im Laufe der Arbeit wurde deutlich: Gute Projekte brauchen Zeit – und vor allem klare Absprachen, Kooperation, Durchhaltevermögen und Mut, eigene Ideen umzusetzen. Die Ergebnisse werden unter anderem beim SGH-Festival vor den Sommerferien präsentiert.

Zum Lernformat FREI DAY:
Am FREI DAY (https://frei-day.org/) entwickeln Schüler*innen vier Stunden pro Woche eigenständig Lösungen für aktuelle gesellschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen, die sich an den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen orientieren. Sie recherchieren, planen und setzen ihre Projektideen praktisch um. Im Fokus stehen Handlungsorientierung, Kreativität, Verantwortung, Problemlösungskompetenzen und Kooperationsfähigkeiten. Lehrkräfte begleiten den Prozess unterstützend – die Verantwortung für das Projekt liegt bei den Teams selbst.

SGH-Theater bringt mit „CIRCLE“ intensiven Stoff auf die Bühne

Das SGH-Theater zeigte mit „CIRCLE“ eine packende Inszenierung über moralische Grenzsituationen und begeisterte das Publikum an zwei Abenden.

Was ist ein Menschenleben wert – und wer darf darüber entscheiden? Mit diesen existenziellen Fragen setzte sich das SGH-Theater in seiner aktuellen Produktion „CIRCLE“ auseinander und präsentierte am 25. und 26. März 2026 eine mutige Inszenierung im Städtischen Gymnasium Hennef. Insgesamt rund 250 Gäste besuchten die beiden Abende und zeigten sich tief beeindruckt von der Leistung der jungen Schauspieler*innen.

30 Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 6 bis Q1 standen für die Produktion auf der Bühne. Das Ensemble setzte sich aus Teilnehmenden des Literaturkurses, der Theater-AG sowie des Projektkurses „Vorhang auf“ zusammen und wurde zusätzlich durch engagierte Statist*innen ergänzt.

Frei nach dem Film „CIRCLE“ von Aaron Hann und Mario Miscione erzählt das Stück von einer Gruppe Menschen, die sich in einer ausweglosen Situation wiederfinden: Gefangen in einem Kreis und gezwungen, über Leben und Tod zu entscheiden. Dabei geraten moralische Überzeugungen ins Wanken, Grenzen verschwimmen, und der Kampf ums Überleben stellt grundlegende Fragen nach Menschlichkeit, Verantwortung und Gemeinschaft. Die Inszenierung verbindet Elemente der Filmvorlage mit eigenen Ideen der Jugendlichen und schafft so eine moderne und eigenständige Interpretation für die Bühne.

„CIRCLE“ erwies sich als ein Theaterabend, der unter die Haut geht – intensiv, aktuell und vor allem diskussionswürdig. Dem jungen Ensemble gelang eine beeindruckend dichte und emotionale Darbietung: Mit großer Ausdruckskraft brachten die Jugendlichen Gefühle wie Angst, Panik und Wut auf die Bühne und zogen das Publikum über 65 Minuten hinweg in ihren Bann.

Dank der finanziellen Förderung durch das NRW-Landesprogramm „Kultur und Schule“ sowie eines Zuschusses des SGH-Fördervereins konnte in diesem Jahr erneut die freiberufliche Theaterpädagogin Anna Seidel für das Projekt gewonnen werden. Ensembleleitung, Textadaption und Regie lagen in ihren Händen. Unterstützt wurde sie dabei von Margret Buchmüller, Lehrkraft für Deutsch, Philosophie und Literatur.

Beide waren nach den Vorstellungen sehr stolz: „Innerhalb von 7 Monaten ist die Gruppe zu einem kreativen Ensemble zusammengewachsen und haben es gemeinsam geschafft, das Publikum zu begeistern und wurden dafür mit viel Applaus belohnt. Diese besondere Erfahrung wird sicherlich noch eine Weile nachwirken.“

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat sich bewährt und soll im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden. Das Team Buchmüller/Seidel plant bereits die nächste Produktion – das Publikum darf gespannt sein, womit das SGH-Theater 2027 überraschen wird.

Frankreich-Austausch: Der Besuch unserer französischen Gäste

Eine Woche verbrachten die Achtklässler in der Region.

In dieser Woche durften wir im Rahmen unseres Frankreich-Austauschs die französischen Gäste der achten Klassen an unserer Schule begrüßen. Insgesamt 70 Jugendliche erlebten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm, das von Beginn an von guter Stimmung und großer Offenheit geprägt war – viele fanden schnell zueinander.

Zum Kennenlernen starteten wir mit Spielen rund um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Klischees sowie ersten Einblicken in den Unterricht. In den folgenden Tagen standen zahlreiche gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm: ein Besuch im Trampolinpark, ein Ausflug nach Köln mit Dombesichtigung, Stadtrundgang und Besuch des Stadtmuseums sowie ein Tag in Bonn mit dem Haus der Geschichte, einer Stadtrallye durch die historische Altstadt und einem gemeinsamen Eis.

Ein besonderes Highlight war die Wanderung im Siebengebirge: Vom Drachenfels aus genossen wir die beeindruckende Aussicht, fuhren mit der historischen Zahnradbahn und erkundeten das idyllische Nachtigallental sowie den frühlingshaften Wald.

Den gelungenen Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Fest am Freitagabend mit Familien, Eltern, Geschwistern, der Schulleitung und dem Bürgermeister der Stadt Hennef. Das Wochenende verbringen die Gäste nun in den Familien, wo sie individuelle Programme und weitere schöne Aktivitäten erwarten.

Wir blicken auf eine rundum gelungene Austauschwoche zurück – nicht zuletzt dank des großartigen Wetters, der herzlichen Begegnungen und vieler neuer Freundschaften.

Besuch bei Freunden

Der Q1-Kurs Katholische Religion besuchte das Buddhistische Zentrum Waldbröl (EIAB).

Am 19.02.26 besuchten 20 SchülerInnen des Q1-Kurses Katholische Religion das Europäische Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB) in Waldbröl. Ziel des Besuchs war es, den interreligiösen Dialog zu vertiefen und insbesondere die Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Buddhismus besser zu verstehen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch eine buddhistische Nonne, Schwester Song Nghiem, erhielten die SchülerInnen eine Einführung in die Grundgedanken des Buddhismus und die Lebensweise der Ordensgemeinschaft. Besonders beeindruckt zeigten sich die TeilnehmerInnen von der ruhigen Atmosphäre des Zentrums und der achtsamen Haltung, mit der die Mitglieder des Ordens ihren Alltag gestalten.

In anschließenden Gesprächen wurde deutlich, dass beide Religionen in zentralen Werten übereinstimmen – etwa in der Bedeutung von Mitgefühl, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Auch wenn die Vorstellungen von Gott und Transzendenz unterschiedlich sind, fanden die SchülerInnen zahlreiche Parallelen in der ethischen Grundhaltung. So wurde der Gedanke spürbar, dass Liebe, Frieden und Rücksicht aufeinander Grundpfeiler menschlichen Zusammenlebens sind – über religiöse Grenzen hinweg.

Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an einer kurzen Meditationssequenz, bei der die Schülerinnen selbst erfahren konnten, wie Stille und innere Sammlung zu einem Gefühl von Frieden führen können. Viele nahmen daraus Impulse für ihren eigenen Glauben und Alltag mit.

Am Ende des Tages stand für alle fest: Interreligiöse Begegnungen öffnen den Blick für das Gemeinsame und stärken den Respekt vor dem Anderen. Der Besuch im EIAB war für die SchülerInnen eine wertvolle Erfahrung – nicht nur für das Fach Religion, sondern auch für ihr persönliches Denken und Fühlen.

SGH op jeck

Eindrücke von den Sitzungen an Weiberfastnacht 2026.

Ja, das SGH gibt es auch in verrückt, also "op jeck". Traditionsgemäß an Weiberfastnacht mit den Sitzungen im PZ. So auch im Jahr 2026. Wobei dieses Mal etwas anders war: Üblicherweise richtet die Q2 als ABi-Jahrgang die Sitzungen aus; doch einen Abi-Jahrgang 2026 gibt es ja nicht. So ist die Q1 in die Bresche gesprungen und hat den Mitschülerinnen und -schülern der anderen Jahrgängen ein jeckes Fest bereitet. Vielen Dank dafür!

Verschafft euch einen Eindruck mit den Bildern von der zweiten Sitzung.

Denksport mit Nebenwirkungen (Erfolg!)

Zwei Teams des SGH erfolgreich bei „macht mathe“.

Zwei Schülerteams der Mathematik-LK’s der Q1 des SGH haben beim Wettbewerb Alympiade bzw. B-Tag sehr erfolgreich abgeschnitten und Anfang Februar an einem Auswahl- bzw. Trainingswochenende in Soest teilgenommen.

Das Team Artur Weißenburger, Ina Leisen, Cornelia Winkelhake und Jiaqi Chen nahmen im November am Wettbewerb „B-Tag“ teil, bei dem sie die Auswirkungen von Startaufstellungen beim Spiel „Bocksprünge“ unter Zuhilfenahme von Fibonacci-Folgen untersuchten. Ihre Arbeit landete NRW-weit unter den besten vier von 30 teilnehmenden Teams, so dass die Schüler*innen zu einem Workshop in Soest eingeladen wurden, bei dem Sie unter Anleitung von Dozenten der Universität Wuppertal Teilgebiete der Knotentheorie unter die Lupe nahmen.

Das Team Lea Schmidt, Iryna Pobelian, Rebecca Enns und Deliah Axer wählte in der Vorrunde im November die Aufgabe des Wettbewerbs „Alympiade“ aus und beschäftigte sich mit der Analyse und Optimierung von Fahrplänen elektrischer Busse
unter Betrachtung verschiedener Kriterien. Auch dieses Team hat seine Aufgabe sehr erfolgreich gemeistert und sich damit für das Landesfinale der Alympiade qualifiziert, zu dem die besten acht Team aus NRW (von über 120 teilnehmenden Teams) eingeladen werden. Am Wochenende in Soest beschäftigten sie sich mit dem Nagel-Schreckenberg-Modell des Verkehrsflusses und untersuchten die Auswirkungen von Tempolimits auf den Verkehrsfluss und die CO2-Emissionen.

Die Wettbewerbe „Alympiade“ und „B-Tag“ entstanden vor vielen Jahren in den Niederlanden und sind im Gegensatz zu anderen Mathematikwettbewerben Teamwettbewerbe. Bei der Alympiade müssen die teilnehmenden Teams aus 3 bis 4 Oberstufenschülern in der Vorrunde innerhalb von 7 Stunden ein anwendungs-orientiertes mathematisches Problem bearbeiten und ihre Lösung in geeigneter Form darstellen. Beim „B-Tag“ sind die Aufgaben eher innermathematischer Art und die Teams forschen an vorgegebenen und eigenen Fragestellungen. Die Wettbewerbe werden am SGH seit vielen Jahren erfolgreich von den Mathematiklehrerinnen Senta Haas und Nina Burgard durchgeführt, die auch Landesbeauftragte für „macht mathe“ bzw. Mitglied der Aufgabenkommission NRW sind.

Und auch wenn das Wochenende für die Schüler*innen sehr anstrengend war, nehmen sie viele spannende Einblicke in neue Aspekte der Mathematik mit nach Hause. Leider konnte sich das Team der Alympiade nicht für das internationale Finale qualifizieren, aber für die Schüler*innen steht jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder bei den Wettbewerben dabei

Berufsorientierung zum Anfassen am SGH

Die 10er präsentierten ihre Erfahrungen aus dem Praktikum.

Mit einem neuen Format fand eine besondere Veranstaltung zur Berufs- und Studienorientierung am SGH statt: Nach ihrem zweiwöchigen Praktikum präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 ihre Erfahrungen dem neunten Jahrgang.

Am Vormittag erstellten die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler anschauliche Plakate zu verschiedenen Berufsgruppen wie Medizin, Banken, Fitness, Handwerk oder Pädagogik. Darauf hielten sie Einblicke in den Praktikumsalltag, notwendige Voraussetzungen, persönliche Erfahrungen sowie individuelle Empfehlungen fest. Es entstanden dabei kreativ gestaltete, bunte Produkte – teilweise ergänzt durch Bilder oder weiterführende QR-Codes.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit, sich frei zwischen den einzelnen Präsentationstischen zu bewegen. Sie sollten sich gezielt fünf Praktikumsberichte ausführlicher vorstellen lassen, Fragen stellen und so erste Ideen sowie mögliche Kontakte für ihr eigenes zweiwöchiges Praktikum im kommenden Jahr sammeln.

Die Veranstaltung stieß bei beiden Jahrgängen auf großes Interesse und machte den Beteiligten sichtlich Spaß. Gleichzeitig bot sie eine wertvolle, praxisnahe Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Aufgrund der positiven Resonanz soll dieses Konzept auch in den kommenden Jahren fester Bestandteil der schulischen Berufsorientierung bleiben.

Sapere Audistan: Es ist ein Staat!

Mit Hymne, Flagge und prominenten Gästen begann offiziell das Schulprojekt „Schule als Staat“.

Bei frostigen Temperaturen, aber im goldenen Licht der aufgehenden Sonne vollzog sich der Gründungsakt des Schulstaates Sapere Audistan. Die gesamte Schule war im Stadion des FC Hennef versammelt, um dem feierlichen Akt beizuwohnen. Mit der Gründungszeremonie startete das Projekt „Schule als Staat“ in seine praktische Phase, in der nun der Höhepunkt des Experiments vorbereitet wird: An den drei Projekttagen im Juli wird Sapere Audistan an die Stelle des SGH treten. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie pädagogisches Personal werden dann zu Bürgerinnen und Bürgern eines eigenen Staates mit eigenen Institutionen.

Der Festakt umfasste neben der Intonation der Staatshymne und der Enthüllung der Staatsflagge Sapere Audistans auch die Eröffnungsrede des Schülersprecherteams Lea Schmidt und Leonhard Bolle sowie den ersten Staatsbesuch: Bürgermeister Mario Dahm würdigte das Experiment gelebter Demokratie. Letizia und Jolyn aus der Klasse 5b legten dar, was Demokratie für sie bedeutet, und die Organisationskomitees gaben Einblicke in ihre Aufgaben.

Die Veranstaltung war eine beeindruckende Organisationsleistung der engagierten Schülerinnen und Schüler der SV. Auch das Technikteam hat wieder einmal Großartiges auf die Beine gestellt und der Kälte getrotzt – im Gegensatz zum linken Lautsprecher, dem es offenbar zu frostig war.

Freuen wir uns auf gelingende Projekttage und einen fruchtvollen – wenn auch arbeitsreichen – Weg dorthin!

Die Vorfreude wächst

Weihnachtliche Andacht vor den Ferien – Besinnung, Musik und Gemeinschaft.

Am Freitag, dem 19. Dezember 2025, fand im PZ die alljährliche Weihnachtsandacht statt, die mit einer Gesangseinlage der fünften Klassen begann. Sabine Montag und Annekathrin Bieling begrüßten alle Anwesenden herzlich.
Es folgte ein gemeinsames Lied „Alle Jahre wieder“, bei dem alle mitsangen. Eine Lesung mit dem Kehrvers „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht brauchen wir“ nahm die Bedeutung von Licht in der Advents- und Weihnachtszeit auf.
In einem Anspiel zum Thema Geschenke wurde deutlich, dass Frieden viel wertvoller ist als materielle Dinge und dass die Zeit mit Familie und Freunden besonders wichtig ist. Ein Videoimpuls zeigte, wie Weihnachten zunehmend modernisiert wird, der eigentliche Sinn von Weihnachten jedoch in der Feier der Geburt Jesu bleibt.
Danach sang der Chor gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. Im Mittelpunkt stand die Botschaft von Hoffnung und Frieden, symbolisiert durch das Kind in der Krippe. Fürbitten zu Krieg, Einsamkeit, Nächstenliebe, Respekt und Aufmerksamkeit für das Gute wurden vorgelesen.
Gemeinsam wurde das „Vater unser“ gebetet, gefolgt von einem Segensgebet.
Den krönenden Abschluss bildete das Chorlied „Mary Did You Know?“ bzw. die entsprechende Alternative je nach Version.

Der Gottesdienst war ein gelungener Abschluss der letzten Schultage vor den Ferien und stimmte optimal auf das bevorstehenede Fest ein.
Allen Beteiligten. besonders Frau Montag und Frau Bieling, ein herzliches Dankeschön!

Chiara Baum 

Musikalischer Adventsabend im voll besetzten PZ

Ein stimmungsvoller musikalischer Abend kurz vor den Weihnachtsferien.

Zum traditionellen Adventskonzert hatten die Musikgruppen des SGH am vorletzten Abend vor den Weihnachtsferien in das voll besetzte PZ eingeladen. Das Publikum erlebte einen weit gefächerten, bunten musikalischen Strauß – von besinnlichen, weihnachtlichen Klängen bis hin zu fetziger, mitreißender Musik.

Eröffnet wurde der Abend von der 5d con brio-Klasse unter der Leitung von Niklas Obergfell mit den Stücken Merily, Oh When the Saints und Feliz Navidad. Anschließend begeisterte der 5er-Chor unter der Leitung von Michael Seidel mit Zumba Zumba, Old Man’s Hat und Mary Had a Baby, einfühlsam begleitet von Michaele Kloppenburg am Flügel.

Vor der Pause dirigierte Niklas Obergfell das Orchester, das mit Forrest Gump, Nothing Else Matters sowie einem stimmungsvollen Michael-Jackson-Medley überzeugte.

Nach der Pause setzte die 6d con brio-Klasse unter der Leitung von Annegrete Nonnemann das Programm mit Oh du Fröhliche, einem weiteren Arrangement von Feliz Navidad, Last Christmas und Counting Stars fort. Danach gaben Chor und Musical-Band unter dem Dirigat von Michael Seidel mit einem deftigen Sauflied, dem Duett Daisy and Jay, Casino mondiale und Snowman einen lebendigen Einblick in ihre Probenarbeit für die geplante Musical-Aufführung im kommenden Sommer.

Charmant und kurzweilig führten Tom Precker und Jonathan Weinz moderierend durch den Abend und überbrückten launig die Umbaupausen. Für die passende Ausleuchtung und eine gelungene tontechnische Umsetzung sorgte das engagierte Technik-Team.

Mit Rudolph, Jingle Bells und I Feel Good, präsentiert von der Big Band unter der Leitung von Annegrete Nonnemann, klang ein abwechslungsreicher und rundum gelungener Konzertabend aus.

Michael Decker

Nachhaltiger Weihnachtsmarkt auf dem Schulcampus

Drei Schulen, viele Ideen und ein gutes Ziel: Gemeinsam wurde für das KiJu Hennef gesammelt.

Am 17. Dezember verwandelte sich der Schulcampus an der Fritz-Jacobi-Straße in einen lebendigen, nachhaltigen Weihnachtsmarkt. Gemeinsam hatten die Grundschule Gartenstraße, die Gesamtschule Hennef-West und das Städtische Gymnasium Hennef zahlreiche Stände auf die Beine gestellt. Es gab Waffeln, Crêpes, Plätzchen, Kinderpunsch, faire Schokolade, Selbstgebasteltes und viele Mitmach-Aktionen – alles mit Blick auf Nachhaltigkeit und möglichst wenig Müll. Ein echtes Highlight war der lebendige "Glücksspielautomat" der Grundschülerinnen und -schüler! Begleitet von weihnachtlicher Musik herrschte eine fröhliche, entspannte Stimmung. Besonders schön: Der gesamte Erlös der Aktion kommt dem KiJu Hennef zugute.

Mit Büchern auf dem Siegertreppchen

Spannende Geschichten, starke Stimmen und verdiente Sieger beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen.

Auch in diesem Jahr bereicherte der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen die Vorweihnachtszeit der Schülerinnen und Schüler in der Erprobungsstufe. Im festlich geschmückten PZ verfolgten die Jury (bestehend aus Frau Cuno-Janßen, Frau Dautzenberg, Frau Schaack und Frau Brandt) sowie die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufen gespannt die Beiträge der Vorleserinnen und Vorleser.

Aus allen sechsten Klassen traten jeweils zwei Kinder an: Für die Klasse 6a lasen Luisa und Nele, für die 6b Maximilian und Janne, für die 6c Erik und Samuel, für die 6d Niko und Mira sowie für die 6e Johanna und Lukas. Das Publikum durfte sich über eine abwechslungsreiche Auswahl an spannenden, fantastischen und abenteuerlichen Texten freuen, die mit viel Ausdruck und Lesesicherheit vorgetragen wurden.

Die Jury hatte es nicht leicht, aus den vielen gelungenen Beiträgen eine Entscheidung zu treffen. Am Ende konnte sich Maximilian aus der Klasse 6b den ersten Platz sichern. Er überzeugte mit einem Auszug aus Animox 5: Der Flug des Adlers von Aimée Carter.

Die beiden zweiten Plätze gingen an Luisa und Nele aus der Klasse 6a. Luisa begeisterte mit einer Lesung aus New Dragon City von Mari Mancus, während Nele einen spannenden Ausschnitt aus Harry Potter und der Feuerkelch vortrug.

Alle Teilnehmenden zeigten großes Talent und Mut beim Vorlesen vor Publikum. Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich und bedanken uns bei allen Vorleserinnen und Vorlesern swoie bei Frau Cuno-Janßen als Organisatorin für diesen gelungenen Wettbewerb!

Hänsel und Gretel zu Gast am SGH

Fünft- und Sechstklässler begegnen dem Genre Oper.

Auch in diesem Jahr gastierte die Junge Oper am SGH, um den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen das Genre des gesungenen Kammerspiels auf anschauliche und lebendige Weise nahezubringen.

Auf dem Programm stand diesmal Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Die aus dem Grimmschen Märchen bekannte Geschichte erzählt die inhumane, brutal-kapitalistische Ausbeutung der beiden Kinder durch die Hexe. Mit großer Ausdruckskraft gelang es dem dreiköpfigen Ensemble, die Handlung musikalisch und szenisch eindrucksvoll darzustellen und die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer abzuholen.

Besonders begeistert zeigte sich das Publikum von der interaktiven Gestaltung der Aufführung: Freiwillige Mitwirkende aus dem Publikum wurden aktiv in das Geschehen eingebunden – darunter auch Frau Thiel.

Im Anschluss an die Aufführung fand eine Fragerunde statt, in der die Sängerinnen und Sänger geduldig und offen Auskunft über ihre Arbeit, die Oper selbst und das Leben auf der Bühne gaben. Die Schülerinnen und Schüler nutzten diese Gelegenheit rege und zeigten großes Interesse - wie immer bei dieser Gelgenheit vor allem an den persönlichen Vorlieben der Darsteller (Hobbies, Fußball, Musik etc.).

Insgesamt war der Besuch der Jungen Oper erneut ein bereicherndes kulturelles Erlebnis, das Musiktheater auf verständliche und begeisternde Weise erlebbar machte.

U13 - Kreismeister

Finalsieg des Gymnasiums Hennef gegen die Gesamtschule Rheinbach mit 6:1.

Am vergangenen Dienstag, 02.12.25, hat das U13-Team des Gymnasiums Hennef eindrucksvoll den Kreismeistertitel des Rhein-Sieg-Kreises errungen. Im spannenden Finale trafen wir auf die Gesamtschule Rheinbach, die sich tapfer präsentierte, doch am Ende stand ein deutlicher 6:1-Sieg für das Gymnasium Hennef fest.

Das Spiel war von Einsatzbereitschaft, Teamgeist und einer überragenden Mannschaftsleistung geprägt. Bereits früh konnte unsere Mannschaft in Führung gehen und ließ im weiteren Verlauf des Spiels keine Zweifel am Ausgang des Matches aufkommen. Mit konsequenter Abwehrarbeit, klugen Ballstafetten im Mittelfeld und zielsicherem Abschluss im Angriff zeigten die Spielerinnen und Spieler ihr Können und ihren unermüdlichen Einsatz.

Besonderer Dank gilt unseren Spielerinnen und Spielern, die mit ihrer individuellen Stärke zum Erfolg beigetragen haben:

  • Paul: Dein Einsatz und deine Tore – starke Leistung!
  • Lennard: Dein fehlerloses Abwehrverhalten und deine Zuverlässigkeit
  • Jan: Deine gesunde Härte und dein Positionsspiel
  • Freddy: Deine Motivation und Unbeirrbarkeit
  • Lennox: Deine Ruhe und Übersicht
  • Matis: Deine fortlaufende Leistungssteigerung
  • Lukas: Dein Ehrgeiz und deine Beweglichkeit
  • Arik: Deine Torwartqualität – eine echte Torwartnatur
  • Julian: Deine unerschütterliche Begeisterung
  • Justus: Deine tolle Spielsteuerung – inklusive Traumtor

Ihr seid ein tolles Team und habt gezeigt, wie stark Teamwork und individualisierte Stärken zusammenspielen können. Euer Erfolg ist auch eine Würdigung der harten Arbeit, die ihr im Training investiert habt.

Besonders hervorzuheben ist der Erfolg auch von der Seite des Trainers:

  • Patrick Gotta: Dank dir standen Trainingsbereitschaft, disziplinierte Vorbereitung und eine stetige Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund. Du hast die U13-Mannschaft über einen längeren Zeitraum hinweg liebevoll betreut, in einer wöchentlichen Freitagnachmittags-AG trainiert und so eine stabile Grundlage geschaffen. Deine klare Anleitung, dein ruhiges Auftreten auf dem Feld und dein Gespür für individuelle Stärken haben das Team zu Höchstleistungen geführt. Deine Geduld, dein Engagement und dein Glaube an jedes einzelne Teammitglied haben maßgeblich zum verdienten Kreismeistertitel beigetragen.

Herzlichen Glückwunsch zum U13-Kreismeistertitel – ihr alle habt das Gymnasium Hennef sehr stolz gemacht!
Wir sind gespannt auf die nächsten Herausforderungen und freuen uns auf weitere Erfolge mit euch.

Cannabis - quo vadis?

Sucht-Peers Ausbildung für 27 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10

Am 17. und 18. November fanden sich 27 engagierte SchülerInnen der Klassen 9 und 10 zu einer Sucht-Peers Ausbildung in den Seminarräumen der evangelischen Christus-Gemeinde Hennef zusammen. Die Veranstaltung erstreckte sich jeweils von 9 bis 17 Uhr und bot ein vielseitiges Programm, das sowohl Wissen als auch Praxisnähe vermittelte.

Tag 1: Kennenlernen, Thema Genuss, Substanzkunde und mehr

  • Kennenlernen: Die Teilnehmenden stellten sich vor, knüpften Kontakte und bauten eine wertschätzende Lernatmosphäre auf.
  • Thema Genuss: Grundlegende Reflexion darüber, wie Sinneseindrücke, Rituale und Gewohnheiten Genuss beeinflussen und wo potenzielle Abstufungen zu problematischem Konsum beginnen können.
  • Substanzkunde: Vermittlung faktenbasierter Informationen zu Substanzen, deren Wirkung und Risiken.
  • Eigene Erfahrung: Raum für persönliche Erfahrungen, um Sichtweisen zu teilen und Vorurteile abzubauen.
  • Suchtentstehung: Einführung in Faktoren, die zu Suchterkrankungen beitragen können, einschließlich biologischer, psychologischer und sozialer Aspekte.
  • Gefühle: Auseinandersetzung mit Emotionen als Träger von Verhaltensmustern und Bewältigungsstrategien.
  • Abschluss: Reflexion des Tages, Feedback und Austausch über Lerninhalte.

Tag 2: Vertiefung, Praxis und Peer-Kompetenzen

  • Vertiefung: Vertiefende Beschäftigung mit den Themen des ersten Tages und Anwendung auf konkrete Situationen.
  • Rauschbrillen: Illusionäre Sinneseindrücke durch Simulationen, um die Auswirkungen von Alkoholkonsum und anderen Substanzen auf Wahrnehmung und Risikobewusstsein zu erleben.
  • Safer use-Regeln: Vermittlung von sicheren Nutzungs- und Präventionsstrategien.
  • Mauer gegen Sucht: Aufbau von persönlichen Schutzfaktoren und Strategien zur Resilienzstärkung.
  • Grundlagen der Moderation: Einführung in Moderationstechniken, damit Peers später verantwortungsvoll Gruppen leiten können.
  • Gruppenarbeit zu verschiedenen Themen: Praktische Bearbeitung unterschiedlicher Fragestellungen in Kleingruppen.
  • Vorstellung der Gruppenarbeiten: Präsentation der Ergebnisse und Austausch von Feedback.
  • Tipps für die Peers: Konkrete Hinweise, wie Peers positiv unterstützen, frühzeitig Hinweise geben und angemessen reagieren.
  • Abschluss: Zusammenfassung, Feedbackrunde und Ausblick auf mögliche Folgeveranstaltungen.

Resümee Die Ausbildung hat gezeigt, dass engagierte SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Thema Suchterkrankungen präventiv zu bearbeiten. Die Teilnehmenden erhielten fundiertes Wissen, erprobten Moderations- und Präsentationstechniken und entwickelten konkrete Ansätze, wie sie peers-typisch vulnerablen Gruppen helfen können.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf zukünftige Projekte und Kooperationen im schulischen Präventionsbereich.

 

Griechenlandfahrt 2025 – Auf den Spuren der alten Griechen

Auf den Spuren der alten Griechen

Um uns die Busfahrt bis Ancona in Italien zu verkürzen, haben wir während der Fahrt Lieder von Abba und Queen gesungen und manche haben auch einfach geschlafen. Die schönste Raststätte, die uns in Erinnerung blieb, war die am Gotthard-Pass. In Ancona ging es dann mit Sack und Pack auf die Fähre, die uns bis Patras nach Griechenland brachte. Auf der Schifffahrt haben wir viel Karten gespielt, uns alle einen entspannten Abend gemacht und mit der Gruppe gebondet.

Frederike und Rebecca

Offene Türen, offene Augen

Am Tag der offenen Schule entedecken Viertklässler das SGH in Aktion.

Der Samstag beginnt ungewohnt früh – doch diesmal nicht wegen Unterricht, sondern wegen des Tags der offenen Tür am SGH. Schon am Morgen herrscht geschäftiges Treiben im Schulhaus, denn zahlreiche Viertklässlerinnen und Viertklässler sind mit ihren Familien gekommen, um einen ersten Eindruck von unserer Schule zu gewinnen und selbst aktiv zu werden.

Bereits am Abend zuvor hatten die Eltern eine ausführliche Informationsveranstaltung besucht. Nun waren ihre Kinder an der Reihe: Nach einer gemeinsamen Begrüßung im PZ machten sich mehrere Gruppen zu Rundgängen durch das Gebäude auf. Für Eltern und Kinder gab es separate Führungen, sodass sich alle in ihrem eigenen Tempo umsehen konnten. In der Pausenhalle präsentierten sich die AGs mit kleinen Aktionen und Mitmachangeboten, und auch in vielen Fachräumen wurde eifrig ausprobiert, bestaunt und gefragt.

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: Das von den Eltern der fünften Klassen organisierte Kuchenbuffet in der Mensa war erneut ein Highlight und zog zahlreiche Gäste an.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Tag zu einem lebendigen und einladenden Einblick in unseren vielseitigen Schulalltag gemacht haben!

Geschichte vor Ort

Die 10. Klassen besuchten unter anderem die ehemalige Kölner Gestapo-Zentrale und heutige Gedenkstätte.

Am Dienstag, den 04.11.2025 unternahm die Jahrgangsstufe 10 eine Exkursion ins EL-DE-Haus (NS-Dokumentationszentrum) mit anschließender Stadtrallye durch das Zentrum von Köln. Im Mittelpunkt des Ausflugs stand das jüdische Leben in Köln. Zuerst besuchten wir das EL-DE-Haus, die ehemalige Gestapo-Zentrale. Es gab eine Führung mit Guide, bei der wir erfuhren, was die Gestapo war und was ihre Aufgaben waren. Ein eindrucksvoller Moment, der wahrscheinlich allen in Erinnerung bleiben wird, ist der Besuch in den ehemaligen Gefängniszellen, in denen man unzählige Inschriften von damaligen Insassen sehen und lesen konnte.

Anschließend ging es zurück in die Kölner Innenstadt, wo es mit einer Rallye zum jüdischen Leben in Köln weiterging. Wir teilten uns in Gruppen auf und machten uns samt Handy-App auf den Weg. Die Rallye erzählt die Geschichte jüdischen Lebens in Köln; so erfuhren wir zum Beispiel, dass Juden für über drei Jahrhunderte aus Köln verbannt wurden oder dass diese für die Pest verantwortlich gemacht wurden.

Alles in allem war der Ausflug sehr gelungen und so ging es gegen 13:30 zurück auf den Weg nach Hennef. 

Lea Kosa, 10c

Sieger der Herzen

U15-Vizemeister des Rhein-Sieg-Kreises

Am Donnerstag, dem 06. November 2025, fand das Kreisfinale der Schulen für die U15-jährigen hier in Hennef vor unserer Haustür statt und wir waren dabei.
Der Weg zum "Finale dahoam" war steinig und wir mussten uns gegen viele Schulen aus unserem Kreisgebiet durchsetzen.
Entsprechend motiviert war unsere Elf, an diesem wunderschönen Herbsttag gegen die Europaschule Bornheim zu spielen.
Leider ging das Spiel - trotz eines großen Kampfes und Einsatzes unserer Mannschaft, besonders von Kapitan und Abwehrchef Sven Esser - mit 4:9 verloren. 
Die Tore für das SGH schossen Aluis, Anton, Levi und Luis; das Spiel wurde von Kimon Pahmeier souverän als Schiedsrichter geleitet.

Jungs - das SGH ist stolz auf Euch!!

Wir trauern um Werner Lucas

In Erinnerung bleibt ein engagierter und weitblickender Pädagoge, der das SGH stark geprägt hat.

Werner Lucas gehörte zu jener Generation von Lehrkräften, die das SGH aufgebaut und nachhaltig geprägt haben. Sein Beitrag zur Entwicklung der Schule lässt sich kaum hoch genug einschätzen – er ist bis heute sichtbar. So geht etwa das Selbstlernzentrum II auf seine Initiative zurück: Er baute es – zunächst als Oberstufenbibliothek – auf und leitete es über viele Jahre mit großem Engagement.

Das selbstständige Lernen war ihm ein besonderes Anliegen. Mit Überzeugung setzte er sich für moderne, fortschrittliche Formen des Lehrens und Lernens ein – bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009. Das Vertrauen, das er seinen Schülerinnen und Schülern entgegenbrachte, ihr Lernen eigenverantwortlich zu gestalten, zeugte von seiner tiefen Überzeugung in deren Potenzial und Vernunft. Gerade als Deutsch- und Geschichtslehrer lag ihm die Förderung junger Menschen besonders am Herzen.

In seinem Bestreben, die Schule zu einem lebendigen Ort des Lernens zu machen, war er sicherlich nicht immer bequem. Seine Ansichten vertrat er mit Beharrlichkeit und Konsequenz – stets der Sache verpflichtet: dem Lernen der Schülerinnen und Schüler am SGH. Dieser Geist prägte auch das erste verschriftliche Schulprogramm, das sich die Schule unter seiner Leitung des – damals noch Schulprogrammgruppe genannten – Lenkungsgremiums gab.

Auch in anderer Hinsicht hat Werner Lucas bleibende Spuren hinterlassen. Diese Webseite etwa ist ein Produkt seines Engagements. Mit seinem Interesse an neuen Technologien trug er maßgeblich dazu bei, das SGH die ersten Schritte in das digitale Zeitalter machen zu lassen.

Er war aufgeschlossen und interessiert, sachlich im Urteil und zugleich wohlwollend und voller Unterstützung, wo er Engagement und Einsatz sah. Das SGH wird Werner Lucas als engagierten, klugen und vorausschauenden Pädagogen in dankbarer Erinnerung behalten.

Eltern öffnen Türen in die Berufswelt

Parents-Day am SGH

Am heutigen Parents-Day stand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 ein ganz besonderer Unterrichtstag auf dem Programm: Eltern unserer Schule gaben spannende und praxisnahe Einblicke in ihre Berufe – und verwandelten die Klassenräume in kleine Labore, Polizeistationen und IT-Werkstätten.

In vielfältigen Vorträgen und Mitmachangeboten konnten die Jugendlichen die Arbeit der Kriminalpolizei kennenlernen, sich über die Tätigkeitsfelder eines Informatikers oder einer Sozialarbeiterin informieren und sogar selbst aktiv werden: In einem medizinischen Workshop führten sie Untersuchungen durch, testeten Geräte und gewannen so einen realistischeren Eindruck vom Berufsalltag in der Medizin. Besonders faszinierend war auch der Moment, als kleine Laufroboter ihre Runden durch die Klassenräume drehten und technische Neugierde weckten.

Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend die beruflichen Wege der Eltern unserer Schülerinnen und Schüler sind. Mit großem Engagement, anschaulichen Beispielen und persönlichen Geschichten gaben sie ihr Wissen weiter und machten Lust darauf, die eigene Zukunft mit Neugier und Offenheit zu gestalten.

Der Parents-Day ist ein zentraler Bestandteil der Berufsorientierung am SGH und trägt dazu bei, jungen Menschen wertvolle Einblicke und Inspiration für ihre spätere Laufbahn zu bieten.

Wenn auch Sie sich in den kommenden Jahren im Rahmen des Parents-Day engagieren möchten, wenden Sie sich gerne an unsere Studien und Berufskoordinatoren Niklas Obergfell und Frank Lauenburg.

Herzlich willkommen

Am Donnerstag, den 28. September 2025, wurden die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler feierlich am Städtischen Gymnasium willkommen geheißen.

Der Tag begann um 10.15 Uhr mit einem festlichen Einschulungsgottesdienst in der Kirche St. Simon und Judas, an dem das Klassenlehrerteam teilnahm. Anschließend fand um 11.20 Uhr die feierliche Aufnahmeveranstaltung im Pädagogischen Zentrum (PZ) statt. Dort richteten die Schulleitung, Frau Glaser und Herr Heiseke, der Erprobungsstufenkoordinator, Herr Braun, die KlassenlehrerInnen und die Paten herzliche Willkommensworte an die 143 neuen Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss daran, gegen 11.50 Uhr, lernten die Eltern im PZ einander kennen, während die neuen Fünftklässler erstmals in ihrem Klassenverband zusammenkamen. Neben ersten Kennenlernspielen erhielten die Kinder auch wichtige Informationen für den kommenden Schultag sowie die Schuleingangsmappe „SGH – fit für die 5“.

Gegen 13.00 Uhr trafen sich die Eltern und Kinder wieder im PZ, um den ereignisreichen Einschulungstag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Damit wurde ein gelungener Start in die Gymnasialzeit gesetzt, bei dem die Freude und Aufregung der neuen Schülerinnen und Schüler deutlich spürbar war.