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Wie war das noch gleich?

ArchivIm Laufe der Zeit werden unter der Rubrik "Berichte" recht viele Artikel veröffentlicht. Um eine gewisse Ordnung zu erreichen, werden diese am Ende eines jeden Schul - Halbjahres ins Archiv geschoben. Hier können Sie diese älteren Berichte finden.

Berichte aus dem Archiv Schuljahr 14/15 2. Halbjahr:

Fließgewässerexkursion des Biologie-LK der Q1

Biologie in der Praxis bei umfassender Untersuchung der Sieg.

Am Morgen des 15.06.2015 traten wir, die Schüler des Biologie-LK von Herrn Terlinde, zusammen eine Exkursion an der Sieg (nahe Allner) an. Dort erwartete uns Herr Ottmar Hartwig, welcher zuvor mit dem rollenden Klassenzimmer, dem Lumbricus, angereist war. Der Lumbricus ist ein Umweltbus, mit welchem es uns möglich war die Gewässergüte der Sieg festzustellen. Dieser wurde von der Natur- & Umweltschutzakademie NRW zur Verfügung gestellt.

Zunächst erfolgte eine Aufteilung in vier Expertengruppen, diese unterteilten sich in den Bereich der Chemie, Botanik, Geografie und Biologie. Die Chemiker befassten sich mit diversen Inhaltsstoffen des Wassers und verglichen diese mit Stoffen des Allner Sees. Gleichzeitig sammelten die Botaniker Pflanzen aus der Uferzone und bestimmten diese anschließend. Die Geografen durchquerten die Sieg und erstellten einen Gewässerprofil, wohingegen die Biologen in der Uferzone nach Lebewesen suchten und diese daraufhin mikroskopiert sowie bestimmt haben. Nach einer Pause wurden unsere Ergebnisse vorgestellt und dokumentiert. Darüber hinaus haben wir den Saprobienindex (Biologische Gewässergüte) mithilfe der Anzahl der gefundenen Individuen und eines Arbeitsblattes errechnet.

Als Fazit lies sich feststellen, dass die Sieg eine gute biologische Gewässergüte (Saprobienindex 1,9) aufweist. Die praktische, biologische Arbeit war sowohl eine schöne Erfahrung als auch eine hilfreiche Vorbereitung im Hinblick auf das Abitur.

Sara Büchling und Alina Koch

Adieu SGH!

136 Abiturientinnen und Abiturienten erhalten ihre Abiturzeugnisse.

Am 20.6.2015 überreichten Schulleiter Martin Roth und Stufenleiter Herr Lückner den 136 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse im PZ. Damit endete für die jungen Erwachsenen die Zeit am SGH dort, wo sie mit der Begrüßung vor acht Jahren begonnen hatte. Daran erinnerten die beiden Sextaner, die zu Beginn der Feier ein Grußwort an alle Anwesenden richteten.

In den folgenden Reden mischten sich Blicke auf die gemeinsame Vergangenheit und die bevorstehende Zukunft. Und während Herr Roth die Frage nach der Sinnhaftigkeit und dem Zweck gymnasialer Bildung aufgriff, widmete sich Her Lückner den oft schwierigen politischen, gesellschaftlichen und schulischen Rahmenbedingungen, unter denen das Lernen stattfindet.

Nach der Überreichung der Sonderpreise für besondere Leistungen und der Zeugnisse hieß es dann schließlich endgültig Abschied von der Zeit als Schüler am SGH zu nehmen – aber wer weiß, vielleicht kehrt der ein oder andere ja noch einmal als Besucher an seine alte Schule zurück.

Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, Euch noch einmal zu sehen!  

Orchester und Big Beats auf dem Marktplatz

SGH-Ensembles bei der Hennefer Europawoche.

Gleich am Tag nach dem Open Air haben Orchester und Bigband auf dem Marktplatz in Hennef gespielt - als letzte Schulband kurz vor dem professionellen Abendprogramm. Und das mit riesigem Erfolg und unter tosendem Beifall.

Am Ende ist alles wieder gut

Die Klasse 7c im Klärwerk Hennef.

Am Mittwoch den 20.04.2015 besuchten wir aus der Klasse 7c das Klärwerk in Hennef. Zuvor jedoch hatten wir mit unserem Chemielehrer Herrn Oplustil die Funktionsweise und den Aufbau einer Kläranlage besprochen.

Wir wurden am Tor des Klärwerks abgeholt und in einen Konferenzraum geführt. Dort erklärte man uns nochmal genau, wie das Klärwerk in Hennef arbeitet. Nach dem Vortrag besichtigten wir alle Stationen des Klärwerks. Das Wasser, das hier ankommt, ist sehr verdreckt. Mit einem Rechen werden große im Abwasser schwimmende Verunreinigungen entfernt. Dort stank es wirklich schrecklich. Wir wurden von Klärstufe zu Klärstufe geführt und haben alles über biologische und chemische Reinigung erklärt bekommen. Es ist wirklich erstaunlich, wie sauber das schmutzige und stinkende Wasser durch Klärwerk am Ende wieder ist.

Jule Hahnbück, 7c

Alles rund ums Biogas

Die Schülerinnen und Schüler der JIA zu Gast bei Bioreact.

Am 17. und 20. April, sowie am 8. und 11. Mai sind wir, die Schüler der JIA aus dem Jahrgang 8 zu Bioreact nach Troisdorf gefahren. Bioreact ist eine Firma die ca. 8.000 Biogasanlagen in Deutschland betreut und Enzyme züchtet. Dort angekommen, wurden wir von Herrn Ludwig, der uns an diesem Tag durch die Versuche begleitete, begrüßt und uns wurden die Sicherheitsregeln vorgestellt.

Biogas besteht aus den Gasen, die beim Gären von Stoffen entstehen. Diese Stoffe sind entweder Reststoffe (Gülle, Mist) oder nachwachsende Rohstoffe, also Pflanzen die speziell für die Biogasanlagen gezüchtet worden sind (Sonnenblumen, Mais, etc.). Diese Stoffe gären im Fermenter, einem großem Gebäude, welches meistens um die 40°C warm ist und in das kein Licht kommt. Das wird gemacht, da die Mikroorganismen am besten bei 40°C leben können und Licht für die Enzyme schädlich ist. Enzyme sind sogenannte Prozesshilfsstoffe, die die Produktion von Biogas beschleunigen. Bei großen Biogasanlagen kommen die Stoffe nach dem Gären in einen Nachgärer bzw. in ein Gärrestlager.

Das Gas, welches entstanden ist, kann in einem Blockheizkraftwerk (besteht aus einem Gasmotor und einem Generator) zu Strom gemacht werden und in unser Stromnetz fließen. Die Wärme, die im Blockheizkraftwerk entsteht, kann genutzt werden, um Wohnhäuser, Schwimmbäder oder die Biogasanlage selbst zu beheizen. Das Gas kann auch aufbereitet werden und als Biomethan in unser Erdgasnetz fließen. Die Gärrückstände können als Dünger wieder auf die Felder gefahren werden. Es wird also alles genutzt. Biogas besteht allerdings zu 50% aus Kohlenstoffdioxid, 50% Methan und zu 100 ppm Schwefelwasserstoff. Da Kohlenstoffdioxid und Methan beides Treibhausgase sind, kann man an der Umweltverträglichkeit der Anlage zweifeln.

Worum es allerdings bei erneuerbaren Energien geht, ist, dass man verhindern muss, dass weitere Treibhausgase, die zuvor nicht in der Luft waren, z. B. durch Erdöl, wieder in die Luft kommen. Da das Gas, was bei der Biogasanlage in die Luft kommt, vorher in den Pflanzen, bzw. in dem Futter der Tiere war, muss es im aktiven Stoffkreislauf gewesen sein. Das heißt, dass das Gas, welches schon immer im Kreislauf war, nun in der Biogasanlage gesammelt wird. Weshalb es noch immer so wenig Biogasanlagen gibt, liegt am Preis. Eine Anlage bekommt keine staatliche Zuschüsse und kostet um die halbe Millionen Euro.

In den Versuchen, die wir unter Anleitung von Herr Ludwig durchgeführt haben, ging es darum, mit welchen Zusätzen (Glucose, Proteine, Öl u.v.m.) das meiste Gas entsteht. Nach drei Tagen konnten wir die Versuche auswerten und zum Schluss haben wir die Brennbarkeit des Gases überprüft. Das Gas brennt sehr gut, was an dem Methan liegt. Die Vorstellung, dass Biogasanlagen jedoch explodieren könnten, gehört in den Bereich der Fantasie der Menschen, da in den Fermentern kein Sauerstoff ist und Feuer kann bekanntlich nur mit diesem brennen.

Mit- statt gegeneinander beim dritten Hennefer „Campus Cup“

Am 17. Juni 2015 fand auf dem Gelände des FC Hennef das gemeinsame Fußballturnier der Schulen im Hennefer Westen statt.

Bei idealem Wetter und bester Stimmung unter allen Beteiligten fand am 17. Juni 2015 auf dem Gelände des FC Hennef der dritte „Campus Cup“ statt. Der Cup ist das Fußballturnier aller Schulen des Schulkomplexes in Hennef West. So gingen auch dieses Jahr junge Kicker aller Institutionen des „Campus“ – also von Realschule/Gesamtschule Hennef-West, Gymnasium und Berufskolleg – an den Start. 

Gemäß der Idee des Cups traten die Schulen allerdings nicht gegeneinander an. Am Campus Cup wurde miteinander um Ball und Sieg gerungen. Dennis Brüggemann, Deutsch- und Sportlehrer am Gymnasium, betont: „Das Spezielle an diesem Turnier ist die Zusammenstellung der Mannschaft: Zunächst sortieren wir die Schülerinnen und Schüler schulformunabhängig nach ihrem Alter. Anschließend werden die Mannschaften mit jeweils drei bis vier Spielern von den unterschiedlichen Schulen per Zufallsverfahren zusammengestellt.“

Gespielt wurde zunächst in einer Gruppenphase, bevor es dann ins K.O.-System ging. Bereits im Vorjahr wurde das Turnier auf zwei Teile ausgeweitet, so dass zum einen Schüler des Berufsgrundschuljahres am Carl-Reuther-Berufskolleg sowie die älteren Schüler von Gymnasium und Realschule teilnahmen; zum anderen gab es ein 'Bambini'-Turnier mit der Gesamtschule Hennef-West und den Jüngeren aus Gymnasium und Realschule.

In beiden Teilen des Turniers entwickelten sich packende Partien, die zum Teil im Elfmeterschießen entschieden werden mussten. Auch die eine oder andere Blessur galt es zu überstehen, bis im Finale der Senioren der Sieg im diesjähren Cup ausgetragen werden konnte. Diesen Sieg konnten alle beteiligten Schulen für sich verbuchen: Der Idee des Miteinanders der verschiedenen Schulen wurde der Campus Cup erneut absolut gerecht. Herr Brüggemann bestätigt das: "Es ist großartig zu sehen, wenn nach einem Torerfolg Schüler von vier verschiedenen Schulen miteinander jubeln und sich in die Arme fallen."

Hardy Degen, der das Konzept des Campus Cups mit seinem Sohn und unserem damaligen Schülersprecher Benjamin Degen sozusagen beim gemeinsamen Abendessen ersonnen hat, ist ebenfalls begeistert vom erneuten Erfolg:"Die Sache wird immer besser: Immer mehr Leute beteiligen sich, es gibt immer mehr Rahmenprogramm und die Idee entwickelt sich weiter." Herr Degen konnte in der Tat sehr zufrieden sein und durfte sich beim Abschlussfoto mit den erfolgreichsten Teams und Schulleitern ebenfalls als Sieger fühlen.

Verfassung und Vielfalt

Erste SGH-Schulverfassung wird im fröhlichen Rahmen des Tags der Vielfalt unterzeichnet

Den Höhepunkt unseres Schulfestes am 25. Juni 2015 bildete die feierliche Unterzeichung der Schulverfassung vor der versammelten Schulgemeinde. Vor einem begeisterten Publikum, durch das gemeinsame Singen unserer Schulhymne in beschwingter Stimmung, formulierten die Unterzeichner zunächst ihre Gedanken zur Verfassung. „Ich bin stolz auf das Ergebnis und habe mich besonders gefreut, dass wir Schülerinnen und Schüler durch das Mitwirken an der Verfassung in unseren Wünschen ernstgenommen werden.“, hob Schülersprecherin Honya Faraj hevor. Die Elternvertreterin Martina Weber verlieh v.a. ihrer Freude über die Gemeinsamkeit Ausdruck, Lehrervertreter Thomas Koderisch und Schulleiter Martin Roth wiesen zudem auf den Anspruch an die Schulgemeinschaft hin, die Verfassung mit Leben zu füllen. Anschließend unterzeichneten die Vertreter unter dem Applaus des Publikums.

Die Verfassung selber besteht aus zwölf Grundsätzen, die in Zukunft für die Schulgemeinde in einer Fassung mit erläuternden Beispielen zugänglich sein wird. Sie gilt als Maßgabe für das Leben und Arbeiten am SGH. Allen an der Entstehung Beteiligten ist es wichtig, dass die Verfassung nicht als Zustandsbeschreibung verstanden werden darf, sondern eine Richtung vorgibt, in die die Schulgemeinde streben möge. „Eine Verwurzelung im Alltag“, so kann die Erwartung an die Schulverfassung formuliert werden.

Das unterschriebene Exemplar wird ihren Platz im Eingangsbereich unserer Schule unter der Flügelsäule erhalten und so symbolisch mitten in der Schulgemeinde stehen.

Auch sonst hatte das Schulfest unter dem Motto "Tag der Vielfalt" in der Tat Vielfältiges zu bieten. Organisiert von der SV, die die Schülerschaft des SGH noch stärker für die Ideen Toleranz und Weltoffenheit sensibilisieren wollte, arbeiteten Schüler- und Lehrerschaft zunächst in Workshops; am Nachmittag wurden die Ergebnisse präsentiert, angeboten und aufgeführt. Neben interessanten Berichten z.B. über Diskriminierung im Alltag,  Asylverfahren in Deutschland oder Inklusion, konnte Vielfältiges gekostet (afghanisch, französisch, italienisch), gekauft (Selbstgefilztes, Gebasteltes, Gehäkeltes), erlebt (Ein Leben im Rollstuhl, Spiele aus aller Welt, orientalischer Tanz) und Zeichen gesetzt werden wie die Aktion zur Solidarität mit der nigerianischen Stadt Baga, die bereits mehrfach von der Islamistengruppe Boko Haram zerstört wurde, oder die bunten Hände für eine Schule ohne Rassismus. Besonders eindrücklich widmete sich der ökumenische Gottesdienst der Frage nach der Menschlichkeit und brachte mit einem Anspiel zum Thema Mittelmeerflüchtlinge die Gemeinde zum Nachdenken.

So vielfältig wie dieses Schuljahr war, geht es mit diesem Tag angemessen zu Ende.

Zu Besuch bei den "Magi" im Kölner Dom

Exkursion der Lateinklasse 8a

 Am Donnerstag, den 18.6.2015 sind wir, die Klasse 8a, mit dem Zug nach Köln gefahren, um dort die Schätze und Reliquien des Kölner Doms zu besichtigen.

Organisiert wurde die Exkursion von unserer Klassen- und Lateinlehrerin Frau Kloppenburg. Zusätzlich hat uns als weitere Lehrerin Frau Heinz begleitet, der wir nochmals ganz herzlich dafür danken möchten.

Am Dom angekommen, haben wir uns dieses besondere Bauwerk erst einmal von außen angeschaut. Leise haben wir das Gebäude dann betreten.

Am prunkvollen Schrein der Magi (der heiligen drei Könige) haben wir dann Halt gemacht, um uns dieses aufwendige Schmuckstück genauer anzusehen.

Durch unsere Lateinlektüre „Der Dom der Könige“ haben wir erfahren, dass dieser Schrein im Jahre 1220 als Sonderanfertigung für die Gebeine der heiligen drei Könige zum ersten Mal im Kölner Dom ausgestellt wurde. Für uns war es sehr interessant, ihn im Original in voller Pracht bestaunen zu können. Denn bei diesem Schrein handelt es sich um den größten, kostbarsten und figurenreichsten Reliquienschrein, der je geschaffen worden ist. Somit ist der Dreikönigsschrein mit einer Länge von 2,20 m, einer Breite von 1,53 m und einer Höhe von 1,10 m noch viel imposanter als in der Lektüre beschrieben.

Im Anschluss daran begann für uns dann auch schon die Führung durch die Schatzkammern des Doms. Dort zeigte und erklärte uns die Kunsthistorikerin Frau Hebben einige besondere Reliquien, wie zum Beispiel vergoldete Bischofsstäbe, den Schrein des heiligen Engelbert, einige prunkvolle Gewänder und die 1975 zerstörte Prunkmonstranz, die aber zwischen 1978 und 1987 wieder aufwendig rekonstruiert wurde. Wir erfuhren auch, dass es primäre und sekundäre Reliquien gibt und welche Bedeutung diese für die Stadt Köln haben.

Nach der Führung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe war schwindelfrei und hat die Mühe auf sich genommen, die insgesamt 533 Stufen hochzusteigen (eigentlich 1066, wenn man den Rückweg mit einberechnet). Dort oben hatten wir einen wahnsinnig tollen Ausblick, für den sich die vielen Stufen wirklich gelohnt haben.

Auf dem Weg nach unten kamen wir noch an den Glocken, u.a. am „dicken Pitter“ vorbei, wo wir uns ein Bild von deren eigentlicher Größe machen konnten.

Der andere Teil der Klasse hat sich zur Domrallye zusammengefunden. Hier haben sich unsere Mitschülerinnen Maren und Sonja im Vorfeld Aufgaben ausgedacht und diese zu einem Domquiz zusammengefasst. Um die Lösungen herauszufinden, musste man sich ganz schön konzentrieren und bei den Führungen gut aufgepasst haben. Leider konnte man nicht alle Aufgaben lösen, da in der Zwischenzeit eine Messe begonnen hatte.

Nachdem die ganze Klasse sich wieder versammelt hatte, standen uns leider nur noch 30 Minuten zur freien Verfügung, bis uns S-Bahn wieder nach Hennef brachte.

Moritz Lorenz, 8a

Zu Gast bei den gelben Engeln

Wissenswertes für die künftigen Automobilisten bei der Ausstellung des ADAC.

Am 05.06.2015 haben wir, der Biologie Grundkurs 5 EF, mit unserer Lehrerin Frau J. Schmitz, die ADAC-Ausstellung vor der Sporthalle besucht. Bei strahlender Sonne bekamen wir viele Informationen, die uns beim Erwerb unseres Führerscheins sehr von Vorteil seien werden.

Bei der Ankunft wurden wir herzlich empfangen und bekamen zuerst eine kleine Einführung bezüglich der Planung für die nächsten anderthalb Stunden. Es gab fünf verschiedene Stationen mit den Themen „Rauschbrille“, „Geschwindigkeit“, „Toter Winkel“ und „Fehlercheck“. Wir wurden dementsprechend in fünf Gruppen eingeteilt, so dass jede Gruppe die genannten Stationen durchführen konnte. Jedes Thema, sowie auch der Empfang, hatte ein eigenes Zelt, das mit viel Equipment ausgestattet war. In dem Zelt, an dem die Gruppen gestartet sind, bekamen wir Namensschilder, wodurch der ganze Aufenthalt persönlicher wurde. Die Mitarbeiter des ADAC waren alle sehr nett und freundlich.

Die Lernstationen waren so gestaltet, dass das Arbeiten daran Spaß machte. Man machte automatisch mit und schaltete nicht ab. Bei der Station „Toter Winkel“ durfte man in einen Simulations-LKW einsteigen, und die anderen Gruppenmitglieder haben sich so hinter den erhöhten, dennoch nicht allzu langen LKW gestellt, dass der Fahrer einen nicht mehr sehen konnte. Somit hat man selbst ein Gespür dafür bekommen, ab wann man übersehen wird.

Am besten hat mir persönlich die „Rauschbrille“ gefallen. Bei dieser Station hat man eine Art „Taucherbrille“ aufgesetzt bekommen, jedoch hatte diese Brille Gläser, die den alkoholisierten Blick simulieren. Das Ziel war es, mit dieser Brille Informationen abzulesen, ein Fahrradschloss zu öffnen und einen passenden Haustürschlüssel für ein Türschloss zu finden. Mit viel Glück haben diese Aufgaben nur wenige Sekunden gedauert, aber manchmal auch mehrere Minuten.

Zum Ende jeden Themas gab es ein kleines Quiz mit 3 Fragen bezüglich des Neuerlernten. Am Ende wurden die Antworten miteinander verglichen. Jeder hat zusätzlich zu dem neuen Wissen einen Schlüsselanhänger als Andenken bekommen. Damit war der kleine ADAC-Ausflug leider auch schon wieder vorbei.

Leonie Kempf

Starke Beats trotz starkem Regen

SGH Open Air Konzert erfreute auch "indoor" mit musikalischer Vielfalt.

Im Anschluss an das Kennenlernfest für unsere zukünftigen 5er und parallel zum Treffen des Abi-Jahrgangs 2005 sollte erstmals ein musikalisches Großprogramm am SGH unter freiem Himmel stattfinden. Auch wenn das SGH Open Air aufgrund der Unwetterwarnung für den Rhein-Sieg-Kreis dann doch kurzerhand in das Gebäude verlegt wurde, tat dieser Umstand der Stimmung bei Publikum und MusikerInnen keinen Abbruch. Und so prasselte draußen der Starkregen herab, während im Inneren  das Orchester der Con brio Klasse 5d mit „Ein Hoch auf uns“ ebenfalls stark begann. Anschließend zeigten die SchülerInnen der Con brio Klasse 6d als Abschlussprogramm nach zwei Jahren gemeinsamer Orchesterzeit eine bunte Palette von Songs. Europäisch und schulverbindend wurde es, als gemeinsam mit den Con brio Klassen Instrumentalisten aus der Grundschule Hanftalschule die sogenannte „Eurovisions-Hymne“ (das Prélude aus dem Te Deum von Charpentier) intonierten.

Den Abschluss des ersten Konzert-Drittels markierte dann die Schulband-AG der Jahrgangsstufe 5 und 7 mit „Monster“ und „Get lucky“.

Für Schwung und Herz-Schmerz im Mittelteil sorgten das Mittelstufenorchester Con Moto und der Oberstufenchor Coro con Cuore u.A.mit Paul Dukas' „Zauberlehrling“, „Kashmir“ von Led Zeppelin und dem Cup-Song, bei dem die instrumentale Begleitung erstaunlicherweise allein aus Plakstikbechern besteht.

Als Krönung des gelungenen Konzerts zeigte die Band „Big Beats“ unter Leitung von Hendryk Mühlbach, warum sie in ihrer jungen Geschichte bereits regionale Bekanntheit erlangt hat. Die Preisträger des NRW-Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ ließen Jazz-Fans schwelgen und die Zuhörer genießen. Und so konnten die vielen Gäste am Ende nicht nur beschwingt, sondern auch trockenen Fußes nach Haus zurückkehren.

Pflanzen faszinieren

Der Jahrgang 5 erhielt Besuch aus dem Forschungszentrum Jülich.

Am 21. Juni 2015 bekam die Jahrgangsstufe 5 Besuch aus dem Forschungszentrum Jülich. Warum? Es war der „fascination of plants day“. Wie jetzt? Pflanzen sollen faszinieren? Aber ja!

Sehr anschaulich und mit viel Enthusiasmus zeigte Dr. Robert Koller unseren Schülerinnen und Schülern, warum für uns Menschen Pflanzen unersetzlich für das Überleben sind. Nicht nur Bekanntes aus dem Biologieunterricht (z.B.: Pflanzen produzieren den für uns lebenswichtigen Sauerstoff) wurde thematisiert, sondern auch die intensive Nutzung von Pflanzen von der Kleidung über Nahrungsmittel bis zur Nutzung als Energiequelle. Aber welche Pflanze wird wie genutzt? Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler aus einer Auswahl von Pflanzensamen, Pflanzen und daraus entstandene Produkten die richtigen Kombinationen zuordnen. Gar nicht so einfach! Wie sieht denn eigentlich eine junge Reispflanze, eine junge Zuckerrübenpflanze oder gar deren Samen aus? Durch den Besuch wurde deutlich, dass unser Leben ohne Pflanzen nicht möglich wäre und es sich lohnt, sich Gedanken über eine effektivere Nutzung zu machen. Daran forscht das Forschungszentrum Jülich.

In einem anschließenden Teil erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitswelt von Pflanzenforschern am Forschungszentrum Jülich. Hier wird mit moderner Technik gearbeitet, die man eher aus anderen Bereichen kennt. Oder wer hätte gedacht, dass z.B. das Wurzelwachstum mit Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht werden?

Am Ende des Besuchs stand für die Schülerinnen und Schüler fest: Ganz schön faszinierend, diese Pflanzen!

Römische Bauten hautnah

Schüler und Schülerinnen des SGH besuchen römische Bauten in Trier

Am Freitag, den 26. Mai haben wir einen Exkurs nach Trier gemacht. Gefahren sind die Klasse 9a und der Latein-Diffkurs Klasse 9. Wir hatten die Möglichkeit, einige Monumente bzw. Sehenswürdigkeiten, die aus der Römerzeit stammen, zu besichtigen. Außerdem bekamen wir die älteste Brücke Deutschlands, die Porta Nigra (Stadttor), eine besondere Basilika, die Thermen und das Amphitheater zu Gesicht. Vor jeder Attraktion hielt eine Gruppe ein vorbereitetes Kurzreferat über die Bauten, womit die Hintergrundinformationen verdeutlich wurden. Eine kleine Mittagspause zum Essen und Trinken wurde natürlich eingelegt. Der Ausflug dauerte insgesamt von 8.00 bis 18.00 Uhr. Leider spielte das Wetter nicht so gut mit, dennoch war es ein gelungenes Event, welches wir in guter Erinnerunge behalten werden.
9a und Latein Diff 9

Ist uns wirklich alles egal?

Q1-Musiktheater regt zum Nachdenken an

„Was denkst du über Geld? Wie findest du dein Aussehen? Hast du schon mal Drogen probiert? Was bedeutet Glück für dich?“ Mit Fragen wie diesen und den zahlreichen interessanten und ebenso vielfältigen Antworten von SGH-SchülerInnen und LehrerInnen beginnt das Musiktheaterstück „EGAL“, das der Projektkurs Musik der Q1 selbst geschrieben und aufgeführt hat. Anhand vier Hauptcharaktere bringen die SchülerInnen dem Publikum Träume, Lebensentwürfe, Gefahren und Probleme Jugendlicher nahe: Der Traum von einer Karriere als Musiker – wie reagieren meine Freunde darauf? Kann ich mit Geld Freundschaften schließen? Ich muss dünn sein, um gut auszusehen – verstehst du das denn nicht? Hey, du bist schlecht drauf – probiers doch mal mit der Pille hier!

Lebendig werden die Szenen durch die überzeugende Darstellung der Akteure, die sowohl mit Ernsthaftigkeit agieren, als auch mit der musikalischen Interpretation von selbst gewählten Coversongs überzeugen. Hier begeistert nicht nur das Können der SängerInnen, sondern auch der begleitetenden Schüler-Lehrer-Band.

Am Ende bleibt dem Zuschauer viel Stoff zum Nachdenken, wenn die Handlungsstränge der vier Hauptcharaktere mit dem Titel des Stücks schließen: Ich bin Musiker geworden – EGAL, dass die anderen mich ausgelacht haben! Eltern nie Zeit, Freunde weg, aber viel Geld zur Verfügung, was bringt mir das – Ach, EGAL (resigniert)! Ich muss mich wohlfühlen – was die anderen von meinem Aussehen denken könnten, ist EGAL! Aus Frust in den Drogensumpf geraten und gestorben – war sie wirklich allen EGAL?!

 

When an english lesson turns into a campaign...

Because of our current topic “human rights“, our teacher Mr. Kipp told us to initiate a campaign about a problem in the field of the right to education. Our group decided to do a campaign on the individual and personal encouragement in German kindergartens.

In the course of this campaign we did a survey in which we asked other pupils about their opinion to get to know the topic better and to listen to some other opinions. Almost everybody said, that there are too few male kindergarten-teachers. 96% of the German kindergarten-teachers are female, so this is really a problem.

But there are not only not enough male kindergarten-teachers, but not enough educators in general: In Germany there is an average proportion of 9.6 pupils per kindergarten-teacher, but experts say that there has to be an average proportion of 7.5 pupils per kindergarten-teacher. And this is a very big problem because one kindergarten-teacher cannot take care of ten children simultaneously. The results are boredom and no encouragement.

Two possible reasons for the reluctance to pcik up the profession as a a kindergarten-teacher could be that lots of parents have prejudices against male kindergarten-teachers and of course the low income.

A solution could be a higher national grant to attract more people to the job of a kindergarten-teacher. Then they could get higher wages and it would be possible to build more kindergartens in Germany.

The consequences will be more kindergarten-teachers, a better individual encouragement and enough places for young children.

Max & Yannick, 9a

Fairnetzt und informiert

Fairtrade-Schools Fachtagung in Dortmund

Ein Teil des Fairtrade-Schulteams reiste am 19. März 2015 zur ersten Fairtrade-Schools-Fachtagung nach Dortmund. Die Veranstaltung wurde vom Staatssekretär der Bildungs- und Kultusministerin Silvia Löhrmann und der stellvertretenden Vorsitzenden von Fairtrade-Deutschland (Transfair e.V.) eröffnet. In den anschließenden Workshops konnten sich NRWs Fairtrade-Schools fortbilden und vernetzen, bis schließlich während der Mittagspause der Frage „Wie schmeckt Fairer Handel?“ nachgegangen wurde. Beim „Marktplatz“ informierten große Fairhandels-Organisationen und Kampagnen über ihre Arbeit.

„Öffentlichkeitsarbeit - Wie machen wir unser Engagement sichtbar?“ hieß der Workshop, an dem wir teilnahmen. Was ist wichtig bei der Plakaterstellung? Wie gestaltet man einen Stand auf dem Schulfest? Wie schreibt man eine Pressemitteilung und -einladung? Wie können wir unsere Aktionen und den „FairKauf“ besser bewerben und vermarkten? Welche Medien (Facebook, Schulhomepage etc.) sollten wofür genutzt werden und wie präsentieren wir uns am Besten im Internet? Wir wissen es jetzt! Und: Ihr werdet es erfahren - die Umsetzung beginnt!

Eure Fragen, Wünsche und Anregungen sind willkommen, im FairKauf-Kiosk in jeder Frühstückspause (10:30-10:50 Uhr).

Das Fairtrade-Schulteam

 

SGH à Paris

Vom Wochenende der Französischkurse aus EF und Q1 in der großen Stadt.

Donnerstag, 16. April 2015, 23:45: Wir, Schülerinnen und Schüler aus den Französischkursen der EF und Q1, zusammen mit den beiden Lehrerinnen Frau Löllgen und Frau Wehage, steigen voller Vorfreude in den Bus, um ein Wochenende in der französischen Hauptstadt zu verbringen.

Ca. acht Stunden Busfahrt liegen nun vor uns. Der Plan lautet eigentlich Schlafen, um morgen fit zu sein, doch dies wollte nicht wirklich gelingen. Ein wenig geschafft aber durchaus glücklich, das Ziel endlich erreicht zu haben, finden wir uns gegen 08:30 Uhr im 18. Stadtbezirk am Fuße des Montmartre wieder. Die steile Treppe hoch zur weltbekannten Basilika Sacré-Cœur fordert die müden Knochen ziemlich, unsere Anstrengungen werden aber, oben angekommen, mit einer traumhaften Kulisse belohnt. Das sich anschließende Künstlerviertel rund um den Place du Tertre vermittelt uns einen ersten Eindruck vom typischen Pariser Flair.

Anschließend bringt uns die Metro nach Versailles, dem Schloss des Sonnenkönigs, im Süden von Paris gelegen. Kulturprogramm steht  an und so ziehen wir durch die prunkvollen Gemächer Ludwigs XIV und dessen Parkanlage. Vergleichbar Großes haben wir in unserem Leben wohl noch nicht gesehen.

Am späten Nachmittag führt uns der Weg zur Kathedrale Nôtre Dame de Paris auf der Île de la Cité. Derzeit in rosa Kirschblüten getaucht – einfach wow!  

Hunger macht sich breit und so bewegen wir uns Richtung Centre Pompidou, an dessen Vorplatz sich nicht nur etliche Straßenkünstler und Musiker, sondern auch zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants befinden. Nach dem gemeinsamen Essen wollen wir nur noch Eines: ins Hotel und schlafen.

Samstag Morgen: Erneut Bombenwetter und mit einer Mütze Schlaf versehen, starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück in unserem Hotel in den Tag. Uns erwartet eine geführte zweistündige Street Art-Tour im 13. Arrondissement. Coole Angelegenheit, wir sind begeistert von so viel Kunst für Jedermann und laufen neugierig und fasziniert durch die Straßen.

Mit der Metro geht es mittags zum Louvre mitsamt seiner gläsernen Pyramide und dem sich anschließenden Jardin des Tuileries . Hier trennen sich nun erstmal unsere Wege, wir haben nämlich Zeit bekommen, unseren individuellen Interessen nachzukommen und den Rest des Tages  in Kleingruppen unsere Wunschsehenswürdigkeiten auf eigene Faust anzuschauen. Sowohl mit zahlreichen Sightseeing Tipps der beiden Französischlehrerinnen im Gepäck, als auch mit dem Wissen um Zeit und Ort möglicher Treffpunkte über den restlichen Tag verteilt, schwärmen wir aus, uns in der großen Stadt zu beweisen.

Füße platt: Erschöpft aber glücklich über den intensiv genutzten Tag finden wir uns alle – ganz zur Freude von Frau Löllgen und Frau Wehage – um 21.30 Uhr pünktlich und unversehrt im Hotel ein.

Sonntag: Auch der zweite Morgen führt uns zunächst in den Frühstückssaal. Gemeinsam wird uns bewusst, dass dies schon wieder unser letzter Tag in Paris ist und die Rückfahrt naht. Um jedoch, keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen, freuen wir uns über unsere Entscheidung, heute ganz à la française einen marché aux fringues nahe der Porte de Montreuil zu besuchen. Nach einem 20 minütigem Marsch befinden wir uns auch schon mittendrin. Einen Stand nach dem anderen prüfen wir auf die bestmöglichen Schnäppchen, wühlen, probieren, handeln und feilschen.

Gegen 12.00 Uhr heißt es schließlich jedoch leider auf zur Metro und ab zum Kongresszentrum von Paris, wo unser Bus auf uns wartet. Die Strapazen der letzten Tage machen sich auf der Rückfahrt durchaus bemerkbar. Immer wieder sind müde aber zufriedene Seufzer zu hören.

Endlich angekommen: Um 20.45 Uhr erreichen wir Hennef und werden von unseren Eltern freudig in Empfang genommen.

Auf den Spuren des Stasi-Staates

Von der Studienfahrt der Q2 nach Berlin, Leipzig und Buchenwald berichtet Sarah Malcher.

Bei unserer Studienfahrt in die ehemalige DDR besuchten wir am ersten Tag in Berlin das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin-Schönenhausen. Da unsere Guides ehemalige Häftlinge in dem Gefängnis waren, konnten sie uns sehr eindrücklich beschreiben, wie hier mit Gefangenen umgegangen wurde und unter welchen teils wirklich menschenunwürdigen Zuständen die Häftlinge zu leiden hatten. Dies war sehr erschreckend, da uns allen nicht bewusst war, welcher Willkür die Menschen in der DDR ausgesetzt waren.

Danach machten wir uns auf zur Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Hier ist noch ein Teil der ehemaligen Mauer, die West- und Ost-Berlin voneinander trennte, aufgebaut und auch noch ein Teil der Grenzanlage aus Ost-Berlin. Die Gedenkstätte erinnert an die Teilung von Berlin und auch an die Todesopfer an der Berliner Mauer, die von Ost- nach West-Berlin fliehen wollten oder durch Unfälle an der Mauer starben. Bei der Führung wurden uns auch nochmal die Auswirkungen der Teilung Berlins durch die Mauer auf die Bevölkerung erläutert.

Am Tag darauf fuhren wir weiter nach Leipzig, wo wir zuerst die sogenannte „Runde Ecke“, die ehemalige Stasi-Zentrale, besichtigten. Heute ist in die „Runde Ecke“ ein Museum, in dem wir vieles über die Abläufe bei der Stasi gelernt haben. Auch hier waren wir überrascht von den Methoden der Stasi. Wir haben z.B. einige Abhör- und Beschattungsmethoden der Stasi kennengelernt. Diese haben uns nochmals die Willkür, mit der die Stasi den Bürgern der DDR, aber auch den Bürgern der BRD, entgegen getreten ist, vor Augen geführt.

Nach dem Besuch in der „Runden Ecke“ waren wir in dem „Zeitgeschichtlichen Forum des Haus der Geschichte“ ebenfalls in Leipzig. In der Führung hier wurde uns die geschichtliche Entwicklung der DDR erklärt. Durch die Ausstellung wurden verschiedene Aspekte der Geschichte der DDR noch sehr viel besser erläutert, als es der Geschichtsunterricht sonst kann.

Unser letztes Ziel war dann das Konzentrationslager Buchenwald, wobei der Schwerpunkt hier nur noch in geringerem Maße auf der DDR lag und eher auf dem Holocaust. Auch wenn der Holocaust jetzt schon 70 Jahre zurückliegt, hat der Ort doch eine bedrückende Stimmung, vor allem wenn man sich in den wirklich kleinen Arrestzellen befindet, in denen einige der Insassen des KZs aufgrund von Fehlverhalten zusammengepfercht waren. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Konzentrationslager Buchenwald von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Speziallager für politische Gefangene. Es herrschten wieder unmenschliche Bedingungen für die Gefangenen. In den 1950er Jahren wurde das Speziallager geschlossen und das Gelände zur Gedenkstätte, allerdings legte die SED hier den Schwerpunkt auf die Geschichte als Konzentrationslager, an die Existenz als Speziallager wurde nicht erinnert.

Durch die verschiedenen Programmpunkte der Studienfahrt konnten wir uns einen besseren Überblick über das Leben in der DDR als totalitärem Staat verschaffen und haben uns im Nachhinein die Frage gestellt, wie es nach dem Dritten Reich sein konnte, dass eine Regierung mit Willkür regiert. Alles in allem war die Studienfahrt mehr als interessant und eine Teilnlahme, falls sie nochmals angeboten werden sollte, auf jeden Fall empfehlenswert.

Sarach Malcher, Q2

Um die halbe Welt nach Hennef

Grace aus Wanganui in Neuseeland ist für drei Monate am SGH.

Hallo,

Mein Name ist Grace Thurlow, ich bin 16 Jahre alt und ich komme aus Wanganui, einer Stadt mit 40,000 Leuten in Neuseeland. Jetzt wohne ich bei einer Familie in Hennef, um drei Monate, zur Schule zu gehen und mein Deutsch zu verbessern. Falls es jemanden gibt, der nach Neuseeland gehen möchte, oder ein bisschen über unsere Kultur, das Land oder meine Schule wissen möchte, kann er mir eine E-Mail schicken: thurlow.grace@gmail.com

Hi,

My name is Grace Thurlow, I’m 16 years old and I’m from Wanganui, a city with 40,000 people in New Zealand. Right now I’m living with a family here in Hennef so I can go to school here and improve my German. If there’s anyone who would like to know more about our culture, country or my school, feel free to email me at thurlow.grace@gmail.com

Gestrandet im Kinderzimmer

Die Theater-AG bot eine überzeugende Interpretation von Shakespeares "Der Sturm".

Ganz zu Anfang tobt der Sturm. Entfesselt hat ihn Prospera, mit Hilfe des ihr hörigen Luftgeistes Ariel. Der Sturm stürzt eine Gruppe Reisender in Seenot und lässt sie auf der Insel stranden, auf der Prospera ihr magisches Reich errichtet hat, nachdem es sie und ihre Tochter Miranda ihrerseits Jahre zuvor auf die Insel verschlagen hatte. Damals war Prospera als vertriebene Herzogin auf die Insel geflüchtet. Nun möchte sie die Gelegenheit zu einem Rachefeldzug nutzen, handelt es sich doch bei den Schiffsbrüchigen um alte Bekannte - und Verwandte. Denn unter den nun auf der Insel umher irrenden Sturmopfern befindet sich unter anderem Antonia, die Schwester Prosperas, die sich des Herzoginnentitels bemächtigt hat. Mit von der Partie sind auch die Königin von Neapel in Begleitung ihrer Entourage sowie ihres Sohnes Ferdinand, der allerdings, von der Reisegruppe getrennt, bald in die Fänge Prosperas gerät und der Tochter Miranda verfällt. So wie diese ihm. Damit ist alles angerichtet für die Irrungen und Wirrungen der Shakespeareschen Komödie.

Ganz zu Anfang tobt also im PZ der Sturm. Als sich die Wolken lichten, entpuppt sich die Insel - Prosperas magisches Reich - als Kinderzimmer. Die Topographie des PZ perfekt nutzend, interpretiert die Theater-AG Shakespeares arkardische Inselutopie als die in sich geschlossene kindliche Welt zwischen Prinzessin Lillifee und Bob dem Baumeister. Was die Zuschauer aber in den folgenden gut zweieinhalb Stunden erleben, geht weit über die Abenteuer belebten Spielzeugs à la Toy Story hinaus. Das liegt nicht nur an den zum Teil gar nicht kindlichen Verweisen auf körperliche Freuden, wie sie die Zeitgenossen Shakespeares in Komödien erwarteten. Ausgehend von den hervorragenden schauspielerischen Leistungen aller beteiligten Darsteller kommen die komödiantischen wie auch die mystisch-magischen Elemente der Vorlage zum Tragen. Das Ensemble unter der Leitung von Frau Teubler, Herrn Czaja und Frau Floer hat mit seiner Inszenierung eine gleichsam schlüssige wie unterhaltsame Interpretation des 400 Jahre alten Stückes abgeliefert. Dies quittierten die Zuschauer, die am Abend der zweiten Aufführung zahlreicher hätten sein können, mit angemessenem Applaus.

Rührend wurde es noch einmal, nachdem der erste Applaus verklungen war: Frau Teubler würdigte Herrn Czajas Verdienste für das Theater am SGH. Herr Czaja hat sich für das Wirken auf anderer Bühne in anderer Rolle empfohlen, so dass wir davon ausgehen müssen, dass für ihn der Vorhang an unserer Schule bald fällt. Ein bisschen Wehmut also, trotz der Freude über ein weiteres dramatisches Highlight am SGH.

Viva la musica - SGH-SchülerInnen erfolgreich bei "Jugend musiziert"

Thomas, Janne, Xenia und Manuel erringen 1.,2. und 3. Preise

Die SGH-Schulgemeinde, insbesondere natürlich die Fachschaft Musik, ist hoch erfreut über vier SchülerInnen, die Preise beim 52. Regional- und Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in NRW gewonnen haben. Voraussetzungen für diese hervorragenden Leistungen sind ein tägliches Übpensum, verbunden mit enormer Selbstdisziplin und starker Eigenmotivation. Zu diesen besonderen Fähigkeiten und dem damit verbundenen Erfolg mit ihren Instrumenten wurden Thomas Pützer (5d), Janne Dettinger (6d), Xenia Stratmann (7b) und Manuel Wolf (8a) von Herrn Roth und der Fachschaft Musik, vertreten durch Frau Kloppenburg und Frau Nonnemann, beglückwünscht. Thomas Pützer (Querflöte) und Janne Dettinger (Mandoline) erhielten beide den 1. Preis bei dem Regionalwettbewerb im Rhein-Sieg-Kreis, während Manuel Wolf bei dem Landeswettbewerb in Düsseldorf auf seinem Instrument Gitarre den 3. Preis und Xenia Stratmann in der Solowertung Mandoline den 2. Preis erhalten haben. Allen Preisträgern und Teilnehmern an dem Wettbewerb "Jugend musiziert" wünscht das SGH weiterhin viel Erfolg und Spaß an der Musik und an dem eigenem Instrument.

Alte Autos, neuer Lack

Schülerinnen des SGH gestalten eine Karosserie beim Wettbewerb „Kulesmart“.

Am 21.2.15 nahm ein Team unserer Schule, bestehend aus drei Schülerinnen der Q1 und vier Sechstklässlerinnen, an einem sogenannten 'kulesmart' Wettbewerb teil. Acht Gymnasien bekamen die Karosserien von gebrauchten smarts zugeliefert, um im Vorhinein Ideen zu entwickeln, sowie Skizzen anzufertigen, damit der smart dann letztendlich am Veranstaltungstag mit Acrylfarben bemalt werden konnte. Im Internet wird dann über den schönsten smart abgestimmt. Außerdem werden die Autos versteigert, um den Erlös zugunsten hilfsbedürftiger Menschen spenden zu können. 
Mehr Informationen und Bilder gibt es auf der facebook Seite von kulesmart, dort geht es auch zum Voting. 

Sophie Hartmann, Q1

515 Euro für das Nepalhospital

SchülerInnen des GK evangelische Religion sammelten Spenden für Interplast

Innerhalb des evangelischen Religionskurses der Q2 kam der Wunsch auf, eine Spendenaktion zu starten. Nach einiger Überlegung entschieden wir uns für das Nepalprojekt des Interplast-Germany e.V. aufgrund eines persönlichen Kontaktes zum Projektleiter Hein Stahl aus Hennef. Dieser besuchte unseren Religionskurs und gab uns nähere Informationen zum Projekt, sodass wir gut vorbereitet und hoch motiviert in die Hennefer Innenstadt gehen konnten. Die Spendenaktion, die am Dienstag, den 17.03.2015 stattfand, war ein voller Erfolg: Insgesamt konnten wir rund 500 Euro sammeln. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten sich sehr interessiert und waren bereit, das Projekt zu unterstützen. Auch die Hennefer Geschäftswelt wie z.B. die Modeboutique Anziehpunkt oder die Tanzschule Lars Stallnig zeigten Herz und spendeten großzügig.

Das Interplast-Hospital in Nepal besteht seit 1997 in der Nähe der Hauptstadt Kathmandu. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf Plastische und Wiederherstellungschirurgie v.a. nach Verbrennungen, bei Kiefer-Gaumen-Spalten und Tumoren, um armen Menschen wieder ein lebenswertes Leben zu geben und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Um das Gesundheitswesen in Nepal nachhaltiger zu gestalten, werden zudem einheimische Ärzte vor Ort fortgebildet und geschult. Alle Mitarbeiter des Projekts arbeiten ehrenamtlich, wodurch gewährleistet werden kann, dass 99% der Spenden im Nepalhospital ankommen. Für weitere Informationen besucht doch die Seite: www.nepalhospital.de

Wiebke Bartolomaeus und Charlotte Hamacher (GK eR Q2)

Das Le Pecq-Tagebuch 2015

Die Schülerinnen und Schüler berichten direkt vom Austausch.

Hallo, zur Zeit bin ich mit einer Gruppe von 16 Schülern meiner Schule in Le Pecq (in der Nähe von Paris) bei den jeweiligen Gastfamilien der Schüler.Wir starteten unsere Reise am Donnerstag, dem 12.03.15 um 8.40 Uhr am Kölner Hauptbahnhof mit einem Zug namens ,,Thalys". Der Zug war von innen sehr schön und ich saß zusammen mit Max, André und Hendrik.

Am Anfang der Fahrt machten wir viele Bilder der Gruppe und Selfies. Wir vertrieben die Zeit mit Videos gucken, Musik hören, reden oder essen. Wir freuten uns alle auf Paris, unsere Austauschpartner und fragten uns andauernd wie sie so sind oder aussehen. Die Zugbegleiter waren sehr nett, denn wir durften herum laufen und unsere Plätze ständig wechseln. Alle waren gut drauf und die Stimmung war super. Die Zeit verging wie im Fluge und wir waren schon bald in Paris.

Dann nahmen wir unsere Sachen und verließen den Zug. Wir kamen am Gare du Nord an. Dieser war sehr schön. Wir brachten unsere Sachen in Schließfächer u nd brachen nach Paris auf...Es war eine angenehme Zugfahrt, es ging sehr schnell und war besser als der Bus. 

Nick, 8a

Voller Erfolg von "Oberstufe goes creative"

SchülerInnen aus der Oberstufe begeistern bei der Premiere von "Oberstufe goes creative" mit ihrem Können

Wie begeisternd kreativ unsere Oberstufe ist, zeigte sich am Donnerstagabend bei der Premiere von „Oberstufe goes creative“ im gut gefüllten PZ. Trotz Abistress gelang es den SchülerInnen aus Q1 und Q2 sowie der Theater-AG, mit der Präsentation und Darstellung ihrer Arbeitsergebnisse aus den Bereichen Musik, Kunst und Literatur einen das Publikum mitreißenden Abend zu gestalten.

Die von den Q2-Schülerinnen Franzi und Tessa charmant moderierte Veranstaltung begann im PZ mit dem Cup-Song des Oberstufenchors, bei dem die SängerInnen den Rhythmus mithilfe von Bechern, Händen und Boden für das Publikum deutlich hörbar machten. Im Anschluss offenbarten Schüler aus dem Musikkurs der Q2, was man mit einem präparierten Piano alles so anstellen kann. Durch das Anbringen von Stiften, Nägeln, Wäscheklammern und ähnlichen piano-fremden Gegenständen an den Saiten des Instrumentes kommt es zu einer erstaunlichen Klangveränderung, die die Schüler für ihren Vortrag nutzten.

Um diese Klangveränderung mit eigenen Händen testen zu können, folgte für das Publikum eine Phase zur aktiven Erforschung der Schülerarbeiten. Aus dem Fachbereich Musik gab es Hörbeispiele zu „Musique concrete“ (Alltagsgeräusche aus dem Schulumfeld wurden verfremdet, bearbeitet und als musikalisches Ausgangsmaterial verwendet), „Minimal Music“ (eine ständige Wiederholung kurzer musikalischer Einheiten mit minimaler Veränderung z.B. Tonspurverschiebung), und Präsentationen zu Musikepochen und dort angesiedelten Komponisten. Mit Ausstellungsstücken zu den Themen Aquarellmalerei und Fotografie - hier beeindruckte eine Ausstellung von Portrait- und Hochzeitsfotografien der Schülerin Jana Schoop - und Installationen zur „Konstruktion von Erinnerung“ konnte der Bereich Kunst aufwarten.

Einen Höhepunkt bildeten drei Szenen aus Shakespeares „Der Sturm“, in denen die souverän aufspielenden SchülerInnen der Theater-AG ihre Figuren immer wieder zum Leben erweckten und dadurch optimal für die Aufführung am 25. und 26. März warben.

Anschließend fand sich das Publikum wieder im PZ zusammen, wo die SchülerInnen mit vielfältigen, abwechslungsreichen Live-Acts aufwarteten. Von diversen Coverversionen (AC/DC, Pink Floyd, Adele), die fast schöner anzuhören waren als das Original, über Eigenkompositionen, einer herzberührenden Neuvertonung des Gedichts „Auf den ersten Blick“ bis zum Tanz (als Ausdruck und Verstärkung der einzelnen Formteile der Musik) reichte das Repertoire, welches das Publikum in Schwung und zu anhaltendem Einzelapplaus brachte. Zum gelungenen Abschluss sang der gesamte Musikkurs, begleitet mit nur vier Akkorden, ein Medley aus bekannten Hits und Evergreens (den „4-Accord-Song“), bevor Herr Roth - im Sinne des gesamten Publikums – den SchülerInnen für ihre tolle Arbeit dankte und seinen Stolz auf diese Schülerleistungen ausdrückte.

 

 

27 neue Longboards für euch!

Großzügige Spende des Hennefer Unternehmens Jucker Hawaii gemeinsam mit dem Förderverein.

Noch mehr Grund für euch, sich auf die nächste Pause zu freuen: Das Hennefer Unternehmen JUCKER HAWAII unterstützt das SGH in Gemeinschaft mit dem Förderverein der Schule mit einer großzügigen Spende im Wert von €8000. Die Kooperation von Förderverein und JUCKER HAWAII hat die Anschaffung von 27 neuen Longboards sowie fünf Balanceboards ermöglicht. Für eure Sicherheit sorgen zudem Helme, mit denen die Herstellerfirma TSG die Spende ergänzt.

Mit großer Begeisterung haben die Schülerinnen und Schüler der Sporthelfer-AG stellvertretend für die gesamte Schülerschaft die Spende entgegengenommen. Am Dienstag, den 10. März 2015 übergab Bernhard Bellinghausen im Beisein des Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Dr. Franke, Schulleiter Herrn Roth sowie der Sportlehrerinnen Frau Walkembach und Frau Hausmann die Bretter in die Hände der Sporthelfer. Die haben die Geräte natürlich sofort für euch getestet!

Das im Trend liegende Sportgerät kann einerseits im Sportunterricht eingesetzt werden. Vor allem aber wird es in den Mittagspausen reißenden Absatz finden. Als gebundene Ganztagsschule legen wir besonderes Augenmerk auf eure Entspannung und Bewegung neben dem Unterricht. Wendet euch an die Sporthelfer!

Herr Bellinghausen - Mitbegründer des Labels JUCKER HAWAII ist übrigens Ehemailger des SGH! Gemeinsam mit seinem auf Maui, Hawaii lebenden Kumpel Mike Jucker hat er das Label 2007 gegründet. Mittlerweile gehört JUCKER HAWAII zu den größten Marken für Longboards in Deutschland. Der europäische Hauptsitz des Unternehmens ist in Hennef, in der Königsstraße. Seit Mitte 2014 gibt es auch einen eigenen JUCKER HAWAII Store, in dem Besucher immer herzlich willkommen sind!

Antike Kultur statt olle Kamelle

Die Romfahrt 2015.

Für zwölf Schülerinnen und Schüler der Oberstufe hieß es dieses Jahr mal wieder „Tschüss Karneval!“ und „Salve Roma!“. Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag machte die Gruppe sich auf, um die ewige Stadt zu erkunden. Nachdem man zunächst durch den am Mittwochmorgen angekündigten Pilotenstreik bei Germanwings bangen musste, ob das Reiseziel überhaupt planmäßig erreicht werden konnte, lösten sich diese Bedenken am Donnerstag in Luft auf. Wie vorgesehen stürzte man sich bereits am Abend ins Getümmel der Großstadt. Gemeinsames Pizzaessen und erste Blicke auf das erleuchtete Kolosseum bereiteten die kommenden Tage vor.

Nach dem ausgiebigen Studieren der antiken Seite Roms am Freitag auf Forum Romanum, Palatin und im Kolosseum, wurde am Samstag besonders die Geduld der Gruppe in einer langen Schlange vor den vatikanischen Museen auf die Probe gestellt. Auch das Erstehen von Tickets erwies sich als bürokratische Hürde, die aber bewältigt werden konnte. Sonntags gab es dann eine Extraportion römisches Citylife, inklusive Straßenclown, Fackelschwenker, vollen Bussen und Gelati in der bekanntesten Eisdiele der Stadt, Giolitti. Auch wenn der Trevibrunnen diesmal ohne Wasser aufwartete, war man sich über eine Sache einig: Rom ist immer eine Reise wert. Nur die zahlreichen Straßenverkäufer wird wohl niemand vermissen.

Brandgefährlich und hoch hinaus!

Die Klasse 7e bei der Hennefer Feuerwehr.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e des Städtischen Gymnasiums Hennef besuchten im Rahmen des Chemieunterrichts von Frau J. Schmitz unter Begleitung des Chemielehrers Herr Dr. König die Freiwillige Feuerwehr in Hennef. Die Schülerinnen und Schüler schildern ihre Erlebnisse und Eindrücke dieser Exkursion wie folgt:

Als wir heute zur Feuerwehr gegangen sind starteten wir dort mit einem theoretischen Teil bei dem uns  Feuerwehrmann Stragierowicz viel über Feuerlöscher erzählte. Hierbei ging es um die verschiedenen Arten von Feuerlöschern und den richtigen Umgang mit ihnen. Vorher wusste ich nicht, dass es so viele Arten von Feuerlöschern gibt und welche man je nach Brand einsetzt.

Ebenfalls haben wir gelernt wie man sich in einem Brandfall richtig verhält und welche Brände man wie löscht. So kann man nicht jeden Brand mit Wasser löschen. So z.B. bei Fettbränden, da Wasser schwerer ist als das Fett. Dadurch sinkt es nach unten und verdampft bei der hohen Temperatur sofort. Dabei nimmt es das Fett mit und es kommt zu einer Explosion. Ich finde es gut, dass ich jetzt weiß, wie man mit einer Brandsituation umgeht und sich richtig verhält.

Nach dem Vortrag gingen wir raus. Hier durften wir alle mal einen Gasbrand löschen und somit den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher üben. Dadurch wissen wir jetzt ganz genau wie man einen Feuerlöscher richtig hält und ihn bedient. Jetzt fühle ich mich in der Hinsicht viel sicherer. Ich habe dabei nämlich bemerkt, dass es wirklich nur klappt wenn man das Feuer von vorne anfängt zu löschen. Wer wollte durfte auch einmal eine Atemmaske anziehen und dadurch atmen. Dies ist aber nichts für Feuerwehrleute mit langen Haaren, da diese in der Befestigung festklemmen können.

Außerdem durften wir als Erste mit der Drehleiter des neuen Leiterwagens fahren. Damit kann man 32 Meter in die Höhe fahren. Es hat mich wirklich erstaunt, wie hoch so eine Drehleiter kommt. Alle die wollten durften einmal bis nach ganz oben fahren, sogar die die Lehrer fuhren mit! Oben angekommen hatte man einen atemberaubenden Ausblick über Hennef. Die Gelegenheit haben wir dann auch gleich genutzt um ein paar Selfies zu schießen.

Am Ende der Exkursion waren die Schülerinnen und Schüler sich einig, dass das der „coolste Tag ever“  war und man so ein Ausflug öfters machen sollte.Einige überlegen nach dieser Exkursion sogar der Jugendfeuerwehr beizutreten.

An dieser Stelle möchten sich die Klasse 7e, ihre Chemielehrerin Frau J. Schmitz, sowie Chemielehrer Herr Dr. König noch einmal recht herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Hennef, insbesondere bei Stadtjugendfeuerwehrwart Jörg Stragierowicz für diesen lehrreichen und spannenden Tag bedanken.

Erst das Abi, dann ... was?

Der Berufsinformationstag 2015 verhalf zu Antworten.

Am Samstagmorgen des 28. Februar 2015 mussten die Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 ungewohnt früh aus den Federn: der Berufswahl-Informationstag (BIT) 2015 stand auf dem Plan. Über 25 Referenten brachten den ca. 330 Schülerinnen und Schülern in Einzelveranstaltungen ihre Berufsfelder näher und informierten in diesem Zusammenhang über Anforderungen des beruflichen Alltags, Ausbildungsvoraussetzungen sowie über Beschäftigungs- und Laufbahnmöglichkeiten.

Zu den Referenten zählten u.a. die Diplom-Psychologin Sandra Schramm, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Uni Bonn, Fritz Neußer vom Verein Deutscher Ingenieure, Prof. Dr. Volker Kronenberg vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Uni Bonn sowie Sven Riedel, Streetworker der Stadt Hennef. Technische und medizinische Berufe waren in breitem Spektrum vertreten, doch auch Geisteswissenschaften, Design und Marketing fanden großes Interesse. Zudem präsentierten Vertreter der Bundeswehr, Polizei und Entwicklungshilfe ihre jeweiligen Berufsfelder. Mit Nicole Goebel und Christian Boeckel war die CONET GmbH, ein namhaftes Hennefer Unternehmen, sogar doppelt an der Veranstaltung vertreten. Ein neuer Schwerpunkt war in diesem Jahr der Bereich Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges soziales Jahr und alle Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten nach dem Abitur. Zu diesen Themen wollten sich immerhin 77 Schülerinnen und Schüler informieren lassen. Eine Orientierungsphase nach dem Abitur spielt für viele unserer jungen G8-Abiturienten also eine große Rolle.

Den engagierten Eltern und Ehemaligen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!

An die Töpfe, fertig, los!

Die neue Küche ist offiziell eingeweiht.

Nun ist es auch offziell soweit: Am 4.3.2015 wurde die neue Küche im Kulturbunker feierlich eröffnet. Frau Geyer, Frau Rülcker und Frau Ucal hatten mit tatkräftiger Unterstützung einiger Schülerinnen und Schüler zu einem kleinen Willkommensimbiss eingeladen. Bei dieser Gelegenheit konnten sich Vertreter der Schülerschaft, des Kollegiums und des Fördervereins davon überzeugen, dass die neuen Geräte auch alle einsatzfähig sind. Und so kann es von nun an frei nach dem Motto der Paten-AG am SGH heißen:

Lernen am SGH – Mit Kopf, Herz, Hand und Mund!

Die Macht der Worte erproben

Drei Schülerinnen des SGH berichten über ihre Erfahrungen beim Rhetorikwettbewerb.

Im letzten Herbst haben wir uns für den Rhetorikwettbewerb des Bonner Rotary Clubs mit einem Video beworben. Die Nachricht, dass wir die erste Runde erfolgreich gemeistert hatten, erreichte uns im Dezember. Das Thema der zu schreibenden Rede für den Wettbewerb am 17.1.2015 lautete: „Schule vorbei, und jetzt?“. Ein Thema, zu dem jeder in der Runde etwas Interessantes und Individuelles zu sagen hatte. Also setzten wir uns daran und schrieben unsere Reden. Fünf Minuten mit den eigenen Worten zu füllen war schon eine große Herausforderung, die wir aber schließlich alle meisterten.

Dank einer gut vorbereiteten und humorvollen Rede konnte Lina ihre rhetorischen Fähigkeiten sehr souverän unter Beweis stellen und schaffte es, die Jury von sich zu überzeugen. Von den zehn Teilnehmern schaffte sie es sogar unter die besten Fünf. Die Jury bewertete Inhalt und Struktur, Sprache, Kontaktherstellung zum Publikum, Körperbewegung, sowie die Stimmführung und die Souveränität des Vortrags. Waren diese Kriterien erfüllt, ging es in die nächste Runde. Hier waren Stegreif-Reden gefragt. Jeder der fünf Teilnehmer zog ein Stichwort, und nach dreißig Sekunden Vorbereitungszeit sollte zwei Minuten über das Thema gesprochen werden. In dieser Runde konnten drei Schüler aus Bonn überzeugen und erreichten mit viel rednerischem Können die Ränge eins, zwei und drei. Die Schüler und deren Schulen bekamen Schecks im Wert von hundert bis dreihundert Euro. Zudem durften sie sich zwischen einem Gasttag beim WDR, beim Generalanzeiger oder bei der Aktuellen Stunde  entscheiden. Was jeder Teilnehmer bekam, war eine Urkunde und ein Gutschein im Wert von dreißig Euro.

Es war eine sehr gute Erfahrung für uns, einmal vor so vielen Menschen zu sprechen. Auch wenn es eine große Überwindung war und wir ziemlich aufgeregt waren, hat es viel Spaß gemacht teilzunehmen. Außerdem haben wir viele einflussreiche Leute aus allen Branchen kennengelernt und uns sehr nett mit ihnen unterhalten können. Zudem hatten wir das Privileg, dem Vortrag eines Gastredners zuhören zu können. Der Rotary Club hatte für die Veranstaltung den jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands, Markus Gabriel, gewinnen können. Dieser sprach eine Viertelstunde über den freien Willen und gab einen Einblick in seine Erkenntnisforschung, über die er auch ein Buch verfasst hat.

Lina Oppermann, Liyang Zhao und Sonja Stiebahl, Schülerinnen der Q1

Karnev-all am SGH

Außerirdische und weltliche Freuden bei der SGH-Karnevalsfeier.

In ferne Welten brachen die in Raumanzüge gekleideten Schülerinnen und Schüler der Q2 bei der diesjährigen Karnevalsparty auf. Zusammengestellt hatten sie ein Musik- und Tanzprogramm, das alle (bekannten) Alters-, Musik- und Ländergrenzen unserer Galaxie umspannte. Dazu gab es auch wieder hohen Besuch, in diesem Jahr von den Tollitäten aus Uckerath. Diese brachten nicht nur ihr Gefolge, sondern zur Freude Vieler auch einige süße Kleinigkeiten mit.

Kurze Zeit später überwand ein Teil des Kollegiums das Raum-Zeit-Kontinuum und schlüpfte in die Rolle der Protagonisten während der Fußball-WM 2014. Auch wenn die technische Übertragung stockte, sorgten die Erinnerungen an den Weltmeistertitel für frenetischen Jubel im SGH. Für eine Schrecksekunde dürfte beim ein oder anderen Jugendlichen der Auftritt des Handynators gesorgt haben. Mit seiner Sichel hatte er bereits einige Mobilgeräte geerntet. Und anstatt einer chemischen Zerstetzungsformel für die Unterhaltungsgeräte wartete er mit der Ballade vom Smartphone-Rudi auf.

Spannende Unterhaltung zu später Stunde

Die SV-Lesenacht 2015 war ein voller Erfolg.

Am Freitag, den 23.01.2015, veranstaltete die SV wieder die alljährliche Lesenacht. Über 120 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 und 6 fanden sich in den Abendstunden in der Schule ein, die sie mal aus ganz anderer Perspektive erleben sollten.

Dieses Mal gab es folgende Themenräume: Harry Potter, Fantasy, Black Stories, Greg's Tagebuch, Horror und Dilemma. Dort wurde entsprechende Lektüre vorgetragen. Dabei wurde die SV von Frau Teubler, Frau Thiels und Herrn Esser unterstützt. Nach dem Lesen haben sich alle im PZ versammelt und es gab leckere Pizza. Im Anschluss wurde eine Nachtwanderung unternommen, bei der natürlich ein paar kleine Schrecken nicht fehlen durften. Gegen 23 Uhr war dann offiziell Bettruhe angesagt. Die SV sorgte auf den Fluren und in den Räumen für Ruhe.

Am nächsten Morgen ging es um acht Uhr mit den Vorbereitungen für das Frühstück los, und um halbneun konnten dann alle frühstücken. Anschließend wurden die Räume ihren alltäglichen Zustand zurückversetzt, so dass nun nichts mehr an das aufregende Treiben der Abend- und Nachtstunden erinnerte. Alle Teilnehmer jedoch werden sich mit Freude an die rundum gelungene Lesenacht 2015 erinnern.

Dem Täter auf der Spur

Per genetischem Fingerabdruck ermittelten Schülerinnen und Schüler der Q2 in einem fiktiven Mordfall.

Am 22. Januar 2015 ermittelten die beiden Biologie Leistungskurse der Q1 von Herrn Oplustil und Herrn Terlinde den Täter eines unaufgeklärten - und gottseidank fiktiven - Mordes durch den genetischen Fingerabdruck.

Die Schülerinnen und Schüler haben in Gruppen die DNA Proben von vermeintlichenTätern analysiert und mit der am Tatort hinterlassenen DNA verglichen. Durch die Gelelektrophorese, einer Methode bei der die vorher durch Enzyme fragmentierte DNA der Länge nach sortiert wird, war eine eindeutige Zuordnung des Mörders möglich.     

Der Versuch verschaffte uns einen Einblick in die praktische Anwendung der erlernten Verfahren zur DNA Analyse. Bei der vierstündigen Untersuchung der DNA Proben waren alle begeistert dabei und hatten einen spannenden Vormittag.

Florina Baeuerle & Sarah Fehr

Antike Mode

Luisa Raubach (7b) ist Schulsiegerin des Wettbewerbs „Aus der Welt der Griechen“ 2014

In dem landesweit ausgetragenen Griechischwettbewerb für die Klassen 6 und 7 errang Luisa Raubach aus der Klasse 7b mit einer selbst entworfenen Setcard schulintern den ersten Platz. Der zweite Platz ging an die Schülerinnen Celine Fitzke und Jule Hofmann (7b).

Der Wettbewerb findet jährlich nach den Sommerferien statt. Dieses Mal konnten die SchülerInnen ein antikes Kleidungsstück designen, ein Kartenspiel zu griechischen Fremd- und Lehnwörtern entwerfen oder ein Interview eines Bösewichts in der Unterwelt filmen.

Weitere Bilder von der Kollektion unserer Schülerinnen seht ihr unten.

Die neuesten Erkenntnisse in der Humanevolution

Herr Prof. Schäbitz von der Uni Köln verschaffte den Bio-LKs der Q2 Einblicke in seine Arbeit.

Am 14.01.2015 besuchte uns Prof. Dr. Frank Schäbitz von der Universität Köln und hielt für die beiden Biologie-LKs der Q2 einen Vortrag über die Evolution des Menschen (Humanevolution) und informierte uns über neue Forschungsergebnisse die diesem Bereich.

Es ging es zunächst um die Entstehung einzelner Menschenartigen (Hominoiden) bzw. die Entstehung der Arten der Gattung Homo und deren Auswanderung aus Afrika und Verbreitung über die ganze Welt nach dem „out of africa“- Modell, insbesondere des Homo sapiens sapiens.

Des weiteren klärte er uns über die Forschungsarbeit der Uni Köln auf, welche sich mit den zwei wahrscheinlichsten Wegen des Homo sapiens sapiens von Afrika nach Europa und Asien befasst, nämlich über die Meerenge von Gibraltar, sowie über die Sinai-Halbinsel. Hierzu führte die Uni Köln mehrere Grabungen z.B. in Spanien, Deutschland und mehreren Ländern in Afrika durch, um Hinweise zur Bestätigung ihrer Theorie zu finden. Vor ein paar Monaten war Prof. Dr. Schäbitz auch selbst an einer viele Jahre lang geplanten, 600.000 Euro teuren und sieben Wochen andauernden Expedition in Äthiopien beteiligt, wo ca. 50 Forscher Bohrungen in bis zu 280 Meter Tiefe durchgeführt haben, um Proben zu finden, die ihre Theorie bestätigen. Die Auswertung dieser Arbeit wird aber seiner Aussage nach noch weitere zehn Jahre dauern.

Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen beeindruckten vor allem die Bilder und Erzählungen des Aufenthaltes in Äthiopien. So konnten wir einen Einblick gewinnen, wie Evolutionsforschung praktisch aussieht und mit welchem Aufwand sie verbunden ist.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Schäbitz für den sehr interessanten Vortrag und wünschen für die weitere Auswertung der Bohrkerne viel Erfolg!

Tobias Selan (Q2)

Eltern üben sich im Computerspiel

Die zweite Eltern-LAN-Veranstaltung stößt auf ein positives Echo.

Aufgrund der großen Nachfrage beim ersten Eltern-LAN-Nachmittag fand am 16.01.2015 eine zweite Veranstaltung dieser Art statt. 15 Väter, Mütter und Lehrkräfte des SGH tauchten in die Welt der Computerspiele ein. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Jugendamt der Stadt Hennef, das technische Equipment und die Leitung des Nachmittages übernahmen zwei Referenten der Bundeszentrale für Politische Bildung bzw. des Vereins ComputerProjekt Köln e.V.

Den zeitlich größten Block bildete das Ausprobieren beim gemeinsamen "Zocken" verschiedener Spiele. Die Reaktionen waren sehr verschieden: Einige Teilnehmer fühlten sich von der Steuerung überfordert, während andere dankbar für die Erfahrung waren, "wie sich das Eintauchen in die Cyber-Welt tatsächlich anfühlt und dass darüber Stunden vergehen können."

Im zweiten Teil der Veranstaltung stand danach die Information über Computerspiele und ihre Gefahren sowie der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.

Eine wichtige Erkenntnis, die die Teilnehmenden am eigenen Leib spürten: Die Zeit vergeht beim Spielen wie im Fluge – mit allen Konsequenzen, die sich dadurch für andere Verpflichtungen, Hobbies und das Familienleben ergeben. So ließ sich als ein wesentliches Fazit der Eltern-LAN-Veranstaltung ziehen, dass man sich mit dem Thema Computerspiele regelmäßig auseinandersetzen sollte, um selber „auf dem Laufenden“ zu bleiben und auf diese Weise Kindern und Jugendlichen einen vernünftigen und verantwortungsbewussten Umgang damit vermitteln zu können.

Kochen mit modernsten Mitteln

Förderverein, Saturn und Samsung sponsern die Küche im Kulturbunker.

"Ich will bei Ihnen kochen lernen!" Mit dieser Bitte richtete sich der Fünftklässler an Frau Ucal, die im Rahmen des Ganztagsangebots die Koch-AG anbietet. Wenn also einerseits die anerkannte Expertise und andererseits der erklärte Wille vorhanden ist, die Kunst der gelungenen Zubereitung von Speisen zu erlernen, dann braucht es nur noch eins: Die dafür besten Voraussetzungen, und zwar direkt bei uns im Haus.

Ein Ort war schnell gefunden: der Kulturbunker, der als unsere frühere Mensa über einen Küchenbereich verfügt. Nun galt es noch, die Küchenausstattung auf den allerneuesten Stand zu bringen. Hier zeigte sich wieder einmal, wie wichtig der Förderverein für die Umsetzung unserer ehrgeizigen Angebote inner- und außerhalb des Unterrichts ist. Mit Hilfe seiner Mittel und der guten Vernetzung innerhalb Hennefs konnten das Unternehmen Saturn und die Technikfirma Samsung dafür gewonnen werden, das Kochen am SGH mit einer großzügigen Unterstützung zu fördern.

Die drei Partner sponsern der Küche im Kulturbunker u.a. zwei state-of-the-art Herde nebst Herdplatten, Mikrowellengeräte sowie einen schicken, riesigen Kühl- und Gefrierschrank im Wert von mehreren tausend Euro. Kurz vor Weihnachten übergaben Herr Dr. Franke vom Förderverein und Herr Wöstenfeld als Geschäftsführer der örtlichen Saturn-Filiale die Gerätschaften aus dem Hause Samsung an die Koch-AG.

Bei der Gelegenheit zollte Herr Wöstenfeld seiner ehemaligen Schule großen Respekt für die Veränderungen, die sich am SGH in den letzten Jahren vollzogen haben. Mit der Unterstützung seines Unternehmens im Verbund mit Samsung und dem Förderverein bei der Ausrüstung der Küche hat auch er einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Fortan können auch unsere Schülerinnen und Schüler direkt bei uns lecker und auf hohem Niveau kochen!

In jeder Hinsicht lohnend

Benjamin Degen über seine Erfahrungen bei der Bewerbung zum Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Als man mir bei der Bekanntgabe meiner Abi-Noten die Botschaft überbrachte, man habe mich seitens der Schule für ein Stipendium bei der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen, war ich zugegebenermaßen zunächst etwas geschockt.

Als ich dann aber den weiten Weg nach Bielefeld geschafft hatte, um am Auswahlseminar der Studienstiftung teilzunehmen, kam mir der Gedanke, dass das vielleicht doch gar keine so schlechte Idee gewesen war. Zwischen vielen sehr spannenden Diskussionsrunden und wirklich netten Einzelgesprächen, in denen die Mitglieder der Auswahlkomission einen kennen lernten, gab es Gelegenheit, sich mit den erstaunlicherweise äußerst netten Mitbewerbern zu unterhalten, wobei tolle und interessante Gespräche entstanden. Und es blieb sogar Zeit, abends gemeinsam ein Bierchen trinken zu gehen. Als dann das Ende vom Lied auch noch die Aufnahme in die Studienstiftung und damit die Zusage für das Stipendium war, erwies sich damit die Erfahrung Auswahlseminar als geradezu perfekt.

Ich kann jedem, der diese Chance bekommt, nur empfehlen, sie wahrzunehmen - es lohnt sich in jeder Hinsicht!

Benny Degen

Eintauchen in die Welt der Teilchen: Vom Universum bis zu den Quarks

Der Physik-LK der Q2 im Deutschen Museum.

Am 08.12.14 begaben wir uns als Physik-LK der Q2 auf Exkursion zur „Masterclass Teilchenphysik“ nach Bonn in das Deutsche Museum. Dort erwarteten uns ein Historiker, zwei Physik-Studenten und eine Teilchenphysikerin.

Am Vormittag gab es zunächst eine kleine Einführung in das Thema Teilchenphysik. Was ist überhaupt Teilchenphysik? Die Teilchenphysik beschäftigt sich grundsätzlich mit den Elementarteilchen, aus denen unsere gesamte Umgebung besteht und versucht zu erklären, was kurz nach dem Urknall war und wie sich die Welt seitdem entwickelt hat.                                                                                            

Die nächste Frage war: Was sind diese Elementarteilchen und gibt es noch kleiner Teilchen, aus denen diese bestehen? Die Elementarteilchen werden in drei Familien zusammengefasst. Zu der ersten Familie gehören zum Beispiel die bekannten Elektronen. Nun dachte man lange Zeit alles bestehe aus Atomen und diese wären die kleinsten Teilchen. Atome jedoch bestehen aus Elektronen, Protonen und Neutronen und diese werden zusammengesetzt aus jeweils drei Quarks. Quarks gelten heute als die kleinsten Teilchen, treten aber immer nur in Gruppen auf. Ein Proton besteht beispielsweise aus zwei Up-Quarks mit der Ladung 2/3 und einem Down-Quark mit der Ladung -1/3. Somit ist die Summe der Ladung +1e, sprich die Ladung eines Protons.

Am Nachmittag stellte uns ein anderer Student verschiedene Teilchenbeschleuniger vor, die wir uns z.T. im Original in der Ausstellung anschauen konnten. Er begann mit einem der ersten Beschleuniger, dem Linearbeschleuniger von Wiederoe, und beendete den Vortrag mit dem LHC am CERN, dem zur Zeit weltweit größten Teilchenbeschleuniger. „Am Cern wurde das Internet erfunden!“ wiederholte der Student dabei immer wieder stolz.

Zuletzt durften wir das Gelernte anwenden und bekamen dazu sogar originale Messdaten vom CERN, die wir auswerten sollten.

Mir hat die Exkursion sehr gut gefallen. Ich war erst skeptisch, ob dieses Thema nicht total langweilig wäre, doch die Studenten haben es geschafft uns viele Dinge gut, abwechslungsreich und interessant zu erklären. Wir bekamen sogar Einblicke in die Geschichte der Teilchenphysik, sodass wir alle einen guten Tag erlebt haben.

Jonas Botz, Physik-LK Q2

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