Denksport mit Nebenwirkungen (Erfolg!)

Zwei Schülerteams der Mathematik-LK’s der Q1 des SGH haben beim Wettbewerb Alympiade bzw. B-Tag sehr erfolgreich abgeschnitten und Anfang Februar an einem Auswahl- bzw. Trainingswochenende in Soest teilgenommen.
Das Team Artur Weißenburger, Ina Leisen, Cornelia Winkelhake und Jiaqi Chen nahmen im November am Wettbewerb „B-Tag“ teil, bei dem sie die Auswirkungen von Startaufstellungen beim Spiel „Bocksprünge“ unter Zuhilfenahme von Fibonacci-Folgen untersuchten. Ihre Arbeit landete NRW-weit unter den besten vier von 30 teilnehmenden Teams, so dass die Schüler*innen zu einem Workshop in Soest eingeladen wurden, bei dem Sie unter Anleitung von Dozenten der Universität Wuppertal Teilgebiete der Knotentheorie unter die Lupe nahmen.
Das Team Lea Schmidt, Iryna Pobelian, Rebecca Enns und Deliah Axer wählte in der Vorrunde im November die Aufgabe des Wettbewerbs „Alympiade“ aus und beschäftigte sich mit der Analyse und Optimierung von Fahrplänen elektrischer Busse
unter Betrachtung verschiedener Kriterien. Auch dieses Team hat seine Aufgabe sehr erfolgreich gemeistert und sich damit für das Landesfinale der Alympiade qualifiziert, zu dem die besten acht Team aus NRW (von über 120 teilnehmenden Teams) eingeladen werden. Am Wochenende in Soest beschäftigten sie sich mit dem Nagel-Schreckenberg-Modell des Verkehrsflusses und untersuchten die Auswirkungen von Tempolimits auf den Verkehrsfluss und die CO2-Emissionen.
Die Wettbewerbe „Alympiade“ und „B-Tag“ entstanden vor vielen Jahren in den Niederlanden und sind im Gegensatz zu anderen Mathematikwettbewerben Teamwettbewerbe. Bei der Alympiade müssen die teilnehmenden Teams aus 3 bis 4 Oberstufenschülern in der Vorrunde innerhalb von 7 Stunden ein anwendungs-orientiertes mathematisches Problem bearbeiten und ihre Lösung in geeigneter Form darstellen. Beim „B-Tag“ sind die Aufgaben eher innermathematischer Art und die Teams forschen an vorgegebenen und eigenen Fragestellungen. Die Wettbewerbe werden am SGH seit vielen Jahren erfolgreich von den Mathematiklehrerinnen Senta Haas und Nina Burgard durchgeführt, die auch Landesbeauftragte für „macht mathe“ bzw. Mitglied der Aufgabenkommission NRW sind.
Und auch wenn das Wochenende für die Schüler*innen sehr anstrengend war, nehmen sie viele spannende Einblicke in neue Aspekte der Mathematik mit nach Hause. Leider konnte sich das Team der Alympiade nicht für das internationale Finale qualifizieren, aber für die Schüler*innen steht jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder bei den Wettbewerben dabei











