Aktuelle Berichte
Mitteilungen & Ankündigungen

Wie war das noch gleich?

ArchivIm Laufe der Zeit werden unter der Rubrik "Berichte" recht viele Artikel veröffentlicht. Um eine gewisse Ordnung zu erreichen, werden diese am Ende eines jeden Schul - Halbjahres ins Archiv geschoben. Hier können Sie diese älteren Berichte finden.

Berichte aus dem Archiv Schuljahr 11/12 2. Halbjahr:

Wach auf mit Fair-Trade!

Der evangelische Reli-Kurs 7c/f zeigte wie's geht.

Unter diesem Motto informierte der evangelische Religionskurs 7 c/f am 15.5.2012 auf dem Marktplatz Hennefer/innen über die Fair-Trade-Idee und machte die Passanten auf Probleme der 3. Welt aufmerksam. Die Hennefer/innen konnten Schokocookies, die unsere Koch-AG gebacken hatte, selbstgemachte Schokocrossies und Brote mit Schokoladenaufstrich aus fair gehandelter Schokolade probieren und anschließend fair gehandelte Schokoladentafeln und Schokoladenriegel in verschiedenen Sorten erwerben. Auch internationale Kunden aus England (Branbury) und Spanien fanden Gefallen an der Aktion.

Einen Tag zuvor, am 14.6.2012 hat die Stadt Hennef die Auszeichnung „Fair-Tradetown“ verliehen bekommen, die Bedingungen dafür konnten auch durch unsere Hilfe erfüllt werden.

Bei wem funkt’s am besten?

Am letzten Schultag wurden die Jahrgangsbesten beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik geehrt.

Auch in diesem Jahr haben wieder 280 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen des SGH beim Känguru-Wettbewerb geknobelt, gezeichnet, gerechnet und geschätzt – einige mit sehr großem Erfolg. So gab es in diesem Jahr zwei 3. Preise (d.h. die Schüler zählen deutschlandweit zu den besten 5 % ihrer Altersklasse) und neun 2. Preise (beste 3 % deutschlandweit). Malte Harnischmacher aus der Klasse 7d, der schon in den vergangenen Jahren hervorragend abgeschnitten hatte, schaffte es auch in diesem Jahr wieder, einen ersten Preis zu erlangen und zählt damit bundesweit zu den besten 1 % seiner Jahrgangsstufe. Lena Fahrbach erzielte nicht nur einen tollen 2. Preis, sondern bekam auch als Sonderpreis für den weitesten Kängurusprung (d.h. größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt mit dem Känguru-Logo.

Die Idee zu einem solchen Wettbewerb stammt aus Australien – daher auch der etwas ungewöhnliche Name. Hochschulmathematiker kamen 1975 auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem viele, möglichst alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollten – und wollen. Dazu müssten die Aufgaben nicht zu schwer, aber sehr anregend sein, das Spektrum der Aufgaben so breit sein, dass jede und jeder etwas findet, was sich lösen lässt und dabei noch Spaß macht.
Herausgekommen ist ein Multiple-Choice-Wettbewerb, der seit 1978 in Australien stattfindet und an dem sich dort wenige Jahre später schon 80 % der Schulen beteiligten.
Anfang der 90er Jahre brachten zwei französische Mathematiker den Wettbewerb nach Europa und hier steigen die Teilnahmezahlen jährlich. So haben z.B. in diesem Jahr deutschlandweit ca. 9000 Schulen mit insgesamt mehr als 800.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

Für alle, die den Känguru-Wettbewerb noch nicht kennen, hier eine kleine Kostprobe:

Unser Nachbar hat vier besondern schöne Kuckucksuhren. Damit stündlich alle Kuckucksrufe einzeln zu hören sind, geht allerdings jede entweder vor oder nach: eine 2 Minuten, eine 3 Minuten, eine 4 Minuten und eine 5 Minuten. Als ich gestern dort auf die Uhren guckte, zeigte eine gerade 6 Minuten vor 9 Uhr, eine 3 Minuten vor 9 Uhr, eine 2 Minuten nach 9 Uhr und eine 3 Minuten nach 9 Uhr. „Wie spät es in diesem Moment wirklich ist, kannst du leicht herausfinden“, sagte der Nachbar. Wie spät war es in diesem Moment?
(A) 8:57 Uhr (B) 8:58 Uhr (C) 8:59 Uhr (D) 9:00 Uhr (E) 9:01 Uhr

Alle Aufgaben aus diesem und den letzten Jahren kann man – nach Jahrgängen sortiert – auf der Seite des deutschen Veranstalters unter www.mathe-kaenguru.de finden.

Senta Haas

Frauen @ Technik

Wie Stein für Stein in eine bessere berufliche Zukunft für Frauen investiert wird.

Das Projekt Frauen @ Technik dient der beruflichen Orientierung von Schülerinnen der Jahrgänge 9-11, die technikinteressiert sind oder einen Überblick über das technisch-mechanische Berufsfeld gewinnen möchten. Ich und 3 meiner Mitschülerinnen durften dieses Jahr an diesem Projekt teilnehmen und konnten unserem Erfahrungsschatz viele neue verschiedene Eindrücke hinzufügen.

Das Projekt wurde dieses Jahr von der ehemaligen Studentin und heutigen wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Hochschule Bonn Rhein-Sieg, Julia Ockenga, von Katharina Seuser, einer Professorin für Elektrotechnik, und vielen weiteren Mitarbeitern und Studenten der Hochschule in Sankt Augustin ermöglicht. An 3 Tagen sollten wir lernen, was es für verschiedene Studiengänge es im Bereich der Technik gibt, worin genau es in diesen Studiengängen und Berufen geht und ob wir uns in solch einem Beruf später vorstellen könnten.

Am 1. Tag wurden wir durch die Hochschule in Sankt Augustin geführt und es wurden uns die Studiengänge Elektrotechnik und Maschinenbau vorgestellt. Es wurden uns verschiedene Gerätschaften gezeigt, wie zum Beispiel Jenny, ein Haushaltsroboter, der mitten in der Entwicklung steckt und auf englische Sprachkommandos reagiert, ein Fahrradsimulator, mit dem auch Grundschüler aus Siegburg auf ihre Fahrradprüfung vorbereitet werden sollten, eine 3D Leinwand, wie man sie aus dem Kino kennt, mit dem Feature hinter die Bilder schauen zu können und sich diese von allen Seiten aus anschauen zu können, ein Helm, der die Realität „erweitert“, sprich in der Lage ist, Magneten zu erkennen und dessen Magnetfelder sichtbar zu machen, auch bekamen wir ein Rasterelektronenmikroskop zu sehen.
Nach dem Rundgang und der Information zu den Studiengängen aßen wir in der Mensa der Hochschule zu Mittag. Auch wenn es dort für eine Schülerin sehr unübersichtlich war, kamen wir gut zurecht und das Essen hat auch nur positive Eindrücke hinterlassen.
Nach dieser Stärkung ging es mit Shuttlebussen auf zum deutschen Museum Bonn. Dort wurden wir von Christine Reinsch, einer Mitarbeiterin des Museums, empfangen und erhielten eine ausführliche Info über ihren Werdegang und ihr Physikstudium an der Uni in Bonn. Natürlich befassten wir uns auch mit berühmten Physikerinnen, wie zum Beispiel Marie Curie und Lise Meitner, und deren schweren Wege zu Physikerinnen. Darüber hinaus wurden wir durch eine Ausstellung über den Physiker Heinrich Hertz geführt und haben im Anschluss in Form einer Gruppenarbeit einen Workshop zum Thema Robotik absolviert, in dem wir anhand von Legorobotern den Weg eines Roboters von der Konstruktion bis hin zum Verkauf simuliert haben.

Am 2. und 3. Tag hatten wir die Möglichkeit, in Hennecke, einem Betrieb für Maschinenbau mit Standort in Sankt Augustin, ein 2 Tage langes Praktikum zu absolvieren. Wir bekamen zuerst einen Rundgang durch das Firmengebäude und die dazugehörigen Industrie- und Lagerhallen, um einen groben Überblick über das Unternehmen zu erhalten. Wir durften mit CAD Programmen, also 3D-Programmen zur Hilfe der Konstruktion von Maschinen und Maschinenkleinteilen, herum experimentieren und wurden durch das Technikum, praktisch das Testlabor für fertig montierte Maschinen, geführt. Auch erhielten wir einen Einblick in die Lehrwerkstatt des Betriebes
und wurden ausführlich über Studium und Ausbildung informiert. Im Unternehmen betreute uns Frau Jacobs, eine Konstrukteurin des Betriebes.

Nach 3 Stunden ging es dann zurück in die Hochschule. Zuerst gab es wieder Mittagessen in der Mensa, danach machten sich alle Schülerinnen daran, ihre Präsentationen für die Abschlussveranstaltung vorzubereiten. Diese beinhalteten Informationen und eine Beschreibung der Tätigkeiten im jeweiligem Unternehmen und die persönlichen Eindrücke der Schülerinnen.

Ich finde das Projekt Frauen @ Technik sehr gelungen, man bekommt einen wirklich sehr ausführlichen Einblick in die Welt der Technik und gerade wenn man sich bei der Berufswahl noch nicht sicher ist, wird einem mit dem Einblick in die Unternehmen sehr geholfen und man kann sich, selbst wenn man sich nicht für einen technischen Beruf entscheidet, besser einschätzen und eigentlich nur gute Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Durch die selber gegebene Präsentation hat man das gesamte Projekt noch einmal vor Augen und man sammelt Erfahrung, was das Reden vor fremdem Publikum angeht.
Ich würde jedem das Projekt Frauen @ Technik empfehlen, da dadurch einfach viele wichtige Erfahrungen vermittelt werden, die bei der Berufswahl nützlich sind, auch wenn man später in einem ganz anderem Bereich als der Technik arbeiten möchte. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung vom Schulalltag und eine ganz spezielle und einzigartige Erfahrung für jeden Teilnehmer.

Alix Müller, EF

Blicke in die Vergangenheit und in die Zukunft

Die offizielle Entlassung des Abitur-Jahrgangs 2012.

Am Freitag, dem 29.6.2012 endete für 115 Schülerinnen und Schüler ihre Zeit am SGH. Mit der Überreichung der Abiturzeugnisse endete für sie die Schullaufbahn und gleichzeitig beginnt der nächste Lebensabschnitt.

Die Aufforderung, ihre Erfahrungen aus der Schulzeit nicht zu vergessen und für die Zukunft fruchtbar zu machen, war auch die Kernaussage der meisten Abiturreden. Herr Lückner als Stufenleiter ermutigte die Abiturienten, das Ohr an ihre „Schiene der Geschichte“ zu legen. Herr Roth verdeutlichte ausgehend von Parallelen zwischen der Geschichte Harry Potters und der Biografie der Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Freiheit und der daraus resultierenden Verantwortung. Die Abiturientinnen schließlich resümierten ihren bisherigen Lebensweg, indem sie das Rad der Geschichte vom heutigen Tag bis zu ihrer Geburt zurückdrehten.    

Für den musikalischen Rahmen sorgten neben dem Oberstufen-Chor und dem Schulorchester Antonia Schäfer und Robin Krings. Begleitet wurden sie vom ehemaligen SGH-ler Chris Lorbeer am Keyboard.

Im Anschluss daran erfolgte die Ausgabe der Zeugnisse und – tags darauf – der Abiturball, der erstmals in der neuen Mehrzweckhalle an der Gesamtschule stattfand.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten auch auf diesem Wege nochmals herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei allen ihren Wegen außerhalb des SGH!

Flucht aus ASGHaban – Zauberlehrlinge legen die Schule lahm

Abiturienten feiern sich und ihren Schulabschluss beim diesjährigen Abi-Streich.

Man nehme bemalte Bettlaken, Papierschnipsel, Musik, ca. 100 Abiturienten und vor allen Dingen eine große Menge Wasser (vorzugsweise nicht vom Himmel) und schon hat man: Einen Abitur-Streich mit anschließendem Ausnahmezustand in der Schule.

Dieses altbewährte Rezept beherzigte auch der diesjährige Abiturjahrgang und erstürmte nach der zweiten Stunde die Schule. Die Lehrerschaft hatte sich offenbar durch intensives Quidditch-Training und die Suche nach dem Stein der Weisen auf den bevorstehenden Abi-Streich bestens vorbereitet. Bei den folgenden Spielen zwischen Schüler- und Lehrerschaft zogen die Pädagogen zwar meistens den Kürzeren, aber dennoch gelang es ihnen in rekordverdächtigen 45 Minuten, alle Aufgaben zu meistern.

Und so folgte – ganz ohne Zauberei - für die Unterstufenschüler der normale Unterricht, für den Rest der Oberstufe „der große Kehraus“ und für alle anderen ein etwas verkürzter Schultag.

Auf der Suche nach dem Wesen des Menschen

Von Mozart bis Winehouse – Das „Projekt Mensch 2.7“

Das musikalische Genie, das schwierige Leben und der frühe Tod von sechs Musikern bildete den Rahmen für die Aufführung des Musikprojektkurses am 14.6. und 15.6.2012.

Für ihre musikalische Hommage hatten die Schülerinnen und Schüler ein düsteres Szenario entworfen: Graue Wesen wollen der Frage auf den Grund gehen, was menschliches Fühlen und Handeln auszeichnet. Hierzu erhoffen sie sich Antworten von Wolfgang Amadeus Mozart, Charlie Parker, Jimmi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain und Amy Winehouse. Allen gemeinsam ist, dass sie auf der einen Seite zwar früh zu Legenden ihrer Zeit wurden, andererseits aber in ihrem Leben vor großen Schwierigkeiten standen und in relativ jungen Jahren starben. Bei den Gesprächen zwischen den Befragern und den Künstlern ergibt sich so einerseits ein Einblick in deren Seelenleben, andererseits zeigen die dargebotenen Lieder und Musikstücke, was sie so einzigartig machte.

Die Umsetzung dieser Idee lag in den Händen des Musikprojektkurses des Jahrgangs Q1. Diese Kurse arbeiten ein Schuljahr lang an einem Thema, an dessen Ende eine Präsentation stehen soll. Das Ziel soll sein, die Schüler zu selbständigem und kooperativem Lernen anzuregen – was offensichtlich gelang: Die Gruppe überlegte sich das Thema, recherchierte die Biografien der Musiker und übernahm die gesamte Organisation. Die meiste Arbeit war dabei die  Umsetzung auf der Bühne. Dazu übten sich die Schülerinnen im Schreiben des Drehbuchs, dem Führen der Regie, der Vorbereitung in der Maske und natürlich vor allem der schauspielerischen Darstellung der Charaktere.

 

Das SGH begrüßt die „Neuen“

Fünftklässler lernen ihre neuen Klassen kennen.

Am Freitag, den 22.6.2012 konnten die kommenden Fünftklässler einen weiteren Blick in ihre neue Schule werfen. Bereits im November hatten sie einen ersten Eindruck vom SGH erhalten. Jetzt hieß es, zum ersten Mal die kommenden Klassenlehrerinnen und –lehrer sowie die neuen Klassenkameraden kennenzulernen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schul- und Unterstufenleitung und die Schulband ging es dann los: Die Paten sorgten für dafür, dass alle ihre richtige Klasse finden konnten. Eine Besonderheit in diesem Jahrgang: Erstmalig gibt es zwei con brio-Klassen! Im Anschluss ging es in die Klassenräume, wo sich alle etwas „beschnuppern“ konnten.   

Jetzt heißt es noch einmal gut erholen, bevor schließlich ab August hoffentlich acht erfolgreiche Jahre am SGH beginnen!

Musikalisches Märchen in der Pausenhalle

„Peter und der Wolf“ in der Pausenhalle des SGH.

Zu ungewohnter Stunde an ungewohntem Ort lud das Schulorchester, unterstützt von Herrn Großmann als Erzähler, zum musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ ein.

Am späten Donnerstagnachmittag führte das Ensemble das Werk Sergej Prokofjews auf. Ob es am bevorstehenden Fußballspiel oder der Schuljahresendmüdigkeit lag: Insgesamt kamen nur wenige Zuhörer in die Pausenhalle des SGH, wo die Aufführung aufgrund des gewittrigen Wetters verlegt worden war. Doch die meist (sehr) jungen Gäste bekamen dreißig Minuten kurzweiliger, spannender und musikalisch ansprechender Unterhaltung geboten. Und so fieberte Einige mit, ob es Peter und den anderen Tieren gelingen würde, den Wolf zu besiegen.

Fazit: Wieder mal ein neuer Einfall der kreativen Musikfachschaft. Und wer weiß – vielleicht lässt sich zur nächsten derartigen Veranstaltung noch mehr Publikum gewinnen.

Con brio-Klassen spielen auf

Abschlusskonzert der Klassen 5d und 6d

Im Anschluss an das Kennenlernfest für die kommenden Fünftklässler am Freitag, den 22.6.2012, zeigten die beiden aktuellen Musikklassen im PZ, woran sie im vergangenen Schuljahr geprobt hatten. Unter Leitung von Frau Nonnemann (5d) und Herrn Seidel (6d) musizierten sich die beiden Ensembles durch die Musikgeschichte. Auf dem Programm standen neben klassischen Stücken  und bekannten Melodien aus Filmen („Fluch der Karibik“) auch Arrangements klassischer Rocksongs wie „Smoke on the Water“.

Man darf auf das kommende Schuljahr gespannt sein, wenn es erstmalig zwei Con brio-Klassen in einem Jahrgang gibt.

Witamy! Polnischer Rückbesuch in Hennef

Polnische Schülergruppe unterwegs in Hennef und Umgebung

Vom 12.6. bis zum 23.6.2012 besuchten elf polnische Schülerinnen und Schüler zusammen mit zwei Lehrerinnen das SGH und ihre Austauschpartner. Es war der Rückbesuch zur vorangegangenen Fahrt nach Tarnów im Herbst. Für einige der polnischen Austauschschüler war es bereits das zweite Mal, dass sie am Schüleraustausch teilnahmen.

Neben dem Zusammenleben in den Familien und dem Kennenlernen des Schulalltags in Deutschland standen zwei Themen im Mittelpunkt: In dem gemeinsamen Schulprojekt ging es um das Essen in Deutschland und Polen – handfeste Ergebnisse waren dementsprechend auch deutsche und polnische Salate. In der Freizeit konnten die polnischen Austauschpartner indes das typisch deutsche „Public Viewing“ der EM-Spiele kennenlernen, auch wenn es leider bei den Spielen der polnischen Nationalelf nicht immer Grund zum Jubeln gab. Außerdem unternahm die Gruppe Ausflüge zu den „klassischen“ Austauschzielen nach Köln, Bonn, einem nahgelegenen Freizeitpark und zum Paddeln auf die Sieg.

Leistung und Engagement gewürdigt

Jon Reepen und Leander Heller wurden beim Hennefer Schülerpreis geehrt.

Bei der erstmaligen Verleihung des "Hennefer Schülerpreises" für besondere Leistungen und außergewöhnliches Engagement wurden auch zwei Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs am SGH geehrt.

Als Notenbester des Abiturjahrgangs 2012 wurde Jon Reepen ausgezeichnet. Eine geschmeidige Abiturnote von 1,0 hat er sich in den vergangenen beiden Jahren und in den Abiturprüfungen der letzten Wochen erarbeitet. Fleiß und Ehrgeiz sind sicherlich wesentliche Zutaten für den Erfolg; grundlegend aber ist wohl Jons aufrichtiges Interesse an der Sache selbst.

Für sein besonderes soziales Engagement wurde Leander Heller geehrt. Ob als Leiter des Medienteams, Helfer im  Technikteam oder aber als engagiertes Mitglied der Nigeria AG - die Schulgemeinschaft hat Leander für seine freundliche und tatkräftige Hilfsbereitschaft in unzählbaren Situationen zu danken. Zu Recht also die Ehrung für ihn. Kolossal die Lücke die er hinterlässt.

Alles Gute für die Zukunft wünschen wir unseren beiden Preisträgern!

Bericht von der Schulkonferenz

In der letzten Schulkonferenz des Schuljahres 2011/2012 wurden wegweisende Beschlüsse gefasst.

Die letzte Schulkonferenz hat auf einigen Feldern wegweisende Beschlüsse gefasst:

Das neue Schulprogramm ist verabschiedet worden. Der Weg dahin hat mehr als ein Jahr gedauert. Wir haben ein offenes Forum veranstaltet und die Schulprogrammgruppe, die aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften besteht, hat in vielen Sitzungen daran gearbeitet. Neu ist daran, dass wir konkret beschreiben, wie wir unser Leitbild umsetzen wollen und welche Schritte wir mittel- und kurzfristig zur Weiterentwicklung des SGH gehen wollen. Das vollständige Schulprogramm finden Sie bald hier auf der Homepage.

Nach langer und intensiver Diskussion haben wir für das nächste Schuljahr die Erprobung eines neuen Stundenrasters beschlossen. Oberstes Ziel war es, den Schultag zu entschleunigen, mehr Zeit für intensives Üben zu ermöglichen und die Erholungszeiten besser zu nutzen. Durch die neue Mensa ist es nun möglich, dass die gesamte Schule zur gleichen Zeit eine Mittagspause hat. Wir haben darauf geachtet, dass der Unterricht vor allem in den Zeiten hoher Leistungsfähigkeit stattfindet. Das neue Stundenraster finden Sie hier. Das weitere Vorgehen ab dem Schuljahr 2013/14 soll in einem offenen Forum diskutiert werden und in der vierten Schulkonferenz im nächsten Schuljahr beschlossen werden.

In diesem Zusammenhang wurde ein Vorschlag der Lehrerkonferenz diskutiert, den Gong am Ende der Stunde abzuschaffen. Ziel war dabei vor allem, das Unterrichtsende offener zu gestalten. Die SV stellte den Antrag, den Gong ganz abzuschaffen. Nach intensiver Diskussion hat sich folgender Vorschlag durchgesetzt: Vor Unterrichtsbeginn am Morgen und nach längeren Pausen klingelt es 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn. Konkret bedeutet dies, dass es an Langtagen um 8.05, 10.50 und 13.15 Uhr und an Kurztagen um 8.05, 10.50 und 12.35 Uhr klingeln wird. In der Schulkonferenz herrschte die Einschätzung vor, dass insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe von dieser Regelung profitieren werden. Auch dieses neue Verfahren soll erprobt werden und das weitere Vorgehen in der dritten Schulkonferenz im Schuljahr 2012 / 13 beschlossen werden.

Die Stundentafel für die Mittelstufe ist neu festgelegt worden. Die Konsequenz daraus ist, dass insbesondere die naturwissenschaftlich–technischen Fächer im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9 gestärkt werden, da diese ebenso wie die neuen Fremdsprachen in Zukunft vierstündig unterrichtet werden. Diese Regelung gilt ab dem Schuljahr 2012 / 13 für die Jahrgangsstufe 8 und in dem darauf folgenden Schuljahr für die Jahrgangsstufe 9, wenn beide Jahrgangsstufen im Ganztag sind.

Die Schulkonferenz hat ebenso über die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule für Hennef diskutiert und in einem Beschluss festgehalten, dass wir die Einrichtung begrüßen und grundsätzlich zu einer Kooperation im Bereich der Leistungskurse in der Oberstufe bereit sind. Aus unserer Sicht ergibt sich damit die Chance für alle Hennefer Jugendlichen, die Schulform zu finden, die zu ihren Fähigkeiten und Schwerpunkten im Leben passt. Durch die Schaffung einer dritten Oberstufe wird der Druck auf das SGH abnehmen, da alle Hennefer Schülerinnen und Schüler auf ihrer jeweiligen Schule bleiben können, um das Abitur zu erlangen. In den vergangenen Jahren haben wir den Hennefer Jugendlichen die Garantie gegeben, dass Sie ihr Abitur in Hennef ablegen können, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen. Das führte dazu, dass wir zum Teil sehr große Jahrgänge in der Oberstufe haben, die unsere räumlichen Kapazitäten deutlich übersteigen. Durch die Kooperation bei den Leistungskursen können wir sicherstellen, dass wir unseren Oberstufenschülerinnen und –schülern ein sehr breites Angebot machen können.

Im nächsten Schuljahr wird es erstmals einen eigenen SGH-Schulplaner geben. Eine Schülergruppe um Herrn Esser und Herrn Eichinger arbeitet zurzeit unter Hochdruck an der Erstellung. Herr Pohl, u.a. auch Vorsitzender der Stadtschulpflegschaft, hilft dabei tatkräftig mit. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen, die bereits im Ganztag sind, werden das Heft verwenden, die anderen Jahrgangsstufen können es freiwillig verwenden.

Im neuen Schuljahr werden acht neue Lehrkräfte ans SGH kommen. Die Auswahlgespräche waren außerordentlich erfolgreich. Alle Bewerberinnen und Bewerber, denen wir ein Angebot unterbreitet haben, haben sich für uns entschieden. So werden sieben junge Lehrerinnen und Lehrer ihre Berufstätigkeit bei uns aufnehmen und ein Lehrer, der im Ausland gearbeitet hat, kommt zu uns. Wir sind eines von ganz wenigen Gymnasien in NRW, bei dem es eine Schulsozialarbeiterin gibt. Die neue Kollegin wird ihre Arbeit im nächsten Schuljahr aufnehmen. Wir freuen uns sehr, dass uns dies nach mehrjähriger Arbeit gelungen ist.

Gelungenes Wiedersehen

Die Ausgabe der alten Abiklausuren brachte zusammen was zusammen gehört.

Die Ausgabe der Abiturklausuren aus den Jahrgängen 1979 bis 2002 sorgte für die Wiedervereinigung der Werke mit ihren Urhebern. Aber auch die Ehemaligen untereinander kamen zusammen, in der fein konzertierten Aktion vom 8. Juni.

Am Anfang stand ja die Idee, das Archiv nicht einfach nur aufzuräumen, sondern die alten Klausuren wieder an den Mann respektive die Frau zu bringen. Die Resonanz auf das Angebot zur Ausgabe der Abiklausuren übertraf die Erwartungen: Weit über 700 Ehemalige meldeten sich. Das bedeutete harte Arbeit für die Oberstufenkoordinatorin Trixi Glaser und das gesamte Oberstufenteam. Allein generalstabsmäßige Planung sowie die tatkräftige Unterstützung von Frau Bohlmann machten es möglich, dass am 8. Juni alle beantragten Klausuren verfügbar sein würden.

Angesichts des enormen Anklangs war früh klar: Die Ausgabe der Klausuren soll ein Event werden. Der Förderverein trat in Aktion und kümmerte sich, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 11 und 12, um die Organisation des geselligen Teils der Aktion

Und so wurde es in der Tat ein gelungenes Wiedersehen mit sowohl der eigenen Vergangenheit als auch mit den ehemaligen Mitschülern sowie der Schule im Hier und Jetzt. Dem Angebot einer Schulführung folgten viele Ehemalige, die sich ausgesprochen interessiert und durchaus beeindruckt von den Veränderungen vor allem der letzten Jahre zeigten.

Für die großzügigen Spenden an den Förderverein sagen wir Dank. Und auch die Bereitschaft so vieler Ehemaliger, für ein Netzwerk zur Berufsberatung und Zukunftsplanung zur Verfügung zu stehen, freut uns sehr.

Fernöstliches Interesse am SGH

Eine Delegation aus China informierte sich über das deutsche Schulsystem.

Das SGH hat Besuch von einer Delegation aus Macau, China bekommen. Die Gruppe aus Mitgliedern der Schulbehörde und Schulleitungen sind nach Deutschland und Estland gereist, um sich erfolgreiche Schulsysteme anzusehen.

Die Teilnehmer waren sehr an der Struktur der Schulen in NRW interessiert, stellten viele Fragen und zogen Vergleiche zum eigenen Schulsystem. Sie waren besonders über die Breite des Lernangebots am SGH und die Offenheit des deutschen Schulsystems überrascht. Herr Roth und Herr Wester standen den Gästen Rede und Antwort, während eine Dolmetscherin sehr engagiert zwischen Deutsch und Chinesisch vermittelte.

Nach dem Besuch ging es zum benachbarten Berufskolleg um sich das "weltberühmte deutsche Berufsschulsystem" erläutern zu lassen. Auf dem Weg dahin fand ein Kinderanhänger das besondere Interesse der Gruppe. Wer hätte gedacht, dass wir die Neugier einer chinesischen Delegation in Sachen Fahrrad wecken können.

„Es wird alles gut, alles wird gut, es wird alles gut!“

Viel Trubel bei "Hase Hase" in der Inszenierung der Theater-AG der Mittelstufe.

„Es wird alles gut, alles wird gut, es wird alles gut!“

Dies präsentierte die Stufe 8 des Städtischen Gymnasiums am 6. Juni 2012 bei Ihrer Theateraufführung „Hase Hase“, nach der Vorlage von Coline Serreau.

Die Schülerinnen und Schüler spielten das Original französische Theaterstück, in dem es um Hase und seine lustig, chaotisch, kriminelle Familie ging. Immer wieder versicherte die französische Präsidentin: „Alles wird gut“, und das war nicht gelogen.

Das Theaterstück wurde sensationell und professionell vorgetragen.

Herzlichen Glückwunsch an die Theater-AG der Mittelstufe! :)

Leah Vogel

Bewegung am Brückentag

Die erste Portion Bilder vom Sportfest 2012.

Es wurde mal wieder Zeit, anstelle des jährlichen Schulfests ein Sportfest zu veranstalten. Das Sportfest vor drei Jahren hatte sich als Knaller erwiesen, und an den Erfolg sollte die diesjährige Veranstaltung anknüpfen.

Los ging's mit den Minimarathons der Klassen 5 bis 9 bzw. der Oberstufe. Im Anschluss begaben sich die Schülerinnen und Schüler in die vielen verschiedenen Workshops. Es mag es etwas ausgelutscht klingen, aber: Es war für jeden was dabei.

Zur Abschlussveranstaltung kam die Schule wieder im Stadion zusammen. Schließlich traten in verschiedenen Mannschaftsdisziplinen Lehrer gegen Schüler an.

Hier ist die erste Portion Bilder vom Fest. Weitere liefern wir nach, sobald die anderen Reporter liefern.

Besuch bei den Profis

Die Schulsanitäter beim Deutschen Roten Kreuz.

Am Samstag den 17.05.12 haben sich die Sanitäter des SGH zu einem Auffrischungskurs getroffen.

Nach einer Begrüßung und Einführung von Herr Guido Möller wurde der schon gelernte Stoff wiederholt. Der Schulsanitätsdienst bekam von dem DRK zwei Verbandstaschen mit wichtigem Zubehör für die erste Hilfe. Nach einer Mittagspause mit leckerem Essen und gratis Getränken kam der Bürgermeister, um mit den neuen Sanitätern des SGH für ein Foto bereit zu stehen. Er gratulierte ihnen und wünschte ihnen viel Glück bei ihrem künftigen Aufgabenbereich. Während des Fotos bekamen die Sanitäter ihre neuen Westen mit dem Logo darauf, um auch in der Schule erkannt zu werden. Nach einem Fotoshooting mit dem Bürgermeister wurden die Sanitäter auf eine harte Probe gestellt.

In eingeteilten Gruppen mussten sie bei einer Unfall-Simulation Erste Hilfe leisten. Das hieß zum Beispiel: einen Sonnenstich behandeln, Verätzung aus dem Chemieunterricht sowie normale Wunden verarzten. Vorerst wurden in den Gruppen die Aufgaben verteilt. Diese beinhalteten den Notarzt rufen, Mut zu sprechen und verarzten. Das verbrauchte Material aus den Verbandstaschen wurde von dem DRK gratis wieder aufgefüllt.

Zum gelungenen Abschluss wurden die Rettungswagen besichtigt. Dazu gehörte auch die Sirenen zu testen, die Situation eines Patienten im Krankenwagen nach zu empfinden und die Geräte auszuprobieren. Bei dem ganzen theoretischen Stoff wurde der Spaß nicht vergessen. Die Sanitäter hatten einen tollen, lehrreichen Tag bei dem DRK.

Nicht nur Alpen und Himalaya bezwungen

Auf Klettertrip mit der 7c.

Am Montag, den 21.5.2012 unternahm die Klasse 7c einen Tagesausflug in den Hennefer Kletterwald. Organisiert wurde die Tour vom Sportlehrer der Klasse, Herrn Sanok, als Begleitung war die Klassenlehrerin, Frau Dresbach-Klaas, dabei.

Zunächst marschierten wir stramm vom Schulgebäude zur Sportschule Hennef und kraxelten danach noch den benachbarten Berg zum Kletterwald hinauf. Vor Ort erhielten wir als erstes eine fachkundige Einweisung: wie man sich selbst mit den großen Karabinern des Klettergurtes sichern kann, wie man diesen überhaupt anlegt und wie man sich sicher auf den Parcours bewegt. Dann ging es in die Höhe; zur Wahl standen die unterschiedlichsten, liebevoll und phantasiereich gestalteten Parcours mit verschiedener Höhe, Länge und Schwierigkeitsgrad, benannt nach einigen Gebirgen der Welt: z.B. Alpen, Vogesen, Rocky Mountains oder Himalaya. So war sowohl für wagemutige und geübte Kletterer als auch für Einsteiger das Richtige dabei. Jeder konnte seine ganz persönliche Herausforderung suchen und bestehen.

Alle Schüler der Klasse wuchsen über sich hinaus und können stolz auf sich sein. Sogar im Zweigebirge, einem anspruchsvollen Parcours, der nur paarweise bewältigt werden konnte, bewährten sich einige unerschrockene Teams, gute Tipps und Hilfestellungen erhielten die Schüler von Herrn Sanok, der zuvor auf dieser Anlage schon Erfahrungen gesammelt hatte und unermüdlich mitkletterte, während sich Frau Dresbach-Klaas mehr auf das Fotografieren, Loben und Anfeuern (von unten!) verlegte...

Nach über drei Stunden anstrengender und hochkonzentrierter Kletterei traten wir erschöpft, aber hochzufrieden den Rückweg zur Schule an - und können den Kletterpark Hennef nur begeistert weiter empfehlen.

Neues von der Abiturklausurenaktion – über 2000 Klausuren ausgegraben!

Zum Stand der Dinge und über die Ausgabe der Klausuren am 8. Juni.

Weit über 700 Anfragen von Ehemaligen aus den Abiturjahrgängen 1979 bis 2002 sind bei uns eingegangen, die gerne Ihre alten Abiturklausuren haben wollten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist es gelungen, die Klausuren im überfüllten und baustaubgeschädigten Archiv zu finden. Sie werden am 8. Juni nach Jahrgängen geordnet zur Abholung bereit liegen. Diejenigen, deren Klausuren wir nicht gefunden haben, sind per E-Mail informiert worden. Bitte denken Sie bei der Abholung daran, dass Sie sich ausweisen können und dass Sie eine Vollmacht dabei haben, wenn Sie für jemand anderen die Klausuren holen. In Einzelfällen liegen uns bereits Vollmachten vor; einen Vordruck finden Sie hier.

Da am 8. Juni ganz viele der Ehemaligen persönlich auflaufen wollen, wird die Ausgabe der Klausuren zu einer zweiten Veranstaltung neben dem Sportfest. Der Förderverein wird zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge Q1 und 12 einen Getränkestand und Sitzgelegenheiten organisieren, sodass auch Gelegenheit zu manch gemütlichem Plausch unter einstigen Mitschülern geschaffen ist. Auch Lehrerinnen und Lehrer, die bereits im Ruhestand sind, sind zu dieser Veranstaltung eingeladen worden, da sie die Ehemaligen am besten kennen! Der Getränkestand soll ab 15.00 Uhr geöffnet sein; als Kernzeit für die Ausgabe der Klausuren ist die Zeit zwischen 16 und 18 Uhr vorgesehen. Klausuren und Getränke wird es aber bis 20.00 Uhr geben. Das Ganze wird im Eingangsbereich der Schule stattfinden.

Gerne möchten wir die Gelegenheit beim Schopf ergreifen, die aufgefrischten Kontakte zu unseren Ehemaligen auch für unsere aktuellen Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Ein Zugriff auf den Erfahrungsschatz aus der Studien- und Berufswelt wäre sicherlich ein großer Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, die oft ganz viele Fragen zur Studien- und Berufswahl haben. Ein „Fachmann“ oder eine „Fachfrau“, der/die in dem Bereich studiert oder arbeitet, kann diese sicher viel besser beantworten als wir. Am 8. Juni werden wir eine Liste auslegen, in die sich Sie sich eintragen können, wenn Sie bereit sind, sich für einen bestimmten Fachbereich als Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stellen (die Kontaktdaten würden wir auf unserer Lernplattform Fronter unter Studien- und Berufswahl unseren Oberstufenschülern der Qualifikationsphase zugänglich machen). Oder vielleicht haben Sie Lust und Zeit an unserem Berufswahlinformationstag (alle 2 Jahre, der nächste im Februar 2013) Ihren Beruf vorzustellen! Wir würden uns sehr freuen, wenn das SGH auch auf diesem Weg seinen Ehemaligen verbunden bleiben könnte!

Das Oberstufenteam des SGH und die ganze Schulgemeinschaft freuen sich sehr auf ein Wiedersehen bzw. Treffen am 8. Juni!

"It's a bingo game."

182 Schülerinnen und Schüler nahmen am diesjährigen Big Challenge teil.

Am 10. Mai 2012 fand am SGH zum vierten Mal in Folge der Big Challenge statt. Es handelt sich um einen in mehreren europäischen Ländern jährlich stattfindenden Englischwett-bewerb. Am SGH haben 182 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7, 8 und erstmals 9 freiwillig teilgenommen.

Der Big Challenge besteht aus einem 45 minütigen Multiple-Choice-Test. Je nach Klassenstufe und Schulform müssen Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde beantwortet werde. Als Vorbereitung darauf konnte vorher im Internet mit alten Fragen trainiert werden.

Hier ein paar Beispiele (Jg. 7, 8 und 9):

A woman shouts, "Call 999!" What could the situation be?

A. There's a fire in New York.
B. It's a bingo game.
C. It's an announcement about train times.
D. There's an accident in a London street.

 "Said" rhymes with "..."

A. laid
B. played
C. bread
D. tied

There was some lettuce in the fridge so Peter suggested ... a salad.

A. to make
B. making
C. to do
D. they will make

Neugierig? Alle Fragen und Antworten können hier nachgelesen werden.

Am Ende des Schuljahres erhält jede(r) Teilnehmer(in) eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Außerdem gibt es auch noch Zusatzpreise für die Jahrgangsbesten. Den Siegern auf Landes- und Bundesebene winken ein Pokal und tolle Preise wie z.B. eine Sprachreise, Laptops, iPods und vieles mehr.

Wir freuen uns, dass wieder so viele Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben und sind auf die Ergebnisse gespannt.

A. Becker

Die Rückkehr der Götter

Exkursion des Latein-Differenzierungskurses Jg. 9

Unser Ausflug des Lateinkurses am 9. Mai nach Köln begann um 9 Uhr am Bahnhof in Hennef. Als wir gegen 10 Uhr in Köln ankamen, stand als erstes das römische Praetorium, vergleichbar mit einem heutigen Rathaus, auf dem Plan. Das 1953 entdeckte römische Fundament ist seitdem als Museum zu besichtigen und interessierte uns während des Rundgangs vor allem durch seine Erdbebensimulation der damaligen Zeit. Im Keller des Gebäudes verläuft ein römischer Abwasserkanal, durch den ebenso ein Rundgang möglich war. Mit Spaß gingen wir hindurch (siehe Bild).

Nach dieser Besichtigung hatten wir zwei Stunden Zeit für uns, die die meisten für Einkäufe oder Starbucks-Besuche nutzten. Schon um 12.45 Uhr folgte eine geplante Führung in der aktuellen Sonderausstellung "Die Rückkehr der Götter" im Römisch- Germanischen Museum. Hierbei erfuhren wir etwas über die mythologischen und kunsthistorischen Hintergründe der Mamorstatuen des griechischen Götterolymps. Da wir alle ziemlich müde wurden, waren wir froh, uns noch für einige Minuten der Führung hinsetzen zu dürfen, bevor wir dann gegen 14.00 Uhr die Heimreise mit der Bahn antraten.

Alles in allem war es ein netter Tag in Köln, an dem das Wetter jedoch leider nicht wie erhofft mitspielte.

Marla Mackensen, 9d

Vertraute Töne am SGH - Das Schulkonzert 2012

Musikensembles des SGH präsentieren alte und neue Ohrwürmer.

Zur Einstimmung in das verlängerte Wochenende präsentierten die verschiedenen musikalischen Ensembles unter Leitung Frau Nonnemanns und Herrn Seidels im nahezu vollbesetzten PZ die Ergebnisse ihrer diesjährigen Probenarbeit. Dabei stand der Abend zunächst unter keinem guten Stern, denn neben einigen Schülern der Con Brio-Klasse 6d und dem Schlagzeuger der Schulband musste auch Chorleiter Herr Busch krankheitsbedingt passen. So kam es, dass Herr Seidel die Lücken füllen musste und kurzerhand (neben der Leitung des Orchesters und der Con Brio-Klasse) als Drummer, Chorleiter und Pianist zum Einsatz kam. Unterstützung fand er von den Chormitgliedern, die vorbereitende Aufgaben wie das Einsingen selbst in die Hand nahmen und so ein Beispiel für eigenverantwortliches Arbeiten abgaben.

Den musikalischen Anfang machten die beiden Con Brio-Klassen mit einer bunten Mischung aus klassischen und modernen Melodien. Rockiger ging es in der Folge mit den Songs der Schulband weiter, die aktuelle Radio-Hits von Jessie J und Green Day zum Besten gaben.

Den zweiten Teil des Abends bestritten dann die „alten Hasen“ aus Chor und Orchester. Eingestimmt von den Titelmelodien der Kassenschlager „Fluch der Karibik“ und „Harry Potter“ waren es vor allem die beiden A Capella-Stücke der Wise Guys, die vom Publikum mit kräftigem Applaus bedacht wurden. Nach einer spontanen Besen-Rhythmus-Einlage und einer Kostprobe des Musicalprojektes endete ein kurzweiliger, abwechslungsreicher Abend.

Wer mehr Lust auf Musik hat, der kommt in den nächsten Wochen im SGH auf seine Kosten: So finden im Juni die Aufführung des Musik Projektkurses unter dem Titel "Das Projekt Mensch (2.7) - The Good Die Young" (15.06.2012) und am 22.06. 2012 das Con Brio-Konzert statt.    

Gewaltfrei macht Schule! Streitschlichtung am SGH

Die Streitschlichtungs-AG am SGH nimmt wieder ihre Arbeit auf.

Es ändert sich vieles am SGH und so gibt es auch eine neue Streitschlichtungs-AG: Die Scouts.

Streitschlichtung?

Dieses Wort ist bei uns sehr negativ belegt und das wissen wir auch. Erfreulicherweise ist unser Konzept auch ein völlig anderes:

Es geht uns nicht darum, festzustellen, wer etwas falsch gemacht hat und was jemand in Zukunft anders machen muss – NEIN!

Uns geht es darum, den Anderen zu verstehen und dem Streit so auch längerfristig „den Wind aus den Segeln zu nehmen“, damit nicht die nächste Situation dasselbe Problem wieder belebt.

In einer 40stündigen Ausbildung haben wir – gemeinsam mit den Berufsschülern – einige Nachmittage zusammengesessen und eine besondere Form der Gesprächsführung erlernt, die es uns ermöglicht, das, was sich hinter einem Konflikt verbirgt, zu erkennen. Auch wir als Gruppe haben uns durch Spiele, die die Teamfähigkeit stärken, und intensive Gesprächsübungen näher kennengelernt. Trotz des hohen Zeitaufwands hat es sich gelohnt und wir hatten (oft auch bei Kaffee und Kuchen) viel Spaß!

Also, lasst Euch überraschen, was ein Gespräch alles bewirken kann!

Wir freuen uns auf Euch…

Mehr Informationen über das Konzept und Ansprechpartner in der Schule unter Streitschlichtung.

Benjamin Degen, EF

Details und das große Ganze mit Lumbricus

Der 12er Bio-Leistungskurs unternahm Fließgewässeruntersuchungen mit dem Umweltbus LUMBRICUS.

Vieles in unserer Umwelt liegt im Verborgenen. Neben unmittelbarem Erleben erlauben technische Hilfsmittel, die weniger augenscheinlichen Dinge in der Natur wahrzunehmen. Doch liegt die Faszination eben häufig im Detail; zugleich aber auch im Verständnis der Zusammenhänge. Und hier kommt LUMBRICUS ins Spiel.

LUMBRICUS – der Umweltbus ist ein zum rollenden Unterrichtsraum und Labor umgebauter Lkw, der dem Biologie LK kostenlos die Möglichkeit geboten hat, direkt an der Sieg in Hennef-Allner Gewässeruntersuchungen durchzuführen.

Den Schülern des 12er Biologie LKs von Herrn Westhofen standen unter fachkundiger Anleitung des Umweltpädagogen Ottmar Hartwig chemische und physikalische Untersuchungsgeräte, PC, Digitalkamera und Videoanlage und eine kleine Fachbibliothek zur Verfügung um in arbeitsteiliger Gruppenarbeit drei inhaltliche Schwerpunkte zu bearbeiten:

  • An erster Stelle stand das Auffinden und Kennenlernen von Kleintieren des Gewässers. Die Wirbellosen wie Insektenlarven, Käfer, Krebs- und Spinnentiere, Egel, Würmer, Muscheln und Schnecken liefern nämlich ein längerfristig angelegtes Bild des zu untersuchenden Baches oder Flusses.
  • Chemische Daten über Sauerstoffgehalt, pH-Wert, Härte, Mineralien (Leitfähigkeit) und genauere Identifizierung von Salzen ergänzten die Beurteilung.
  • Schließlich wurde durch Bewertungen der sog. Strukturgüte der Blick für geographische und physikalische Gegebenheiten und Eingriffe des Menschen in den natürlich Gewässerverlauf ermöglicht.

Die Verknüpfung aller drei Aspekte lieferte so ein zusammenhängendes Bild über den Zustand der Sieg, welche durchaus über eine gute Wasserqualität verfügt, deren Struktur aber an der Untersuchungsstelle stark durch den Menschen beeinflusst war.

Bei bestem Wetter schlossen die Schülerinnen und Schüler den runden Nachmittag mit leckerem Kuchen ab und verließen das Siegtal als motivierte Kleinbiologen.

Hellas - modern und antik.

Die Griechenlandfahrt 2012 im Rückblick.

Jedes Jahr in den Osterferien machen sich wissensdurstige und abenteuerlustige SGHler auf den langen Weg nach Griechenland um das moderne Hellas und die Hinterlassenschaften der alten Griechen zu erkunden. Die Erlebnisse und Erfahrungen der Generation 2012 könnt ihr hier nachlesen. Noch mehr Bilder gibt es in der Galerie am Ende des Beitrags!

Neustes vom Eismann: Nachruf auf Ötzi

Letztes Jahr feierte die Leiche von den Ötztaler Alpen den 20. Jubiläum seines Fundes. Genaueres Berichten wir hier

Heute trauern wir um den vor ca. 5300 Jahren verstorbenen Ötzi Wie-heißt-der-noch-gleich? Er war für uns ein guter Medizinmann – Oder war er doch Stammeshäuptling? Wir wissen es nicht mehr, es ist ja schon so lange her… Man weiß nicht Warum und von Wem, aber er wurde mit einem Pfeilschuss in den Rücken getötet. Es gibt viele Theorien über das Motiv, z.B Ehestreit, Häuptlingskampf oder ein Ritual des Todes (Ziemlich nettes Ritual). Es gibt auch viele Geschichten von Ötzi: Als DJ kam er auch schon ans Mischpult. Auf der Leinwand war er auch schon. Geboren wurde er in einem Dorf in Südtirol, wo er auch die meiste Zeit seines Lebens verbracht hat. Zu seinen Lebenszeiten war seine Kleidung ein Trend. Heute will keiner mehr Bärenfellmützen, Rindenleggings und Strohumhänge tragen. Ganz gesund war er auch nicht, was deutsch-italienische Wissenschaftler neulich nachwiesen.

Er durfte kein Milch trinken (und konnte keine Milchprodukte essen), und hatte Herzensprobleme. Gefunden wurde er vor 20 Jahren am 19.9.1991 in den Ötztaler Alpen, wo das Ehepaar Simons seine Leiche im Eis barg. Sie dachten:

                                 " Oh mein Gott! Da ist ein Skifahrer abgestürzt! Wir müssen das der Polizei melden!"

In Bolzano (Bozen) angekommen schickte die Stadt ein Bergungstrupp, damit Gerichtsmediziner ihn untersuchen können. Nachdem festgestellt wurde, wie alt Ötzi war und wie wichtig er für die Geschichte war, bekam das Ehepaar übrigens eine Belohnung und das Besitzrecht auf Ötzi, da dieser vom italienischen und deutschen Staat als Gegenstand angesehen wurde.

Er mag wichtig sein, aber er bringt auch viele Fragen mit sich, z.B. Wurde er wirklich von dem Pfeil getötet? Oder die Erschöpfung?

Man weiß es nicht. Es ist der älteste ungelöste Kriminalfall der Welt.

von Yannick & Mert

 

Fleißige Füchse forschen auch in den Ferien

Zum ersten Mal fand die Ferien-Akademie für Junge Forscherfüchse statt.

Für über 170 Grundschüler sowie mindestens 60 Gymnasiasten gehörten die ersten beiden offiziellen Tage der Osterferien noch einmal der Schule.

Zur Förderung naturwissenschaftlich interessierter Kinder fand zum ersten Mal am SGH die Ferien-Akademie für Junge Forscherfüchse statt. Eingeladen wurden alle Schülerinnen und Schüler des 4. Jahrgangs der Hennefer Grundschulen, die kostenlos vom 02. bis 03. April 2012 in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr an der Akademie teilnehmen konnten. 

Die Resonanz auf das Angebot war groß: Über 170 Kinder haben an der Akademie teilgenommen. Unterstützt und betreut wurden sie bei den Experimenten von über 60 freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern des SGH aus den Jahrgängen 8, EF, 12 und 13. 

Herr Eusterholz und Frau Ucal, die Organisatoren und Betreuer der Ferienakademie, haben ein klares Ziel: „Wir möchten mit den verschiedenen Experimental-Workshops das Interesse der Kinder an den Naturwissenschaften wecken und vertiefen. Die Begeisterung ist bei den meisten Grundschülerinnen und -schülern groß; diese Begeisterung wollen wir durch Vielfalt fördern.“ Das Angebot an Workshops umfasste daher unter anderem Versuche zu den Themen Farben und Färben, Chemie mit Lebensmitteln, Rund ums Wasser sowie das Züchten von Kristallen. Professionelle Anleitung von Lehrerseite gab es noch durch Herrn Baumeister. 

Niklas aus der vierten Klasse war begeistert: „Die Naturwissenschaften interessieren mich sehr. Experimentieren macht mir großen Spaß. Und vor allem möchte ich mein Wissen erweitern.“ Da hat er gute Voraussetzungen, um später einmal wie Marc aus der Q1 Chemie im Leistungskurs zu belegen. Marc möchte seine Begeisterung für die Chemie an die Grundschüler weitergeben. Dass er dafür Freien opfern muss, ist ihm egal: „Herr Eusterholz hat uns gefragt, ob wir die Akademie unterstützen wollen. Das wollten wir, und zwar unbedingt.“ Selbst Jon aus der Jahrgangsstufe 13 ist mit dabei, obwohl er in schon bald seine erste Abiturklausur schreiben muss. „Gelernt wird ab übermorgen“, so der Abiturient. „Die Arbeit mit den Grundschülern macht Spaß. Es geht also ausnahmsweise mal das Vergnügen vor.“

Dank allen engagierten Unterstützern der Ferienakademie, die angesichts des großen Erfolgs sicherlich auch im nächsten Jahr stattfinden wird.

Von der Idee zum Film

Die Ergebnisse des Trickfilm-Workshops im Jahrgang 6 können sich sehen lassen.

Im Workshop "Erstellen von Trickfilmen", angeboten von Herrn Magin für die Jahrgangsstufe 6, wurde fleißig und mühevoll an kleinen Filmen gewerkelt.

Die Schülerinnen und Schüler verwandelten ihre Ideen in Bilder, welche im nächsten Schritt das Laufen lernten. Von der ersten Idee, über das Storyboard, das Fotografieren von Einzelszenen bis zur Animation der Bilder am Computer arbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit Ergebnissen, die sich im wahrsten Sinne sehen lassen können. Besonders gelungene Filme sind z.B. "Der Bankraub" von Philipp Hartmann und Michael Müller (beide 6a) sowie "Das böse Auto" von Lena Fahrbach und Lara Kuttenkeuler (beide 6d).

Schaut sie euch an!

 

 

Kölner Stadtgeschichte hautnah erlebt

Bei einem Stadtrundgang und Gedenkstättenbesuch erkundete die 9a Spuren der Kölner Geschichte.

Am Mittwoch, den 14. März 2012 waren wir, die Klasse 9a, im Rahmen unseres Geschichts- und Erdkundeunterrichts in Köln.

Mit der Bahn sind wir zum Kölner Hauptbahnhof gefahren und von dort auf die Domplatte - natürlich nicht ohne vorher noch ein Gruppenfoto vor dem Weltkulturerbe, dem Kölner Dom, zu machen. Danach machten wir uns daran, die scheinbar endlos vielen Treppenstufen des Domes zu erklimmen und letztlich schafften es auch tatsächlich alle. Von oben konnten wir uns einen Überblick über die Entwicklung der Stadt verschaffen, über die wir vorher im Erdkundeunterricht gesprochen hatten.

Wieder unten angekommen hatten wir ein wenig Zeit, die Geschäfte von Köln kennenzulernen und gingen dann alle gemeinsam zu unserem nächstem Ziel, jedoch nicht ohne an dem ein oder anderen Reststück aus der Zeit der Römer Halt zu machen, wie zum Beispiel an einem Teil der ehemaligen Stadtmauer.

Am EL-DE-Haus, von 1935 bis 1945 Zentrale der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) für die Region und heute Dokumentationszentrum und Gedenkstätte zur Geschichte des Nationalsozialismus in Köln, ging dann auch direkt unsere Führung los. Wir erfuhren so manches Neues, aber erlebten auch bedrückende Momente, wie beispielsweise als es hieß, hinab in die ehemaligen Zellen der vom NS-Regime gefangenen Menschen zu gehen. Dort hatten wir dann die Möglichkeit, uns auch selbst einmal in solch eine Zelle zu stellen und alte Inschriften zu lesen oder uns vorzustellen wie es wäre, dort auf so kleinem Raum mit vielen anderen Menschen zu leben.

Bei diesem Ausflug haben wir viele neue Eindrücke gesammelt und werden sie bestimmt so schnell nicht mehr vergessen.

Paulina Zacharias, 9a

Griechenland in der Krise– Lysistrata am SGH!

Die Theater-AG bringt eine klassische Komödie auf die Bühne

An zwei Abenden, dem 28. und 29.3. 2012, verwandelte sich das PZ in einen wahrhaftigen Musentempel. Grund war die Aufführung der Theater-AG, die sich in diesem Jahr an eine antike Komödie mit pikantem Inhalt heranwagte: Mit „Lysistrata“ wählte die Gruppe unter der Leitung von Leonie Teubler und Tom Czaja eines der Stücke des Athener Dichters Aristophanes aus, die den Kampf zwischen Sparta und Athen während des dreißig Jahre dauernden peloponnesischen Krieges thematisieren. Die Athener Frauen versuchen darin die Lösung des Konflikts dadurch zu erreichen, dass sie alle griechischen Frauen zur Enthaltsamkeit gegenüber ihren Ehemännern aufrufen. Auf diese Weise leidend, entschließen sich die kriegsführenden Parteien letztlich zum Friedensschluss und verhelfen damit im wahrsten Sinne des Wortes der Liebe zum Sieg über den Krieg.

Durch ein in Teilen modernes Bühnenbild, der Darstellung des (immer noch andauernden?)  Geschlechterkampfes und Bezügen zur Euro-Krise gelang es der Gruppe, das Stück in der Gegenwart zu verorten. So konnte man sich als Zuschauer am Ende die Frage stellen, ob nicht gerade die europäische Solidarität die passende Antwort auf die Turbulenzen auf den Finanzmärkten ist.

Doch neben allem Ernst sorgten insbesondere die zahlreichen frivolen Anspielungen in Folge des Liebesentzugs für Erheiterung beim Publikum. Und wenn sich Christian Leven vom Athener Mann in die spartanisch-bajuwarische Schönheit Lampito verwandelte, die gemeinsam mit den Anführerinnen Lysistrata (Marieke Reepen) und der Chorführerin (Clara von Glasow) den Frieden forderte, breitete sich auf allen Gesichtern ein Lächeln aus.

Gesangsunterricht beim Profi

Bei einem Gesangsworkshop lernten Schülerinnen und Schüler bei Alexander Gelhausen.

Am Freitag, den 23.03.2012 fand am SGH ein Gesangs-Workshop bei einem echten Profi statt. Schülerinnen und Schüler des Vokalpraktischen Kurses und des Projektkurses konnten dort teilnehmen. Gesungen wurden Songs aus dem neuen Musical-Projekt „The Good Die Young“, das Mitte Juni aufgeführt werden soll. Herr Busch, Leiter des Vokalpraktischen und des Projektkurses, hatte Alexander Gelhausen, Kölner Jazz-Sänger, Dozent an der Abteilung für Jazz- und Popularmusik der Hochschule für Musik Mainz, freischaffender Gesangspädagoge und Sprecherzieher, für die Leitung dieses Workshops gewinnen können. Die Teilnehmer bekamen wichtige Anregungen, worauf es beim Solo-Gesang ankommt:

„Der Workshop war super,“ sagt Laura aus der Q1. „Der Alexander hat uns mit einer sehr anschaulichen und witzigen Art gezeigt, wie's richtig geht. Alle waren motiviert und haben durch Mitklatschen, Mitgrooven und Headbanging den aktiven Sänger unterstützt und so die Situation
aufgelockert.“

Gelhausen arbeitet häufig mit dieser Form des Gruppenunterrichts, in der einer oder eine der Sänger(innen) singt und persönliche Korrekturen erhält, während die anderen zuschauen bzw. in den Prozess, beispielsweise als fiktive Zuschauer, einbezogen werden. „Ich fand es sehr interessant den anderen zuzuhören und zu sehen wie sie die Tipps umsetzen,“ so Hannah aus der EF.

Von dem gesanglichen Können der Solisten und Solistinnen kann man sich am Freitag, 27.04.2012 (19.30 Uhr Schulkonzert im PZ) und am 14./15.06.2012 (Aufführungen des Projektkurs-Musicals mit dem Titel "Das Projekt Mensch (2.7) - The Good Die Young") im PZ selbst überzeugen.

Der Neubau: Wirklich noch neu?

Redakteure des Online-Workshops untersuchten den Neubau nach ersten Abnutzungserscheinungen.

Der Anfang des Schuljahres 2011/12 fertig gestellte naturwissenschaftliche Neubau wurde von Schülern und Lehrern mit großer Begeisterung bezogen. Die modernen Physik-, Chemie- und Bioräume waren dringend nötig geworden, da die alten Räume schon sehr abgenutzt und kaputt waren. Alles super, möchte man meinen.

Der seit nun schon einem halben Jahr genutzte Neubau zeigt allerdings schon leichte Abnutzungsspuren in Form von verschmutzten Wänden, kaputten Arbeitsgeräten und beschädigten Türen. „Das meiste ist mutwillige Beschädigung!“, meint ein Bauarbeiter der sich über kaputte Türen beschwerte. 33 von 40 befragten Schülern meinten dass der Neubau schon deutliche Zeichen der Abnutzung aufweist, drei Schüler war dagegen und vier Schülern war die Abnutzung des Neubaus egal.

Vor allem Schmutz hebt sich von dem neuen Boden gut ab, dadurch entsteht der Anschein, dass der Neubau dreckiger ist als die restliche Schule, allerdings stimmt es schon, dass er schneller dreckig wird als das große Gebäude. Allgemein wird dazu aufgerufen, den Neubau sauber zu halten, da sonst bald nicht mehr vollständig nutzbar ist.

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Junge Forscherfüchse experimentieren in den Ferien

Über 170 Naturwissenschaftsbegeisterte haben sich für die Ferien-Akademie angemeldet!

Zur Förderung naturwissenschaftlich interessierter Kinder findet zum ersten mal am Städtischen Gymnasium Hennef die Ferien-Akademie für Junge Forscherfüchse statt.

Eingeladen wurden alle Schülerinnen und Schüler des 4. Jahrgangs der Hennefer Grundschulen, die kostenlos vom 02. bis 03. April 2012 in der Zeit von 9.00 bis 13.00 Uhr an der Akademie teilnehmen können. Die Resonanz auf dieses Angebot ist unglaublich groß. Nach Ablauf der Anmeldefrist haben sich über 170 Kinder für die Akademie angemeldet.

Unterstützt und betreut werden sie bei den Experimenten von über 60 freiwillig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 8, EF, 12 und 13 des Gymnasiums Hennef.

Mit verschiedenen Experimental-Workshops soll das Interesse der Kinder an den Naturwissenschaften geweckt bzw. vertieft werden. Das Angebot umfasst u. a. Versuche zu den Themen

  • Farben und Färben
  • Chemie mit Lebensmitteln
  • Rund ums Wasser
  • Wir züchten Kristalle

Die Ferien-Akademie wird von Herrn Eusterholz und Frau Ucal organisiert und geleitet.

Email-Kontakt: junge-forscherfuechse@gmx.de

Von wegen Spielzeug: High-Tech und Lego

Die Junior-Ingenieure des Jahrgangs 8 präsentierten Roboterfräsen aus Eigenentwicklung.

Die Zutaten: ein Notebook, Steuerungsgeräte, ein Bohrkopf und eine ganze Menge Lego. Das Ziel: eine automatisierte Fräse, die in der Lage ist, einen Schriftzug in einem Stück Moosi-Schwamm zu verewigen. Um mit den gegebenen Materialien zum Ziel zu gelangen, bedarf es zudem einer Menge Kreativität, Ingenieurs- sowie Programmierkunst, Geduld und Fingerspitzengefühl. Die Teams der JIA im Jahrgang 8 bewiesen, dass sie über diese Eigenschaften verfügen, denn sie präsentierten am 26. März allesamt fertige, funktionstüchtige Maschinen.

Geladene Gäste waren Vertreter der Firma binserv GmbH, welche die Lego-Materialien gespendet hatte und die beste Fräse auf einer Messe einem größeren Publikum präsentieren wird.

Bemerkenswert waren die unterschiedlichen Konzepte, mit denen die Anforderungen an die Roboterfräsen umgesetzt wurden. Es zeigte sich, dass die sieben Schülerinnen und 13 Schüler der JIA-Gruppe ganz individuelle Problemlösungen gefunden haben. Entsprechend stolz präsentierten die Teams ihre jeweiligen Ansätze. Bei den anschließenden Demonstrationsläufen offenbarte sich dann allerdings auch so manche Tücke der Praxis: Hier war es die Dicke des Werkstücks, die nicht optimal war, dort wurde die falsche Softwareversion gestartet, aber nachdem die Hürde des Vorführeffekts überwunden war, kamen alle Fräsen zum gewünschten Ergebnis.

Die Vertreter von binserv durften zufrieden sein. Und unsere JIAler sind gut gerüstet für die Aufgaben im nächsten Jahr. Dann geht es darum, ein Miniatur-Formel1-Auto zu entwickeln und herzustellen. Dabei werden sie hoffentlich so erfolgreich sein, wie die Teams aus dem Jahrgang 9 am vergangenen Wochenende. Aber dazu mehr hier in Kürze.

Mit Hochdruck zu den Landesmeisterschaften

Die JIA-Teams des Jahrgangs 9 präsentierten ihre Flitzer.

Am Nachmittag des 21.03.2012 präsentierten die Teams der JIA im Jahrgang 9 die Ergebnisse ihrer monatelangen Arbeit: Die mit Hochdruckluft betriebenen kleinen Flitzer, die in ihren aerodynamischen Eigenschaften den großen Vorbildern aus der Formel 1 nachempfunden sind, wurden von den Teams einem erlesenen Publikum vorgestellt. Dabei ging es nicht allein um die Werkstücke, sondern die Gesamtkonzeption. Auch hier erwiesen sich die JIAler als höchst professionell. Wie auch in der Praxis der freien Wirtschaft entscheidet nicht allein das Produkt; man muss es auch verkaufen können, getreu dem Motto: "Klappern gehört zum Handwerk."

Letztlich aber steht die Performance der kleinen Renner im Mittelpunkt, und die wurde ebenfalls zur Schau gestellt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen - oder auch nicht, denn die Autos sind doch sehr schnell. Abhilfe schaffte eine eigens zur Verfügung gestellte Hochgeschwindigkeitskamera.

Schlussendlich war die Präsentation jedoch nur der Auftakt für die an diesem Wochenende stattfindende Landesmeisterschaft aller am Projekt "Formel 1 in der Schule" teilnehmnden Teams. Wir drücken unseren Jungs und Mädels die Daumen!

Nun auch im TV: Die alten Abiklausuren sind heißbegehrt

Am 22. März berichtete der WDR über die Abiturklausurenaktion.

Die Abiturklausurenaktion entwickelt eine ungeahnte Dynamik: Die Presse berichtete, über 400 Ehemalige der Jahrgänge 1979 bis 2002 haben bereits ihre Abiturklausuren angefordert und am Donnerstag gab es auch einen Bericht im Fernsehen.

Der Hennefer Journalist Bamdad Esmaili besuchte das SGH mit einem Team vom WDR-Studio Bonn. Drei Ehemalige erhielten vor der Kamera die Früchte ihrer früheren Anstrengungen. Frau Marsfelder, Frau Heller und Herr Dobrowolski nahmen ihre Klausuren aus der Hand von Frau Glaser entgegen und warfen einen kurzen Blick hinein. Später stieß Herr Dr. Gilich dazu, der die Schülerinnen noch aus ihrer aktiven Schulzeit am SGH kannte. Man schwelgte in Erinnerungen und das Team vom WDR hatte mehr Material im Kasten, als es benötigt hätte.

Den Bericht könnt ihr hier noch ein paar Tage sehen.

Die Ehemaligen können noch bis zum 30. März über Email die Ausgabe ihrer Abiturklausuren anfordern. Weiteres zum Ausgabetermin am 8. Juni im Rahmen des Sportfests gibt es bald hier auf diesen Seiten.

Baseball aus Profihand

Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit mit einem echten Profi zu arbeiten.

Am Donnerstag, den 22. März 2012, hatte das Gymnasium Hennef einen ganz besonderen Gast. Markus Solbach, Profi-Baseballspieler der Minnesota Twins, gab den Schülerinnen und Schülern der Klasse Q1 und EF einen Einblick in das Training und Leben eines baseball professionals.

Der 20-Jährige gebürtige Pulheimer konnte dabei von Vor- wie auch von Nachteilen des Berufssportlerlebens berichten: „Das qualitativ hochwertige Training in Amerika und Australien ist ein absoluter Vorteil, allerdings sehe ich dadurch meine Familie nur einige Wochen im Jahr.“ Solbach konnte bei seinem Besuch neben technischen Tipps und spielerischem Können vor allem die Freude am Spiel Baseball vermitteln.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Chance, in einer offenen Atmosphäre Fragen zu stellen und sein Können zu beobachten. So zeigte Solbach direkt beim ersten Schlag, dass auch Vertrags-Pitcher (Werfer) mit  Baseballschlägern umgehen können und schlug einen angeworfenen Tennisball prompt über das Spielfeld hinaus in einen benachbarten Garten. Beim Werfen schafft es Solbach auf eine sagenhafte Weite von 138 Metern und er kann den Baseball im Spiel auf bis zu 90 mph (ca. 140 km/h) beschleunigen.

Dieser einmalige Besuch bleibt sicherlich vielen Schülerinnen und Schülern im Gedächtnis, genau wie das Abschlussspiel, welches die viel zu kurzen 90 Minuten abrundete.

An dieser Stelle noch einmal: Vielen Dank für ihren Besuch Herr Solbach!

D. Remke

In Erinnerung an Waltraud Essel

In der katholischen Kirche gibt es den Brauch, ca. sechs Wochen nach dem Begräbnis eines Gemeindemitglieds das Sechswochenamt zu feiern. Es dient der Erinnerung an einen Menschen, der von uns gegangen ist. Waltraud Essel war diesem Glauben sehr verbunden. Es passt daher zu ihr, ihrer zum jetzigen Zeitpunkt noch einmal zu gedenken.

Frau Essel war seit 1978 Lehrerin für Geschichte und Französisch am Städtischen Gymnasium Hennef. Sie gehörte zu den Lehrerinnen und Lehrern, die ohne viel Aufhebens um ihre Person ihren Dienst in „preußischer“ Pflichterfüllung tun. Auf die Frage etwa, ob sie mit ihrer Unterrichtsverteilung zufrieden sei, pflegte sie zu sagen: „Da, wo ihr mich hinstellt, arbeite ich.“ Sie tat dies trotz mancher gesundheitlicher Beeinträchtigung in einer solch zuverlässigen Art, dass ein ehemaliger Kollege sich bewundernd über sie äußerte: „Die Waltraud, das ist so eine richtige eiserne Lady.“

Geschätzt haben wir an ihr ihre unverwechselbare, teils auch kantige Persönlichkeit, ihre klaren Prinzipien, mit denen sie sich auch in schwierigen Klassen Respekt zu verschaffen wusste.

Ihr Humor wird uns in Erinnerung bleiben. Dass sie sich selbst auf die Schippe nehmen konnte - so erzählten Schülerinnen und Schüler – zeigt folgende kurze Geschichte: Vor ein paar Jahren diskutierten Schülerinnen und Schüler bei der Planung eines Ausflugs über die Eintrittspreise ins Phantasialand. Als die Schüler meinten, sie sollten sich alle auf 1,20m verkleinern, dann sei der Eintritt frei, meinte Frau Essel, da habe sie ja an und für sich kein Problem mit.

Beeindruckend war die große persönliche Anteilnahme von Seiten der Schulgemeinschaft bei der Beisetzung, eine für die Angehörigen von Frau Essel tröstliche Erfahrung, für die sie sehr dankbar sind.

Wir vermissen Waltraud Essel als Mensch und Kollegin. Vor allem vor dem Unterricht gibt es keine Möglichkeit des Gesprächs mehr, die den Einstieg in den Arbeitstag so bereichert haben.

S. Wester

Grüße aus Le Pecq

Das Reisetagebuch unserer Frankreich-Fahrer mit den jüngsten Eindrücken und Erlebnissen.

Am 16.03.2012 war es dann soweit: Der Austausch war zu Ende.

Wir trafen uns um 8:40 Uhr am Collège. Bevor wir in den Bus stiegen, machten wir noch ein Gruppenfoto mit den Franzosen unter dem Logo der Schule. Danach mussten wir uns verabschieden und fuhren los. Die meisten waren ein bisschen traurig, freuten sich aber trotzdem auf Zuhause. Leider gerieten wir schon nach ca. einer Stunde in einen Stau: Ein LKW hatte einen schweren Unfall und stand fast komplett ausgebrannt am Straßenrand. Zum Glück standen wir nicht so lange im Stau und erreichten nach ca. 3 Stunden unsere Raststätte in Belgien. Dort hatten wir 20 Minuten Pausen, in der die meisten sich etwas zu trinken gekauft haben, da es im Bus leider sehr warm und etwas stickig war. In der 2.Hälfte unserer Rückfahrt hatten wir zum Glück keine Zwischenfälle mehr und erreichten unsere Schule nach insgesamt 6 ½ Stunden. Während der Fahrt haben viele gelesen und Musik gehört, alle haben gequatscht. 2 Personen haben den Bus mit ihrem Gesang unterhalten, während jemand anderes den Bus mit seinem witzigen Schlafstil amüsiert hat J. An dieser Stelle wollen wir Fred, unseren Busfahrer, danken, dass er uns alle gesund nach Hause gebracht hat JJJ.

Lara & Michelle


Dem Täter auf der Spur

Die Bio-Leistungskurse im Jahrgang 13 ermittelten per DNA.

... das waren die 31 Schülerinnen und Schüler unserer beiden Leistungskurse Biologie im Jg. 13 von Herrn Dr. Schultheiss und Herrn Nelson am Dienstag dieser Woche in einem halbtägigen Gentechnikpraktikum.

Das Verbrechen: Schwerer Diebstahl. Die Beweislage: Eine DNA-Probe vom Tatort und fünf weitere DNA-Proben von den Verdächtigen. Die Ermittlungstechnik: Der genetische Fingerabdruck. Seit dem Neubau der Naturwissenschaften und der großzügigen Erweiterung der naturwissenschaftlichen Sammlungen durch die Stadt Hennef haben wir die Mittel für eine professionelle und gerichtsfeste Überführung des Täters.

Im ersten Schritt werden alle DNA-Proben enzymatisch zerschnitten. Dabei führen kleinste Unterschiede zu unterschiedlichen Längen der entstehenden DNA-Fragmente. Pipettiert man diese Proben in ein selbst gegossenes Agarosegel und unterzieht es anschließend der Gelelektrophorese, so trennen sich die Stückchen unterschiedlich auf und es entstehen individuelle Muster. Nach der Einfärbung wird die DNA in den Gelkissen wieder sichtbar.

Klarer Fall: Verdächtiger Nummer Drei war der Täter, was wir sogar mit achtfacher Sicherheit nachweisen konnten, da unsere Ausstattung für acht Gruppen ausreicht. Nach vier Stunden war der Fall gelöst ; Schülerinnen, Schüler und Lehrer konnten nach einem abwechslungsreichen und aufregenden Labortag an der eigenen Schule gelassen nach Hause gehen.

Und um die Erkenntnis reicher: Verbrechen lohnt sich nicht; Investitionen in unsere Schulen aber umso mehr.

A. Nelson

Willkommen auf dem Bau

Ganz im Zeichen des Umbaus stand die diesjährige Karnevalssitzung am SGH.

Mumien-Sketch, Lehrertanz, Prinzenbesuch: Ja, genau, es ist Karneval am SGH. Und wie in jedem Jahr waren es die 13er, die zur Sitzung im PZ geladen hatten. Zum diesjährigen Sinnspruch hatten die kommenden Abiturienten das Motto "SGH in rot und grau - willkommen bei uns am Bau" gekürt. Somit dominierte der Bauarbeiter-Look den 13er-Rat.

Das Programm sah sich der Tradition verpflichtet, worin ein besonderer Reiz besteht. Denn etwa der vermutlich jahrhundertealte Mumien-Sketch lebt in erster Linie von seiner jeweiligen Interpretation. Zu den alljährlichen Highlights gehört auch der Besuch des Prinzenpaares. Beim heurigen Gastauftritt bekam das Paar allerdings Konkurrenz von König Peter, der auch vom Schulleiter Huldigung einforderte.

Ansonsten: Erneut tolle Kostüme und viel Engagement bei den darbietenden Gruppen aus den verschiedenen Klassen und Jahrgangsstufen. Mehr in der Bildergalerie!

Ein großes Dankeschön von der Hennefer Tafel

Für die vielen Spenden und die Organisation der Aktion Weihnachtskiste gab es herzlichen Dank.

Für die vielen Pakete zur Weihnachtsaktion bedankte sich Frau Hermes von der Hennefer Tafel der AWO bei den Schülerinnen und Schülern, die gespendet haben, und bei den Organisatoren aus den Religionsklassen des Jahrgangs 9 von Frau Dach und Herrn Fuß.

Das Schreiben von der Tafel könnt ihr hier einsehen. Zum bericht über die Aktion gelangt ihr hier.

Neues von der Baustelle

Vom Stand der Dinge in Sachen Mensa.

Betriebsamkeit herrscht im Bereich der alten NW-Räume: Handwerker und Bauleute wuseln um die Gäste herum, Kabel hängen aus der noch unverkleideten Decke. Die Füße der neugierigen Gäste wandeln auf nacktem Estrich. Noch ist die neue Mensa eine Baustelle. Aber den Besuchern der Baustelle ist klar: Hier wird bald in offenem, freundlichen Ambiente gespiesen.

Bürgermeister Pipke, weitere Vertreter der Stadt als Bauherrn, Schulleiter Roth und die Schülersprecherin Maggi Buchmüller besichtigten gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Presse den Baufortschritt im Mensabereich und bei den neuen Kunsträumen. Die Musentempel sind kurz vor der Vollendung und wirken bereits äußerst inspirierend. Optisch setzen sie die Linie der neuen NW-Räume fort.

Im Mensabereich gibt's noch einiges zu tun, doch um sich den zukünftigen Trubel zur Mittagszeit vorzustellen, bedarf es wenig Phantasie: Man kann sehen, wo sich die Hungrigen zur Entgegennahme eines der beiden angebotenen Menüs aufreihen werden. Der Essbereich ist geräumig und lichtdurchflutet. Die Stehesser werden sich im Bistro gut aufgehoben fühlen, insbesondere bei schönem Wetter, denn der Raum öffnet sich dem Außenbereich in Richtung der Grünanlagen und dem NW-Trakt. 

Baulicherseits ist dafür Sorge getragen, dass auch hinter den Kulissen, also im Küchenbereich, alles professionell und effizient ablaufen wird. Immerhin wird die Mensa 225 Gäste gleichzeitig versorgen.

Die Mensagäste werden aber nicht nur versorgt werden, sondern sich auch in den neuen Räumen wohlfühlen. Wie wichtig das ist, brachte Herr Roth zum Ausdruck: "Wir sind ein modernes Ganztagsgymnasium und das heißt, dass die Schule viel mehr ein Ort zum Leben und nicht nur zum Lernen ist. Die neue Mensa bringt uns diesem Ziel einen gigantischen Schritt näher."

Mit Beginn des nächsten Schuljahres wird es soweit sein. Dann wird das SGH einen zentralen Ort haben, an dem die Schülerinnen und Schüler unter optimalen Bedingungen gemeinsame Mahlzeiten einnehmen und die Mittagspause verbringen. Chillen, ihr wisst schon...

"Chaos und Ordnung" für die Nachwelt festgehalten

Die con brio-Klasse 6d schnupperte Hochschulluft und nahm ihre Eigenkomposition auf.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der con brio-Klasse 6d - wie bereits im vergangenen Jahr berichtet - ihre Kompositionen zum Thema „Chaos und Ordnung“ fertiggestellt hatten, ging es am Sonntag, den 15.01.2012, daran eine Aufnahme des Werkes anzufertigen.

Hierzu fuhr die Klasse samt Instrumentarium nach Köln in die Hochschule für Musik, wo Studentinnen und Tontechnikerinnen des Fachbereiches Musikpädagogik alles für eine professionelle Aufnahme vorbereitet hatten. Der erste Aufnahmedurchgang erfolgte im tutti. Dabei war es gar nicht so einfach Nebengeräusche (vor allem beim Ausklingen der letzten Töne) zu vermeiden, schließlich wurde jedes Knarzen, Husten und Quatschen auf Festplatte gebannt. Auch Herr Seidel musste sich zusammenreißen, da er hier und da den Takt laut mitzählte.

Doch die Schülerinnen und Schüler gewöhnten sich schnell an die Situation und spielten hochkonzentriert  alle Teile der Komposition innerhalb von zweieinhalb Stunden ein. Nur selten forderten die Tontechnikerinnen eine Wiederholung der Aufnahme wegen falscher Töne.

Im Unterricht befasst sich die Klasse auch mit Schöpfungskompositionen anderer Komponisten, unter anderem von Haydn und Rebel. Diese Werke wird die Klasse zum Abschluss des Projektes live erleben, in einer Generalprobe des Gürzenichorchesters.

Fahrradhelm? Aber immer doch!

Herr Gilich kennt die Gefahren des Radelns ohne Helm.

Hennef, Februar 2001, 15.45 Uhr. „Kannst du bitte nur kurz zur Apotheke fahren, ein Medikament gegen meine Schluckbeschwerden holen?“ – „Selbstverständlich, ich fahre mit dem Fahrrad, es ist zwar windig, aber es regnet nicht, außerdem brauche ich keinen Parkplatz suchen, mit dem Rad bin ich am schnellsten“, dachte ich. Schnell die Jacke angezogen, der Fahrradhelm war im Flur nicht griffbereit – macht nichts, zur Apotheke ist es ja nur um die Ecke, für diesen Katzensprung reicht auch die Mütze. So gegen 17.00 Uhr wurde ich auf der Intensivstation des Siegburger Krankenhauses wach und sah in die besorgten Gesichter meiner Frau und meines Sohnes. Ich fragte: „Was ist denn passiert?“

Ausgerechnet auf dem eigens blau markierten Radweg über die Straße (Ecke Theodor-Heuss-Allee/Fritz-Jacobi-Straße) hatte mich ein links abbiegender PKW übersehen. Mit einigen Prellungen, leichten Schürfwunden, einem gebrochenem Daumen und  was das eigentlich Kritische war, weshalb ich auf der Intensivstation landete: ein – zum Glück „nur“ – Riss in der Schädeldecke. Seitdem trage ich immer einen Fahrradhelm, auch wenn ich mit dem Rad nur um die Ecke muss.

Die Ärzte und viele Krankenschwestern haben mich aufgeklärt: ein erschreckend hoher Prozentsatz von Fahrradunfällen hat Kopfverletzungen zur Folge. Mit einem Fahrradhelm wären mir, meinen Verwandten und Freunden Sorgen und Schmerzen erspart geblieben. Fahrradfahren mit Helm ist deshalb nicht nur vernünftig, sondern auch eine gute Tat für den Fahrradfahrer und seine Mitmenschen.

Gernot Gilich

 

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