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SGH à Paris

Donnerstag, 16. April 2015, 23:45: Wir, Schülerinnen und Schüler aus den Französischkursen der EF und Q1, zusammen mit den beiden Lehrerinnen Frau Löllgen und Frau Wehage, steigen voller Vorfreude in den Bus, um ein Wochenende in der französischen Hauptstadt zu verbringen.

Ca. acht Stunden Busfahrt liegen nun vor uns. Der Plan lautet eigentlich Schlafen, um morgen fit zu sein, doch dies wollte nicht wirklich gelingen. Ein wenig geschafft aber durchaus glücklich, das Ziel endlich erreicht zu haben, finden wir uns gegen 08:30 Uhr im 18. Stadtbezirk am Fuße des Montmartre wieder. Die steile Treppe hoch zur weltbekannten Basilika Sacré-Cœur fordert die müden Knochen ziemlich, unsere Anstrengungen werden aber, oben angekommen, mit einer traumhaften Kulisse belohnt. Das sich anschließende Künstlerviertel rund um den Place du Tertre vermittelt uns einen ersten Eindruck vom typischen Pariser Flair.

Anschließend bringt uns die Metro nach Versailles, dem Schloss des Sonnenkönigs, im Süden von Paris gelegen. Kulturprogramm steht  an und so ziehen wir durch die prunkvollen Gemächer Ludwigs XIV und dessen Parkanlage. Vergleichbar Großes haben wir in unserem Leben wohl noch nicht gesehen.

Am späten Nachmittag führt uns der Weg zur Kathedrale Nôtre Dame de Paris auf der Île de la Cité. Derzeit in rosa Kirschblüten getaucht – einfach wow!  

Hunger macht sich breit und so bewegen wir uns Richtung Centre Pompidou, an dessen Vorplatz sich nicht nur etliche Straßenkünstler und Musiker, sondern auch zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants befinden. Nach dem gemeinsamen Essen wollen wir nur noch Eines: ins Hotel und schlafen.

Samstag Morgen: Erneut Bombenwetter und mit einer Mütze Schlaf versehen, starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück in unserem Hotel in den Tag. Uns erwartet eine geführte zweistündige Street Art-Tour im 13. Arrondissement. Coole Angelegenheit, wir sind begeistert von so viel Kunst für Jedermann und laufen neugierig und fasziniert durch die Straßen.

Mit der Metro geht es mittags zum Louvre mitsamt seiner gläsernen Pyramide und dem sich anschließenden Jardin des Tuileries . Hier trennen sich nun erstmal unsere Wege, wir haben nämlich Zeit bekommen, unseren individuellen Interessen nachzukommen und den Rest des Tages  in Kleingruppen unsere Wunschsehenswürdigkeiten auf eigene Faust anzuschauen. Sowohl mit zahlreichen Sightseeing Tipps der beiden Französischlehrerinnen im Gepäck, als auch mit dem Wissen um Zeit und Ort möglicher Treffpunkte über den restlichen Tag verteilt, schwärmen wir aus, uns in der großen Stadt zu beweisen.

Füße platt: Erschöpft aber glücklich über den intensiv genutzten Tag finden wir uns alle – ganz zur Freude von Frau Löllgen und Frau Wehage – um 21.30 Uhr pünktlich und unversehrt im Hotel ein.

Sonntag: Auch der zweite Morgen führt uns zunächst in den Frühstückssaal. Gemeinsam wird uns bewusst, dass dies schon wieder unser letzter Tag in Paris ist und die Rückfahrt naht. Um jedoch, keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen, freuen wir uns über unsere Entscheidung, heute ganz à la française einen marché aux fringues nahe der Porte de Montreuil zu besuchen. Nach einem 20 minütigem Marsch befinden wir uns auch schon mittendrin. Einen Stand nach dem anderen prüfen wir auf die bestmöglichen Schnäppchen, wühlen, probieren, handeln und feilschen.

Gegen 12.00 Uhr heißt es schließlich jedoch leider auf zur Metro und ab zum Kongresszentrum von Paris, wo unser Bus auf uns wartet. Die Strapazen der letzten Tage machen sich auf der Rückfahrt durchaus bemerkbar. Immer wieder sind müde aber zufriedene Seufzer zu hören.

Endlich angekommen: Um 20.45 Uhr erreichen wir Hennef und werden von unseren Eltern freudig in Empfang genommen.

Der Triumphbogen.EiffelturmLouvreUnserer Dame zu Füßen.Obelisk