Aktuelle Berichte
Mitteilungen & Ankündigungen

Wie war das noch gleich?

ArchivIm Laufe der Zeit werden unter der Rubrik "Berichte" recht viele Artikel veröffentlicht. Um eine gewisse Ordnung zu erreichen, werden diese am Ende eines jeden Schul - Halbjahres ins Archiv geschoben. Hier können Sie diese älteren Berichte finden.

Berichte aus dem Archiv Schuljahr 07/08 1. Halbjahr:

Schüler- und Lehrerbilder 2007/2008

Sie sind da! Sie sind da!

Ihr habt schon mächtig am Zaun gerüttelt, und wir haben uns redlich bemüht. Doch nun hat euer Warten ein Ende. Sie sind da, man kann sie anklicken und schon erscheinen sie in voller Pracht: Die neuen Schüler- und Lehrerbilder. Zwar warten wir noch auf die Aufnahmen der neuen Fünfer, denn die sind schon im Sommer fotografiert worden und waren daher nicht Bestandteil der aktuellen Lieferung. Alles andere liegt aber vor.

Folgt am besten diesem Link: Bildergalerie. Ihr gelangt dann - der Name verrät es schon - in die Auswahl für alle Bildergalerien der Homepage. Dieser Hinweis gilt vor allem jenen Besuchern der Seite, die sich in der Vergangenheit über vermeintlich mangelnde Bilder beschwert haben.

Alles klar? Dann viel Spaß mit den neuen Bildern!

Warum nicht Ingenieur/in?

Die „Hagen – Stiftung“ wirbt am SGH für den Ingenieurberuf

Am Dienstag, den 18.12.2007, bekam die Jahrgangsstufe 11 durch die „Dr. Reinhold Hagen Stiftung“ in konkreter und anschaulicher Weise den Ingenieurberuf vorgestellt.

Dozent Thomas Reiter führte in einem kurzen Vortrag in den Ingenieurberuf ein und veranschaulichte anschließend dessen differenziertes Berufsbild an vielfältigem auf Tischen ausliegenden Material und an mehreren interessanten technischen Geräten.

In kleineren Gruppen, die hintereinander die Veranstaltung im PZ durchliefen, konnten die Schülerinnen und Schüler sich so ein Bild vom Ingenieursberuf machen, Fragen stellen, selber ausprobieren oder sich sogar als Baggerführer oder –führerin betätigen.

Zweck der der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schüler für ein Projekt zu interessieren, das die Hagen – Stiftung den Schulen anbietet: Aus acht Modulen, die den Schwerpunkten des Ingenierberufs entsprechen, können die Schülerinnen und Schüler sich einige auswählen, die dann jeweils eine Woche lang nach der vierten Stunde (5. bis 9. Stunde) konkretisiert und vertieft werden. Die Erarbeitung dieser Module erfolgt in Projektform und ist handlungsorientiert und praxisnah aufgearbeitet, damit komplexere technische Zusammenhänge leichter begreifbar gemacht werden können.

Die Hagen – Stiftung verfolgt mit ihrem Angebot an die Schulen das Ziel, dem Fachkräftemangel im Ingenieurberuf schon an den Schulen zu begegnen: Schülerinnen und Schüler sollen möglichst früh mit dem Ingenieurberuf in Kontakt kommen und für dessen differenziertes Berufsbild interessiert werden.

Nikolausparty 2007

Fabian Kotterba (6b) berichtet vom diesjährigen Nikolausschwof der SV

Am 06. Dezember 2007 fand im PZ die jährliche Nikolausparty für die fünften und sechsten Schuljahre statt. Über 40 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung und hatten viel Spaß.

Die Stimmung war die ganze Zeit sehr gut. Es gab viele Spiele und einen Plätzchenwettbewerb.

Wer Lust hatte, konnte Plätzchen mitbringen. Diese wurden dann nach Aussehen und Geschmack begutachtet und bewertet. Die Gewinnergruppe hatte Plätzchen in Form eines Weihnachtsmannes gebacken. Die Plätzchen waren mit Zuckerguss verschönert und haben super geschmeckt!

Für die Spiele wurden wir zuerst in Gruppen eingeteilt. Es gab sechs verschiede Spiele, für welche man immer Punkte bekam. Jeder strengte sich an, den ersten Platz zu belegen, denn die beste Gruppe durfte am Ende den Geschenkesack des Knecht Ruprecht entleeren. Dieser war prall mit Süßigkeiten gefüllt.. 

Die ganze Zeit war ein verkleideter Weihnachtsmann auf der Party. Auf Kommando eines Weihnachtsengels stürzten sich alle Schüler auf ihn und rissen dem falschen Weihnachtsmann den Bart ab und nahmen ihm seinen Mantel ab. Das war echt witzig.

Zum Schluss spielten wir alle gemeinsam Fangen im PZ.

Es war ein gelungener Nachmittag, der von den Schülerinnen und Schülern der SV klasse organisiert wurde. Dafür Vielen Dank!

Für alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen ist das eine tolle Veranstaltung, die Ihr im nächsten Jahr nicht verpassen solltet!

Viele Grüße

Fabian Kotterba, 6b

 

Lesemarathon am SGH!

Der Sieger im Vorlesewettbewerb 2007 wurde ermittelt

Am Freitag, den 7.12.2007, fand im PZ des Gymnasiums vor einer sachkundigen Jury und einem kritischen Publikum der diesjährige Vorlesewettbewerb statt.

Neun Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 6, die sich vorher schon in ihren Klassen qualifiziert hatten, trugen zunächst aus ihren Lieblingsbüchern Textstellen vor, von denen sie glaubten, dass sie besonders wirkungsvoll vorgetragen werden könnten. Anschließend mussten sie aus einem Buch vorlesen, dessen Titel sie vorher nicht kannten.

Publikum waren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5, die aufmerksam den Vorträgen lauschten, zumal die meisten von ihnen die ausgewählten Bücher selbst schon gelesen hatten.

Die Jury, bestehend aus zwei Lehrern, zwei Schülerinnen, Frau Schad als Elternvertreterin und Herrn Uwe Madel von der Buchhandlung am Markt, hatte auf der Grundlage eines standardisierten Auswertebogens die Vortragsweise zu beurteilen, was bei der Gleichmäßigkeit der Vorleseleistungen nicht einfach war.

Am Montag darauf stand dann mit Benjamin Degen aus der Klasse 6d der Sieger fest (er hatte aus Christian Bergs „Tamino Pinguin“ vorgelesen), Zweitplatzierte war Damaris Ertel und an dritter Stelle lag Katrin Thaler.

Benjamin erhielt wie die anderen eine Siegerurkunde und Buchgeschenke jeweils von der Schule und von der Buchhandlung am Markt und wird Anfang Februar versuchen, sich auf der Bezirksebene gegen andere Schulsieger durchzusetzen, wozu wir ihm viel Erfolg wünschen!

(Es folgen 20 Bilder)

Plätzchenverkauf für die Lucy Memorial School

Mit Leckereien in kürzester Zeit 270 Euro für Lucy eingenommen.

Diese Verführung war einfach köstlich!

Am Tag des Grundschülers am Städtischen Gymnasium Hennef bot der Arbeitskreis Nigeria zur Unterstützung der Partnerschule Lucy Memorial School leckeres Gebäck aus den Backstuben von gut zwanzig Hennefer Hausfrauen an. Binnen kurzer Zeit waren alle Plätzchen verkauft und ein Betrag von 270 Euro für die Partnerschule eingenommen.

Das Foto zeigt Frau Dr. Hedi Roos-Schumacher (Schulpflegschaftsvorsitzende), Frau HelgaHeussen und Frau Monika Grünewald (Arbeitskreis Nigeria).

Viele Eltern der möglichen neuen Gymnasiasten erhielten erste Informationen über die Lucy Memorial School. Interessierte können hier nachlesen.

Monika Grünewald

Brunnen für Lucy

SGH-Spenden ermöglichen Brunnenbau in Nigeria.

Zehn Jahre stand er auf der Wunschliste der Lucy Memorial School, nun ist er Wirklichkeit geworden. Die Partnerschule in Amairi / Nigeria, hat seit einigen Wochen einen eigenen Schulbrunnen. Durch Spenden aus Aktionen des Arbeitskreises Nigeria des Städtischen Gymnasiums Hennef konnte Father James auf dem Schulfest im Juni einen Scheck über 2.000 Euro entgegennehmen.

Mit umfangreichem Bildmaterial hat er nun den Bau des Brunnens dokumentiert und die Begeisterung der afrikanischen Jugendlichen aufgefangen, die zum ersten Mal den Schulbrunnen erleben. Bislang waren sie es doch, die täglich in einer Gruppe das Wasser über mehrere Kilometer zu Fuß zur Schule transportieren mussten.Die von der Henneferin Lucy Raderschad vor 10 Jahren durch eine Spende gegründete Lucy Memorial School in Amairi ist seit 2001 die Partnerschule des Städtischen Gymnasiums Hennef.

Monika Grünewald

Große Gala der Genies

Unterhaltsam, lehrreich und spannend bis zum Schluss: Die WissQuizShow begeisterte.

Nur wer am vergangenen Freitag Abend nicht im PZ unserer Schule war, mag weiterhin behaupten, die Naturwissenschaften seien nicht faszinierend. Die zahlreichen Besucher der WissQuizShow hingegen - das PZ war bis zum letzten Stehplatz gefüllt - waren begeistert von dem, was ihnen bei der Show geboten wurde. Gleichermaßen lehrreich wie unterhaltsam war der Wettkampf zwischen dem Schüler- und dem Lehrerteam.

Für die Teams galt es, plausible Antworten auf Fragen aus allen Bereichen der Naturwissenschaften zu finden. Und das brachte so manchen Kopf zum Rauchen, denn die Phänomene, die es zu ergründen galt, waren mit Anspruch gewählt. Doch so anspruchsvoll die Fragestellungen auch waren - es gelang den präsentierenden Schülergruppen stets, die Rätsel wissenschaftlich wie anschaulich aufzulösen. Und so verließ niemand die Veranstaltung, ohne seine Kenntnisse der Physik, der Chemie und der Biologie erweitert zu haben.

Begeisternd waren vor allem die vielen Versuche, die das Herzstück einer jeden Fragestellung bildeten. Nicht nur spektakulär waren diese Vorführungen - sie waren auch äußerst charmant präsentiert. So offenbarten sich die Schüler der 5b als geborene Showmaster und ernstzunehmende Konkurrenten für Ranga Yogeshwar, der den vielen an der Show Beteiligten mit Expertenrat zur Seite gestanden hatte.

Bei alledem entwickelte sich der Zweikampf zwischen Schülern und Lehrern zum Nervenkitzel: Zunächst und völlig überraschend ging die ausnahmslos vergeistigte Lehrer-Riege in Führung. Dann aber konnten die Schüler aufholen. Schließlich überwog wohl das pädagogische Feingefühl, und zwei mehr oder weniger absurde Lehrerantworten brachten den Schülern den verdienten Sieg. Erhobenen Hauptes verließen die geschlagenen, beruflich Unfehlbaren das Schlachtfeld und bedankten sich bei Herrn Czaja und Herrn Westhofen dafür, an dem gelungenen Spektakel teilgenommen haben zu dürfen.

Zweiter Kant – Abend am SGH

Filmvorführung „Club der toten Dichter“

Am 28.11.2007 fand im PZ des SGH eine ungewöhnliche Veranstaltung statt: Im Rahmen der „Kant – Initiative“ wurde dort der amerikanische Spielfilm „Der Club der toten Dichter“ aufgeführt, um an ihm in einer anschließenden Diskussion Kant – Typisches zur Sprache zu bringen.

Der 1990 mit mehreren Oscars prämierte Film (John Weir bester Regisseur, Robin Williams bester Schauspieler, bestes Drehbuch,) führt vor, wie Schüler eines streng konservativ geführten Internats in den USA durch den neuen Deutschlehrer John Keating die Welt selbstständigen Denkens kennenlernen und für sich erobern („carpe diem“). Im Zusammenhang mit den Konflikten, die dadurch in ihrer festgefügten Welt entstehen, nimmt sich allerdings ein Schüler (Neil Perry) das Leben und der Lehrer muss als denunzierter Hauptschuldiger die Schule verlassen. Unvergesslich ist der Schluss des Films, bei dem sich die Hälfte der Klasse, ohne sich um den tobenden Direktor zu kümmern, auf die Tische stellt, um dem entlassenen Lehrer eine letzte Referenz zu erweisen.

In der anschließenden Diskussion zwischen drei Schülerinnen und Schülern und den beiden Lehrern Winfried Engel und Wilhelm Kersting unter der Leitung von Addi Großmann blieb nach der mehr als zweistündigen Vorführung leider nur wenig Zeit, auf den Film und den eigentlich Anlass - Immanuel Kant - einzugehen. Interessant war aber, dass die Schüler einen innovativen Lehrer Keating durchaus im Unterricht begrüßen würden, während die beiden Lehrer unter Hinweis gerade auf Kant auch deutliche Kritik an ihm übten: Er habe mit seiner forcierten Forderung, selbstständig zu fühlen und zu denken, die von Kant geforderte Unterscheidung zwischen öffentlich und privat gebrauchter Vernunft missachtet (siehe Kants Aufsatz "Was ist Aufklärung?" von 1784), die ihn dazu hätte bringen müssen, die institutionellen Rahmenbedingungen als vorgegebene Realität zumindest anzuerkennen. Insofern trage er tatsächlich, neben dem reaktionären Umfeld natürlich, eine Mitschuld an der Katastrophe.

Die Meinung beider Lehrer war, dass ein auf Kant ausgerichteter Lehrer institutionelle Vorgaben, wie z.B. das Zentralabitur, in Rechnung stellen müsse, dass er innerhalb dieses Rahmens jedoch selbstständiges Denken einfordern müsse, also durchaus auch ein „Keating“ sein dürfe - was allerdings unter den gegebenen Umständen auch leichter zu praktizieren sei als am Schaupatz der Filmhandlung.

Das Selbstlernzentrum II noch attraktiver!

Die Kreissparkasse Köln übergab zwei neue Laptops

Am Montag, den 19.11.2007, fand in der Oberstufenbibliothek (Selbstlernzentrum II) des SGH die Überreichung zweier Laptops durch Frau Irmgard Graef, die Leiterin der Hennefer Filiale der Kreissparkasse Köln statt.

Grundlage der Übergabe war eine Spende von 2000,- Euro, für die sich die Schulleiterin Frau Birgitt Beemers und Herr Winfried Engel als Mitbetreuer der Bibliothek sehr herzlich bedankten. Sie werteten die Spende ausdrücklich als großzügige Geste und hoben die Wichtigkeit der Sparkasse für die finanzielle Ausstattung der Schule wie auch ihre allgemeine Bedeutung als Förderin Hennefer Bildungseinrichtungen hervor.

Die neuen Laptops, die auch sofort von Schülern ausprobiert wurden, sind hochwertige IBM – Geräte des Typs „Lenovo“, sehr robust und wartungsfreundlich, also wie geschaffen für die zu erwartende häufige Benutzung. Sie passen überdies gut zur aktuellen Modernisierung der Oberstufenbibliothek, die schon im Januar 2006 durch einen zusätzlichen Computer- und Arbeitsraum erweitert und im September 2007 von der Stadt Hennef mit 7 neuen Rechnern und Flachbildschirmen ausgestattet wurde.

Die neuen Laptops sind mit Windows XP und MS Office 2003 bestückt und per WLan in das bestehende Schulnetz eingebunden, so dass Internetbenutzung und auch Drucken möglich sind, obwohl sie sich nicht im eigentlichen Computerbereich der Bibliothek befinden.

Eine rege Benutzung durch Schüler wie Lehrer ist zu erwarten, da die Unterrichtsform des selbsttätigen Lernens, die im Schulprogramm des SGH als Programmpunkt verankert ist, im Schulalltag immer häufiger praktiziert wird und die Inanspruchnahme der beiden Selbstlernzentren der Schule durch die Schülerinnen und Schüler ständig zunimmt.

Basketball – Schultunier

Grandios gespielt und teuer verkauft!

Am 23.10.2007 ging es nach Bad Honnef zum Schloss Hager Hof, um gegen die Basketballschulmannschaften des Hager Hofes (Ein Sportinternat mit Schwerpunkt Basketball) und des Gymnasiums Lohmar anzutreten.

Dort angekommen blieb uns nur noch festzustellen, dass auch der letzte von uns bei dem Anblick der Hagerhofer Mannschaft die Zuversicht auf einen Sieg verloren hatte. Zumal unser Team nur zu einem sehr geringen Teil aus Vereinsspielern bestand, kamen doch zwei sogar aus dem 13er Fußballkurs. Dies führte vor allem bei den Fußballern Schorn und Botz zu einigen Verwirrungen bei der Kommunikation mit den Schiris. So sah Schorn das Zeichen eines Schiris zur 24sec-Regel als eine Aufforderung zum Tanzen an.

Trotzdem gingen wir mit Elan in das erste Spiel; schließlich hatten wir das Überraschungsmoment auf unserer Seite und wollten den Gegner mit „Fastbreaks“ auf dem falschen Fuß erwischen. Aufgrund dieser gut durchdachten Anweisungen unseres genialen Trainers Thomas Schriever konnten wir die arrogant aufspielenden Spieler des Hagener Hofes immer wieder überraschen. Und so war es nicht verwunderlich, dass der Gegner am Ende des Spieles mit vernichtenden 22 Punkten in die Schranken gewiesen wurde, während er selber gerade mal knapp 50 Punkte erzielen konnte.

Euphorisiert von diesem Achtungserfolg ging es in das zweite Spiel gegen Lohmar, in dem wir uns nichts mehr zu beweisen hatten. Deshalb ließen wir das Spiel ein wenig schleifen und verloren verdient gegen den eindeutig schwächeren Gegner. Auffallend war ein taktisch genialer Schachzug vom Botz, der den Gegner durch ein Klasse Foul im Mittelfeld aus dem Rhythmus brachte. Diese Niederlage war uns aber gleichgültig, da wir den Titel des „Siegers der Herzen“ durch unsere aufopferungsvolle, zielstrebige und mitreißende Spielweise schon längst gesichert hatten.

Abschließend nahmen wir uns die Zeit, unsere grandiose Leistung angemessen zu feiern, und machten uns auf den Heimweg gen Hennef.

(Aus dem Bericht eines Teilnehmers)


Es spielten für das SGH:
Nino ? (12), Jan ? (12), Kristian Berwanger (13), Fabian Zimmermann (13), Norbert Mastalinski (13), Stefan Popp (13), Daniel Virnich (13), Stephan Steinberg (13), Marcel Schorn (13) und Martin Botz (13)

Kantartikel 1

Poker, Senf und Diener Lampe: Kant war Mensch!

Dieses Gespräch führte der Journalist Michael Hesse mit dem Kant-Biographen Manfred Kühn. Das vollständige Interview ist bislang unveröffentlicht, Teile daraus wurden im „Kölner Stadt-Anzeiger“ publiziert. Kühn lehrt an der Universität in Boston, wo er den bedeutenden Lehrstuhl von Henry Allison eingenommen hat. Allison gilt in den Vereinigten Staaten als einer der bedeutendsten Philosophen und Kant-Forscher. Sein Rang ist vergleichbar mit dem, den Jürgen Habermas in Deutschland einnimmt. Für seine Kant-Biographie wurde Manfred Kühn mehrfach ausgezeichnet. Das Buch mit dem Titel „Kant. Eine Biographie“ wurde trotz des hohen Anspruchs in der Darstellung ein Verkaufsschlager.

Herr Kühn, immer wenn Kant durch Königsberg wandelte, grüßten die Menschen und richteten ihre Taschenuhr nach ihm. Sah so das Leben eines Genies der Philosophie aus?

MANFRED KÜHN: Der junge Kant hat, wie alle anderen jungen Menschen, sein Leben nicht nach der Uhr gerichtet. Man muss zwischen Kants jungen und mittleren Jahren sowie seinem Leben im Alter unterscheiden. Die von ihm gängige Vorstellung ist das Bild einer Person, die ein mechanisiertes Leben führt. Das gilt aber nur für die Zeit, nach seinem 65. Lebensjahr.

Wie war der junge Kant?

KÜHN: Man kann durchaus sagen, dass er etwas geckenhaftes hatte. An der Universität Königsberg war die Theologie die größte und wichtigste Fakultät. Der Theologen-Habitus war eher dunkel, schwarz gekleidet, sehr seriös. Kant hingegen lief im bunten Rock umher, mit goldener Borde. Er trug ein „postillon d'amour“, ein Schönheitspflaster. Das fiel damals sehr auf. Er wird als galanter Mann beschrieben. Galanterie hatte damals die Konnotation des Höfischen. Kant hatte also höfische Manieren angenommen. Er war ständiger Gast bei der Familie des Grafen Keyserlingk und seiner Frau Charlotte Amelie. Es gibt aus dieser Zeit auch viele Bilder Kants, die zeigen, dass er genauso gut in eine höfische wie in eine akademische Gesellschaft gut gepasst hätte.  

Er war ein Lebemann?

KÜHN: Ja, und er war auch ein sehr guter Billardspieler. Er soll als Student damit sein Geld verdient haben. Wenn es beim Billard nicht klappte, hat er auch Karten gespielt.

Ein Zocker?

KÜHN: Er muss sehr gut gewesen sein beim Kartenspielen, er hatte so etwas wie ein Pokergesicht. Er hatte einen sehr trockenen, nicht typisch deutschen Humor. Zeitweilig war er sogar recht derb.

Kant hatte einige Angewohnheiten, so rührte er seinen Senf selbst an.

KÜHN: Senf war im 18. Jahrhundert eher eine englische Angewohnheit. Man konnte ihn nur in trockener Form kaufen, man musste ihn also mit Essig und anderen Zutaten selber anrühren. Das war ein Einfluss seiner englischen Freunde Motherby und vor allem Green. Green war ein äußerst wichtiger Mann in Kants Leben. Mit ihm hat er jeden Satz der „Kritik der reinen Vernunft“ durchgesprochen. Das zeigt übrigens, dass das gewöhnliche Bild, das man von diesem Buch hat, es sei ein Produkt eines einsam denkenden Geistes, nicht ganz richtig ist. Kant hat es in Konversation mit seinen Freunden geschrieben.

Man sagt, die „Kritik der praktischen Vernunft“ habe er nur für seinen Diener Lampe geschrieben.

KÜHN: Das ist Teil der Karikatur, die Heinrich Heine über Kant verfasst hat. Heine sagt, dass Kant ja Gott in der „Kritik der reinen Vernunft“ abgeschafft hat. Das geht wahrscheinlich zurück auf Aussagen von Moses Mendelssohn, der Kant einen Alleszermalmer genannt hat, der die gesamte Metaphysik in den Boden gestampft und zerstört habe. Der arme Diener Lampe sei darüber so bestürzt gewesen, dass Kant den lieben Gott in der „Kritik der praktischen Vernunft“ wieder erfunden habe. Dort sagt Kant, dass man Gottes Existenz zwar nicht beweisen könne, ihn aber notwendig annehmen müsse, um moralisch handeln zu können.

Was stimmt davon?

KÜHN: Das Verhältnis von Kant zu seinem Diener wird viel zu stark romantisiert. Es war sehr problematisch. Als alter Soldat, der außerdem sehr trinkfest war, bis er schließlich Alkoholiker wurde, hatte er nicht viel mit Religion zu tun. Kant musste Lampe später entlassen, da er sich wegen dessen Trunksucht nicht mehr auf ihn verlassen konnte. Lampe muss ihn sehr grob behandelt haben.

In der damaligen Zeit spielte die Religion eine große Rolle. Welche Bedeutung spielte sie für Kant?

KÜHN: Kant ist in einer pietistischen Umgebung aufgewachsen. Er kam aus einer einfachen Handwerker-Familie. Sein Vater war Riemermeister, die Mutter kam ebenfalls aus einer Riemer-Meisterfamilie. Sie hatte eine recht gute Schulbildung und war eine sehr religiöse Frau. Ihre Religiösität hat ihm sicher gut getan. Der Pietismus, so wie er in dem Collegium Fridericianum praktiziert wurde, ist ihm nicht so gut bekommen. Im Gegenteil. Die Schulzeit war sicher keine schöne Zeit für ihn. Das hat Kant sehr gegen die Art von Religiösität, die Art von Christentum, wie es der Pietismus propagierte, eingenommen.

Hat sich Kant von der Religion abgewandt?

KÜHN: 1775 war er der Religion noch wohlgesonnener als in späteren Jahren. Da geht er noch davon aus, dass der Glaube an Gott Teil der Motivation sein muss, um moralisch handeln zu können. In den 80er Jahren ist das vollkommen verschwunden. Man braucht die Religion nicht mehr, um moralisch sein zu können. Er war von der Religion nicht sonderlich beeindruckt. Beten und Knien kahm ihm nicht getan. Er sagte, wenn es Gott wirklich geben sollte, würde er ihn nicht zwingen, seine Knie zu beugen.

Kann man sagen, dass es bei Kant zwei Revolutionen gab: Eine in seinem Leben und eine in seiner Philosophie?

KÜHN: Durchaus. Es gab eine Krise in seinem Leben, in der Form, dass er sich Gedanken darüber gemacht hat, wer er ist, warum er auf dieser Welt weiterleben soll. Für Kant war es das Ende eines sehr wichtigen Lebensabschnitts. Er hat danach zielstrebiger seine eigene Philosophie verfolgt.

Was führte dazu?

KÜHN: Ich bin sicher, dass sein Freund Green damit zu tun hatte. Wir haben ja von Kant geredet als den "eleganten Magister", der sicher ein Lebemann war. Sein Freund Hamann spricht davon, dass Kant sehr talentiert sei, dass er sich aber wahrscheinlich im Strudel der gesellschaftlichen Vergnügungen verlieren würde.  

Man kann es sich kaum vorstellen.

KÜHN: Eine reale Gefahr für Kant. Aber dann starb plötzlich einer seiner engsten Freunde. Es scheint, dass sich Kants Freundeskreis zu dieser Zeit ebenfalls aufgelöst hat. Ein Umstand, der damit zu tun hatte, dass Kant ein anderes Leben führen wollte. In diese Zeit fällt auch Kants Bekanntschaft mit dem englischen Kaufmann Green. Die „Maximenreiterei“ von Kant, von der man gerne redet, hat sicherlich mit der Bekanntschaft von Green zu tun. Green liebte Maximen.  

Was waren das für Maximen?

KÜHN: Kant aß zum Beispiel als Teil einer diätetischen Maxime nur einmal am Tag. Es gab Maximen darüber, wie lange man essen durfte, über welches Thema zu welcher Zeit geredet werden sollte. Oder: Beim Essen redete man nicht über Philosophie. Er konnte auch sehr böse werden, wenn Leute während des Essens begannen, ihn über seine Philosophie auszufragen. Das alles führte zu einer zunehmenden Mechanisierung seines Lebens.

Wie verlief seine akademische Laufbahn?

KÜHN: Sie war sicher mühsam. Als Student erfuhr er nicht die Anerkennung, die er erwartet hatte. Er musste sehr lange Vorlesungen halten gegen Bezahlung, bevor er 1770 Professor wurde. Zu dieser Zeit war er bereits in Berlin bekannt, wo man ihm u.a. eine Stelle als Bibliothekar angeboten hat. Unter den Studierenden galt Kant als einer von vielen Wolffianern, wie ein russischer Student meinte. Unter der Verwaltung Friedrichs des Großen ist Kant sehr gefördert wurden. Er stand der Regierung Friedrichs II. sehr nahe.  

Wann wurde er berühmt?

KÜHN: Er ist sicher Mitte der 60er bekannt als ein Philosoph von vielen. Aber nicht als einer, der das Gesicht der gesamten Philosophie vollständig verändern sollte. Ein Philosoph in Göttingen wusste wohl, wer Kant war. Die „Kritik der reinen Vernunft“ 1781 erschienen, ist zunächst als ein sehr schwieriges Buch und auch als ein sehr merkwürdiges Buch aufgefasst worden. Die Philosophen der damaligen Zeit wussten nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. Von 1785 bis 1800 spielte die Kantische Philosophie eine bedeutende Rolle. Eine relativ kurze Zeit für die Kant-Manie. Danach kamen schon Fichte, Schelling und Hegel.

Spielten Frauen in seinem Leben eine Rolle?

KÜHN: Frauen und damit Ehen waren im 18. Jahrhundert für Akademiker ein größeres Problem als man denkt. Daraus, dass Kant Junggeselle ist, kann man nicht schließen, dass er an ihnen uninteressiert gewesen wäre oder keine Familie haben wollte. Es hat sehr lange gedauert, bis Kant eine feste Stelle hatte, das war 1770 der Fall. Vorher hätte er keine Familie gründen können, weil er die finanziellen Mittel hierfür nicht besaß. Ein Akademiker konnte erst dann eine Familie ernähren, wenn er eine feste Stelle hatte.

Und als er Professor wurde?

KÜHN: Da musste er in seinem Freundeskreis die Erfahrung machen, wie die Ehe seines Freundes, des Bankiers Jacobi, in die Brüche ging. Das scheint ihn abgeschreckt zu haben. Die junge Frau Jacobi hatte auch ein gewisses Interesse an Kant.

Inwiefern?

KÜHN: Es zeigte sich in kokettierenden Briefen an Kant. Man kann durchaus sagen, dass es noch wesentlich offensichtlicher für Kants Umgebung war. So redete man davon, dass Kant sie doch besuchen und gleichzeitig die Uhr aufziehen soll. Das „Uhr aufziehen“ bezog man auf eine Szene aus dem Buch Tristam Shandy: Der Vater von Tristam zieht dort immer die Uhr auf und kommt dann dem ehelichen Geschäft nach. Es kann durchaus als versteckte Anspielung auf eine Beziehung von Kant und Maria Charlotta Jacobi verstanden werden. Auch nicht ganz irrelevant ist, dass Kant später nicht mehr bei Maria Charlottas und ihrem Ehemann erscheinen durfte.  

Hatte Kant ein sexuelles Leben?

KÜHN: Das ist sehr schwer zu sagen. Ich glaube eher, dass es uninteressant war. Es gibt Leute, die sagen, er sei homosexuell gewesen, andere wieder sagen, er sei homophobic gewesen. Sein Diener Lampe sei homosexuell gewesen und habe ihm etwas „angetan“. Kant hatte sicherlich enge Männerfreundschaften. Seinem Freund Krauss schenkte er einen Brillantring. Er sollte das Symbol eines Bundes sein. Ich glaube, dass es eher nach romantischen Prinzipien zu interpretieren ist und nicht so sehr als ein physischer Bund.

Gab es keine große Favoritin?

KÜHN: Das Verhältnis zur Gräfin Keyerslingk ist interessant. Es ist klar bewiesen, dass sich beide sehr gut verstanden haben. Kant verehrte diese Frau. In seiner „Anthropologie“ hat er das deutlich gesagt. Sie hat ihn „mon ami“ genannt. Er hätte sie sicher sehr gerne zur Frau gehabt, aber die Standesunterschiede waren zu groß.

Sie fliegen wieder!

Flyers English erneut spitze!

Wie in den vergangenen 7 Jahren haben auch im Schuljahr 2006/07 etliche Schülerinnen und Schüler aus den letztjährigen 6ten Klassen am internationalen Sprachtest der University of Cambridge teilgenommen. Am 23.10.07 wurden ihnen die Urkunden für ihre herausragende Leistung übergeben.

Der Sprachtest, der innerhalb des weltweit anerkannten Cambridge Certificate eine extra für Schüler im zweiten Lernjahr angebotene Stufe bildet und unter dem griffigen Namen „Flyers“ bekannt ist, wird an unserer Schule bereits seit vielen Jahren angeboten. Das SGH ist Pionier auf diesem Gebiet, sind wir doch die erste Schule, die in NRW diesen Test regelmäßig durchführt – inzwischen ist er landesweit recht verbreitet. Frau Irene Bartscherer hatte im Rahmen ihrer Referendarsarbeit die Initiative begründet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich mit ihrem Engagement im Wettbewerb mit gleichaltrigen Kindern aus aller Welt, aktuell weit über 150 Länder, in denen Englisch nicht die Muttersprache ist.

Auch in diesem Jahr waren unsere Ergebnisse im Rahmen dieses Vergleichs wieder hervorragend, es gab sogar eine große Zahl an Schülern, die die maximale Zahl der zu vergebenden „Wappen“ auf den Urkunden erreicht haben.

Die Feier im PZ des SGH wurde umrahmt von einem musikalischen und englischsprachigen Programm der Klasse 6c unter Leitung von Frau Gisela Etzenbach und bekam besonderes Lob der beiden Prüfer der School of English in Köln, die die Tests abnehmen, Frau Sutherland und Herr Thorne. Dass sie anwesend waren, ist eine große Ehre, kommen sie doch nur zur Urkundenverleihung an unserer Schule wegen unseres besonderen Status’ als Pioniere. 

Wir beglückwünschen auch an dieser Stelle die 26 erfolgreichen Schülerinnen und Schüler und bedanken uns bei den Eltern für ihre Unterstützung.

(Verfasst von Georg Kipp)

Kants erster Besuch am SGH!

Ein Streitgespräch über unseren möglichen Namensgeber

Am 19.10.2007 fand im PZ des SGH eine spannende, aber auch unterhaltsame Diskussion über den deutschen Philosophen Immanuel Kant statt. Anlass war das Bestreben, sich einer Persönlichkeit anzunähern, die eventuell ihren Namen für eine Umbenennung des SGH in „Immanuel Kant Gymnasium“ geben könnte.

Zwei hochkarätige Diskussionsteilnehmer, die Kantexpertin Dr. Kristina Engelhard und der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, hatten sich zu einem Streitgespräch unter der Leitung des Moderators und Journalisten  Michael Hesse zusammengefunden, um zu klären, ob Kant als Namensgeber für unsere Schule überhaupt geeignet sei.

Vor zahlreichen interessierten Zuhörern prüften die beiden „Kontrahenten“ vor allem die Zeitgemäßheit Kantscher Auffassungen und streiften dabei die drei grundlegenden Aspekte:

  • „Was leistet Kant heute noch für die Naturwissenschaft?“,
  • „Ist Kants Freiheitsbegriff angesichts der modernen Gehirnforschung noch aktuell?“
  • „Passen Kants politische Auffassungen noch in die heutige Zeit?“.

Trotz deutlichen Bemühens Ranga Yogeshwars, Kant zuzusetzen, gelang es der Kantexpertin Engelhard aufgrund ihrer fundierten Werkkenntnis immer wieder, die Aktualität der Kant’schen Auffassungen für unsere Zeit  zu belegen, wobei besonders die komplexe Tiefe seiner Gedanken und seine politische Meinung über die Menschenwürde und das Verhältnis der Völker (Staaten) zueinander beeindruckten.

Interessant für die Zuhörer war, dass sich die beiden „Kontrahenten“ im Laufe des Gesprächs immer mehr in ihrer Sympathie für den Philosophen begegneten und letztlich in der Frage der Eignung als Namensgeber übereinstimmten. Beide waren sich darin einig, dass Kants Leitspruch „sapere aude“ (Traue es dir zu, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!) ein ausgesprochen passender Spruch für ein Gymnasium sei, um Schülern, Lehrern und Eltern eine positive Richtung vorzugeben und das Profil einer Schule zu schärfen.

Einen herzlichen Glückwunsch an unsere Läuferinnen und Läufer!

Jungenstaffel des SGH belegte ersten Platz beim Schulstaffel – Wettbewerb

Sonntagmorgens früh – sehr früh! – warf der Köln – Marathon 2007 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des SGH aus ihren Betten, galt es doch rechtzeitig beim Schulstaffel – Wettbewerb am Start zu sein.

Bei schönstem Sonnenschein bereiteten sich unsere Mädchen und Jungen zwischen den vielen anderen Schulstaffeln auf ihren Einsatz vor. Am Start waren eine Jungenstaffel M 89, eine Mädchenstaffel W 89 und eine Mixedstaffel X 89. In  typischer Karnevalsatmosphäre, wie sie nur in Köln möglich ist, warteten sie vor großer Zuschauerkulisse auf ihr Startzeichen, Sambarhythmen wirkten bei dem einen oder anderen dem Lampenfieber entgegen; wie immer bei dieser Veranstaltung herrschte Volksfeststimmung.

Beim eigentlichen Schulstaffellauf belegte unsere Jungenstaffel, angefeuert von den begeisterten Zuschauern, dann in 3:02:45 h tatsächlich einen herausragenden ersten Platz, die Mädchenstaffel kam mit 3:43:50 h auf einen guten sechsten Platz, während die Mixedstaffel mit 3:58:50 h einen ehrenvollen 54. Platz erreichte.

Insgesamt war die Veranstaltung für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des SGH eine schönes Erlebnis, zu dessen Gelingen natürlich auch hilfreiche Eltern beitrugen. Besonders erwähnt sei in diesem Zusammenhang Frau Juschka, die eine Top – Organisation auf die Beine stellte. 

Unsere Teilnehmer waren im Einzelnen:
In der Jungenstaffel: Fabian Durst, Michael Dung, Björn Juschka, Yussuf Rieger, Lucas Klein, Malte Huck und Thorben Juschka
In der Mädchenstaffel: Pauline Kummer, Marie Hracek, Franziska Pleis, Laura Schmitt, Franziska Bauer, Linda Rödder und Annabel Ehm
In der Mixedstaffel: Edona Ademi, Thomas Krautwig, Anna Horn, Frederik Otto, Miriam Otto, Elias Ebert und Patrizia Kothe

Es ist geschafft!

Die neue Homepage des SGH ist gestartet!

Am 12.10.2007 Punkt 00 Uhr war es endlich soweit: Die völlig überarbeitete Homepage des SGH konnte durch unseren „Technischen Direktor“ John Bieling ins Netz gestellt und damit der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Eine grundlegende Überarbeitung war notwendig geworden, da für das CMS – System („content  management system“) ein umfassendes Update anstand, wobei auch die seit dem 15.6.2005 bestehenden Inhalte der Seite gründlich zu entrümpeln waren.

Zusätzlich musste aber auch das Gesamtdesign der Seite dem neuen Flügel - Logo der Schule optisch angepasst werden. Dabei galt es, die ausgefuchste Farbphilosophie unseres „Art Directors“ Addi Großmann zu berücksichtigen, wie auch bewährte Elemente und Inhalte der alten Seite für die geplante Übernahme anzupassen.

Dies alles war eine Riesenarbeit für John, die er mit gewohntem zeitlichen und persönlichen Engagement hervorragend meisterte, wobei sich die gute Zusammenarbeit mit den „Redakteuren“ der Seite, Thorsten Piesche und Werner Lucas, wieder einmal bewährte. In zahlreichen, oft nächtlichen Telefonaten gelang es den Beteiligten, brauchbare Lösungen zu finden und einen allseits akzeptierten Konsens herzustellen.

Das Homepage – Team hofft nun, dass das entstandene Ergebnis unseren Besuchern gefällt und sie dazu animiert, die Homepage des SGH so häufig wie in der Vergangenheit zu besuchen.

 

(Auf dem Bild "Die drei von der Homepage“: links Thorsten Piesche, in der Mitte John Bieling und rechts Werner Lucas)

Vielen Dank nach Tarnów – Dziekujemy bardzo!!

Besuch unserer Partnerschule im polnischen Tarnów.

Diese wertvolle persönliche Erfahrung durften die 13 Schülerinnen der Jgst. 10 und 11 in Begleitung ihrer Lehrer S. Wester und J. Heiseke bei ihrem Besuch der Partnerschule des SGH, dem IV. Liceum in Tarnów/ Polen, vom 08. bis 15. September machen – da kann ein Koffer auf der Rückreise schon einmal schwerer als auf der Hinreise sein!

Neben der Verständigung mit den Gastgebern bei umfangreichen Mahlzeiten gab es natürlich auch andere Herausforderungen und viel zu lernen. So stand das kulturelle Programm, das die polnischen Kollegen vorbereitet hatten, in diesem Jahr ganz im Zeichen der polnischen Geschichte, insbesondere durch den Besuch der Universitätsstadt Krakau (Wawel, Collegium Maius und Marienkirche) und durch die Besichtigung des Königsschlosses in Niepolomice.

Eine besondere Ehre ist den polnischen und deutschen Schülerinnen durch einen feierlichen Empfang bei der Bürgermeisterin im historischen Rathaus von Tarnów zu Teil geworden – offizieller Ausdruck des hohen Stellenwerts, der dem Austausch von polnischer Seite entgegengebracht wird (Fotos vom Empfang auf der Homepage von Tarnów findet ihr hier). Dazu können wir nur sagen: Vielen Dank nach Tarnów – Dziekujemy bardzo!! Das SGH wird sich beim Gegenbesuch im Juni 2008 ganz bestimmt anstrengen, diesen für unsere Schule so erfolgreichen und lebendigen Austausch entsprechend weiter zu gestalten!

Jens Heiseke

Großer Bahnhof für kleine Gymnasiasten

Die neuen Sextaner erlebten einen ereignisreichen ersten Schultag am SGH.

Für 175 Mädchen und Jungen war der 7. August 2007 ein besonders ereignisreicher Tag: An ihrem ersten Schultag am Gymnasium wurden sie gebührend empfangen.

Nach dem ökumenischen Begrüßungsgottesdienst begaben sich die neuen Sextaner gemeinsam mit ihren Eltern in das PZ. Dort konnten sie erleben, was ihre Vorgänger in nur einem Jahr auf die Beine gestellt hatten, denn die con brio-Musikklasse des Jahrgangs 6 sorgte für orchestrale Untermahlung der Begrüßungsfeier. Besonders beeindruckt waren die Neuen aber auch von den waghalsigen Manövern älterer Schülerinnen auf jeweils nur einem Rad. Sodann durften zwei von ihnen aber auch selber mal ran: Unter tatkräftiger Unterstützung ihrer Paten aus dem Jahrgang 9 erklommen sie die wackeligen Gefährte und stellten fest, dass nicht aller Anfang schwer sein muss.

Abschließend begutachteten die sechs neuen 5er-Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die zukünftigen Räume, während sich die Mütter und Väter im PZ an Erfrischungen und Leckereien erfreuten, die Eltern des 6er-Jahrgangs bereit gestellt hatten und nun professionell servierten.

Wieder ein erlebnisreicher Austausch!

Der zweite Besuch in St.Petersburg

Vom 4. - 15.9.2007 besuchten zwölf Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitern Herrn Wilmar Thiemann, Frau Monika Kaiser und Frau Svetlana Rosin ein zweites Mal im Rahmen eines Schüleraustausches unsere Partenerschule Novo School in St.Petersburg. Einen anschaulichen Eindruck von diesem Erlebnis vermittelt am besten der Bericht einer Schülerin: 

"Für uns zwölf Schülerinnen und Schüler war der Russlandaustausch dieses Jahr ein sehr interessantes Erlebnis. 
Wir lernten dort eine ganz neue Kultur, beinahe eine ganz andere Welt kennen.

Die Vorstellungen, mit denen wir in dieses Land reisten, die auch teilweise durchaus kritisch waren, haben sich jedoch voll und ganz zum Positiven gewendet! Von unseren Gastfamilien wurden wir mit offenen Armen empfangen und teilweise sogar wie ein eigenes Kind behandelt. Auch mit unseren Gastschülern haben wir uns sehr gut verstanden und sie haben uns einen Einblick in ihr Leben verschafft.

Die Stadt und das Land, welche wir jeden Tag nach der Schule durch Museumsbesuche etc. kennen gelernt und erkundet haben, zeigten eine große Vielseitigkeit und wirkten sehr interessant und schön; jedoch überhaupt nicht vergleichbar mit Deutschland bzw. Hennef.

Vor allem fasziniert hat uns der Peterhof, den wir an einem sehr schönen, sonnigen Tag besuchten. Uns zeigte sich eine riesige Palastanlage mit einem atemberaubenden Garten und einem wunderschönen, goldverzierten Schloss, das der Zar Peter I. um 1714 errichten ließ und als seine Sommerresidenz nutzte. Auch St. Petersburg selber war sehr schön; eine riesige Stadt mit ca. 4,6 Millionen Einwohnern, großen Kaufhäusern etc. und doch gibt es im Umkreis von etlichen Kilometern nur einen McDonalds. Für unsere russischen Austauschpartner war dies die Attraktion, denn im vier Stunden entfernten Nowgorod gibt es nirgendwo einen McDonalds. Auch für uns war es eine Freude dort zu essen, da das russische Essen doch sehr unterschiedlich zum deutschen und teilweise auch sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Dieser Austausch war ein unvorstellbares und schönes Erlebnis und wir freuen uns natürlich schon sehr darauf, wenn unsere russischen Austauschpartner zu uns kommen und wir ihnen auch Deutschland (Hennef) zeigen können, da sich diese beiden Länder überhaupt nicht miteinander vergleichen lassen! Jedoch ist jedes dieser beiden Länder sehr schön und sehenswert.

Aber zuhause ist es ja doch am schönsten!"

(Enrica Grunewald, Jahrgangsstufe 12)

Feriengrüße und Ankündigungen

Frohe Ferien!!!

Das Homepage-Team wünscht allen Schülern, Lehrern und Eltern des SGH schöne Ferien. So, wie sich die roten Eingangstüren für die wohlverdienten Ferien geöffnet haben, so laden sie auch wieder ein, das nächste Schuljahr mit Optimismus und Elan zu beginnen.

Die Lehrerinnen und Lehrer treffen sich schon am Donnerstag, den 02. August 2007,  zu den Nachprüfungen (08.10 Uhr) und zur ersten Lehrerkonferenz ( 10.00 Uhr) des neuen Schuljahres. Die zweite Lehrerkonferenz folgt dann am 30.08.2007 um 13.45 Uhr.

Für die Schülerinnen und Schüler beginnt die Schule am Montag, den 06. August 2007. Die erste Stunde (ab 8.10 Uhr) ist für die Klassen 6 bis 10 eine Ordinariatsstunde in ihren (neuen) Klassenräumen; die Jahrgangsstufen 12 bis 13 treffen sich für eine kurze Information im PZ, die Jahrgangsstufe 11 in der Pausenhalle. Ab der zweiten Stunde ist Unterricht nach Stundenplan.

Die schriftlichen Nachprüfungen finden diesmal schon vor dem Ende der Ferien, und zwar am Donnerstag, den 02. August 2007, ab 08.10 Uhr statt; die mündlichen Nachprüfungen folgen einen Tag später

Am Dienstag, den 07. August 2007, begrüßen wir die neuen Sextaner um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Pfarrkirche In der Warth, dem sich um 11.15 Uhr eine Aufnahmefeier im PZ des Gymnasiums anschließt. Danach gehen die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin/ ihrem Klassenlehrer bis ca. 13.00 Uhr in die Klassenräume, wo sie ihren Stundenplan und andere wichtige Informationen erhalten. Die Kinder benötigen dafür nur eine Schultasche, einen Stundenplanvordruck, einen Notizblock und Schreibzeug. Während dieser Zeit haben die Eltern die Möglichkeit, im PZ Fragen an die Schulleitung zu richten und sich bei einer Tasse Kaffee zu unterhalten.

Weitere Archive des SGH